Beiträge von BigBlue007

    Die Folgekostenfrage stellt sich in meinem Fall nicht. Allerdings habe ich mich jetzt eigentlich schon mehr oder weniger gegen den C5 entschieden. Übrigens auch aus einem ganz anderen Grund: Ich habe hier in der Nähe keinen Citroen-Händler, müsste also jedes Mal sonstwohin gurken...


    Die subjektive Anti-Opel-Haltung habe ich übrigens abgelegt... :)



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    Original geschrieben von Jochen
    Obwohl ich es unfair finde, habe ich persönlich mir vorgenommen, kein frz. Auto mehr zu kaufen, nach meinem Renault-Desaster.


    Stimmt ja, ich erinnere mich dunkel. Dabei warst Du Anfangs ja noch sehr begeistert, wenn ich mich recht entsinne...

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    Der Octavia hat mehr Stress gemacht, als beide Renault zusammen.


    Krass... :eek:

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    Auf der anderen Seite macht einen dieses Ausschlussverfahren auch nicht unbedingt glücklich.


    Naja, es reduziert immerhin mal die Qual der Wahl ganz erheblich, was ja eigentlich nicht schlecht ist. :)

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    Bei einem Firmenwagen wäre ich da noch weniger empfindlich, da man den Wagen nicht vom sauer ersparten kauft und alle Last selbst tragen muß, sondern der Wagen "nur" (!) ein Teil des Gehalts ist.


    Genau so ist es. Es kann mir z.B. völlig Latte sein, was mit Opel passiert. Als Privatkäufer hätte ich im Moment sicher Skrupel, einen Opel zu kaufen, so jedoch kann nichts passieren.

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    Ferner ist es nochmal ein Unterschied, wie gut der Wagen techn. ist und wie kulant ein Hersteller im Fehlerfall ist.


    Wobei Letzteres bei einem Firmenwagen auch wieder egal ist.

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    Das perfekte Auto gibt es nicht. Und es gibt dermaßen viele Kriterien, daß es unmöglich ist, Probleme mit der Wahl des Autos kategorisch auszuschließen.
    Daher würde ich mich hier auch nicht bekloppt machen und eher danach gehen, welches Fzg. mir in den wichtigsten und einschätzbaren Kriterien am meisten einschlägt.


    Das wäre dann jetzt der Insignia. Ich habe früher nie viel von Opel gehalten, obwohl mir auch der Signum schon gut gefallen hatte. Aber mit dem Insignia hat Opel nach langer Zeit IMHO eine richtig geile Kiste auf die Beine gestellt. Der Kombi ist noch ein Stück länger als der Passat - und der ist ja schon lang. Es gibt in dieser Klasse im Moment IMHO keinen imposanteren Kombi - von außen wie von innen.


    Der C5 wäre halt noch etwas günstiger gewesen, und mich hatte einfach mal interessiert, was von diesem Fahrwerk zu halten ist. Aber der Vorteil scheint ja eher verhalten bis nicht vorhanden zu sein, insofern dürfte sich das erledigt haben.

    In den beiden Links lese ich ganz exakt die Art von Argumenten, aufgrund derer wir eben DOCH einen Mindestlohn brauchen, weil die Mechanismen des Marktes hier nicht funktionieren. Genau dies geht aus beiden Links deutlichst hervor, insbesondere aus dem Ersten. Das Gelabere dieser Tussi, die das Tinkgeld als Lohnbestandteil verstanden haben will, ist unerträglich. Wegen genau solcher Leute brauchen wir einen staatlich verordneten Mindestlohn.

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    Original geschrieben von Printus
    Zweitens weil die Mehrheit der deutschen Bevölkerung deutlich gegen diesen Einsatz war (und ist) und die Politik somit gar nicht legitimiert war, diesen Einsatz zu starten...


    Naja, die Meinung der Bevölkerung sollte nun nicht unbedingt der Maßstab jeden politischen Handelns sein. ;) Was natürlich nichts daran ändert, dass wir da unten weder irgendwas ausrichten noch irgendwas verloren haben. Nur die Begründung "Weil es die Bevölkerung nicht will" mag ich nicht so recht teilen.


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    Original geschrieben von galahad13
    Fakt ist das sich durch die Globalisierung der Arbeitsmarkt massiv verändert hat.
    Was benötigt wird sind hochqualifizierte Fachkräfte in verschiedenen Bereichen, die in High Tech Branchen arbeiten.


    Das stimmt so ja nun auch nicht. Auch in unserem Land gibt es nach wie vor eine Menge Jobs, für die es keine besondere Qualifizierung braucht und die trotzdem gemacht werden müssen. Und genau diese Jobs sind ja das Problem. Ich unterschreibe (im Unterschied zu manch anderen) jederzeit, dass jemand, der gut ausgebildtet ist und einen qualifizierten Job macht, in diesem Land i.A. absolut akzeptabel bezahlt wird. Aber für die Jobs, für die es keine großartige Qualifizierung bedarf, werden halt leider allzu oft völlig inakzeptable Dumpinglöhne bezahlt. Bessere Qualifizierung hilft da gar nichts - die ändert ja nichts daran, dass es nach wie vor auch solche "einfachen" Arbeiten gibt, die gemacht werden wollen. Aber auch die müssen akzeptabel bezahlt werden.


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    Original geschrieben von galahad13
    Andererseits muß es Wege geben, die minderqualifizierten Menscheb irgendwie zu beschäftigen. Der einfachste Weg ist leider ihnen Sozialhilfe zu zahlen.


    Und das ist genau diese unerträgliche neoliberale Denke - nichts für ungut. Was bitteschön hat "beschäftigen" mit "Sozialhilfe" zu tun? Sozialhilfe ist für Menschen gedacht, die eben NICHT beschäftigt sind. Wer beschäftigt ist (Vollzeit), darf nicht noch extra Sozialhilfe benötigen müssen.

    Ich kann nicht erkennen, inwieweit hier irgendjemand daran gehindert wird, ein Posting zu erstellen, das gerne auch in eine komplett andere Richtung gehen kann. Das wäre vielleicht sogar eine sehr gute Idee, um den Thread mal wieder in eine andere Richtung zu lenken. Dass das im Moment keiner tut, dafür kann aber keiner was, auch die genannten User nicht.

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    Original geschrieben von bernbayer
    DAs Bayern heute eine gute wirtschaftliche Strukur hat ist im wesentlichen ein Verdienst der CSU.


    Ja, natürlich. :D

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    Da muß man schon an den Weihnachtsmann glauben


    Du sagst es... :D

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    Original geschrieben von bernbayer
    Es ist halt so, daß du von andern ständig Beweise forderst, selbst aber für deine aufgestellten Behauptungen keinerlei Beweise hast und diese auch nicht wirst liefern können. Denn in der Politik ist was richtig oder falsch ist in den meisten Fällen subjektive Ansichtssache.


    Sorry, aber das, worum es hier geht, ist nicht subjektiv, sondern ist schlicht und einfach eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wer sich dem verschließt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen; so jemand hat seine Sicht der Dinge dann eben bereits komplett der Wirtschafszunft untergeordnet.

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    Ich lebe bekanntlich in Bayern, da gibt es bekanntlich neben BA/WÜ die niedrigsten Arbeitslosenzahlen, eine hohe Wirtschaftskraft und den meisten Wohlstand für den Normalbürger. Wenn ich mir dagegen das rot-rot regierte Berlin anschaue, die sind fast in allen Bereichen Schlußlicht. Daran erkennt man wie Anspruch und Wirklichkeit bei den Linken auseinander klaffen. Schöne Theorien nützen mir nichts, was hinten rauskommt ist entscheidend.


    Du weißt sehr genau, dass diese Verhältnisse zu einem guten Teil struktureller Natur sind. Bayern würde es mit einer SPD-Regierung nicht wesentlich anders gehen, und Berlin mit einer CDU-Regierung auch nicht. Und letzteren Fall gabs ja auch schon - falls Du wieder nach Beweisen fragst. Darum gehts ja aber auch gar nicht. Es geht einfach um prinzipielle Fragen. Und es gibt auch in Bayern Menschen, die für Dumpinglöhne arbeiten müssen. Sicherlich weniger als woanders, aber es gibt sie. Und das hat auch nicht das geringste damit zu tun, wer in den Ländern jeweils regiert, sondern damit, dass in diesem Land grundsätzlich was falsch läuft.


    Irgendwie fehlt Dir ein wenig der Blick fürs Große Ganze...

    Den hab ich auch nicht. Aber ich habe schlicht und einfach ein Problem mit der Idee, dass unser System nur funktioniert, wenn einige Menschen für Gehälter Vollzeitjobs machen müssen, bei denen der Staat aufstocken muss. Wie man das Problem im Detail löst, weiß ich auch nicht, und muss ich ja auch nicht wissen. Ich weiß nur, dass so, wie es momentan läuft, keinesfalls richtig sein kann. Das MUSS anders gehen.

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    Original geschrieben von StebuEx
    Wenn Du auf Komfort aus bist, wird Dich der C5 sicher enttäuschen.


    Bzgl. des Fahrwerks oder allgemein? Und wenn Letzteres: Warum? Ich stehe besonders auf Technikspielkram; davon gibts im Passat relativ wenig. Ich dachte immer, dass gerade bei sowas die Ausländer oft ganz vorne mit dabei sind. ;)

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    Mal abgesehen davon, daß hydropneumatisches Fahrwerk beim C5 nicht Serie ist


    Ja, das habe ich schon gesehen und hatte den Aufpreis natürlich mit einkalkuliert.

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    wirst Du beim Vergleich zum Passat nicht den entscheidenden Unterschied feststellen.


    Oh doch. Das sind fast 100 Euro.

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    Für den Citroen spricht aber auf jeden Fall der Diesel. Fahr das Auto mal zur Probe, dann weißt Du, was ich meine. Ich hab ihn nicht genommen, weil mir die Sitze nix auf Dauer waren, deswegen tendiere ich auch zum Insignia und dessen Ergo-Sitzen oder wie die heißen, oder ein V50/Lexus. Ist ja auch ne Frage der 1%.-Regelung.


    Richtig. Aber die, die ich im Auge habe, liegen Liste alle so zwischen 35k und 40k, das macht das Kraut nicht fett. ;) V50 finde ich leider total hässlich. Der S40 würde mir gefallen, aber ich brauche halt doch ab und zu die Kombifunktionalität. Der Opel-Sitz heißt übrigens "AGR" (Aktion Gesunder Rücken).

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    Original geschrieben von StebuEx
    Dann denk den Gedanken mal konsequent zu Ende: viele tausende Arbeiter sind in Jobs, die überhaupt nicht benötigt werden.


    Das ist mir durchaus bewusst. Der Wegfall solcher Jobs ist langfristig richtig. Wie schon mal gesagt: Da sollen die Leute dann lieber zu Hause bleiben und gleich komplett auf Staatskosten leben, anstatt Jobs zu machen, die EIGENTLICH keiner braucht.

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    Ja schön aber wer soll es denn bezahlen?? Selbst wenn man die höheren Preise (aufgrund der Lohnerhöhung) durchsetzt, geben die Leute woanders weniger Geld aus, womit dann die nächste Baustelle eröffnet wäre.


    Wer gibt wo warum weniger Geld aus?


    Abgesehen davon: Bitte mal hier anschauen, in wievielen Ländern es einen Mindestlohn gibt - und in wie wenigen keinen. Da kann mir nun wirklich keiner erzählen, dass das nicht ginge. Es gibt in Deutschland keinerlei Besonderheit im Unterschied zu all diesen Ländern, die rechtfertigen würde, auf einen Mindestlohn zu verzichten. JEDES Argument gegen einen Mindestlohn ist schlichtweg mit dem Verweis darauf zurückweisbar, dass es in den allermeisten anderen Industriestaaten funktioniert. In kaum einem dieser Länder gibt es eine signifikant höhere Arbeitslosenquote, und dort, wo es sie gibt (neue EU-Länder z.B.), hat es nichts mit dem Mindestlohn zu tun. Dies ist zur Abwechslung mal ein absolut valides Totschlagargument, aufgrund dessen eine weitere Diskussion im Grunde genommen hinfällig ist.

    Wenn nichts dazwischenkommt, werde ich irgendwann im Laufe des nächsten halben Jahres meinen Firmenwagen austauschen müssen. Ich fahre im Moment einen Passat, möchte aber aufgrund zweier sehr unerfreulicher Serviceerfahrungen mit VW, die mich, wenns mein eigenes Auto wäre, wahrscheinlich zu Rechtsmitteln hätten greifen lassen, aus Prinzip keinen VW mehr (und eigentlich auch nichts anderes aus dem VW-Konzern).


    In der von Sixt gemanagten Flotte gibt es neben den üblichen deutschen Fabrikaten auch ein paar Ausländer, konkret Skoda (wobei ich da wieder bei VW wäre), Peugeot, Volvo und Citroen. Bei den deutschen Modellen wäre der Opel Insignia mein Favorit, da das Preis-/Leistungsverhältnis hier im Vergleich mit allen anderen (deutschen) Modellen klar das Beste ist (jedenfalls unter Berücksichtigung meiner Ausstattungswünsche).


    Auf der Suche nach Argumenten bzw. Pluspunkten für die ausländischen Modelle, die teilweise preislich natürlich sehr interessant sind, fiel mir ein, dass Citroen ja mit seinem hydropneumatischen Fahrwerk gewissermaßen ein Alleinstellungsmerkmal hat, zumindest in dieser Klasse. Zur Auswahl stünden hier dann der C5 oder C6, wobei es bei mir, wenn, dann der C5 (als Kombi natürlich) werden würde.


    Ich bin selber noch nie Citroen gefahren. Über das hydropneumatische Fahrwerk liest man, wie das so üblich ist, natürlich alles, angefangen bei "völliger Blödsinn" bis hin zu "nie mehr ohne".


    Gibt es hier Citroen-Fahrer, die aus eigener Erfahrung sprechen und sagen können, ob das genial ist oder nicht?


    Vielen Dank im Voraus! :)