Beiträge von BigBlue007

    Zitat

    Original geschrieben von belinea
    Nur in meinem Fall war es wirklich extrem und ich bin mit dem Admin zu dem Entschluss gekommen die Ignorierliste einzusetzen.


    Dass Carsten die Verwendung der Ignoreliste empfiehlt, kann ich mir eigentlich nicht so recht vorstellen. Aber man lernt ja nie aus... ;)

    Re: Von großen, kleinen und anderen Problemen oder: Ich will so bleiben wie ich bin!


    Zitat

    Original geschrieben von Chevygnon
    Es gibt ja Tage, an denen möchte ich einfach nur stumm mit einem Schild durch die Straßen, pardon, das Forum wandern, auf dem da geschrieben stünde: Heul doch!


    Dem Mann kann geholfen werden:



    Wahlweise, und zur Beruhigung der Gemüter dann auch mal:



    Zitat

    Andererseits stellt soetwas natürlich auch durchaus eine gewisse Motivation dar. ;)


    Es ist schön, daß Du das sagst. Diese, auch mich gelegentlich antreibende Kraft, können leider nur ganz wenige Leute verstehen... ;)


    In diesem Sinne... Möge der Saft - äähm - die Kraft mit uns sein... :D:D

    Zitat

    Original geschrieben von HMan
    Finde es echt ziemlich unverfroren, sich nochmal zu melden und in keinster Weise zu irgendwas Stellung zu nehmen...


    IMHO hat sich da Jemand das absoöut falsche Forum ausgesucht, um mit so einer Masche zu landen! ;)


    :rolleyes:

    Der Beitrag von Spiegel-TV zeigte an einem - zugegebenermaßen nicht ganz ohne Pathos ausgewählten - Beispiel, in welchem Maße die Gewerkschaften die Bodenhaftung verloren haben.


    Ich will gar nicht mal in Abrede stellen, daß eine organisierte Vertretung der Interessen von Arbeitnehmern grundsätzlich eine gute Idee ist. Das Problem ist halt nur, daß diese Gewerkschaften eben kaum noch wirklich die Interessen der Arbeitnehmer vertreten.


    In unserem Land wird so wenig gearbeitet wie in kaum einem anderen entwickelten Industrieland. Wir haben mit die kürzesten Arbeitszeiten, die meisten Urlaubs- und Feiertage und leisten uns ein verschwenderisches Sozialsystem. Kurz: Wenn man mal von der aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Schieflage unseres Landes absieht, geht es uns eindeutig zu gut!


    Und in einer solchen Situation kommen die Gewerkschaften und fordern, noch dazu im strukturschwachen Osten, die 35h-Woche? Womöglich wird dann in ein paar Monaten noch die nächste Lohnerhöhung eingefordert. Also weniger Arbeit für mehr Geld.


    Welches Kraut rauchen diese Leute?!? :eek:


    Um es zu wiederholen: Ich bin durchaus der Ansicht, daß es eine Dachorganisation geben muß, die die Interessen der arbeitenden Bevölkerung gegenüber den Interessen des Kapitals vertritt. Und dieser Aufgabe sind die Gewerkschaften in grauer Vorzeit auch mal nachgekommen. Heute jedoch nicht mehr. Heute assoziieren die meisten Leute mit den Gewerkschaften nur noch so Dinge wie Gewerkschaftsbosse, die gleichzeitig in Aufsichtsräten sitzen, riesige Glaspaläste in teuersten Lagen, schwachsinnige Tarifverhandlungen, die IMMER nach demselben unsinnigen Schema ablaufen (Gewerkschaft fordert x Prozent, Arbeitgeber lehnen ab, Streit, Streik, Einigung auf x/2). Usw. usf...


    Die Gewerkschaften haben schon vor geraumer Zeit aufgehört, wirklich die Interessen ihrer Mitglieder, geschweige denn unseres Landes insgesamt, zu vertreten. Sie sind eine Tribüne für geltungsgeile Altherren, die in ihrer Schlitzohrigkeit und eben ihrem Geltungsbedürfnis selbst den Übelsten unter den Wirtschaftsbossen in nichts nachstehen (eher im Gegenteil) und deren einziger Antrieb es inzwischen geworden ist, voller Verzweiflung immer wieder die eigene Bedeutung herauszustellen.


    Und dieses System muß weg! Ich sage nicht, daß wir nichts und niemanden brauchen, der/die/das die Interessen der Arbeitnehmer dieses Landes vertritt. Ich sage nur, daß die Gewerkschaften in ihrer derzeitigen Form dies nicht tun, daß sie ihren Mitgliedern, allen anderen Arbeitnehmern und dem Land insgesamt einen riesigen Schaden zufügen und daß hier auf jeden Fall irgend was anderes her muß.


    Wer das nicht erkennt, wer die Gewerkschaften mit verklärtem Blick auf längst vergangene Zeiten schönreden will, und wer den Untergang des Abendlandes prophezeit, wenn das, was wir heute als "Gewerkschaften" kennen, eines Tages mal nicht mehr ist, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Solch ewig Gestrige sind es, die momentan am meisten blockieren.