Beiträge von shelter

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    Original geschrieben von phonefux


    Davon abgesehen: Wer telefoniert schon 10 Minuten mit der Auskunft?


    solche Gespräche habe ich schon live auf der Arbeit miterleben dürfen... trotz Internet vor der Nase.


    Ich sehe da aber auch keinen Grund für Beweislastumkehr, sondern mehr als Fall für "selbst Schuld" - Vor allem wenn man dann nochmal knapp 12 € der Sache hinterherschmeisst.

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    Original geschrieben von Dwarslöper
    Naja, man muss ja nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen und sich selbst zur höchsten moralischen Instanz aufspielen.. :rolleyes:


    vor allem unter dem rafati hintergrund ist das natürlich eine sehr gelungene aktion gewesen... :rolleyes:

    Man liest die selbst verlinkten Texte. Aber man begibt sich gerne auch auf das Diskussionsniveau des Gegenübers ;)


    Ausnahmen im Sinne von: Anteilige Verletzte/Gestorbene mit Kopfverletzungen gemessen an Verkehrsaufkommen von Radfahreren. Und ja, Statistiken "fälschen" ist immer wieder toll.


    Es sterben übrigens mehr Fußgänger jährlich im deutschen Straßenverkehr als Fahrradfahrer (476 zu 381), obwohl mehr als doppelt so viele Fahrradfahrer an Unfällen mit Personenschaden beteiligt sind (71.000 zu 32.000). Dafür sind Verletzungen wiederum auch bei mehr als doppelt so viele Radfahrern wie Fußgängern (65.000 zu 29.500). Die teils deutlich höheren Zahlen mal außenvorgelassen.


    Quelle: destatis


    Hieraus darfst Du mir gerne noch was schönes erzählen... ich finde es bestimmt spannend.

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Derartige Frontalunfälle sind - im Verhältnis zur Gesamtheit - eben die Ausnahme, viel häufiger tritt das oben genannte Szenario auf mit den entsprechenden Konsequenzen.


    Na dann machen wir auf dem Niveau doch weiter: Tote Radfahrer nach Autounfällen sind jährlich auch eher die Ausnahme. Warum sich aus der einen Ausnahme aber ein Helmzwang ergeben soll aus der anderen jedoch nicht... nun ja. Und da Du es bei deinen Aussagen auch gerne sein lässt gibt es auch hier keine Zahlen dazu. Die finden sich ansonsten ja auch sicher schon in von mir verlinkten Texten.


    Ach und da Du mittlerweile bei den Mythbusters angelangt bist, schenken wir uns an dieser Stelle doch endgültig weitere Diskussionen. Wir werden uns eh nur im Kreis drehen und können im Stile der Mythbusters dann höchstens noch auseinandernehmen, ob das Melone in Fahrradhelmbeispiel ein anschauliches Beispiel oder doch realitätsferner Quatsch ist. :rolleyes:

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    "Das Verletzungsmuster eines Zweiradfahrers, der von einem Pkw erfasst wurde, ist analog zu interpretieren wie beim Fußgängerunfall. In der Regel sind jedoch die Beschädigungen am Fahrzeug ebenso wie die Verletzungen am Körper des Zweiradfahrers höher lokalisiert als bei gleicher Kollisionsgeschwindigkeit beim Fußgängerunfall."


    http://www.advodaehler.ch/7%20…mente/Verkehrsmedizin.pdf


    And many more...


    "Radfahrer erleiden weniger Kopfverletzungen als Autofahrer oder Fußgänger (ONISR 2005). Wenn wir dieser Behauptung folgen, müssten auch Autofahrer und Fußgänger immer Helme tragen."


    http://www.adfc-nrw.de/kreisve…p/radverkehr/radhelm.html
    bzw. die Originalquelle: http://www.ecf.com/misc/filePu…ure_for_Velo-city_093.pdf


    And many more... :rolleyes:


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    Und das es einen Unterschied macht ob ein Radfahrer mit 15-20 km/h seitlich gegen ein Fahrzeug prallt welches z.B. aus einer Ausfahrt kommt oder ob ein Fußgänger mit 5 km/h seitlich gegen ein Auto läuft - sorry wer das auch noch extra per Studie belegt haben muss der sollte mal einen Realitätscheck vornehmen.


    Genau. Realitätscheck. Sollte auch mal dein Beispiel vornehmen. Du willst hier doch nicht ernshaft ausgerechnet diese Konstruktion als Beispiel heranziehen um zu argumentieren, oder?

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    Neben dem tatsächlichen "über/umfahren" eines Fußgängers oder Radfahrers durch einen PKW (bei dem es in der Tat jetzt nicht so den Unterschied macht)


    Na, geht doch :rolleyes:


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    ist doch einer der häufigsten Unfälle zwischen PKW und Rad eben die Mißachtung der Vorfahrt des Radlers durch das Auto, sei es an beim Abbiegen an der Kreuzung oder eben die bereits erwähnte Ausfahrt.


    Ich kenne die Tücken des Radfahrens und das Ignorieren der Vorfahrt durch Autofahrer aus Hamburg zur Genüge. Inklusive Beschimpfungen warum ich auf dem Radweg der Gegenspur radelnd doch einfach weiterfahren würde und ihm SEINE Vorfahrt beim Abbiegen nehme. Gerade erst wieder erlebt.


    Aber nur weil das bei den Fußgängern eher auf Grund des Tempos seltener passiert, relativiert es nicht die Verletzungsgefahr von Fußgängern durch Autos an sich.


    Zitat


    Hier prallt der Radfahrer zunächst mit dem Vorderrad in das Fahrzeug und geht - mit dem Kopf voran - über den Lenker. Der Flug wird dann unsanft vom Querholm des Autos gestoppt.


    Danke für diese Erläuterung :rolleyes:



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    Ein Fußgänger würde in einer vergleichbaren Situation (sofern er nicht sowieso in der Lage ist aufgrund der geringeren Geschwindigkeit den Aufprall noch zu umgehen) frontal die die PKW Seite laufen.


    Zum Glück passiert es ja auch immer nur, dass Radfahrer in Autos fahren und Fußgänger in Autos laufen.


    Zitat


    Schmerzhaft keine Frage, hierbei besteht aber ein wesentlich geringeres Risiko von Schädelverletzungen.


    Darum findet man auch kaum Berichte zu Kopfverletzungen von Fußgängern bei Unfällen (und ja, mir ist bewusst, dass die Stichworte nicht ausschließlich entsprechende Meldungen liefern und sicherlich die ein oder andere Meldung doppelt bis dreifach auftaucht)
    http://www.google.de/#sclient=…60578bb5&biw=1280&bih=839

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Fußgänger und Rollifahrer würde in den meisten Fällen ein Helm nicht wirklich helfen, dem Radfahrer schon. Insofern ist das kein Argument gegen einen Helm sondern leicht polemisch angehauchter Unfug.


    Ist das eine belegte Aussage oder ebenfalls einfach mal aus der polemischen Schublade gegriffen? ;)


    Gerüchteweise gibt es ja auch bei Fußgängern genügend Kopfverletzungen nach Autounfällen. Ob da nicht manchmal ein Helm doch geholfen hätte?


    Oder ist es etwas anderes wenn man in hoher Geschwindigkeit vom Fahrrad beim Unfall auf den Boden stürzt oder vom Auto getroffen wird, bzw. vom Auto in die Luft geschleudert wird und dann auf dem Boden oder sonstwo landet?



    Wer aber mal Lust hat sich einen doch sehr interessanten Artikel zur Helmpflicht durchzulesen. Der Autor kommt jedoch ebenfalls zu dem Schluss, dass eine Helmpflicht nicht unbedingt die beste Lösung sei. Auch im Zusammenhang mit einem möglichen Rückgang der Radnutzung (Verweis auf Australien - Bzw. einer Studie dazu), sowie auch Verkehrssicherheit im Allgemeinen als besten Verletzungsschutz


    http://www.zukunft-mobilitaet.…o-contra-studien-laender/

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Und was ist wenn nun aber eben ein Radfahrer (wie in der Praxis ja der häufigste Fall) mit so einem Gefährt der anderen Größenordnung und Geschwindigkeit kollidiert?


    Dann hat er halt Pech. Eigene Verantwortung. Ok, wir können das jetzt auf die psychologische Ebene ausweiten und überlegen, ob der Unfallgegner nicht tendenziell weniger einen eventuellen psychischen Knacks wegbekommt, wenn der angefahrene Radfahrer nur im Koma liegt oder im Rollstuhl landet, statt auf der Stelle stirbt. Aber das ist wieder eine andere polemische Seite der Debatte.


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    Insofern sind hier schon deutliche parallelen zur Gurtpflicht: Die Autofahrer fühlten sich durch den Gurt eingeengt, er war ihnen lästig - der Radfahrer findet es jetzt lästig immer und überall den Helm mit hin nehmen zu müssen...


    Mich würde an dieser Stelle ja mal interessieren, ob der einengende Gurt nicht dazu führt, dass man sich des Fahrens bewusster ist. Und ob das bei einem Helm auch so ist. Also weniger Gurt/Helm für Sicherheit, sondern für Sicherheitsbewusstsein. Und da würde der Gurt meiner Auffassung nach eher für letzteres sorgen als der Helm. Bus fahren geht ja auch ohne Gurt.


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    Alles unterm Strich eine Frage der eigenen Bequemlichkeit - klar muss man erstmal sehen wo man auch bei Kurzstrecken dann sinvollerweise den Helm unterbringen kann, dass hat dann aber nichts mit "das geht nicht" zu tun als vielmehr mit "das will ich nicht".


    Ach ich finde da sowieso dafür, dass man am Besten nur noch in Watte eingepackt und mit Helm aus dem Haus darf. Egal ob auf dem Rad oder zu Fuß oder im Auto. Dann muss sich auch keiner mehr über die eigene Sicherheit und Risikobereitschaft Gedanken machen, Geschweige denn Verantwortung übernehmen.


    PS: Einen Gurt kann man wenigstens im Auto lassen :rolleyes:


    Nachtrag: Mist, das PS hat Muellix ja auch schon geschrieben. Ich sollte meine Beiträge schneller zu Ende bringen...

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    Original geschrieben von beugelbuddel
      shelter:
    Danke für den Link! Kannte ich noch nicht?
    Eigentlich brauche ich solche Planer aber auch eher nicht, da ich meist doch immer meine festen Routen ("Approved!";)) fahre. Da weiß ich dann genau, was mich wo evtl. erwarten kann...leider ganz wichtig so etwas zu wissen!


    Kannst Du Dir ja vergleichsweise mal anschauen. Fahr zwar auch lieber meinen eigenen Ortskenntnissen nach, aber ist auch mal ganz brauchbar.


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    Das würde mich auch stören. Fahre ins Kino und dann schleppe ich einen Helm mit herum? Niemals! :(


    Wenn ich wüsste, dass er nicht geklaut wird, würd ich ihn einfach mit dem Fahrrad zusammen anschließen. Man darf ja nicht vergessen, dass Motorradfahrer auch mit ihrem Helm an der Seite klarkommen. Aber wenn man halt ganz entspannt ohne was dabei unterwegs sein will - und das will man ab und an ja mal - würde halt die Entscheidung für das Rad wegfallen.