ZitatDer MBA-Titel weist seinen Träger als umfassend ausgebildeten Manager aus. Vielen Führungskräften gilt er gar als ultimativer Karrierebeschleuniger.
Genau so ist es. Wobei die "umfassende Ausbildung" nur reinem Fachwissen über irgendwelche Theorien gilt. Nicht, dass die nicht auch wichtig sind, aber eine Führungskraft ist man deshalb noch lange nicht. Nur weil man ein paar Semester und 50 Stunden die Woche in Hörsälen und Seminarräumen verbracht hat, qualifiziert das genau Null zum Führen von Menschen, genannt "Mitarbeitern". Führungskraft bedeutet nämlich auch führen können - und das heißt zu gut deutsch mit Menschen umgehen können. Und das können die allerwenigsten - die sind nur aufs große Geld aus (was ja durchaus legitim ist). Selbst nach dem Besuch einschlägiger Führungskräfteseminare sind die "Führungsleistungen" zum großen Teil noch jenseits von gut und böse. Dort bekommt man nämlich meist nur irgendwelche Techniken beigebracht - was das mit einem selbst zu tun hat und der ganze "touchy feely stuff" der noch mit dran hängt wird wenn überhaupt nur mal kurz angeschnitten.
Ansonsten: nachdem ich erst den Spiegel-Artikel überflogen habe, konnte ich über die Satire hier auch gut schmunzeln
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