Hallo!
Muss hier mal einen Gedanken teilen.
Mir fällt auf, dass bei Tests/Beschreibungen/Bewertungen von Handys in erster Linie auf die plakativen "Plattform"-Features eingegangen wird - z.B. Bluetooth, Triband, Java, HSCSD, MMS... usw.
Dabei gibt es auch andere Kriterien, nämlich sowas wie Menütiefe...
z.B.: das (von mir geschätzte!) 6310i verfügt über die meisten, obigen Kriterien und gilt als Top-ausgestattet. Dabei ist bei den alltäglichen Funktionen direkt unter der Oberfläche Schluß...
Das Alcatel OT715 als Gegenbeispiel hat weniger Substanz- kein Triband, kein Java, kein HSCSD ...
aber wer es kennt weiß, wieviele Möglichkeiten unter der Oberfläche zu finden sind:
frei erstellbare APN-Liste, Listen für angenommene/gewählte/verpasste Anrufe auf einen Tastendruck (grün) MIT Anzeige ob Handy/Büro/Privat, Liste der Auslandsvorwahlen, manuelle Netzwahl mit Liste der internationalen Netzbetreiber, Währungsrechner mit Liste internationaler Währungen, feste SMS-Verteiler, echt getrennte Anrufergruppen mit "eigenen" Telefonbüchern... alles Dinge, die mit Menütiefe zu tun haben, zum Teil superpraktisch im Alltag sind und in keinem Test mit bewertet werden.
Das wundert mich schon.
Ähnliche Details finden sich auch in der 45er Serie von Siemens oder bei Ericsson (T68- Memo auf Stand-by-Display! Frage "ob hinzu"...)
Ergo: Ein Handy definiert sich also eher über die "Grobaustattung" - und nicht über die feinen Details...
Was meint ihr dazu?
Greetz, der Norbert:)