Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • [USER="983"]Anja Terchova[/USER] wir werden diesbezüglich nicht zusammen kommen. Dazu ist unsere Sozialisierung zu unterschiedlich. Ebenso unsere Wahrnehmung aktueller Entwicklungen. Deshalb sollten wir die Diskussion beenden.


    Selbst wenn dein Traum-Elektroauto serienreif wird, wird es für dich unerschwinglich. So wie du heute deinen feuchten Audi-Traum träumst. Im Gegensatz dazu könnte ich mir jeden Monat ein doofes Audi Cabrio kaufen, investiere mein Geld aber lieber anderswo. Ergo leben wir in parallelen Welten mit wenig Schnittmenge. Das ist auch gut so, denn wir würden wohl jeweils in der Welt des anderen abstinken und hätten kein Verständnis.


    Als Lektüre könnte ich dir Rifkin: Access - empfehlen. Massen werden nichts mehr besitzen und viele, viele werden auch nicht den Cashflow haben, sich Zugriffsrechte zu leisten. Deshalb steigst du von Apple auf Android um und deshalb musst du heute schon mit dem Cent fuxen, obwohl die Auszehrung nach amerikanischen Vorbild dort erst beginnt.


    Arbeit wird billig wie Dreck werden. Wir hier im Osten sind auf diesem Weg schon weit voran. In Sachsen beziehen mehr als 30% Mindestlohn. Tendenz nicht fallend. Im Gegenteil. Wenn du also lohnabhängig bist, hast du perspektivisch nicht deine 35000€ bei 35 h sondern ein Problem.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • Autos zu reinigen wird verdienstmässig noch weiter unten angesiedelt sein, als Taxi zu fahren. Heute gibt es allein 500000 Berufskraftfahrer in Deutschland.

    Sicher wird ein Autoreiniger nicht reich werden, aber ein Verdienst auf dem bisherigen Niveau eines Taxifahrers wäre durchaus möglich, wenn es poitisch gewollt ist und die Taxifahrerjobs wegfallen.



    Wie gesagt: Dream on. Sitze ruhig noch ein bisschen fett auf deinem Ast und träume von Zeiten, in denen alles besser wird. Ich für meinen Teil habe nach 1990 die Komplettauflösung bereits erlebt. Und ich sehe die derzeitige Entwicklung in den nächsten Jahren nach Jahren der Gleichmut zum Sprung ansetzen.


    In Indien bekommen Inder für das bewerten amerikanischer MRT- und CT-Aufnahmen etwa 1$ pro Bild. Was meinst du, was ein deutscher Radiologe verrechnet und wer wohl die geringere Fehlerquote hat? Es wird durchgekehrt werden, und zwar heftig.

    Der Turbokapitalismus mit der Verlagerung in immer billigere Länder kann nicht ewig so weiter gehen.


    - entweder kommt es freiwillig zu politischen Reformen so das z.B. Steuern auf Kapitalerträge und Maschienenarbeit verwendet werden um die Sozialsysteme zu finanzieren
    - oder die Billiglohnländer erhöhen auch ihre Sozial- und Lebensstandards wodurch dort die Kosten steigen und eine Verlagerung unattraktiver wird
    - oder es kommt in letzter Konsequenz zu Unruhen und Gewalt die dann die Korrektur erzwingen


    BTW: Wie meinst du das mit 1$ pro Bild? Man schaut sich ja bei CT und MRT nicht jedes einzelne Schnittbild an, sondern scrollt nur durchdie Schnitte und betrachtet die errechneten 3D Modelle.


    Preie würde ich sagen:


    Untersuchung: ca. 40€-200€ CT und ca. 80€-500€ MRT je nach Gerät und Untersuchungsbereich
    Auswertung und Bericht: ca. 40€-200€ je nach Gerät und Untersuchungsbereich
    ggf. 25€-80€ fuer Kontrastmittel incl. Verabreichung


    Macht so 80€-450€ für CT und 120€-780€ für MRT.

  • [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Andere Welt. Diskussion sinnlos.


    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...desurteil.html


    Wenn der Dieselanteil sinkt, steigt der CO2-Ausstoß. Entsprechend werden Strafzahlungen je Auto fällig (https://www.focus.de/auto/elektroaut...d_8058030.html und https://www.handelsblatt.com/auto/na...elcXiMq6zx-ap4). Die Lösung? Elektroautos. Ergo könnte es doch recht schnell gehen. Alternativ werden einfach alle Verbrenner teuerer, was auch unproblematisch sein dürfte, da der Konsument ja keine Ausweichstrategie fahren kann.


    Die Autoindustrie versuchte zu bremsen und drückte dabei indirekt ggf. aus Versehen aufs Gas bei der Selbstabschaffung. Entweder wurde diese Industrie dann schlecht beraten, fühlte sich zu sicher oder beides. Jedenfalls ist es gut, wenn turnusmäßig alte Zöpfe abgeschnitten werden.


    Vielleicht kommt aber alles ganz anders und die Politik lässt den CO2-Fetisch fallen. Zumindest wollen die Rechtspopulisten europaweit dieses goldene Kalb schlachten. Ich sagte es schon: es bleibt spannend. Und "spannend" bietet immer Chancen für neue Player. Es ist also gut, wenn die abgestandene Super immer mal durchgerührt wird, auch wenn Scheiße erfahrungsgemäß auch nach dem Rühren wieder oben schwimmen wird.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Was in beiden Artikeln diesmal untergeht: TESLA ist, wie gewohnt, in 3 Monaten pleite.


    Ein Problem Teslas ist dessen Chef. So einen Unsinn, wie dieser in letzter Zeit öffentlich von sich gegeben hat, geht für einen Konzern-Chef gar nicht.
    Ist ähnlich wie es bei Uber gewesen ist.


    Leute ohne Kinder können nicht nachvollziehen, dass Dienstreisen eher Sackgang als Freiheit sind. Diese Art Reisen sind Pflicht, nicht Kür. Und ich vermute mal, du reist dienstlich nicht, denn ich kenne eigentlich keine entspannenden Dienstreisen bei denen man 14 Uhr fertig hat und die Stadt anguckt.


    Wie Dienstreisen ablaufen, bestimmt der Chef. Vielleicht wären Deine Dienstreisen entspannter, wenn Du einen anderen Chef hättest :p?
    Wir machen uns jedenfalls auf Dienstreisen alles außer Stress. Wir wollen schließlich entspannt verhandeln etc. Und den Mitarbeiter soll es nicht ankotzen, dienstlich unterwegs zu sein. Da bezahlen wir gern z.B. den Aufpreis 50€ von 3*** zu 5*****.


    Ich bin natürlich voll bei dem, was Du ansonsten postest, und das weißt Du hoffentlich.


    Ich stimme mit Dir voll überein, dass Anja derzeit in einer Komfortzone lebt, sich offensichtlich weder weiterbildet noch anders beruflich kümmert, nur soviel wie nötig arbeitet, und derzeit gut lebt.
    Gleichzeitig gibt es Leute wie Du und ich, welche sich über die Zeit in 30 Jahren Gedanken machen. Leute wie Anja werden dann wahrscheinlich im Job nicht mehr benötigt.


    Es muss eine Lösung gefunden werden, dass diese Leute überleben. Eine Lösung könnte sein, dass ohne viele Menschen Werte geschaffen werden, welche für akzeptables Leben aller Menschen reichen. Damit entsteht das nächste Problem: Diese untätigen Leute müssen irgendwie beschäftigt werden, damit sie ihre überschüssige Energie nicht woanders rauslassen (wie z.B. am Wochenende in Köthen).


    Zum Thema Fahrzeuge:
    In naher Zukunft werden automatisch fahrende Fahrzeuge serienreif sein. Dann verlieren alle die Menschen, welche lediglich ein Fahrzeug bedienen, ihren Job.
    Die Autoindustrie wird teilweise sterben, weil preiswerte autonome (Sammel) Taxen verfügbar sind, deren Fahrtwege über GPS optimiert werden. Niemand, der die Blechkiste nur zum Einkaufen benötigt, kauft sich dann mehr eine.


    Es wird auch keine großen Busse mehr geben, weil kleinere Fahrzeuge für ein automatisch optimiertes Beförderungssystem besser nutzbar sind. Du buchst dann entweder eine teure Direktfahrt in der rush hour für 15€, oder eine billige Sammeltaxi-Fahrt mit Umweg und in der Nebenzeit zum Preis von 2€ je Person, alles von Tür zu Tür.


    Auf den Zeitpunkt, zu dem 90% der Blechkisten in der Schrottpresse verschwunden sind und nicht mehr das Straßenbild verschandeln, freue ich mich riesig.

  • [...] Erstens braucht es im Handwerk fast immer den Meistertitel. Der ist zwar fachlich nicht wirklich eine Hürde, aber vom Kosten- und Zeitaufwand her.


    Den Meistertitel braucht es nicht "fast immer". Ob das nun gut oder schlecht ist, sei einmal dahingestellt.


    Ihn neben dem Vollzeitjob machen wäre eine extrem harte Belastung, und vom Gesellenlohn soviel zur Seite legen das man auf Teilzeit gehen kann ist meistens auch nicht drin.


    Der Kostenaufwand hält sich dank IHK/HWK in Grenzen, außerdem gibt es das sogenannte Meister-BAföG. Hier muss man deutlich weniger als 100% zurückzahlen. Und nicht selten gibt es auch Unterstützung durch den Chef. Und ja, es ist eine (über einen fest definierten und vorher bekannten Zeitraum hin) Belastung. Aber glaub mir, selbst Vollzeitbeschäftigte mit Kindern bekommen das hin. Wenn man es denn will. Aber vielleicht ist genau das Wollen dein Problem.



    Ein Bürojob mit gelegentliche Dienstreisen in intressante Städte, die man dann am Abend noch ein bisschen erkunden kann, ist da schon wesentlich angenehmer.


    Interessante Städte schön und gut. Am Ende sehen die Hotels selbst in interessanten Städten von innen doch irgendwie alle gleich aus.

    Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess. Thorsten Dirks


  • ...
    Wie Dienstreisen ablaufen, bestimmt der Chef. Vielleicht wären Deine Dienstreisen entspannter, wenn Du einen anderen Chef hättest :p?
    Wir machen uns jedenfalls auf Dienstreisen alles außer Stress. Wir wollen schließlich entspannt verhandeln etc. Und den Mitarbeiter soll es nicht ankotzen, dienstlich unterwegs zu sein. Da bezahlen wir gern z.B. den Aufpreis 50€ von 3*** zu 5*****.


    Naja, es kommt auch drauf an was man auf Dienstreise macht.Wenn man Einkäufer ist der bei einem Zuieferer oder Dienstleister mit einem Auftrag wedelt kann man vielleicht noch locker aus der Hose stinken, wenn man wie ich i.d.R. zur Projektarbeit mit den Kollegen einer ausländischen Niederlassung fährt würde das einen Scheißeindruck hinterlassen und der regulären Zusammenarbeit schaden wenn ich mich nach dem Mittagessen zum Sightseeing verabschiede, da muss ich mich schon grob an den ortsüblichen Arbeitszeiten orientieren obwohl mir normal nichtmal mein Chef bei der Planung im Nacken sitzt.


    .

    Zitat

    ...
    Zum Thema Fahrzeuge:
    In naher Zukunft werden automatisch fahrende Fahrzeuge serienreif sein. Dann verlieren alle die Menschen, welche lediglich ein Fahrzeug bedienen, ihren Job.
    Die Autoindustrie wird teilweise sterben, weil preiswerte autonome (Sammel) Taxen verfügbar sind, deren Fahrtwege über GPS optimiert werden. Niemand, der die Blechkiste nur zum Einkaufen benötigt, kauft sich dann mehr eine.


    Wer heute Sport und Geschichte studiert braucht für seinen zukünftige Lebensplanung vielleicht wirklich mehr als einen Taxischein, vollautonome Sammeltaxis sehe ich von einigen vom normalen Verkehr abgeschotteten Stecken in 20 Jahren+++
    Nichtmal im Schienenverkehr wo man sich nicht um kreuz und quer fahrende andere Verkehrsteilnehmer kümmern muss und plötzlich auftauchenden Hindernissen eh nicht ausweichen kann ist das von lokalen "Kabinenbahnen" wie z.b. in Frankfurt oder Düsseldorf am Flughafen abgesehen auch nur in Reichweite einer flächendeckenden Umsetzung.
    Die Anzahl der Assistenzsystem im Auto wird kontinuierlich steigen und den Anteil der nötigen Fahrereingriffe immer weiter reduzieren, aber komplett autonom ohne Notwendigkeit geschweige denn Möglichkeit zum Fahrereingriff sehe ich weder technisch noch rechtlich (die Hersteller wären dann für Unfälle haftbar) in näherer Zukunft kommen.
    Ich würde mir aber solange ich es mir einigermaßen leisten kann auch ein vollautonomes Auto kaufen (da ich als Kunde dann allenfalls noch eine Teilkasko für Unwetterschäden brauche wird der Unterhalt billiger) um nicht auf irgendwelche versifften öffentlichen Transportmittel angewiesen zu sein und auch mal eine Jacke, Schirm, Tasche... die ich vielleicht gerade nicht brauche einfach im Auto lassen zu können oder der/die einfach nicht weg ist wenn sie/ihn vergesse.

  • [USER="2108"]NoIdea[/USER] :
    Dass es bereits autonom fahrende PKW‘s im Testbetrieb auf öffentlichen Straßen gibt, weißt Du aber schon, oder nicht?
    In 5 Jahren geht das in die Serienfertigung.


    Du kennst komische Begriffe für Verhalten auf Dienstreisen („locker aus der Hose stinken“) :eek:.


    Ich habe z.B. einen Verhandlungstermin am 18.09. 10 Uhr in Berlin. Da kann ich früh um 5 losfahren, oder am Tag davor losfahren, und übernachten. Ich kann im 2*-Hotel an der Autobahn oder für 50-100€ mehr im Wellnesshotel Centrovital oder Hyatt übernachten.
    Zumindest wir vermeiden Stress auf Dienstreisen, wo es nur geht.


    Natürlich muss auch ich mich z.B. bei Workshops an die Zeiten halten. Allerdings bin ich bei geplanten Abendveranstaltung mit 95% männlichen Teilnehmern nie dabei. Was dienstlich zu besprechen ist, bespreche ich vorher, und fahre nach Workshopschluss entweder noch los (und bin dann 24 Uhr zu hause), oder gestalte den Abend selber ;).

  • [USER="2108"]NoIdea[/USER] :
    Dass es bereits autonom fahrende PKW‘s im Testbetrieb auf öffentlichen Straßen gibt, weißt Du aber schon, oder nicht?
    In 5 Jahren geht das in die Serienfertigung.


    Glaub ich wenn ich drin sitze ;) Testbetrieb ist was anderes als das an normale Kunden zu verkaufen. Das wird in den nächsten 10 Jahren (in der Oberklasse vielleicht wirklich in 5Jahren) so gut funktionieren dass der Fahrer nur noch selten eingreifen muss, aber bestimmt keine frei herumfahrenden Fahrzeuge ohne Fahrereingriffsmöglichkeit auf normalen Straßen.


    Zitat


    Ich habe z.B. einen Verhandlungstermin am 18.09. 10 Uhr in Berlin. Da kann ich früh um 5 losfahren, oder am Tag davor losfahren, und übernachten. Ich kann im 2*-Hotel an der Autobahn oder für 50-100€ mehr im Wellnesshotel Centrovital oder Hyatt übernachten.
    Zumindest wir vermeiden Stress auf Dienstreisen, wo es nur geht.


    Klar dass man wenn man zum Arbeiten reist gut ausgeruht erscheint, das ist auch im Interesse jedes guten Chefs.
    Ich hab aber in meinem Berufsleben auch schon mit Wichtigtuern zu tun gehabt die nach ihrem "Auftritt" dann umgehend zum Sightseeingprogramm verschwunden sind.

    Zitat


    Natürlich muss auch ich mich z.B. bei Workshops an die Zeiten halten. Allerdings bin ich bei geplanten Abendveranstaltung mit 95% männlichen Teilnehmern nie dabei. Was dienstlich zu besprechen ist, bespreche ich vorher, und fahre nach Workshopschluss entweder noch los (und bin dann 24 Uhr zu hause), oder gestalte den Abend selber ;).


    OK, das ist jetzt nicht was ich unter o.g. Verhalten verstehe.


  • Wenn der Dieselanteil sinkt, steigt der CO2-Ausstoß. Entsprechend werden Strafzahlungen je Auto fällig (https://www.focus.de/auto/elektroaut...d_8058030.html und https://www.handelsblatt.com/auto/na...elcXiMq6zx-ap4). Die Lösung? Elektroautos. Ergo könnte es doch recht schnell gehen. Alternativ werden einfach alle Verbrenner teuerer, was auch unproblematisch sein dürfte, da der Konsument ja keine Ausweichstrategie fahren kann.


    Die Argumentation verstehe ich durchaus, aber Dieselfahrzeuge durch reine Elektroautos ersetzen ginge nur dann, wenn die Automobilherstellern es schaffen die Reichweite und Volllastbelastbarkeit deutlich zu verbessern.


    Die heutigen reinen Elektroautos, denen auf der Autobahn bei der gewohnten Autobahngeschwindigkeit nach so 90-130km der Strom ausgehen wuerde taugen dazu nicht. Die taugen allenfalls als Ersatz für reine Stadtfahrzeuge.


    Die einzige Alternative zum Diesel sind bislang PlugIn Hybride. Und Audi A3 e-tron, BMW 225xe, Mini Countryman SE und VW Golf GTE sind alle vier ganz nette Fahrzeuge die voll alltagstauglich sind.


    Nachteile gibt es bislang nur zwei:
    - teurer als ein vergleichbarer Diesel
    - nicht als Coupe oder Cabrio erhältlich


  • Wir machen uns jedenfalls auf Dienstreisen alles außer Stress. Wir wollen schließlich entspannt verhandeln etc. Und den Mitarbeiter soll es nicht ankotzen, dienstlich unterwegs zu sein. Da bezahlen wir gern z.B. den Aufpreis 50€ von 3*** zu 5*****.


    Ob 3*** oder 5***** ist mir bei einem Hotel relativ egal


    Hauptsache die Lage passt halbwegs, die Fenster sind laermdicht wenn man sie zu macht, das Bad vernuenftig und sauber, und es gibt einen vernuenftigen Fernseher und vernuenftiges WLAN. Mehr erwarte ich garnicht.


    Wenn dann schaue ich mir in der Freizeit abends leider die Stadt oder nahe POIs an, anstatt an der Hotelbar oder im Spa-Bereich Zeit zu verschwenden. Auf Beides koennte ich komplett verzichten.



    Die Autoindustrie wird teilweise sterben, weil preiswerte autonome (Sammel) Taxen verfügbar sind, deren Fahrtwege über GPS optimiert werden. Niemand, der die Blechkiste nur zum Einkaufen benötigt, kauft sich dann mehr eine.


    Es wird auch keine großen Busse mehr geben, weil kleinere Fahrzeuge für ein automatisch optimiertes Beförderungssystem besser nutzbar sind. Du buchst dann entweder eine teure Direktfahrt in der rush hour für 15€, oder eine billige Sammeltaxi-Fahrt mit Umweg und in der Nebenzeit zum Preis von 2€ je Person, alles von Tür zu Tür.


    Auf den Zeitpunkt, zu dem 90% der Blechkisten in der Schrottpresse verschwunden sind und nicht mehr das Straßenbild verschandeln, freue ich mich riesig.

    Bis zu selbstfahrenden Autos wird es noch einige Zeit dauern. Und ich sehe die eher erstmal als Ergaenzung und spaeter vielleicht auch als kompletter Ersatz in den Grossstaedten und Ballungsrauemen.


    Aber in den Kleinstaedten und Doerfern wird es nicht anders gehen als das jeder sein eigenes Auto hat, egal ob selbstfahrend oder nicht. Selbstfahrende Flotten werden da nicht wirtschaftlich zu betreiben sein.


    Zu kleine Flotten wuerden in Stosszeiten nicht ausreichen und zu ewiglangen Wartezeiten fuehren. Zu grosse Flotten koennte man in den Kleinstaedten nicht ganztaegig stark genug auslasten um konkurrenzfaehige Preise anbieten zu koennen. Da waere die Nutzung dann teurer als ein eigenes Auto.


    Macht man den Fehler bei einem Mobilitaetskonzept nur an die Grossstaedte und Ballungsraeume zu denken, dann fuehrt das dazu das in den Kleinstaedte die Leerstaende noch groesser aber umekehrt in den Grossstaedten und Ballungsraeumen die Wohnungsknapptheit noch schlimmer wird.

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