Meiner Überzeugung nach muss eine Wohnungseigentümergemeinschaft das ganze genehmigen und in meinem Fall würde ich denen auch klar vorschreiben wollen wie die Leitungen zu legen sind damit nicht überall aufputz irgendwelche Kabelkanäle festgedengelt und zusätzliche Löcher gebohrt werden nur weil es schnell geht.
Wenns eine bauliche Veränderung am Gebäude - eben Kabelkanal durchs Treppenhaus - dann muss die Eigentümerversammlung dem auf jeden Fall erst zustimmen und können das genauso auch verweigern.
Bei Bekannten im Haus haben die Eigentümer, die selber im Haus wohnen, das verweigert.
Optimal wäre es, wenn pro Wohnung ein Leerrohr bis in den Keller geht, bei uns ist das der Fall und die Telekom will diese Rohre dann nutzen, da fliegt eben das alte Telefonkabel raus.
Kommt mir sehr entgehen, dann ist der Anschluss nicht im Flur wo eh keine Steckdose in der Nähe ist, sondern hinterm Wohnzimmerschrank.
Ist übrigens ein Grund mehr weshab ich die ganzen Glasfaserdrücker nicht nachvollziehen kann - ich würd nen Mieter ganz schön an den Ohren ziehen wenn er veranlassen würde das für seine Wohnung irgendwo Glasfaserleitungen installiert werden (anstatt das ganze Haus im Blick zu haben)
Bei uns ist die Telekom wenigstens den umgekehrten Weg gegangenm erst den Kontakt zur Hausverwaltung gemacht wg. Standortbegehung usw. und dann erst die Hausbewohner befragt.