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Original geschrieben von iStephan
bekunde ich meine (noch) fortdauernde Sympathie für iTAN
Warum nur? Das Man-in-the-middle Angriffe möglich sind und tatsächlich erfolgen ist offensichtlich. Daher ist dieses Verfahren aus technischer Sicht unzureichend. Das es nun (in diesem Fall) zumindest finanziell nicht zum Schaden des Kunden war ist zwar erfreulich - war aber auch erst durch Klage klarzustellen. Und das möchte man doch eher vermeiden.
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iTan
In der aktuellen c't (22/16, S. 148) wird von einer Bankkundin berichtet, der eine mit iTan bestätigte Überweisung manipuliert wurde. Die "in Berlin ansässige" Bank wurde verurteilt den Schaden zu ersetzen. (AG Berlin-Mitte, Urteil vom 20. 4. 2016, Az. 15 C 20/15)
Solche Urteile dürften eher eine Motivation für die Abschaffung des iTan Verfahrens sein als angebliche geänderte Vorschriften.
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Original geschrieben von Goyale
Sicher sind ohnehin nur z.B. eine live lokal generierte ID, in Kombination mit einer PIN. Für eines meiner Konten (nicht in der Schufa eingetragen, und kostenlos
) nutze ich einen SecureID-Token. Das Ding zeigt einen alle paar Sekunden wechselnden 6-stelligen Code an, welcher zur Bestätigung der Überweisung eingegeben werden muss. Dieser Code geht nicht abzufangen, außer jemand klaut den Token, und ich merke das nicht.
Sicher ist ein einfaches SecurID-Token aber auch nicht. Mit der Eingabe der Nummer kannst Du nur beweisen das Du das Token hast, aber nicht daß die bei der Bank ankommenden Überweisungsdaten die selben sind die Du eingegeben hast. Es gibt etliche Schadprogramme die (als "man in the middle") die Übertragung manipulieren können. Und es hat auch schon echte Schäden durch solche Angriffe gegeben. Deshalb wird bei mTan ja nicht nur die TAN sondern auch Betrag und Zielkonto mit übertragen - und der Benutzer ist dringend gehalten diese Informationen zu prüfen. (Ich erinnere mich von einem Urteil gelesen zu haben wo die Kundin das nicht gemacht hat und auf dem Schaden sitzen geblieben ist.) Bei den üblichen Tan-Generatoren werden ebenfalls Empfängerkonto und Betrag angezeigt und die TAN gilt nur für diese.
So ein Hardware-Dings (mit Zehnertastatur) das ohne Karte funktioniert gibt es z.B. bei der RaboDirect. Für ein Tagesgeldkonto das ohnehin nur Auszahlungen auf das Referenzkonto zulässt finde ich das reichlich übertrieben - und unpraktischer als mTan.
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Re: Stiftung Warentest: aktueller Test 2016 für Girokonten!
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Original geschrieben von Goyale
Die Zehntkonto-Sammler sind so eine kleine Minderheit, dass die Stiftung Warentest "bedingungslos kostenlos" wie geschrieben verallgemeinern kann.
Es sind ja nicht nur die Zusatzkonteninhaber. Praktisch für (viel zu) viele relevant dürften eher Einnahmen aus Arbeitslosengeld I und II, Grundsicherung oder ähnliches sein. Das ist alles kein "Gehalt oder Rente", zugleich schmerzen dann Gebühren ganz besonders. Und wer nicht gerade das Glück hat Beamter zu sein kann heutzutage wohl nicht sicher ausschließen, irgendwann eventuell auch selbst einmal dazu zu gehören.
Von daher halte ich die Definition der Stiftung Warentest für unzureichend. Entweder tatsächlich bedingungslos kostenlos oder ein Nutzungserfordernis die auch durch Sozialleistungen, Unterhalt, Privatentnahmen bei Selbständigen, Rücklagenverbrauch etc. gedeckt sein kann.
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VTB Gebühren
Die VTB ändert die AGB und führt allerlei Gebühren ein bzw. erhöht sie. Neben Gebühren für Duplikate und nicht von der Bank zu vertretenden Nachforschungen sind das auch:
Besondere Zinsbescheinigung je Beleg bislang: 3,00 EUR, ab 01.12.2016: 10,00 EUR
Saldenbestätigung je Beleg bislang: 0,00 EUR, ab 01.12.2016: 10,00 EUR
Erträgnisaufstellung bislang: 0,00 EUR, ab 01.12.2016: 10,00 EUR
Wofür braucht man sowas (zusätzlich zur lt. Gesetz kostenfreien Steuerbescheinigung)? Sollten mich die Änderungen stören?
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Original geschrieben von Wolfgang Denda
Du weisst doch, einige sind oberschlau und wollen auch die letzte Klausel noch voll ausreizen. Lass sie es einfach versuchen.
Meine Einschätzung: Ich habe einen Vertrag mit der Wircard Bank AG und nicht mit der N26 Bank GmbH. Ohne meine Einwilligung kann das Konto auch nicht übertragen werden. Es wird daher bald die Möglichkeit geben, aktiv den Wechsel zu beauftragen und sich dabei dann mit den neuen Bedingungen einverstanden zu erklären. (Dafür sprechen auch die bekannt gewordenen Texte aus der App.) Alles andere wäre m.E. klar rechtswidrig.
Stimmt man dem Wechsel nicht zu bleibt das Konto bei Wirecard. Die werden es dann sicher bald kündigen - oder erst noch eine Gebührenangleichung an das Prepaid Trio vorschlagen und nach Widerspruch dann kündigen.
Ich werde also erst mal abwarten - und mich darauf einstellen das das Konto wohl 2017 nicht mehr erleben wird.
Wenn das viele machen und die N26 Bank von den 200.000 teuer geworbenen Kunden nur wenige erhält überlegt sie es sich vielleicht ja noch mal.
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Original geschrieben von rmol
Nö, die Karte war/ist ja nur für Tchibo-Fans interessant
Sehe ich nicht so. Wenn man einfach eine kostenlose "echte", kontoungebundene, Kreditkarte mit NFC, PIN-First (bei den aktuellen Karten, auch Offline) und Abbuchung möchte - und Auslandszahlungen sowie Barabhebungen nicht so wichtig sind - dann war sie durchaus eine gute Option. Die 0,2%-0,4% (aber mindestens 20 cent pro Monat bei mindestens einem Karteneinsatz) in Tchibo-Rabattbohnen sind allerdings vernachlässigbar.
Alternativen wären z.B. die Barclays New Visa (Unterschrift-First, zusätzlich mit gratis Barabhebungen) oder die Hanseatic Genial.
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Re: PSD Köln
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Original geschrieben von zardi77
Wie hoch ist denn der Maximalbetrag für die Zeichnung von Geschäftsanteilen? Und wie hoch war die letzte Dividende?
10,23€. Keine Dividende.
https://www.psd-koeln.de/Ueber…-PSD-Bank-Koeln/c476.html
Also genauso uninteressant wie deren Geldanlageangebote.
Bei anderen PSD Banken kann das anders sein.
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Bis vor kurzem war das Konto auch mit beliebig vielen Abhebungen und Postversand der Auszüge gratis. Aber auch jetzt sind die PSD Banken m.E. keine schlechte Wahl als Hauptkonto. Ganz unabhängig von irgendwelchen Prämien.
Das Onlinebanking funktioniert technisch einwandfrei, auch über HBCI. Man kann Schecks einreichen und Bargeld einzahlen. Es ist immer noch kostenlos (5 Abhebungen bei anderen Genossenschaftsbanken -und beliebig viele an den eigenen Automaten- sind für mich mehr als ausreichend). Und bei Problemen sowie für Baufinanzierungen etc. ist eine Bank mit Filialen vermutlich auch ganz nützlich.
Für Geldanlagen und Kreditkarten kann man ja zusätzlich noch andere Banken nutzen. (Für die Karte würde ich das auch dann empfehlen wenn die Konditionen der Hausbank exzellent wären. Schon um bei Problemen nicht gleich alle Zahlungsmöglichkeiten gesperrt zu bekommen).
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Re: Verschiedene IBAN für gleiche Bank?
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Original geschrieben von Pitter
Ärgerlich ist da schon, dass die IBAN in einem Stück ohne jegliche Leerzeichen auf der Rechnung steht, wirklich eine Zumutung. Ist es so schwer, die Zahl in Viererblöcken auszugeben?
Hängt davon ab, bei Rechnungen per Mail kann man so leichter die Nummer kopieren.
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Eine "Wegwerf-IBAN", damit ich als Kunde außer dem Firmennamen nichts für Online-Überweisungen speichern kann und jedes mal alles neu eingeben muss?
Wer macht denn so was? Kann es eventuell sein, daß die Firma verschiedene quasi selbständige Geschäftsbereiche hat, die dann auch unterschiedliche Konten haben?