ZitatOriginal geschrieben von Crossbuster
joa, Mieterbund ist ne gute Option. Allerdings können die uns ja dann nur beraten und Schriftverkehr übernehmen. Der Knackpunkt ist halt die Kaution. Und an die käme man ohne Rechtsstreit ja nicht ran.
Meistens knicken dann aber die Vermieter doch ein, wenn da ein Schreiben vom Mieterschutz kommt. Die sind ja auch nicht immer rechtlich sooo bewandert und agieren getreu dem Motto "Versuchen kann man es ja mal" - Wie auch Mieter natürlich auch gern mal (beispielsweise durchs "Abwohnen").
Ansonsten: Deine Freundin ist bei der Vertragslage natürlich auch selbst ein wenig Schuld. Warum unterschreibt sie ungleiche Mietverträge bzw sogar nur einen? Auch wenn es euch in der Situation nicht hilft... aber für das nächste Mal vielleicht.
Die Kaution darf der Vermieter ja sowieso erstmal für eine gewisse Frist (auf die Dauer will ich mich so spontan nicht festlegen. Hab jetzt mal 6 Monate laut Mieterschutz im Kopf, aber auch mal was von 12 gelesen) einbehalten.
Zum Besuch untersagen - Ich glaube mal einfach das geht nicht
Er könnte vielleicht deiner Freundin bei einer Anteilsmäßigen Nebenkostenabrechnung (falls keine Wasseruhren vorhanden sind, Heizkosten) mehr berechnen wollen, weil er argumentiert das Du da lebst. Aber ansonsten?
Zum Stellplatz: Er wird dann doch theoretisch monatlich (?) Geld von deiner Freundin erhalten haben für den Stellplatz, sei es inkludiert in der Miete (oder eben auch nicht laut ihm) - Dann hätte er Sie aber drauf hinweisen müssen/können so im Laufe der zwei Jahre, dass Sie (oder jemand anders) nicht zu stehen hat. Mit dem Vertragsverhältnis zwischen Ihr und den Nachbarn hat er jedoch ja nichts zu tun.
Ob er jetzt von den Nachbarn theoretisch Geld fordern könnte und die ihr Geld dann von deiner Freundin zurück.. das weiß ich nicht. Aber so würde für mich zumindest der "korrekte" Ablauf klingen - Nur was die Nachbarn dann dazu sagen.... ![]()
