Was soll am bayerischen Wahlrecht intransparent sein? Das Problem der nicht ausgeglichenen Überhangmandate wie das früher im Bund der Fall war, stellt sich da nicht. Genau darum ging es beim BVG-Urteil. Das bayerische wahlrecht finde ich wesentlich gerechter, als das jetztige wahlrecht im Bund. Für das prozentuale Gesamtergebniss der Parteien werden Erst- und Zweit-Stimme gleichermaßen einbezogen. Besonders gut finde ich daß man auch bei der Zweitstimme die Reihenfolge der Kandidaten welche die Parteien vorgeben verändern kann. So bestimmt der Wähler weitgehend welche Kanditaten und nicht die Parteien welcher Kanditat in das Parlament einziehen soll. Eine Absicherung durch einen vorderen Listenplatz wird dadurch erheblich erschwert. Demokratischer geht es kaum.
Beiträge von bernbayer
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Ist doch klar das die CSU und Seehofer sich bärenstark fühlen, schließlich hat die CSU in Bayern die absolute Mehrheit wieder erreicht und kann Bayern alleine regieren. Welche Partei außer der CSU schafft das in der heutigen Zeit überhaupt noch?. Da kann man es Seehofer auch nicht verdenken, daß er auch in Berlin entsprechend auftritt und da jetzt nicht unbedingt große Rücksicht auf mögliche Koalitionspartner nimmt.
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Ich denke Trittin ist immer noch nicht in der Realität angekommen, trotz des mageren Ergebnisses von gut 8 Prozent für seine Partei. Siehe hier:
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Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Okay, das klingt auch fair.
Was wird zusammengezählt?Wenn ich das geltende Wahlrecht nicht gänzlich falsch verstanden habe, wird rein gar nicht zusammengezählt. Das Sitzverhältnis im Bundestag richtet sich m.W. ausschließlich nach dem Verhältnis der Zweitstimmen.
Verschöbe sich das Sitzverhältnis durch Bernbayers Szenario, würde eine vom Anteil der Zweitstimmen abweichende Sitzverteilung durch zusätzliche Mandate (Ausgleichsmandate) wieder exakt in das Verhältnis der Zweitstimmen gebracht.
Die Erststimme hat lediglich einen Einfluss darauf, wer die nach dem Anteil der Zweitstimmen verteilten Sitze einnimt (Direkt- oder Listenplatz).
Wäre es anders, müsste ich mich schon schwer irren ... [/QUOTE]
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Da hast du was falsch verstanden, bei meinen Ausführungen ging es um das bayerische Wahlrecht. Da sind Erst-undZweitstiimme gleich viel wert, weil sie zusammengezählt werden. Ich hatte vorgeschlagen,dies auf Bundesebene zu übernehmen.
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DIe AFD ist nach der neuesten Emnid-Umfrage von heute mit 6 Prozent fast so stark wie die Grünen. Die fallen auf 7 Prozent zurück.
Eine linke Mehrheit ist weit und breit nicht in Sicht.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/ -
Fakt ist nunmal daß keine Partei eine absolute Mehrheit erzielt hat. Es muß also eine Koalitionsregierung gebildet werden und dazu sind nun mal Verhandlungen zwischen Parteien nötig. Mit Vetternwirtschaft hat das nun rein garnichts zu tun. Das bei diesen Verhandlungen es neben einen gemeinsamen Regierungs-Programm auch um das Personal geht ist auch eine Selbstverständlichkeit. Wenn man das generell schlecht findet, muß man dann für eine 15 Prozent-Klausel oder ein reines Mehrheitswahlrecht eintreten, dann bekommt immer eine Partei eine absolute Mehrheit und die kleinen Parteien bleiben außen vor. Ob das besser ist möge jeder selbst beurteilen.
Ps. Ob sich jemand vorstellen kann sich keine neue Ölheizung mehr einzubauen kann oder ob das ihm gleich vorgeschrieben wird ist nun mal ein himmelweiter Unterschied. Freiwillig muß das ganze halt sein und kein Zwang. Auf freiwilliger Basis können sowas sich durchaus etlicher Bürger vorstellen, sie wollen sich das nur nicht diktieren lassen. Das ist der entscheidende Punkt.
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Zitat
Original geschrieben von pithein
Phoenix vor Ort: Länderrat B90/Grüne, z Z. Kretschmann, MP Baden-Würtemberg.
Bläst dem Grünen Wahlkampf den Marsch.Schöne Worte nützen da wenig, es müssen auch Daten folgen und die Programme entsprechend geändert werden. Solange da z.B. weiter drin steht daß der Neueinbau von Ölheizungen verboten werden soll oder Energieeinsparvorschriften die bisher nur für den Neubau gelten auch auf den Gebäudebestand angewendet werden sollen, bleiben die Grünen eine Verbots-, Gängelungs- und Bevormundungs-Partei. Konkrete Änderungen am Programm sind da angebracht, sonst wird das nichts. Wenn dann noch gefordert wird sich auch für rot-rot-grün zu öffnen, dann muß man es als blanken Hohn ansehen wenn man davon spricht wieder mehr in die Mitte zu rücken. Rot-Rot-Grün ist genau das Gegenteil davon. Nein, die Grünen haben aus ihrer Schlappe bis jetzt garnichts gelernt. Sie werden damit noch unglaubwürdiger wie nie zuvor.
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Wieso Erststimme abschaffen. Ich würde mich da am bayerischen Wahlrecht orientieren. Da sind Erst- und Zweitstimme gleich viel wert. Mit der Erststimme wählt man den Direktkandidaten des Wahlkreises,mit der Zweistimme die Partei, man kann aber gezielt einen einzelnen Kanditaten bei der jeweiligen Partei ankreuzen und somit auch da beeinflußen wer gewählt werden soll. Zur Berechnung des Wahlergebnisses nach Prozenten werden Erst- und Zweitstimme zusammengezählt und die Anzahl der Mandate für dieParteien bestimmt. Die gewählten Direkt-Kandidaten werden zunächst abgezogen und dann der Rest der Mandate über die Liste vergeben.
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Bei der SPD spielt es kaum eine Rolle ob sie in der Regierung oder Opposition ist, sie kommt aus ihren Tief nicht heraus. Nach der großen Koalition bekam sie 23 Prozent bei der Wahl, jetzt nach 4 Jahren Opposition auch nur 25 Prozent. Da hätte sie sich doch jetzt profilieren und die Regierung jagen können. Ist ihr aber nicht gelungen, weil die Ursachen für den Niedergang der SPD in der Agenda-Politik liegen. Da nützt es auch nichts wenn man jetzt etwas nach links gerückt ist oder sich einredet Merkel sei an den schlechten Wahlergebnissen schuld. Auch mit sozialen Themen und einen generell linkeren Kurs kommt die SPD nicht in die Büsche. Die Linke wird die SPD in dieser Hinsicht immer mit einer noch linkeren Politik überbieten. Wahlen werden aber eigentlich in der Mitte gewonnen.
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[QUOTE] Original geschrieben von Timba69
ChickenHawk:Nö, gar nicht. War auch nicht das Thema. Denn meine Thesen bleiben gleich.
Ich sehe solche Umfragen, wie bereits erwähnt, anders. Es kommt immer auf die Fragestellung an. Ich wurde vor der Wahl auch befragt. Und die Fragestellung war, gelinde gesagt, merkwürdig. Wenn ich dich Frage, wollen sie (jetzt) eine "Große Koalition" oder eine "Minderheitenregierung", ist die Antwort zumeist klar.
Solch eine Umfrage macht nur Sinn und bildet das Echtleben ab, wenn man die Fragen kennt. Bis dahin halte ich mich, wie schon 45435 Seiten lang, am Wahlergebnis fest, denn dass lügt nicht.
Und wie gesagt, wer die SPD, Grüne oder Linke gewählt hat, wollte nicht CDU,Merkel oder eine Mehrheitsbeschaffungspartei für die CDU wählen. DAS dürft unbestritten klar sein.
Eigentlich haben alle Wähler der SPD, die SPD+Grüne gewählt, denn die wollten den Kanzler stellen, und eben nicht die CDU. Es ist doch sinnfrei anzunehmen, dass SDP-Wähler zur Wahlurne gehen und sagen: "Ha, ich wähle SPD und bekomme, trotz Wahlaussagen, die CDU und Merkel geschenkt und nicht die Grünen, wie versprochen." Das ist lebensfremd.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nicht die Umfragen sind realitätsfremd sondern deine Thesen die du hier verbreitest. Selbst 56 Prozent der SPD-Wähler wollen eine große Koalition, wie die repräsentative Infratest-Umfrage von heute ermittelt hat. Ich stelle fest du willst ein RRG-Bündnis wie das 16 Prozent aller Bürger wollen. Zu zählst also zu einer kleinen Minderheit die das wollen. Es ist sicher dein gutes Recht dies zu wollen. Nur erzähle nicht hier fortlaufend das Märchen das eine Mehrheit so ein Bündniss wolle. Genau das Gegenteil ist der Fall und das weißt du wohl auch sehr genau. Da es nicht deinen Vorstellungen entspricht, bestreitest du dann ständig die Fakten.