Beiträge von BigBlue007

    Ich habe oben im Test noch ein paar Passagen eingefügt, zu erkennen an der Kursivschrift. Ich werde, wann immer ich weitere Updates einfüge, die zuletzt eingefügten Updates wieder auf normale Schrift zurückstellen, so dass die letzten Updates immer an der Kursivität :D zu erkennen sind. Ist IMHO übersichtlicher, als wenn ich jedes neue Detail weiter unten im Thread dazuposte.


    Diera: Zumindest eine der beiden Fragen findet sich jetzt im Test beantwortet.



    Fotos und Videos mache ich noch (vorauss. heute abend), allerdings werde ich hier wieder Carstens Hilfe mit seinem doch etwas potenteren Webspace brauchen... ;)

    Geht heute ein wenig drunter und drüber mit meinen Webspaces... ;) Das Bild liegt bei T-Online, und da ich dort gerade noch was anderes rumgebastelt hatte, dauerts jetzt wahrsch. ein paar Minuten, bis es wieder geht.


    Aber auch dieses Bild ist ja inzwischen schon "mehrfach redundant" abgelegt... :D :top:


    edit


    @dasauge3: :D - sorry, war mir kein separates Posting wert... :D
    Das Gerät ist schlecht, weil die Bilder und Videos schlechter als die vom 7610 sind. Is scho recht... :top: Bleib beim 7610 - glaub mir, das ist wirklich für ALLE das Beste... ;)

    tribal-sunrise:


    Das ist, wie eigentlich unschwer zu erkennen ist, ein Kalendereintrag von mir... ;)


    Mirko:


    Abgerechnet werden die Gespräche sowieso IMMER richtig, egal ob mit oder ohne Häuschen, ob mit oder ohne Signalton. Entscheidend dafür ist ausschließlich, in welcher Funkzelle das Gerät eingebucht ist.

    Da hat mein kostenloser Arcor-Webspace aber diesmal sehr frühzeitig die Traffic-Hufe hochgemacht... :eek: Dabei sind die Bilder mit durchschn. 100kB gar nicht mal so groß. Scheinbar werden sie deutlich öfter abgerufen, als ich gedacht hätte... :D


    Ihr könnt die Bilder uppen, wo Ihr wollt - hab ja diesmal mein Copyright-Bempel reingemacht... :D Carsten hat in meinem Posting die Links bereits auf TT-Webspace umgeleitet - vielen Dank! :top:


    Übrigens, Thema o2 Homezone: Hier habe ich neuere Infos als Mirko: Das Gerät liegt hier vor mir mit meiner o2-SIM drin und zeigt oben in der Statuszeile gleich neben dem Bluetooth-Punkt ein wunderschönes Häuschen an! :top:

    @dragom-tmd:


    Genau das meinte ich - wird beim Betrachten der Tasten eigentlich auch hinreichend klar... ;)


    Sauerbraten:


    Diese Version des MP3-Players scheint mir in letzter Sekunde noch dazugekommen zu sein. Bei den PDF-Downloads gibts extra für den MP3-Player separate PDFs, welche die Seiten im Hauptmanual ersetzen. Ein weiterer kleiner Übersetzungsfehler im MP3-Player ist "Options" auf dem linken SK - da hat man die Übersetzung einfach vergessen. Davon abgesehen sind mir aber noch keine auffälligen Übersetzungsfehler aufgefallen. :)


    Insgesamt kann man aber sicher sagen, dass auch wenn die Software bereits Release-Status hat, es hier und da durchaus noch etwas room for improvement gibt (wie bei fast jedem neuen Gerät, erst recht SmartPhone), und dass die Geräte, wenn sie denn dann lieferbar sind, eine aktuellere SW haben werden als dieses hier.

    Das mit den Sounds ist genau so wie von Dir beschrieben, Mirko. ;)


    Ich habe nun mal kurz Richtung MIDI und MP3 getestet. MP3 als Rufton geht leider nicht. Werden manche möglicherweise vermissen - ich brauchs jedoch nicht. ;)


    MIDIs gehen natürlich, AABER: Leider hat auch Sendo den Fehler gemacht und einen Speaker verbaut, der die oberen Frequenzen kappt. Es klingt zwar nicht so dumpf wie bei sämtlichen Nokia S60-Geräten, aber von der Brillianz eines T610 ist das Ganze weit entfernt. Der Speaker ist, wie halt bei Nokia auch, auf die FSE ausgelegt, und dafür reicht der Frequenzbereich natürlich völlig. Normale Sounds klingen aber halt leider etwas dumpf.


    Am Soundchip liegts nicht - via Headset klingen MIDIs (wie natürlich auch MP3s) ganz hervorragend und sogar stereo!


    Lord EX:


    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich... ;) Das P900 ist ein stiftbasierendes SmartPhone, welches man mit dem X nicht vergleichen kann. Die Pro/Contra-Frage ist hier sehr einfach: Will ich ein stiftbasierendes SmartPhone? Wenn ja, ist das X nicht das Richtige.

    Zitat

    Original geschrieben von Shani Ace
    Was vielleicht nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die WML-Fähigkeit des NOW-Screens, durch den Dinge wie ein ständig aktueller News-Ticker (wer's braucht ;)) möglich wären. Auch das Durchscrollen der Menüs könnte man noch erwähnen, obwohl es nur eine kleine Änderung gegenüber der anderen S60-Geräte darstellt.


    Ja, zwei sehr gute Punkte, die mir eigentlich auch bekannt waren, die ich aber schlichtweg vergessen habe. Wohl auch wegen der Uhrzeit... ;)

    Zitat

    Stockt die MP3-Wiedergabe, wenn man währenddessen durch die Ordnerstrukturen geht und andere Programme ausführt?


    Ja, das tut sie. Beim Durchzappen durchs Menü zwar noch nicht, aber sobald man eine Anwendung öffnet, stockt die Wiedergabe kurz.

    Zitat

    Wie gut funktioniert der Opera Browser bzgl. Geschwindigkeit, Darstellung und Komfort


    In diesem Punkt habe ich das Problem, dass mir völlig der Vergleich fehlt, weil ich auf Handys keine Webbrowser benutze... ;)

    Zitat

    Bei der Eingabe eines neuen Wortes in die Liste des lernfähigen T9's bekommt man das vorher misslungene Wort markiert angezeigt, um eventuell nur wenige Buchstaben zu ändern. Dies fehlte beim SX1 z.B. Ist diese Eigenschaft beim X vorhanden?


    Ja! Wenn ein Wort nicht erkannt wird, erscheint dahinter ein ? und der linke SK wird zu "Buchstabieren". Drückt man ihn, wird das nicht erkannte Word markiert in einem Feld angezeigt, und man kann dieses dann einfach editieren.


    gs32:


    Ich habe bisher noch nicht herausgefunden, wie man eigene Sounds als Klingelton verwendet. Eventuell kann mir Mirko hier einen entscheidenden Tipp geben? ;) Mich persönlich würden eher MIDIs interessieren, habe ich aber auch noch nicht hinbekommen. Vielleicht müssen die Files an eine bestimmte Stelle kopiert werden... :confused:
    Der Aufgabenstatus wird, wie Du richtig vermutest, auf dem Now-Screen nicht angezeigt nur halt der "Betreff" der Aufgabe(n).
    TT und WAP teste ich bei Gelegenheit.


    meierschulze:


    Natürlich kann man Anrufe mit der grünen Hörertaste annehmen. Nicht immer von der Handy-BILD verwirren lassen... :D


    Mirko:


    Zitat

    Ich bin ja nun journalistisch ausgebildet und kann vor diesem Hintergrund sagen, dass ich BigBlue sofort versuchen werde als "Chef-Texter" bei uns in der Agentur abzuwerben


    Das wird aber ziemlich teuer für Dich... :D


    NeutronDD:


    Bist Du sicher, dass es GENAU DIESE Form der Spracherkennung nachrüstbar für andere Series60-Geräte gibt? Wäre mir offen gesagt neu...


    Und das 7610 hat, jedenfalls im Hauptmenü, KEINE Durchscrollfunktion. Wenn man unten angekommen ist, gehts nicht weiter. In anderen Menüs funktioniert es allerdings.


    Und das Problem mit den Kratzern hast Du ja bei JEDEM Gerät ohne Wechselcover. Ich bin schon immer entschiedener Gegner von Wechselcovern jeglicher Art gewesen; die Tatsache, dass man damit "aus alt mach neu" machen kann, zählt für mich nicht als Argument.

    Vor-Vorwort


    Das mir zur Verfügung stehende Gerät kommt direkt von Mirko. Er hat diese Woche einen Schwung an "Pressegeräten" bekommen. Diese sind, nachdem die connect das erste Exklusiv-Testgerät hatte, nunmehr an andere Tester (xonio usw.) versandt, und dank mehrerer sehr hilfsbereiter Menschen und natürlich dank Mirko, bekam ich auch eins davon ab. :top:


    Bevor Ihr jetzt alle bei Mirko anruft: Auch dies sind leider noch nicht die Retailgeräte. Die Geräte sind zwar mit deutscher Retail-Software ausgestattet, können allerdings aus einem zwar kleinen, aber eben doch wichtigen Grund noch nicht ganz zum Verkauf freigegeben werden. Dieser Grund beeinträchtigt die Funktionalität und die Features allerdings nicht im Geringsten, weshalb hier mit Fug und Recht davon die Rede sein kann, dass Ihr - zuerst hier bei TT! - den ersten deutschen Testbericht eines Retail-Sendo X zu lesen bekommt!


    Das mir zur Verfügung gestellte Testgerät muss ich später selbstverständlich wieder zurückgeben; das richtig finale Retailgerät kaufe ich dann wie jeder andere auch. Nur falls einer fragen will, ob dieser Test von Mirko "gekauft" wurde... ;)


    20 Livebilder (1024x768) findet Ihr am Ende des Tests.



    Vorwort


    Es ist in gewisser Weise eine besondere Ironie: Dass manches Gerät hier im Forum ungeduldigst erwartet wird, ist an und für sich nichts Neues - regelmäßig ufern insbesondere im Nokia und im Sony Ericsson Threads in seitenlanges, nutzloses blabla aus, bevor das fragliche Gerät dann endlich lieferbar ist. Dass es aber ausgerechnet das Gerät eines Underdogs wie Sendo ist, welches hier in der "Pre-Ausliefer-Phase" zu bislang noch nicht dagewesenen Threadorgien führt, ist schon bemerkenswert.


    Vielleicht liegt es daran, dass sich die Freaks von einem Sendo endlich mal was wirklich Exotisches erwarten. Ein Nokia oder ein Sony Ericsson kann noch so toll sein - der Hersteller bedient halt letztlich den Maistream-Markt, und wenige Tage nach Einführung der Geräte rennen dann alle damit herum.


    Beim Sendo X erscheint dieses Szenario derzeit eher unwahrscheinlich: Wann das Gerät hier in Deutschland über Netzbetreiber oder zumindest Provider vertrieben werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Und wenn man bedenkt, dass Sendo auch in der Vergangenheit schon in anderen Ländern wie UK oder Holland zwar durchaus recht aktiv, hierzulande aber eher unbekannt ist, kann man wohl mit einiger Berechtigung davon ausgehen, als "X-Träger" hier auf absehbare Zeit einer eher kleinen Menschenmenge anzugehören.


    Es wurden in den letzten Tagen und Wochen ja bereits Stimmen laut, dass Sendo das X inzwischen fast wieder einstampfen könnte, weil es zu spät kommt. Ich hielt diese Aussage schon immer für unsinnig, und kann dies jetzt auch aus eigener Erfahrung widerlegen. Der Handymarkt ist zwar kurzlebig, aber sooo kurzlebig nun auch wieder nicht. Das Series60-Betriebssystem von Nokia ist nun schon eine Weile auf dem Markt, aber das wird es auch noch eine Weile bleiben. Fast jedes derzeit und auf absehbare Zeit erhältliche Tastatur-SmartPhone basiert auf dieser Plattform. Ein Nokia 7610 etwa ist auch erst vor ein paar Tagen erschienen - und kann in Summe auch nicht mehr als das X (es hat nicht mal einen MP3-Player... :D ).


    So, genug der Vorrede - Werfen wir nun also einen Blick auf den Underdog von der Insel und schauen wir, ob sich das Warten gelohnt hat...



    Design/Verarbeitung


    Das Gehäuse besteht aus insgesamt drei verschiedenen Materialien: Kunststoff im Carbon-Look oben und an den Seiten, Akkudeckel, Tastaturinlay und der Teil über dem Display im Alu-Look und Seitenteile aus angerauhtem Kunststoff. Durch Letztere liegt das Gerät deutlich besser in der Hand, als wenn es dort auch aus dem Carbon-Look-Kunststoff bestünde (sieht zwar schick aus, ist aber glatt und somit wenig griffig). Insgesamt wirkt das Gerät ausgesprochen "sportlich" und modern. Nokias Weichplastikbomber 7610 kann da nicht mithalten, und ein Siemens SX1 kann rein optisch allenfalls in der Farbe schwarz halbwegs mithalten - wenn da nicht das bekannte Tastaturproblem wäre... ;)


    Nokia hatte seinerzeit mit dem 7650 das erste Series60-Gerät in einem Design gelauncht, welches man heute gut und gerne als "Klassiker" bezeichnen kann. Danach liess es jedoch rapide nach. Über die üblen S60-Geräte der 3er Serie wollen wir lieber nicht nachdenken. Das 6600 war so la-la. Das 7610 überzeugt mich mit seiner Breite und seiner konfusen Tastenanordnung ebenfalls nicht. Und was ich vom SX1 halte, dürfte allgemein bekannt sein.


    In der Vergangenheit kam Kritik an der Dicke des Gerätes auf (s. hierzu auch die Bilder am Ende). Richtig ist, dass das X in der Tat ein paar mm dicker ist als etwa das SX1 oder das 7610. Im Gegenzug ist es allerdings auch deutlich schmaler. An der Dicke des Gerätes können sich IMHO nur "Handy-in-der-Hosentasche-Träger" aufreiben - Menschen, die IMHO lieber kein SmartPhone haben sollten... ;)


    Für mich daher das ganz klare Fazit: Das Sendo X ist optisch das mit Abstand attraktivste Series60-Gerät, welches derzeit zu haben ist.



    Tastatur


    Die zwar sehr schmalen, dafür aber auch sehr breiten Tasten lassen sich problemlos blind erfühlen und haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Design der Tasten trägt seinen Teil zum ausgesprochen dynamischen Gesamteindruck des Gerätes bei.


    Weniger positiv: Während die Beleuchtung bei Dunkelheit sehr gleichmäßig ist (wie eigentlich bei allen Geräten), fällt bei hellerem Umgebungslicht auf, dass die mittlere senkrechte Tastaturreihe weniger stark beleuchtet ist. Die LEDs sitzen offenbar links und rechts außen.


    Richtig gut gelungen ist das Cursorpad. Wo andere entweder nur einen Stick oder nur ein Pad haben, vereint das X das Beste von beidem: Für die 4 Himmelsrichtungen kommt ein griffiges, sauber reagierendes 4-Wege-Pad zum Einsatz, während der Drücker in der Mitte nicht etwa ein schwammiger Pad-Mittelpunkt ala Nokia 6230 ist, sondern ein separater Drücker. Sicher - ein wirklich gut zu bedienender, griffiger Stick (also nicht sowas wie beim SX1) hat auch was für sich, aber diese Variante hier ist IMHO ganz ausgezeichnet.



    Display


    Das Display ist bezüglich Helligkeit, Kontrast und Farbtreue mit den Nokia-Displays aktueller S60-Geräte vergleichbar, was durchaus ein Lob ist. Die Displayhelligkeit lässt sich in sechs Stufen in den Umgebungsprofilen des Gerätes konfigurieren - eine pfiffige Idee. Der Screensaver-Mode arbeitet wie bei den Nokias.


    Bei hellem Umgebungslicht (also z.B. zu diesem Zeitpunkt draußen im Freien) merkt man, dass das Display doch nicht ganz an die reflektiven Displays der Nokias heranreicht. Auch wenn die Ablesbarkeit im Hellen durchaus gut ist und zumindest mir die Freude an dem Gerät nicht verhagelt: Die Displays von z.B. 6600 oder 7610 sehen hier schon noch einen Tick besser aus.



    Ausstattung/Features


    Grundsätzlich steckt im X das von div. Nokias bekannte Series60-Betriebssystem. Ähnlich wie Siemens ist man hergegangen und hat die GUI so überarbeitet, dass ein Wiedererkennungsfaktor gegeben ist. Überhaupt muss man an dieser Stelle einmal Nokia tadeln: Dort sieht man offensichtlich keine Veranlassung, die Oberfläche optisch mal ein wenig aufzumöbeln. Die GUI des 7610 sieht noch haargenauso aus die die des 7650 - und das war vor 2 Jahren. Sicher - das Interface hat sich bewährt und ist sehr gut bedienbar. Trotzdem hätte es sicher nicht geschadet, wenn man hier und da ein paar optische Verbesserungen vorgenommen hätte. Man überlege sich, wie groß das Geschrei der Fans gewesen wäre, wenn seinerzeit das S/// P900 mit exakt identisch designter GUI wie das P800 gekommen wäre. Sowas kann sich halt nur Nokia leisten. Noch...


    Wie auch immer - Sendo hat hier jedenfalls Hand angelegt, und zwar einerseits deutlich genug, um den Nutzer spüren zu lassen, dass er halt KEIN Nokia in der Hand hält, andererseits aber auch dezent genug, um sich geübte S60-User sofort heimisch fühlen zu lassen.


    Neben leichten optischen Änderungen an der GUI und der Statuszeile ist der größte Unterschied zu einem Nokia natürlich die "NOW"-Applikation. Natürlich hat Sendo hier das Rad nicht neu erfunden - derartige Apps gibts natürlich auch von Drittanbietern zu kaufen. Abgeschaut hat man sich die Idee aber offenbar bei Microsofts SmartPhone OS: Auch dieses kommt von Haus aus mit einem "Home Screen", der wichtige Daten (bevorstehende Kalendereinträge, neue Messages usw.) übersichtlich auf einer ständig sichtbaren Seite anzeigt. Und eine solche Funktion wollte Sendo dem X ebenfalls "out-of-the-box" mit auf den Weg geben.


    Das Ganze ist durchaus gelungen. Mit dem Pad scrollt man duch die verschiedenen Anzeigen des Now-Screens, und ein Druck auf einen der Einträge bringt einen direkt in die entsprechende Applikation, etwa den Kalender oder das EMail-Postfach. Da verschmerzt man schnell, dass das X leider keinen Support für all die tollen Displaythemes aus der Nokia-S60-Welt bietet, da sowieso permanent der Now-Screen aktiv ist. Außerdem steht zu vermuten, dass in Zukunft unabhängige SW-Entwickler für den Now-Screen eigene PlugIns anbieten können. Letztlich ist der Now-Screen nichts anderes als eine frei konfigurierbare Anzeige von PlugIns. Aktuell sind als PlugIns das Anrufprotokoll, Cell Broadcast, der Kalender, eine History der zuletzt geöffneten Programme, die Messaging-Anwendung und die SIM-Toolkit-Anwendung aktivierbar. Ich könnte mir vorstellen, dass es hier, analog zum Windows SmartPhone OS, irgendwan auch 3rd party PlugIns geben wird (so Sachen wie Battery Bars o.dgl.). Jedenfalls ist das Konzept des Now-Screens mit seiner Konfigurierbarkeit eine sehr feine Sache.


    Abgesehen von Now-Screen sind die meisten anderen Sachen mehr oder weniger bekannt, auch die Funktionalitäten etwa der typischen PIM-Anwendungen sind identisch. Mit einem Druck auf die Menütaste findet man sich in einem vertrauten S60-Hauptmenü wieder. Das ist die Stelle, wo die liebe connect die 14 Icons auf einen Schlag bemängelt hatte. Bei meinem Gerät sind es sogar 21! Nicht erwähnt haben die Jungs, dass man natürlich, wie auch bei Nokias, Ordner anlegen und die Icons entsprechend organisieren kann. Es ist wie am Windows-PC: Manche Leute mögen es, wenn sie möglichst alle Programme in der obersten Ebene des Start-Menüs haben. Andere (ich z.B.) haben lieber ein aufgeräumtes Start-Menü mit wenig Einträgen und sortieren alles fein säuberlich in Ordner ein. Das X - bzw. S60 ganz allgemein - lässt einem hier völlig freie Hand. Man muss es halt nur anzuwenden wissen... ;)


    Im Folgenden eine lose Aneinanderreihung von weiteren Features, die man bei anderen S60-Geräten in dieser Form IMHO nicht findet:


    MP3-Player
    Zumindest bei Nokia derzeit offenbar noch kein Thema, spielt doch selbst das aktuelle 7610 MP3s nur mono ab. Das X machts selbstverständlich richtig. Als Headset kommt ein Modell mit 2.5mm Klinke zum Einsatz. MP3s können auch über den internen Speaker wiedergegeben werden (wer's braucht...).


    Opera-Browser
    Ab Werk vorinstalliert ist neben dem bekannten WAP-Browser auch der S60-Opera-Webbrowser.


    Kamera
    Die Kamera kennt die bekannten drei Auflösungen, kommt allerdings beim X mit einem Blitz daher, der sogar eine redeye reduction beherrscht. Im Videomodus wird in der maximalen Auflösung mit 128x96 aufgenommen, Ton inklusive.


    MMC/SD-Karten
    Das X unterstützt sowohl MMC als auch SD-Karten. Diese sind hot-swappable. Zwar muß man zum Wechsel der Karte den Akkudeckel ziehen, aber da der Akku selbst nocheinmal fest mit dem Gerät verankert ist, muss es nicht ausgeschaltet werden. Trotzdem wäre eine Lösung mit einem komplett von außen zugänglichen Schacht noch ein wenig cleverer gewesen.


    DokView
    Dies ist ein Dokumentenviewer, der alle möglichen Arten von Dokumenten viewen soll (wie der Name schon sagt). Was alles geht und was nicht, muß ich erst noch probieren.



    Die Killeranwendung: Voice Dialling mit Speech Recognition


    Dies ist IMHO eines der interessantesten Features des X, und auch hier hat man wieder zu Microsoft geschielt... ;) Für die Pocket PC - Welt gibt es nämlich schon seit einiger Zeit eine Sprachsteuerungssoftware, die - und das ist das Besondere - nicht trainiert werden muss. D.h. die Software vergleicht nicht ein vorher aufgenommenes Stimmmuster mit einem gerade Gesprochenen, sondern sie macht eben wirklich eine echte Stimmenerkennung. Die MS-Lösung ist derzeit AFAIK noch nicht in deutscher Sprache erhältlich, was bedeutet, dass man englisch mit ihr reden muss.
    Die Stimmenerkennung des X hingegen funktioniert bereits auf deutsch. Das Ganze läuft folgendermaßen: Nach Aktivierung der Funktion (rechte seitliche Taste) fordert eine deutsche, weibliche Stimme auf, ein Kommando zu sagen. Unterstützt werden auch alle möglichen anderen Menüfunktionen, aber natürlich und vor allem auch die Anwahl. Hat man das Sprachkommando für die Anwahl gesprochen, fordert die Stimme auf, den Namen des Anzurufenden zu nennen. Solange dieser nicht allzu exotisch ist, erkennt die Software tatsächlich den Namen. Ist sie sich nicht ganz sicher, fragt sie nochmal nach: "Sagten Sie 'Hans Meier'?". Liegen zu einem Namen mehrere Nummern vor, sagt man als letztes noch, ob z.B. das Büro oder das Handy angerufen werden soll. Und dann wählt er.
    Eine extrem geniale Sache, die mich schon am MDA begeistert hat (dort halt leider nur englisch) und die, schon allein wegen der dahinterliegenden Technik, sehr viel interessanter ist als herkömmliches Voice Dialling. Allein schon diese Funktion ist IMHO ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des X!


    Habe in der Zwischenzeit ein wenig intensiver mit der Spracherkennung rumgespielt - das Ding ist wirklich genial! Hier nochmal detailliert, was damit geht:


    Nach einem Druck auf die rechte Seitentaste erscheint ein Screen, auf dem man die drei möglichen Hauptbefehle sehen kann. Gleichzeitig fordert eine Stimme auf, einen Befehl zu geben. Hier kann man nun folgendes sprechen:


    "Namenwahl": Im Anschluss an diesen Befehl wird man aufgefordert, den Namen zu sagen. Man spricht nun den Namen, ganz normal als Vor-Nachname. Wenn der korrekte Name erkannt wird, erscheint die Auswahl der zu wählenden Nummer dieses Kontaktes ("Handy", "geschäftlich" usw.). Die Stimme fordert dazu auf, den Nummerntyp zu nennen. Sobald man das tut, wird die entsprechende Nummer gewählt.
    Wenn beim Sprechen des Namens keine eindeutige Zuordnung möglich war, listet das X mehrere mögliche erkannte Kontakte auf, und die Stimme fragt diese Liste (meist zwei oder drei Namen) von oben her ab, ob man diesen Namen gemeint hat. Hierauf antwortet man dann einfach mit "ja" (dann gehts wie oben weiter), oder mit "nein", dann fragt er den nächsten Namen in der Liste.


    "Kontakte": Hierauf fragt das Gerät einfach nur nach einem Namen, den man dann ausspricht, und dann öffnet sich der entsprechende Kontakteintrag.


    Auch sehr geil ist: "Öffne <Anwendung>". Statt <Anwendung> spricht man den Namen einer nahezu beliebigen Anwendung des X aus. Unterstützt werden hier praktisch alle Icons, die sich im Menüsystem des Gerätes befinden. Also nicht nur so Sachen wie "Kalender" oder "Aufgaben", sondern auch "Einstellungen", "Bluetooth", "Protokoll" usw.. Man spricht also z.B. "Öffne Bluetooth" ins Gerät, und schon öffnet sich das Bluetooth-Menü.


    Dieses System ist einfach nur geil! Nicht nur, dass man sich das Abspeichern von Sprachbefehlen komplett erspart. Zusätzlich kann man neben einer reinen Sprachwahl auch zahlreiche Funktionen des Gerätes sprachsteuern. Und wie gesagt - alles ohne irgendwelches Anlernen. Richtig heiß ist das, wenn man das Gerät jemandem vorführen will und ihn/sie einfach mal selbst die Sprachsteuerung ausprobieren lässt. Wenn er/sie nicht gerade Oberbayer oder Schwarzwälder ist, funktioniert es sofort und bei jedem! Neben der Usability also auch ein unglaublicher Showeffekt. Und um das nochmal ganz klar zu sagen: DAS lässt sich definitiv nicht nachrüsten, es sei denn, die Firma, von der das System stammt (VoiceSignal) bietet es irgendwann einzeln zum Kauf an. Und selbst dann wäre ein großes Problem mit Sicherheit der Ressourcenbedarf, der sicher nicht gerade klein ist und wo es dann bei Geräten, die nicht dafür vorbereitet sind, eng werden dürfte.



    o2-Homezone


    Anders als selbst von Mirko vermutet, unterstützt das X durchaus die Anzeige der o2-Homezone mit einem kleinen Häuschen oben in der Statuszeile.



    Empfang/Akku


    Zumindest die Empfangs- und Verständigungsqualität kann ich durchauch schon mit "gut" bewerten - habe heute bereits auf der Autobahn ein wenig damit telefoniert. Wie immer muss ich an dieser Stelle dazusagen, dass ich da relativ unempflindlich bin. Solange ein Gerät nicht gerade vernehmlich rauscht, scheppert oder ähnliche Geräusche von sich gibt, merke ich da keine großen Unterschiede.
    Den Akku muß ich erstmal eine Weile beobachten. Habe jetzt wirklich viel seit heute (falsch - "gestern") abend damit rumgespielt, jetzt hats momentan noch einen Balken.



    PC-Connectivity


    Die mitgelieferte PC-Software "Sendo PC-Connect" basiert in weiten Teilen auf dem, was man auch von Nokias PC-Suite kennt. Für die Verbindung zwischen Telefon und PC kommt auch hier der bekannte mRouter zum Einsatz. Die Anbindung sowohl via Bluetooth als auch via des mitgelieferten USB-Datenkabels klappte sofort und ohne jedes Problem. Die Sync-Software synct mit jeder Version von Lotus Notes, Lotus Organizer, MS Outlook und MS Schedule. Auch die Sync klappte sofort und auf Anhieb (bei mir mit Notes 6.5). Weitere Funktionen der Software sind ein Modul zum Sichern und Restoren des Speichers sowie ein Dateitransfertool. Die Software liegt in der aktuellsten Version auf den Supportseiten von Sendo zum Download bereit und unterstützt auch deutsch.
    BTW: Über die Supportseite kann auch ein Firmwareupdate durchgeführt werden (via USB-Kabel). Meine SW ist vom 6.Juli und derzeit wohl die Aktuellste.



    Zubehör


    Ich konnte heute bei Mirko auch kurz mal die faltbare Tastatur antesten - ein wirklich nettes AddOn für den Schreibtisch, auch wenn ich persönlich wohl weniger Verwendung dafür hätte. Das BT-Headset von Sendo ist ein Plantronics-OEM-Teil - da gibts deutlich Schönere... ;) Kfz-Ladekabel gibts natürlich auch.



    Bugs/Nachteile


    Speziell diesen Bereich werde ich in den kommenden Tagen noch nacharbeiten, da sich eventuelle Nachteile, kleine Fehlerchen und Bugs halt doch nicht gleich auf den ersten Blick erschließen.


    Der erste echte und auch reproduzierbare Bug, den ich gefunden habe, betrifft Cell Broadcast. Sobald man (jedenfalls bei D2) CB aktiviert, verabschiedet sich immer dann, wenn die Vorwahlanzeige aktualisiert wird, der Now-Screen. Der startet sich zwar sofort von selbst wieder, allerdings funktioniert die Vorwahl-Anzeige auch gar nicht erst (also auch vor dem Absturz nicht).


    Nicht so ganz überzeugen kann mich der Speaker des Gerätes, wenn es um die Ruftonwiedergabe steht. Ich bin bei Klingeltönen MIDI-Fan (MP3s interessieren mich da weniger und werden vom X auch nicht als Rufton unterstützt). Leider gibt der Speaker des X hohe Frequenzen nicht wider, was dazu führt, dass MIDIs (und andere Ruftöne) zwar immernoch merklich klarer klingen als etwa bei den S60-Geräten von Nokia, allerdings kommt es an die Brillianz eines T610, S55 oder Samsungs nicht heran.



    Fazit


    Egal, wie lange es nun noch dauern mag - das Warten hat sich IMHO absolut gelohnt (bzw. wird sich gelohnt haben). Das Sendo X bietet derzeit das vollständigste Paket in der Welt der S60-SmartPhones und setzt mit Features wie der echten Stimmenerkennung oder dem Now-Screen signifikante Akzente. Ganz ehrlich - ein Nokia 7610 kann sich da nur verschämt verstecken. Und ein SX1 hat auf der Habenseite allenfalls das Radio zu bieten - wer's braucht...
    Davon, dass das Gerät zu spät kommen würde, kann absolut keine Rede sein. OK, wer eine 1MPixel-Kamera im Handy braucht, für den ist das X nichts. Aber das ist vielleicht auch gut so... :D



    Im Test sind mit Sicherheit eine ganze Menge von Aspekten noch nicht berücksichtigt. Ich gebs zu - in diesem Falle wollte ich wirklich mal "Erster" sein (und nicht nur ich... :D ), daher habe ich jetzt zu dieser späten Stunde die ersten und wichtigsten Eindrücke zusammengestellt. Und natürlich Bilder gemacht. Ich werde das Gerät noch eine Weile haben - also fragt einfach, was nicht oben drin steht.



    Fast vergessen - die Livebilder:


    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!
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    Klick!
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    Klick!
    Klick!
    Klick!
    Klick!



    Hier noch ein paar Testbilder der Kamera:


    Flash
    Flash
    No Flash
    Outdoor No Flash
    Flash
    Flash

    Vor-Vorwort


    Das mir zur Verfügung stehende Gerät kommt direkt von Mirko. Er hat diese Woche einen Schwung an "Pressegeräten" bekommen. Diese sind, nachdem die connect das erste Exklusiv-Testgerät hatte, nunmehr an andere Tester (xonio usw.) versandt, und dank mehrerer sehr hilfsbereiter Menschen und natürlich dank Mirko, bekam ich auch eins davon ab. :top:


    Bevor Ihr jetzt alle bei Mirko anruft: Auch dies sind leider noch nicht die Retailgeräte. Die Geräte sind zwar mit deutscher Retail-Software ausgestattet, können allerdings aus einem zwar kleinen, aber eben doch wichtigen Grund noch nicht ganz zum Verkauf freigegeben werden. Dieser Grund beeinträchtigt die Funktionalität und die Features allerdings nicht im Geringsten, weshalb hier mit Fug und Recht davon die Rede sein kann, dass Ihr - zuerst hier bei TT! - den ersten deutschen Testbericht eines Retail-Sendo X zu lesen bekommt!


    Das mir zur Verfügung gestellte Testgerät muss ich später selbstverständlich wieder zurückgeben; das richtig finale Retailgerät kaufe ich dann wie jeder andere auch. Nur falls einer fragen will, ob dieser Test von Mirko "gekauft" wurde... ;)


    20 Livebilder (1024x768) findet Ihr am Ende des Tests.



    Vorwort


    Es ist in gewisser Weise eine besondere Ironie: Dass manches Gerät hier im Forum ungeduldigst erwartet wird, ist an und für sich nichts Neues - regelmäßig ufern insbesondere im Nokia und im Sony Ericsson Threads in seitenlanges, nutzloses blabla aus, bevor das fragliche Gerät dann endlich lieferbar ist. Dass es aber ausgerechnet das Gerät eines Underdogs wie Sendo ist, welches hier in der "Pre-Ausliefer-Phase" zu bislang noch nicht dagewesenen Threadorgien führt, ist schon bemerkenswert.


    Vielleicht liegt es daran, dass sich die Freaks von einem Sendo endlich mal was wirklich Exotisches erwarten. Ein Nokia oder ein Sony Ericsson kann noch so toll sein - der Hersteller bedient halt letztlich den Maistream-Markt, und wenige Tage nach Einführung der Geräte rennen dann alle damit herum.


    Beim Sendo X erscheint dieses Szenario derzeit eher unwahrscheinlich: Wann das Gerät hier in Deutschland über Netzbetreiber oder zumindest Provider vertrieben werden wird, steht derzeit noch nicht fest. Und wenn man bedenkt, dass Sendo auch in der Vergangenheit schon in anderen Ländern wie UK oder Holland zwar durchaus recht aktiv, hierzulande aber eher unbekannt ist, kann man wohl mit einiger Berechtigung davon ausgehen, als "X-Träger" hier auf absehbare Zeit einer eher kleinen Menschenmenge anzugehören.


    Es wurden in den letzten Tagen und Wochen ja bereits Stimmen laut, dass Sendo das X inzwischen fast wieder einstampfen könnte, weil es zu spät kommt. Ich hielt diese Aussage schon immer für unsinnig, und kann dies jetzt auch aus eigener Erfahrung widerlegen. Der Handymarkt ist zwar kurzlebig, aber sooo kurzlebig nun auch wieder nicht. Das Series60-Betriebssystem von Nokia ist nun schon eine Weile auf dem Markt, aber das wird es auch noch eine Weile bleiben. Fast jedes derzeit und auf absehbare Zeit erhältliche Tastatur-SmartPhone basiert auf dieser Plattform. Ein Nokia 7610 etwa ist auch erst vor ein paar Tagen erschienen - und kann in Summe auch nicht mehr als das X (es hat nicht mal einen MP3-Player... :D ).


    So, genug der Vorrede - Werfen wir nun also einen Blick auf den Underdog von der Insel und schauen wir, ob sich das Warten gelohnt hat...



    Design/Verarbeitung


    Das Gehäuse besteht aus insgesamt drei verschiedenen Materialien: Kunststoff im Carbon-Look oben und an den Seiten, Akkudeckel, Tastaturinlay und der Teil über dem Display im Alu-Look und Seitenteile aus angerauhtem Kunststoff. Durch Letztere liegt das Gerät deutlich besser in der Hand, als wenn es dort auch aus dem Carbon-Look-Kunststoff bestünde (sieht zwar schick aus, ist aber glatt und somit wenig griffig). Insgesamt wirkt das Gerät ausgesprochen "sportlich" und modern. Nokias Weichplastikbomber 7610 kann da nicht mithalten, und ein Siemens SX1 kann rein optisch allenfalls in der Farbe schwarz halbwegs mithalten - wenn da nicht das bekannte Tastaturproblem wäre... ;)


    Nokia hatte seinerzeit mit dem 7650 das erste Series60-Gerät in einem Design gelauncht, welches man heute gut und gerne als "Klassiker" bezeichnen kann. Danach liess es jedoch rapide nach. Über die üblen S60-Geräte der 3er Serie wollen wir lieber nicht nachdenken. Das 6600 war so la-la. Das 7610 überzeugt mich mit seiner Breite und seiner konfusen Tastenanordnung ebenfalls nicht. Und was ich vom SX1 halte, dürfte allgemein bekannt sein.


    In der Vergangenheit kam Kritik an der Dicke des Gerätes auf (s. hierzu auch die Bilder am Ende). Richtig ist, dass das X in der Tat ein paar mm dicker ist als etwa das SX1 oder das 7610. Im Gegenzug ist es allerdings auch deutlich schmaler. An der Dicke des Gerätes können sich IMHO nur "Handy-in-der-Hosentasche-Träger" aufreiben - Menschen, die IMHO lieber kein SmartPhone haben sollten... ;)


    Für mich daher das ganz klare Fazit: Das Sendo X ist optisch das mit Abstand attraktivste Series60-Gerät, welches derzeit zu haben ist.



    Tastatur


    Die zwar sehr schmalen, dafür aber auch sehr breiten Tasten lassen sich problemlos blind erfühlen und haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Design der Tasten trägt seinen Teil zum ausgesprochen dynamischen Gesamteindruck des Gerätes bei.


    Weniger positiv: Während die Beleuchtung bei Dunkelheit sehr gleichmäßig ist (wie eigentlich bei allen Geräten), fällt bei hellerem Umgebungslicht auf, dass die mittlere senkrechte Tastaturreihe weniger stark beleuchtet ist. Die LEDs sitzen offenbar links und rechts außen.


    Richtig gut gelungen ist das Cursorpad. Wo andere entweder nur einen Stick oder nur ein Pad haben, vereint das X das Beste von beidem: Für die 4 Himmelsrichtungen kommt ein griffiges, sauber reagierendes 4-Wege-Pad zum Einsatz, während der Drücker in der Mitte nicht etwa ein schwammiger Pad-Mittelpunkt ala Nokia 6230 ist, sondern ein separater Drücker. Sicher - ein wirklich gut zu bedienender, griffiger Stick (also nicht sowas wie beim SX1) hat auch was für sich, aber diese Variante hier ist IMHO ganz ausgezeichnet.



    Display


    Das Display ist bezüglich Helligkeit, Kontrast und Farbtreue mit den Nokia-Displays aktueller S60-Geräte vergleichbar, was durchaus ein Lob ist. Die Displayhelligkeit lässt sich in sechs Stufen in den Umgebungsprofilen des Gerätes konfigurieren - eine pfiffige Idee. Der Screensaver-Mode arbeitet wie bei den Nokias.


    Bei hellem Umgebungslicht (also z.B. zu diesem Zeitpunkt draußen im Freien) merkt man, dass das Display doch nicht ganz an die reflektiven Displays der Nokias heranreicht. Auch wenn die Ablesbarkeit im Hellen durchaus gut ist und zumindest mir die Freude an dem Gerät nicht verhagelt: Die Displays von z.B. 6600 oder 7610 sehen hier schon noch einen Tick besser aus.



    Ausstattung/Features


    Grundsätzlich steckt im X das von div. Nokias bekannte Series60-Betriebssystem. Ähnlich wie Siemens ist man hergegangen und hat die GUI so überarbeitet, dass ein Wiedererkennungsfaktor gegeben ist. Überhaupt muss man an dieser Stelle einmal Nokia tadeln: Dort sieht man offensichtlich keine Veranlassung, die Oberfläche optisch mal ein wenig aufzumöbeln. Die GUI des 7610 sieht noch haargenauso aus die die des 7650 - und das war vor 2 Jahren. Sicher - das Interface hat sich bewährt und ist sehr gut bedienbar. Trotzdem hätte es sicher nicht geschadet, wenn man hier und da ein paar optische Verbesserungen vorgenommen hätte. Man überlege sich, wie groß das Geschrei der Fans gewesen wäre, wenn seinerzeit das S/// P900 mit exakt identisch designter GUI wie das P800 gekommen wäre. Sowas kann sich halt nur Nokia leisten. Noch...


    Wie auch immer - Sendo hat hier jedenfalls Hand angelegt, und zwar einerseits deutlich genug, um den Nutzer spüren zu lassen, dass er halt KEIN Nokia in der Hand hält, andererseits aber auch dezent genug, um sich geübte S60-User sofort heimisch fühlen zu lassen.


    Neben leichten optischen Änderungen an der GUI und der Statuszeile ist der größte Unterschied zu einem Nokia natürlich die "NOW"-Applikation. Natürlich hat Sendo hier das Rad nicht neu erfunden - derartige Apps gibts natürlich auch von Drittanbietern zu kaufen. Abgeschaut hat man sich die Idee aber offenbar bei Microsofts SmartPhone OS: Auch dieses kommt von Haus aus mit einem "Home Screen", der wichtige Daten (bevorstehende Kalendereinträge, neue Messages usw.) übersichtlich auf einer ständig sichtbaren Seite anzeigt. Und eine solche Funktion wollte Sendo dem X ebenfalls "out-of-the-box" mit auf den Weg geben.


    Das Ganze ist durchaus gelungen. Mit dem Pad scrollt man duch die verschiedenen Anzeigen des Now-Screens, und ein Druck auf einen der Einträge bringt einen direkt in die entsprechende Applikation, etwa den Kalender oder das EMail-Postfach. Da verschmerzt man schnell, dass das X leider keinen Support für all die tollen Displaythemes aus der Nokia-S60-Welt bietet, da sowieso permanent der Now-Screen aktiv ist. Außerdem steht zu vermuten, dass in Zukunft unabhängige SW-Entwickler für den Now-Screen eigene PlugIns anbieten können. Letztlich ist der Now-Screen nichts anderes als eine frei konfigurierbare Anzeige von PlugIns. Aktuell sind als PlugIns das Anrufprotokoll, Cell Broadcast, der Kalender, eine History der zuletzt geöffneten Programme, die Messaging-Anwendung und die SIM-Toolkit-Anwendung aktivierbar. Ich könnte mir vorstellen, dass es hier, analog zum Windows SmartPhone OS, irgendwan auch 3rd party PlugIns geben wird (so Sachen wie Battery Bars o.dgl.). Jedenfalls ist das Konzept des Now-Screens mit seiner Konfigurierbarkeit eine sehr feine Sache.


    Abgesehen von Now-Screen sind die meisten anderen Sachen mehr oder weniger bekannt, auch die Funktionalitäten etwa der typischen PIM-Anwendungen sind identisch. Mit einem Druck auf die Menütaste findet man sich in einem vertrauten S60-Hauptmenü wieder. Das ist die Stelle, wo die liebe connect die 14 Icons auf einen Schlag bemängelt hatte. Bei meinem Gerät sind es sogar 21! Nicht erwähnt haben die Jungs, dass man natürlich, wie auch bei Nokias, Ordner anlegen und die Icons entsprechend organisieren kann. Es ist wie am Windows-PC: Manche Leute mögen es, wenn sie möglichst alle Programme in der obersten Ebene des Start-Menüs haben. Andere (ich z.B.) haben lieber ein aufgeräumtes Start-Menü mit wenig Einträgen und sortieren alles fein säuberlich in Ordner ein. Das X - bzw. S60 ganz allgemein - lässt einem hier völlig freie Hand. Man muss es halt nur anzuwenden wissen... ;)


    Im Folgenden eine lose Aneinanderreihung von weiteren Features, die man bei anderen S60-Geräten in dieser Form IMHO nicht findet:


    MP3-Player
    Zumindest bei Nokia derzeit offenbar noch kein Thema, spielt doch selbst das aktuelle 7610 MP3s nur mono ab. Das X machts selbstverständlich richtig. Als Headset kommt ein Modell mit 2.5mm Klinke zum Einsatz. MP3s können auch über den internen Speaker wiedergegeben werden (wer's braucht...).


    Opera-Browser
    Ab Werk vorinstalliert ist neben dem bekannten WAP-Browser auch der S60-Opera-Webbrowser.


    Kamera
    Die Kamera kennt die bekannten drei Auflösungen, kommt allerdings beim X mit einem Blitz daher, der sogar eine redeye reduction beherrscht. Im Videomodus wird in der maximalen Auflösung mit 128x96 aufgenommen, Ton inklusive.


    MMC/SD-Karten
    Das X unterstützt sowohl MMC als auch SD-Karten. Diese sind hot-swappable. Zwar muß man zum Wechsel der Karte den Akkudeckel ziehen, aber da der Akku selbst nocheinmal fest mit dem Gerät verankert ist, muss es nicht ausgeschaltet werden. Trotzdem wäre eine Lösung mit einem komplett von außen zugänglichen Schacht noch ein wenig cleverer gewesen.


    DokView
    Dies ist ein Dokumentenviewer, der alle möglichen Arten von Dokumenten viewen soll (wie der Name schon sagt). Was alles geht und was nicht, muß ich erst noch probieren.



    Die Killeranwendung: Voice Dialling mit Speech Recognition


    Dies ist IMHO eines der interessantesten Features des X, und auch hier hat man wieder zu Microsoft geschielt... ;) Für die Pocket PC - Welt gibt es nämlich schon seit einiger Zeit eine Sprachsteuerungssoftware, die - und das ist das Besondere - nicht trainiert werden muss. D.h. die Software vergleicht nicht ein vorher aufgenommenes Stimmmuster mit einem gerade Gesprochenen, sondern sie macht eben wirklich eine echte Stimmenerkennung. Die MS-Lösung ist derzeit AFAIK noch nicht in deutscher Sprache erhältlich, was bedeutet, dass man englisch mit ihr reden muss.
    Die Stimmenerkennung des X hingegen funktioniert bereits auf deutsch. Das Ganze läuft folgendermaßen: Nach Aktivierung der Funktion (rechte seitliche Taste) fordert eine deutsche, weibliche Stimme auf, ein Kommando zu sagen. Unterstützt werden auch alle möglichen anderen Menüfunktionen, aber natürlich und vor allem auch die Anwahl. Hat man das Sprachkommando für die Anwahl gesprochen, fordert die Stimme auf, den Namen des Anzurufenden zu nennen. Solange dieser nicht allzu exotisch ist, erkennt die Software tatsächlich den Namen. Ist sie sich nicht ganz sicher, fragt sie nochmal nach: "Sagten Sie 'Hans Meier'?". Liegen zu einem Namen mehrere Nummern vor, sagt man als letztes noch, ob z.B. das Büro oder das Handy angerufen werden soll. Und dann wählt er.
    Eine extrem geniale Sache, die mich schon am MDA begeistert hat (dort halt leider nur englisch) und die, schon allein wegen der dahinterliegenden Technik, sehr viel interessanter ist als herkömmliches Voice Dialling. Allein schon diese Funktion ist IMHO ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des X!


    Habe in der Zwischenzeit ein wenig intensiver mit der Spracherkennung rumgespielt - das Ding ist wirklich genial! Hier nochmal detailliert, was damit geht:


    Nach einem Druck auf die rechte Seitentaste erscheint ein Screen, auf dem man die drei möglichen Hauptbefehle sehen kann. Gleichzeitig fordert eine Stimme auf, einen Befehl zu geben. Hier kann man nun folgendes sprechen:


    "Namenwahl": Im Anschluss an diesen Befehl wird man aufgefordert, den Namen zu sagen. Man spricht nun den Namen, ganz normal als Vor-Nachname. Wenn der korrekte Name erkannt wird, erscheint die Auswahl der zu wählenden Nummer dieses Kontaktes ("Handy", "geschäftlich" usw.). Die Stimme fordert dazu auf, den Nummerntyp zu nennen. Sobald man das tut, wird die entsprechende Nummer gewählt.
    Wenn beim Sprechen des Namens keine eindeutige Zuordnung möglich war, listet das X mehrere mögliche erkannte Kontakte auf, und die Stimme fragt diese Liste (meist zwei oder drei Namen) von oben her ab, ob man diesen Namen gemeint hat. Hierauf antwortet man dann einfach mit "ja" (dann gehts wie oben weiter), oder mit "nein", dann fragt er den nächsten Namen in der Liste.


    "Kontakte": Hierauf fragt das Gerät einfach nur nach einem Namen, den man dann ausspricht, und dann öffnet sich der entsprechende Kontakteintrag.


    Auch sehr geil ist: "Öffne <Anwendung>". Statt <Anwendung> spricht man den Namen einer nahezu beliebigen Anwendung des X aus. Unterstützt werden hier praktisch alle Icons, die sich im Menüsystem des Gerätes befinden. Also nicht nur so Sachen wie "Kalender" oder "Aufgaben", sondern auch "Einstellungen", "Bluetooth", "Protokoll" usw.. Man spricht also z.B. "Öffne Bluetooth" ins Gerät, und schon öffnet sich das Bluetooth-Menü.


    Dieses System ist einfach nur geil! Nicht nur, dass man sich das Abspeichern von Sprachbefehlen komplett erspart. Zusätzlich kann man neben einer reinen Sprachwahl auch zahlreiche Funktionen des Gerätes sprachsteuern. Und wie gesagt - alles ohne irgendwelches Anlernen. Richtig heiß ist das, wenn man das Gerät jemandem vorführen will und ihn/sie einfach mal selbst die Sprachsteuerung ausprobieren lässt. Wenn er/sie nicht gerade Oberbayer oder Schwarzwälder ist, funktioniert es sofort und bei jedem! Neben der Usability also auch ein unglaublicher Showeffekt. Und um das nochmal ganz klar zu sagen: DAS lässt sich definitiv nicht nachrüsten, es sei denn, die Firma, von der das System stammt (VoiceSignal) bietet es irgendwann einzeln zum Kauf an. Und selbst dann wäre ein großes Problem mit Sicherheit der Ressourcenbedarf, der sicher nicht gerade klein ist und wo es dann bei Geräten, die nicht dafür vorbereitet sind, eng werden dürfte.



    o2-Homezone


    Anders als selbst von Mirko vermutet, unterstützt das X durchaus die Anzeige der o2-Homezone mit einem kleinen Häuschen oben in der Statuszeile.



    Empfang/Akku


    Zumindest die Empfangs- und Verständigungsqualität kann ich durchauch schon mit "gut" bewerten - habe heute bereits auf der Autobahn ein wenig damit telefoniert. Wie immer muss ich an dieser Stelle dazusagen, dass ich da relativ unempflindlich bin. Solange ein Gerät nicht gerade vernehmlich rauscht, scheppert oder ähnliche Geräusche von sich gibt, merke ich da keine großen Unterschiede.
    Den Akku muß ich erstmal eine Weile beobachten. Habe jetzt wirklich viel seit heute (falsch - "gestern") abend damit rumgespielt, jetzt hats momentan noch einen Balken.



    PC-Connectivity


    Die mitgelieferte PC-Software "Sendo PC-Connect" basiert in weiten Teilen auf dem, was man auch von Nokias PC-Suite kennt. Für die Verbindung zwischen Telefon und PC kommt auch hier der bekannte mRouter zum Einsatz. Die Anbindung sowohl via Bluetooth als auch via des mitgelieferten USB-Datenkabels klappte sofort und ohne jedes Problem. Die Sync-Software synct mit jeder Version von Lotus Notes, Lotus Organizer, MS Outlook und MS Schedule. Auch die Sync klappte sofort und auf Anhieb (bei mir mit Notes 6.5). Weitere Funktionen der Software sind ein Modul zum Sichern und Restoren des Speichers sowie ein Dateitransfertool. Die Software liegt in der aktuellsten Version auf den Supportseiten von Sendo zum Download bereit und unterstützt auch deutsch.
    BTW: Über die Supportseite kann auch ein Firmwareupdate durchgeführt werden (via USB-Kabel). Meine SW ist vom 6.Juli und derzeit wohl die Aktuellste.



    Zubehör


    Ich konnte heute bei Mirko auch kurz mal die faltbare Tastatur antesten - ein wirklich nettes AddOn für den Schreibtisch, auch wenn ich persönlich wohl weniger Verwendung dafür hätte. Das BT-Headset von Sendo ist ein Plantronics-OEM-Teil - da gibts deutlich Schönere... ;) Kfz-Ladekabel gibts natürlich auch.



    Bugs/Nachteile


    Speziell diesen Bereich werde ich in den kommenden Tagen noch nacharbeiten, da sich eventuelle Nachteile, kleine Fehlerchen und Bugs halt doch nicht gleich auf den ersten Blick erschließen.


    Der erste echte und auch reproduzierbare Bug, den ich gefunden habe, betrifft Cell Broadcast. Sobald man (jedenfalls bei D2) CB aktiviert, verabschiedet sich immer dann, wenn die Vorwahlanzeige aktualisiert wird, der Now-Screen. Der startet sich zwar sofort von selbst wieder, allerdings funktioniert die Vorwahl-Anzeige auch gar nicht erst (also auch vor dem Absturz nicht).


    Nicht so ganz überzeugen kann mich der Speaker des Gerätes, wenn es um die Ruftonwiedergabe steht. Ich bin bei Klingeltönen MIDI-Fan (MP3s interessieren mich da weniger und werden vom X auch nicht als Rufton unterstützt). Leider gibt der Speaker des X hohe Frequenzen nicht wider, was dazu führt, dass MIDIs (und andere Ruftöne) zwar immernoch merklich klarer klingen als etwa bei den S60-Geräten von Nokia, allerdings kommt es an die Brillianz eines T610, S55 oder Samsungs nicht heran.


    Unbedingt nachbessern muss Sendo den MP3-Player. Während der Wiedergabe ist im Hintergrund ständig ein niederfrequentes "Knistern" zu hören, welches quasi im Musiktakt (also mit dem Pegel der Musik) mit"schwingt" (ist etwas blöd zu beschreiben). Fällt bei lauten Passagen kaum auf, wohl aber bei leiseren Passagen, wie etwa am Beginn oder Ende von Tracks. Mit der Installation von 3rd party MP3-Playern hatte ich bisher kein Glück (andere, "normale" Series60-Programme laufen aber, jedenfalls alle, die ich bislang probiert habe). Scheinbar ist die Soundwiedergabe im X anders gelöst als in anderen Geräten. Bei UltraMP3 z.B. kommt gar kein Ton raus, und der Player stockt auch ständig während der Bedienung. Ein anderer Player spielt die MP3s zwar ab, aber mit ca. 1/10 der korrekten Geschwindigkeit. Alternative MP3-Player werden also offenbar speziell fürs X angepasst werden müssen.


    Ein weiterer Punkt (für mich zwar kein Nachteil, da insgesamt uninteressant, aber den einen oder anderen wirds sicher interessieren): Das X beherrscht kein Java MIDP 2, nur das "alte" Java. Die Performance hierbei liegt lt. JBenchmark bei 1260 Punkten und somit im Mittelfeld. Wer auf Games steht, wird mit ans X angepasste Symbian-Games also sicher glücklicher werden.



    Software-Kompatibilität


    Folgende Tools habe ich bisher getestet:


    funktioniert:


    - bluStreamer
    - efileman
    - GPL-2
    - AppMan
    - OggPlay
    - YFTP


    - Amazing World
    - ATARI Retro
    - PowerBall


    funktioniert nicht:


    - MP3Go
    - MP3 Gravity


    Fazit


    Egal, wie lange es nun noch dauern mag - das Warten hat sich IMHO absolut gelohnt (bzw. wird sich gelohnt haben). Das Sendo X bietet derzeit das vollständigste Paket in der Welt der S60-SmartPhones und setzt mit Features wie der echten Stimmenerkennung oder dem Now-Screen signifikante Akzente. Ganz ehrlich - ein Nokia 7610 kann sich da nur verschämt verstecken. Und ein SX1 hat auf der Habenseite allenfalls das Radio zu bieten - wer's braucht...
    Davon, dass das Gerät zu spät kommen würde, kann absolut keine Rede sein. OK, wer eine 1MPixel-Kamera im Handy braucht, für den ist das X nichts. Aber das ist vielleicht auch gut so... :D



    Im Test sind mit Sicherheit eine ganze Menge von Aspekten noch nicht berücksichtigt. Ich gebs zu - in diesem Falle wollte ich wirklich mal "Erster" sein (und nicht nur ich... :D ), daher habe ich jetzt zu dieser späten Stunde die ersten und wichtigsten Eindrücke zusammengestellt. Und natürlich Bilder gemacht. Ich werde das Gerät noch eine Weile haben - also fragt einfach, was nicht oben drin steht.



    Fast vergessen - die Livebilder:


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    Hier noch ein paar Testbilder der Kamera:


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    No Flash
    Outdoor No Flash
    Flash
    Flash



    Hier Fotos vom Gerät mit TT im Opera- und im WAP-Browser:


    WAP1
    WAP2
    WAP3
    Web1
    Web2
    Web3