Beiträge von rmol

    Richtig. Prixtel redet zwar zunächst auch vom Gebrauch (utilisation), macht es aber letztlich am Verbrauch (consommation) fest. Ob die als MVNO ohne weiteres die Einbuchungszeit in einem Netz ohne Verbrauch feststellen können, das weiß ich gar nicht.


    Und ob das der EU Regulierung entspricht, das weiß ich auch nicht. Die zitierten Beispiele zeigen jedoch, dass Prixtel da recht unnachgiebig reagiert und den Prozess offensichtlich voll automatisiert hat.


    hansi01 wieso einfach zu umgehen, wenn man nicht im Inland oder grenznah von dort unterwegs ist?

    Der Inlandsverbrauch der letzten vier Monate muss höher sein als der Roaming-Verbrauch. Kann man also frühestens nach vier Monaten Laufzeit feststellen, dann jedoch im Prinzip sogar gleitend.

    Wie schön, dass man in Basel auch deutsches und französisches Netz bekommt

    Basel ist natürlich geographisch unschlagbar günstig, falls es doch mal zu einer Zeit-FUP kommen sollte. Da kann man ja am Monatsende die hoffentlich noch verbleibenden GB schnell mal im FR-Netz verjubeln und damit den Zähler wieder ausgleichen.

    Die Bekanntschaft hat nun die Portierung Réglomobile => Prixtel zum 01.04. beantragt und die automatische Aufladung beim Altanbieter gestoppt - somit sollte der nicht mehr abbuchen können, selbst wenn die Portierung erst später am Tag des 01.04. erfolgt - mal sehen, ob das so klappt wie gewünscht.

    Die Portierung hat funktioniert und die Prixtel-Karte läuft nun in FR.


    Ich habe Zugang zum Kundenportal und sehe, dass dort der Verbrauchsbericht ("Ma consommation") scheinbar nicht sehr häufig aktualisiert wird - der letzte ist nun schon 6 Stunden alt und weist seit der Kartenaktivierung stattgefundene Verbräuche noch nicht aus.

    Bei Roaming-Verbräuchen dürfte es mit der Aktualität noch schlechter aussehen, da ja mehrere Netzbetreiber Daten liefern müssen.


    Das sollte man mit dem Hintergrund betrachten, dass wie früher schon von mir beschrieben der Prixtel-Forfait nicht "bloquable" ist, - d.h. nach Verbrauch der Inklusiv-Einheiten wird der Datenfluss nicht gedrosselt, wie man es von deutschen Datenpaketen kennt, sondern er läuft munter weiter - jedoch auf Rechnung des Anschlussinhabers.


    Letzteres ist beim Orange-Vertrag von NagasakiGg anders - da wird tatsächlich nach Verbrauch der 70GB gedrosselt, und es entstehen keine weiteren Kosten.

    Nachtrag: Ich habe es noch mal versucht, tatsächlich funktioniert jetzt alles - innert Frankreich.


    Sowohl in DE als auch in der Schweiz bekomme ich „Kein Signal“, egal bei welchen Anbieter....?

    ich meine mich an frühere Berichte von Strasbourg zu erinnern, nachdem es mit Sosh ein paar Tage gedauert hat, bis Roaming funktionierte.

    Mit meiner Sosh-Karte lief Roaming "sofort" - allerdings wurde sie erst zu meiner FR-Kontaktadresse, und von dort dann zu mir nach DE gesandt. Und das wird auch ein paar Tage gedauert haben.


    Also ich denke, die genannten drei Tage solltest Du schon noch warten...

    Die ganze Tarifkonstruktion ist recht tricky. Aber einmalig mehr zahlen ist vielleicht verkraftbar, wenn man sich damit einige Monate mehr günstiges Roaming sichern kann. Wenn dem Roaming-Verbrauch ein mindestens genauso hoher nationaler Verbrauch entgegen stehen muss und dieser zusätzliche Kosten verursacht, dann wirkt das auch wie eine indirekte Bremse für den Roaming-Verbrauch.

    Dann hast ja bis Ende September Zeit durch etwas höheren Datenverbrauch in FR die Zeit-FUP zu vermeiden. Allerdings kann man bei höherem nationalen Verbrauch innerhalb eines Monats in eine höhere Prixtel-Tarifstufe rutschen und zahlt dann einmalig mehr.

    Übrigens: Bestandskunden von Sosh oder Orange bekommen die € 10 für die SIM-Karte erlassen.
    Habs grad bei mir im "Espace client" durchgetestet. Somit entstehen für Bestandskunden, die diesen Vertrag von Orange zusätzlich (nicht als Tarifwechsel!!) abschließen wollen, keinerlei einmalige Kosten seitens Orange.

    Interessant - ich meine mich zu erinnern, dass Bestandskunden zunächst von dem 10€-Angebot ausgeschlossen waren. Aber das haben sie wohl nachträglich auch für Bestandskunden zugänglich gemacht.... ja, die brauchen eindeutig Neukunden :)


    Mit dem Restrisiko hat wolfbln Recht, zusätzlich ist auch die Geltendmachung einer Zeit-FUP nicht ausgeschlossen. Gab es bei Orange und Sosh bisher offensichtlich jedoch noch nicht, im Gegensatz zum Anbieter Prixtel.

    Wer sich also den Gang nach Frankreich oder die Weiterleitung sparen will und eine eSIM braucht, sollte franz. Nummer parat haben

    Hier eine Möglichkeit, wie man auch ohne FR-Adresse eine FR-Mobilfunknummer zumindest beantragen kann - ob die physische Sim wirklich ankommt, das wird man sehen...


    1. https://mobile.lebara.com/fr/fr/free-sim besuchen

    2. dort unten in der Liste "SIM gratuite" wählen

    3. dann auf der neuen Seite oben Anrede, Vor- und Nachname, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse eingeben. An die E-Mail wird später die Versandbestätigung gesandt, und Name sollte besser mit dem auf dem Briefkasten übereinstimmen. Geburtsdatum sollte dann stimmen, wenn man die Karte später registrieren möchte - ist aber nicht zwingend erforderlich.

    4. weiter unten beginnen die Felder "Adresse de livraison. Uniquement en France métropolitaine" - also Lieferadresse, Versand nur nach Kern-Frankreich.

    Aber wenn man dort ungültige Daten eingibt und auf "Valider adresse" klickt, dann erscheint der neue Link "Si vous n'avez pas trouvé votre adresse, ajoutez là manuellement" - diesen Link anklicken.

    5. Jetzt öffnet sich eine neue, längere Maske, und man kann die Adresse nochmal neu eingeben - bei "Ville" (also Wohnort) nimmt man z.B. "Berlin ALLEMAGNE" oder "BerlinALLEMAGNE" - "Berlin (ALLEMAGNE)" mit Klammern funktioniert jedoch nicht.

    6. noch weiter unten gibt es noch Felder, um seine Ausweisnummer einzutragen - das ist zu diesem Zeitpunkt jedoch noch freiwillig. Wer die Nummer länger als ca. 2 Wochen nutzen will, der muss das später nachholen, ich glaube dann man soll auch Ausweiskopie hochladen (gemacht habe ich das nie, weil mir besagte 2 Wochen immer gereicht haben).

    7. Abschließend klickt man unten auf den großen Button "Commander ma carte SIM gratuite" und erhält wenige Minuten später eine Mail mit der Versandbestätigung:

    Zitat
    Merci d'avoir choisi Lebara Mobile !
    Cher client,
    Vous recevrez votre carte SIM dans les prochains jours.
    Votre numéro de téléphone Lebara Mobile vous sera communiqué dans le courrier accompagnant la carte SIM.
    N'oubliez pas d'enregistrer votre carte sous 15 jours après réception de celle-ci ici.
    Pour plus d'informations sur nos offres, consultez nos tarifs de communication, nos promotions ou rendez-vous sur http://www.lebara.fr en attendant votre carte SIM.
    A bientôt sur lebara.fr !
    L'équipe Lebara Mobile
    Votre commande :
    Référence de votre commande : XY12345678
    Date de votre commande : 03/28/2021

    Laut Bedingungen wird die Lebara-Karte automatisch deaktiviert, wenn man sie nicht binnen 2 Wochen registriert - dafür sind wie oben angedeutet die Ausweisdaten und ich glaube auch das Hochladen einer Ausweiskopie nötig. In der Praxis blieb sie immer etwas länger aktiv.

    Wer die Karte noch länger halten will, der muss sie auch regelmäßig aufladen.


    Wichtig für uns ist aber: die ersten Wochen funktioniert die Karte auch ohne Registrierung und ohne Guthaben zum Empfang von Anrufen oder von SMS... z.B. eine SMS von Orange ;)


    Viel Spaß, und hoffentlich spielt die FR-Post mit :)