Ich habe einen kleinen Forfait, der stufenartig kostet. Es gibt darin aber eine FUP von max. 10 GB, die im Roaming herausgegeben werden. Der aktuelle "kleine" Forfait kostet 4,99 € für bis zu 10 GB (Roaming incl.), die weiteren Stufen sind uninteressant, da wohl eine FUP wirkt
Den kleinen Prixtel-Forfait, ebenfalls mit Wahl des Orange-Netztes, habe ich nun auch der Bekanntschaft in Frankreich empfohlen. Beantragung ging wie von Dir berichtet auch mit deutscher IBAN problemlos, und die Adresse war in dem Fall sowieso eine französische.
Der Preis 4,99 erinnert mich an meinen alten Sosh-Vertrag, der hatte sogar 20GB national und im Roaming inklusive - leider tatsächlich nur 12 Monate lang. Mal sehen, ob Prixtel den u.U. trotz der Befristung doch über 12 Monate hinaus verlängert.
Geradezu vorbildlich ist die Nummern-Portierung in Frankreich geregelt - man ruft mit dem Anschluss eine Sondernummer zur Portierungsanfrage an und erhält dort einen Code "RIO" - den gibt man zusammen mit der Nummer selbst und dem gewünschten Portierungsdatum beim neuen Anbieter an, und der kümmert sich automatisch um die Kündigung beim alten Anbieter. Also im Prinzip ähnlich unkompliziert wie der Wechsel des Stromanbieters hierzulande.
Aufpassen muss man nur etwas mit dem Portierungsdatum - einerseits muss das zur Kündigungsfrist des Altvertrags passen (bei vorzeitiger Kündigung ist sonst eine Entschädigungszahlung von bis zu 12 Monaten beim Altanbieter fällig), andererseits die Rechnungszyklen des alten und neuen Anbieters.
Prixtel z.B. rechnet immer den vollen Monats-Mindestbetrag ab, beim kleinen Forfait also derzeit 4,99 - selbst wenn man erst am Monatsletzten aktiviert bzw. portiert - da empfiehlt sich also Aktivierung/Portierung zum Monatsersten, damit man den ersten Forfait auch lange nutzen kann.
Réglomobile (in dem Fall der Altanbieter) berechnet den ersten Monatsbeitrag immer nur anteilig (prorata) - das ist für den Kunden sehr fair und der zahlt somit nur 1/30 bei Aktivierung am Monatsletzten. Kündigen kann man wiederum nur zum Monatsende, der letzte Monat wird also immer voll berechnet.
Die Bekanntschaft hat nun die Portierung Réglomobile => Prixtel zum 01.04. beantragt und die automatische Aufladung beim Altanbieter gestoppt - somit sollte der nicht mehr abbuchen können, selbst wenn die Portierung erst später am Tag des 01.04. erfolgt - mal sehen, ob das so klappt wie gewünscht.
Bei anderen Anbietern (z.B. bei Prixtel selbst) kann man die automatische Abbuchung nicht stoppen und sollte das Portierungsdatum entsprechend wählen. Andere wiederum haben einen anderen Rechnungszyklus, der nicht unbedingt einem Kalender-Monat entspricht - ich glaube bei Sosh war das so. Auch daraus ergibt sich dann ein anderes optimales Portierungsdatum, wenn die Optimierung in der Vermeidung/Begrenzung von doppelt bezahlten Kosten besteht.