was habt ihr denn alle gegen m.schumacher?
mir fallen spontan ein paar extreme manöver gegen ihn ein, wo der gegner garkeine strafe bekam.
zb david in der saison 97(oder 96???) wo er in spa beim überrunden mitten auf der ideallinie den anker geworfen hat und ihm michael hintenrein ist, war ja "nur" wm entscheidend...
F1 -Bisherige Michelinreifen ab Monza verboten
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@butchooka:
Was gegen ihn haben kann man nicht direkt sagen, allerdings fühle ich mich trotzdem nicht automatisch verplichtet, ein Fan von ihm zu sein (was ich zu seinen Frühzeiten durchaus mal war), nur weil er unser aller Schumi ist.
Seine Manöver lässt Du natürlich bei dieser Aufzählung geflissentlich unter den Tisch fallen. Adelaide ´94 (Hill) und Suzuka ´97 (Villeneuve) waren die bezeichnendsten Situationen, jeweils im WM-entscheidenden Rennen.
Und die von Dir angesprochene Coulthard-Szene in Spa war nicht WM-entscheidend, außerdem waren katastrophale Sichtverhältnisse. Coulthard hat übrigens nicht gebremst sondern lediglich Gas weggenommen.
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Es handelt sich eben nicht um eine Regeländerung, sondern um Kontrolle derselben! Die Regelung war ab Anfang der Saison bekannt und wenn das vorher keiner nachkontrolliert hat, gut, jetzt wird kontrolliert, Pech eben! Wenn man versucht eine Lücke auszunutzen, die nicht kontrolliert wird, hat man jetzt eben Pech! So ist das im Leben!

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Ich glaube, dass die Formulierung so gedacht war, dass eben diese Breite nicht überschritten wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die FIA gar nicht damit gerechnet hat, dass die nachträgliche Verbreiterung möglich ist!
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Kann schon sein. Wäre so eine ähnliche Situation wie die sich durch den Luftstrom auf der Geraden verbiegenden Heckflügel ca. 1998.
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Wann die Reifen überprüft werden ist doch Sache der FIA. Im Reglement steht max. 270 mm und die müssen eben immer eingehalten werden - Punkt.
News zum Thema:
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Michelin droht mit BoykottDer Beschluss des Automobilweltverbandes FIA, das Reifenreglement drei Rennen vor Saisonende zu modifizieren, um möglicherweise die Dominanz von Michelin auf dem Reifensektor zu brechen, droht in einem Tauziehen zu enden, das in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Der Vorwurf aus dem Bridgestone-Lager: Michelin verwendet Vorderreifen, die nur vor dem Einsatz reglementskonform sind, durch die Nutzung jedoch eine Auflagebreite entwickeln, die zu breit ist, was einen Grip-Vorteil bietet.
Bisher jedoch hat Michelin das Reglement so interpretiert, dass die Breite der Auflagefläche an neuen Reifen gemessen wird. Somit war der Reifen bisher auch legal, nur dürfte er es jetzt nicht mehr sein, da die FIA ab sofort auch nach einem Rennen die Pneus vermessen möchte. Der französische Reifenhersteller hat erklärt, dass er bereit ist, über eine Änderung der Messmethode zu sprechen, dass diese aber erst ab der kommenden Saison greifen könne.
In einem Interview mit der 'Daily Mail' spricht Michelin-Sportdirektor Pierre Dupasquier ganz offen über einen möglichen Startverzicht in Monza: "Es ist möglich, dass die fünf Teams, die unsere Reifen verwenden, in Monza nicht dabei sein werden. Es ist ihre Entscheidung, aber wir wissen, dass wir nicht rechtzeitig neue Reifen herstellen können, denn das würde Wochen brauchen, um sie zu entwickeln und zu backen."
Sollte die FIA an der neuen Reglementauslegung festhalten – wovon auszugehen ist – rechnet Michelin offenbar fest mit einer Disqualifikation. Für die um den WM-Titel fahrenden Teams BMW-Williams und McLaren-Mercedes wäre dies natürlich eine Katastrophe. Ein echter "Boykott" würde mit eine Geldstrafe belegt werden, wenn die Teams aber glaubhaft machen können, dass ihre Autos nicht reglementskonform sein würden, könnten sie schadlos vom Rennen zurücktreten.
Allerdings ist eine solche Entscheidung nicht nur angesichts der aktuellen Situation im Kampf um den WM-Titel sehr unwahrscheinlich, die Teams können einen Boykott auch angesichts ihrer bestehenden Verträge mit den Sponsoren nicht vertreten. Stattdessen erhofft man sich bei Michelin wohl, durch den Aufbau von Druck in der Öffentlichkeit die FIA zum Einlenken zu bewegen. Ob man damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Die FIA würde durch die Rücknahme der Entscheidung ein empfindlicher Image-Schaden drohen.
Wahrscheinlicher ist, dass sich Michelin zwangsläufig eine Notlösung einfallen lassen muss. Experten gehen davon aus, dass Michelin entweder neue Reifen in der Kürze der Zeit backen kann, die sich reglementskonform verhalten oder kurzfristig auch auf alte Pneus zurückgreifen könnte, deren Vorderreifen schmaler sind. In beiden Fällen würden die Michelin-Teams aber einige Zehntel auf die Konkurrenz verlieren.
Fabian Hust, f1total
cu
Thomas -
Ich finde es unglaubwürdig das Änderungen an technischen Dingen wie z.B. der Startautomatik mindestends 1/2 Jahr im voraus bekannt gegeben werden, und dann immernoch verschoben werden können, und dann diese Änderung binnen 3 Wochen umgesetzt werden muß.
Vor allem weil Bridgestone nur für 1(!) Team entwickelt! -
Zitat
Original geschrieben von The Spectre
Ich finde es unglaubwürdig das Änderungen an technischen Dingen wie z.B. der Startautomatik mindestends 1/2 Jahr im voraus bekannt gegeben werden, und dann immernoch verschoben werden können, und dann diese Änderung binnen 3 Wochen umgesetzt werden muß.
Vor allem weil Bridgestone nur für 1(!) Team entwickelt!das ist es ja
es ist keine änderung
es ist alles so wie vorher auch nur wird geprüft ob das auto (in dem fall dann die reifen) nach dem rennen immernoch den regeln entspricht
die reifen haben 270mm breit zu sein
und solange nicht angegeben ist wann sie das sein müssen sind z.b. 271mm breite reifen nicht regelkonformegal ob vor oder nach einem rennen
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News zum Thema Reifen:
ZitatAlles anzeigenFIA: Neue Michelin-Reifen sind reglementkonform
Der Automobilweltverband FIA hat in einer Pressemitteilung am Dienstag vor dem Großen Preis von Italien Entwarnung gegeben: "Während eines Treffens am Montag mit den Vertretern von Michelin und den Formel-1-Teams McLaren und Williams, wurden der FIA Beispiele eines neuen Michelin-Reifens vor und nach der Benutzung gezeigt", heißt es in der Mitteilung.
Demnach ist die FIA nun offenbar überzeugt davon, dass der französische Reifenhersteller mit den neuen Pneus keine Disqualifikation wegen einer eventuell zu breiten Auflagefläche nach der Benutzung befürchten muss: "Die Technische Abteilung der FIA hat bestätigt, dass sie glaubt, dass diese Reifen den Regularien der Formel 1 genügen, wenn sie auf gleiche Weise in Monza benutzt werden."
Ferner heißt es in dem Schreiben: "Zahlreiche Presseberichte haben den Eindruck erweckt, als hätte die FIA die Reifenregeln verändert oder neu interpretiert. Das ist nicht richtig. Die maximale Auflagefläche beträgt seit 1999 270 Millimeter. Die FIA hat nie behauptet, dass die Auflagefläche unbegrenzt sein darf, wenn der Reifen benutzt wurde".
Gleichzeitig richtet der Automobilweltverband aber auch Kritik an die Michelin-Teams: "Rückblickend ist es bedauerlich, dass diejenigen, die die bisherigen Michelin-Vorderreifen benutzt haben, die FIA nicht kontaktiert haben, als sie sich der möglichen zu großen Auflagebreite bewusst wurden."
Für die FIA, die in keinem Satz Bridgestone und das Partnerteam Ferrari erwähnt, die die brisanten Fotobeweise an die FIA schickten, ist das Kapitel nun abgeschlossen: "Was die Technische Abteilung der FIA angeht, ist das Thema nun abgehakt und die Meisterschaft kann mit allen Teams auf einer identischen Bereifung fortgesetzt werden."
Fabian Hust, f1total
Dazu Martin Whitmarsh (McLarens Geschäftsführer):
Zitat"Diese Affäre könnte die Meisterschaftschancen für uns beide (McLaren und Williams; Anm. d. Red.) über Bord werfen", erklärte McLarens Geschäftsführer Martin Whitmarsh dem 'Guardian'. "Wir haben lange mit Charlie (Whiting) geredet, aber es gibt noch immer große Bedenken, was die Reifenüberprüfung am Ende des Rennens angeht, auch wenn Michelin einen neuen Reifen produzierte, den wir in der letzten Woche in Monza testeten."
"Die Lage ist einfach", so der Engländer weiter. "Wir können weiter die bisherigen Reifen nutzen und damit riskieren, dass sie der veränderten Regel nicht mehr standhalten, oder wir können neue Reifen benutzen, die noch immer illegal sein könnten und uns etwas Leistung kosten. Michelin hat großartig gearbeitet, aber die Änderungen, die wir dadurch an unserem Setup vornehmen mussten, waren nicht zu unserem Vorteil."
Mal sehen was das Rennen am Sonntag bringt bzw. was die Michelin Teams an Zeit verlieren (wenn es denn so ist).
cu
Thomas
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