Wo hab ich denn irgendwas von auf Gruppen zugeschnittenen Tarifen geschrieben? Die anģegebenen Preise sind die offiziellen Preise für einen einzelnen Tarifabschluss in dem kleinsten/billigsten 5G-fähigen Tarif der beiden Netzbetreiber. Du hast doch den Preis als limitierenden Faktor angesprochen. Die Telekom bietet den Zugang zu ihrem 5G-Netz übrigens auch nur bei ihren aktuellen Magenta-Tarifen. Leute, die ältere Tarife haben schauen größtenteils in die Röhre, die mit Providèrtarifen (wie z.B. alle über Congstar laufenden) sowieso.
Genau, die Telekom bringt eigene Geräte auf den Markt um die Netze zu entlasten - weil es ja nicht schon 5G-fähige Telefone gibt, die zu ähnlichen Preisen angeboten werden. Die werden voll der Renner werden und die Auslatung des 4G-Netzes drastisch reduzieren.
Nur wer kauft sich ein T-Phone, wenn er zu einem ähnlichen Preis auch ein Samsung- oder Xiaomi-Gerät bekommen kann? Mittlerweile hat ja ein Großteil der neuerscheinenden Geräte 5G.
zum eigentlichen Thread-Thema:
Das 4G-Netz würde wahrscheinlich auch viel mehr entlastet, wenn o2/T 5G SA einführen würden, denn dann müssten sich die Geräte bei 5G-Verfügbarkeit dort garnicht mehr einbuchen. Und die n28-only-Standorte in vielen Teilen Deutschlands könnten auch mal richtig genutzt werden - aber ohne NSA wird es dort dann ziemlich schwer (unmöglich), auch nur annähernd die angepriesenen Transferraten zu erreichen. Und dann ergibt sich auf Nutzerebene auch kaum noch ein Vorteil von der 5G-Nutzung, außer o2/T baut doch noch großflächig auf mehreren 5G-Bändern gleichzeitig aus.
Es gibt auch viele Nutzer, die 5G an ihren Geräten deaktivieren, da sie keine großartigen Vorteile dadurch haben (z.T. sogar Nachteile wie einen erhöhten Akkuverbrauch). Und mal ehrlich: aus Nutzersicht (der nicht-Hardcore-User, die hier allerdings überproportional vertreten sind) ergeben sich durch 5G erstmal kaum Vorteile - da war der Schritt von 2G auf 3G bzw. von 3G auf 4G deutlicher spürbar.