Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • [USER="983"]Anja Terchova[/USER] wenn schon Preisvergleich, dann bitte unter Beachtung aller Randbedingungen. Alles andere ist Rosinenpickerei.

    Das ist aber nur schwer moeglich weil an nicht wissen kann ob und was waehrend der Nutzung kaputt gehen wird.

  • Das ist aber nur schwer moeglich weil an nicht wissen kann ob und was waehrend der Nutzung kaputt gehen wird.


    Dieser Schuss ging ins eigene Knie. Ins Hirn scheint er ja nicht gehen zu können. Der Vorteil einer Garantie ist, dass diese auch die unbekannten Unbekannten abdeckt. Wüsste man, was kaputt geht, könnten man das ja kalkulieren. Obwohl, in unserer Gesellschaft weiß man seit Jahren was kaputt ist und weiter kaputt geht und kaputt gemacht wird und trotzdem kalkuliert niemand.


    Wer einen Kia kauft, kann die ersten 7 Jahre exakt kalkulieren. Wer einen VW mit DSG kauft, hat einen gewissen Nervenkitzel. Muss man mögen. Mögen viele, weil das Image so toll ist.


    Lange Garantien muss man sich als Hersteller leisten können. Wer nicht, sucht sich naive Kunden und delegiert das Risiko.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • DSG kauft


    Meine funktioniert bislang zum Glück ohne Mucken. Ich belaste aber durch meine Fahrweise die Mechatronic nur wenig und sie ist die nasse Version, die macht wohl weniger Sorgen. Und sie schaltet exakt so, wie ich es auch mit einem Schalter machen würde. Also [USER="983"]Anja Terchova[/USER] ich muss mir auch keine Gedanken um Drehzahlen machen. Mache ich aber, wenn mich die Karre nervt, weil zu spät hoch geschaltet wird. Aber es sieht so aus. Tempo 35 4. Gang 1200, 55 6. Gang 1200, 105 7. Gang 1700. Was bedeutet, erst bei über 150 überschreitet der Wagen die genannten 2500 1/min.


    Aber mir ist klar, wenn sie jetzt nach vier Jahren die Grätsche macht, ist von Audi nichts zu erwarten und das Ganze ist fast so teuer, wie eine neue Drive Unit.


    Nächste Woche ist Inspektion. Mal sehen, ob sie dieses Mal die Kurzschluss und Brand gefährdete Wasserpumpe kostenlos tauschen. Letztes Jahr wurde die Kulanz abgelehnt. Ist ja auch nur ein wenig undicht. ;)

  • Da verhandelt man in Dresden mit einem hartleibigen Renault-Dealer und nun das: https://www.renault-koenig.de/…tteriemiete-ze-flex-3340/


    Unsere Rate liegt zwar 15 € höher, aber dafür haben wir 20 tkm pro Jahr inkludiert. Trotzdem ein sehr sehr spannender Preis.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Die Selbstvernichtung der europäischen und besonders der deutschen Verbrennerindustrie nimmt Fahrt auf. 10 Jahre sind nicht viel, um verträglich die Route anzupassen. https://www.welt.de/wirtschaft…-000-Arbeitsplaetzen.html


    Brüssel vergisst mal wieder, was industrieller Niedergang politisch auslösen kann.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Wenn Ziele beschlossen werden heisst das nicht das sie auch eingehalten werden können. Niemand kauft ein reines Elektroauto wenn er damit nicht ans Ziel kommen würde.

  • Wenn Ziele beschlossen werden heisst das nicht das sie auch eingehalten werden können. Niemand kauft ein reines Elektroauto wenn er damit nicht ans Ziel kommen würde.


    Aha. Du berufst dich also auf die deutsche Tradition?! Ich denke nicht, dass die Autoindustrie eine zweite Chance auf Betrug haben wird. Eher wird es wohl so, dass man sich dann mit Strafzahlungen freikauft. Und damit bist du dann als Autokäufer raus, denn die deutschen Hersteller rechnen mit mehreren 1000 €/Auto. Und diese können die auch nicht auf die Kleinwagen oder eAutos umlegen, selbst wenn das zugelassen wäre, denn dann würden die so teuer, dass man noch höhere Strafen provoziert.


    Bei Gesetzen geht es nicht darum, ob die eingehalten werden "können". Wenn einmal beschlossen, ist es Gesetz. Sonst könnte jeder Mörder darauf plädieren, dass er sich in seinem genau besonderen Fall nicht an die gesetzliche Grundlage halten konnte. Derlei Argumentation habe ich zumindest noch nie gehört.


    Du siehts noch immer nicht, w as hier für eine Welle auch auf dein bis dato gut bzw. sehr gut von BMW und Audi lebendes Bayern zurollt. Das Deutschland in der EU natürlich keinerlei Mitleidsrabatt für seine Industrie bekommt, ist sonnenklar. Wir treten ja seit 2015 als Humanismusschulmeister auf und drohen jedem Abweichler mit Tod und Teufel. Nun schlagen die Angegriffenen eben zurück. Das ist Demokratie. Gelebte Demokratie. Und ich persönlich finde es gut, dass der, der rechthaberisch extrem hoch pokert dann und wann in den Deck gestoßen wird, damit er sich klar wird, dass er nicht allein ist auf der Welt.


    Google bei Langeweile mal "Reluktanzmotor" und stelle dir mal die Frage, warum deutsche Hersteller noch immer mit dem Synchronhybridmotor arbeiten. Schnee von gestern bzw. vorgestern mit exorbitant hohem Einsatz von seltenen Erden. Seltsam ist, dass auf Tesla wegen des Lithium (relativ Element auf dieser Erde: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Häufigkeiten_chemischer_Elemente) immer wieder gern eingeschlagen wird, während man im Mainstream Fahrzeuge hyped, die für 2020 angekündigt sind und dann bestenfalls mit dem Model S, das seit 2012 auf dem Markt ist, gleichziehen.


    Es wird jedenfalls immer spannender und die EU wird beim Steigern der Spannung den Brandbeschleuniger liefern. Wie gesagt, nach all dem Gelaber, was man so liest und hört, kann es Deutschland nur gut tun, mal einen richtig harten Schlag zu bekommen, der Veränderungen anstößt.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Und wie wichtig Erfahrung ist, zeigt aktuell Jaguar. Aber wenigstens haben die den i-Pace auf der Straße. Der direkte Vergleich mit dem größeren und schwereren Model X zeigt. Mit Strom geht das Auto ganz und gar nicht effizient um. Laden tut es auch nicht wirklich gut. 150 kW sind jedenfalls noch in der Zukunft. Weiß eigentlich jemand, wofür der das Loch in der Motorhaube hat? Frontspoiler? Einparkhilfe?


    Und für Jaguar eine Blamage. Bjørn Nyland hat einen bekommen, bei dem die Heizung nicht ging. War wohl "gemütlich", die Fahrt in Norwegen. Hier in D gab es eine Fahrt, wo der Fahrer bemerkt: "Wenn die Klimaanlage läuft, klingt er wie ein Diesel." Klar Kinderkrankheiten.


    Ich glaube kaum, dass es bei den "Wir sind nicht die Ersten, aber die Besten!" Vertretern aus Ingolstadt, am Anfang viel anders läuft.

  • Das mit der Erfahrung sehe ich akut vor allem bei den teilautonomen und autonomen Systemen. Wenn mehrere 100000 Teslas rumfahren und Erfahrungen sammeln und an die Zentrale übertragen, kann das eine Test-Crew in Dresden mit Software, die ab 2020 auf den Markt kommen soll nicht ausgleichen. Die haben noch immer nicht verstanden, dass Software niemals als ausentwickeltes System ausgeliefert werden sollte. Die Auslieferung sollte die Grundfunktionen abdecken. Später kommt man dann mit Updates zu immer mehr Features. Das ist heute kein technisches Problem UND die Leute sind das eigentlich auch gewöhnt. Alle technischen Geräte machen heute permanent Updates, nur nicht Autos. Da kaufste einen Golf und willst ihn 10 Jahre fahren. Und die Software bleibt 10 Jahre die alte. Das ist sowas von von gestern.


    Bezüglich des Ladens und der durch Porsche und Audi avisierten Blitzladung frage ich mich, ob die Entscheider schon einmal die Situation außerhalb des Elfenbeinturms gecheckt und festgestellt haben, dass Ladeinfrastruktur in Deutschland im Prinzip nur auf dem Papier stattfindet.


    Da, wo ich wohne, wohnen 18000 Menschen und diesen wird eine Säule geboten. Der örtliche Versorger argumentiert, dass keine Nachfrage bestehe. Vermutlich bauen die erst eine zweite Säule, wenn die ersten mit 26 leer gefahrenen Elektroautos umstellt wurde. Henne - Ei... Das alte Prinzip derer, die am liebsten unterlassen.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Das mit der Erfahrung sehe ich akut vor allem bei den teilautonomen und autonomen Systemen. Wenn mehrere 100000 Teslas rumfahren und Erfahrungen sammeln und an die Zentrale übertragen, kann das eine Test-Crew in Dresden mit Software, die ab 2020 auf den Markt kommen soll nicht ausgleichen. Die haben noch immer nicht verstanden, dass Software niemals als ausentwickeltes System ausgeliefert werden sollte. Die Auslieferung sollte die Grundfunktionen abdecken. Später kommt man dann mit Updates zu immer mehr Features. Das ist heute kein technisches Problem UND die Leute sind das eigentlich auch gewöhnt. Alle technischen Geräte machen heute permanent Updates, nur nicht Autos. Da kaufste einen Golf und willst ihn 10 Jahre fahren. Und die Software bleibt 10 Jahre die alte. Das ist sowas von von gestern...


    Das Beste: Heutzutage funktioniert ein Auto mit 10 oder auch 20 Jahre alter Software. Das neueste Navi Update für mein Auto ist von 2014, das letzte Steuergeräte Update von 2012 und es fährt trotzdem einwandfrei.
    Von daher bevorzuge ich bei teuren Geräten eindeutig "ausentwickelte" Software bei der anschließend nur noch Fehler behoben werden.
    Allerdings bin ich bei dir dass es so kommen wird, wegen der nichtmehr überschaubaren Komplexität wird die Software für autonomes Fahren wie bei Teslas "Autopilot" zukünftig per Try&Error fortlaufend weiterentwickelt werden.
    Man kann allerdings auch nicht jedes neue Feature mit alter Hardware umsetzen (Funkstandards und -Protokolle zur Kommunikation, Auflösung und Anzahl von Kameras und Radarsystemen, Rechenleistung und Speicher der Systeme), von daher setzt da die Hardware auch den Upgrademöglichkeiten Grenzen.
    Und ob Hersteller "Altlasten" (also Fahrzeuge die aus Garantie und Gewährleistung raus sind) dann wirklich noch länger mit Updates versorgen bezweifle ich auch etwas.
    Da bekommt man dann 2-3 Jahre guten Support mit Feature Updates, 2-3 weitere Jahre kritsche Updates, 2-3 Jahre funktioniert es noch ganz leidlich und danach ist es inkompatibel und/oder grob unsicher.
    Damit werden Autos dann leider wie heutzutage alle Elektronikgeräte mit Internetanbindung zu Wegwerfartikeln.
    Da beim E-Auto dann nach spätestens 10-12 Jahrfen der Akku defekt ist kann man es dann auch als wirtschaftlichen Totalschaden entsorgen.


    .

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!