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Das nächste werden dann Einschränkungen des ÖPNV/ÖPFV sein. Dort und dann wenn ich fahre ist er eher leer - wenn auch voller als im Frühjahr. Mit FFP2 scheint mir das vertretbar zu sein. Ich verstehe ja nicht warum es Menschen gibt die was anderes nehmen, eine Pflicht scheint mir sinnvoll. Schon weil man solche Masken schlecht unter der Nase tragen kann. Ob ein Redeverbot wie auf Mallorca noch zusätzlich was bringen würde?
Eigentlich müsste man das Gefahrenpotential des Bahnverkehrs sehr gut statistisch erfassen können. Man vergleiche die Infektionsraten bei Lockführern (kein Kundenkontakt) mit denen von Schaffnern (direkter Kundenkontakt). Da ist das sonstige berufliche Umfeld (Kantine, Pausenräume etc.) gleich und die DB hat von beiden Berufsgruppen genug um statistisch valide Aussagen treffen zu können.
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Die sind aber meistens nicht wiederverwendbar.
Kann man machen, aber in der Regel sind das Wegwerfmasken.
Jein. Man kann sie nicht waschen, reinigen, desinfizieren etc. Nach einem Arbeitstag in Staub und Dreck kommen die natürlich weg. In saubererem Umfeld und bei kürzeren Tragdauern ist es aber wohl vertretbar, sie mehrfach zu nutzen.
Man sollte mehrere Masken (manche empfehlen für jeden Wochentag eine, persönlich nehme ich vier) abwechselnd nutzen, so das sie dazwischen ein paar Tage auslüften und trocknen können.
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Gibt es eigentlich eine gesetzliche Definition von Kontakt? Und von Haushalt?
Praktisch ist das Infektionsrisiko ja beim Tragen von (FFP2) Schutzmasken wie auch bei gut zwei Armlängen Abstand im Freien oder hinreichend belüfteten Räumen zu vernachlässigen. Aber wie ist das rechtlich?
Laschet hat schon angekündigt daß die Polizei in Privatwohnungen nicht kontrollieren wird. Nun gut - auch wenn es mir lieber wäre solche Vorschriften würden dann gar nicht erst gemacht. Und andere Bundesländer werden das anders handhaben und es wird wieder jede Menge Berichte über drakonische Strafen aus abstrusen Gründen geben.
Künftig müssen sich dann Wohngemeinschaften wohl einigen wer am Wochenende den/die Freund/in zu Gast haben darf...
(Ach ja, die Infektionszahlen bei Schulkindern haben sich halbiert https://blog.fefe.de/?ts=a10b08e3 Das darf nun wirklich nicht so bleiben, deshalb gibt es in Berlin ab dem 18. wieder Präsenzunterricht
)
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Ach? Und wenn wir jetzt nichts machen, und nicht 3000 Menschen pro Woche sondern 20 000 oder mehr pro Woche sterben ist das dann besser? die aktuellen zahlen zeigen daß die Massnahmen nicht ausreichen.
Oder einfach völlig falsch sind. Ich fände ja nach wie vor interessant wie viele der Erkrankten unter "selber schuld" und wie viele unter "hatte keine Chance irgendetwas besser zu machen". Und bei letzteren dann schauen wie man das ändern kann.
Also https://www.rnd.de/panorama/qu…C7ZRB35OFNQURGUUCAJQ.html kann als abschreckendes Beispiel dienen. Masken tragen lohnt sich.
Wohingegen Eltern von Schulkindern keine Chance haben. Ebenso wenig wie Krankenhauspatienten wenn die Person im Nachbarbett sich plötzlich als infiziert herausstellt. Oder Pflegebedürftige deren Pfleger die Schutzmaßnahmen nicht 100% einhalten. Heimbewohner in Mehrbettzimmern oder mit zu wenig Platz und Abstand in den Gemeinschaftsräumen. Arbeitnehmer deren Arbeitgeber sich nicht um Hygienekonzepte kümmern.
Ein wenig Datamining über die Krankenkassendaten könnte erhellend sein.
Also findest du es gut, wenn die Schulen schließen?
Nicht schließen sondern auf Distanzunterricht umstellen. Ich bin überzeugt davon daß das spürbare Auswirkungen haben wird.
Zumindest hätte man schon immer den Eltern und Schülern die es möchten dies erlauben sollen. Statt es explizit zu verbieten und das Verbot dann auch vor Gericht zu verteidigen. Schließlich schützten die leereren Klassenzimmer auch die Schüler die es nicht möchten.
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Dir (und offensichtlich zu vielen Menschen in Deutschland) scheint der Teil der sie selbst betrifft entgangen zu sein:
Kontaktreduzierung. Es gibt seit 2 .November eine Kontaktbeschränkung auf maximal 5 Personen aus 2 Haushalten.
Ich möchte es nicht bekommen und verhalte mich entsprechend.
Wenn wir "Kontakt" als "ohne Schutzmaske weniger als 1,5m Abstand für mehrere Minuten" definieren dann hatte ich seit dem Frühjahr keinen einzigen. Und das wird (wenn mich die Liebe nicht trifft
auch so bleiben. Ich hoffe Du verstehst warum ich mich über unsinnige Einschränkungen ärgere.
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Gesetze und Verordnungen per se können die Infektionszahlen natürlich senken. Der größte Fehler der Politik war es, darauf zu bauen, dass sich ausreichend viele Menschen an die Regelungen halten.
Nochmal: Es gab keine illegal geöffneten Zoos, Bäder oder Museen. Auch die übrigen geschlossenen Betriebe waren zu - Verstöße absolut minimale Randphänomene.
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Wo sind jetzt eigentlich hier die ganzen: "Alles nicht so schlimm" Schreiber?
In Köln sinkt die Inzidenz nach wie vor relativ stetig.
Und wenn ich den Unfug aus BW höre: Man darf nach 20 Uhr nicht mehr frische Luft schnappen gehen - es sei denn man hat einen Hund dabei. Als wenn das Virus sich dafür interessiert. Solche Regelungen haben sich doch schon beim ersten Mal nicht bewährt - und ich bin froh daß in NRW auf Abstände und nicht auf das Wann und Warum des Aufenthaltes im Freien geachtet wurde.
Gut ist wenn sich jetzt endlich um die Schulen gekümmert wird. Schlecht wenn zu dem bisherigen irrationalen Verboten (Tierparks, Freilichtmuseen, ...) jetzt noch mehr hinzu kommt.
Auf die nächste Wahl können wir gespannt sein.
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Die Umfrage ist weder repräsentativ, noch sind die Antwortmöglichkeiten ausreichend, es fehlt die Dritte Antwortmöglichkeit: "Die Maßnahmen sind unzureichend"
Wenn die Frage lautet "Beabsichtigen Sie sich persönlich an die Einschränkungen und Verbote zu Weihnachten zu halten?" dann reichen ja und nein. Und es ist unabhängig davon wie man die Regeln *für andere* beurteilt.
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Warum soll ich eine kaufen?
Weil ich nicht krank werden möchte, vielleicht?
Meine Kritik ist nicht das Risikopatienten richtige Masken bekommen. Meine Kritik ist daß das völlig überteuert (ich hab mir sagen lassen das diese selbst in Apotheken zu Apothekenpreisen unter 4 € kosten. Wie kommt man dann auf 6€?) und umständlich geschieht.
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Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus will die Bundesregierung mehr als 27 Millionen Bundesbürger mit gut schützenden Mund-Nasen-Masken ausstatten. [...] Eine Maske kostet 6 Euro.
So sehr ich die Nutzung von FFP2 Schutzmasken beführworte - ich verstehe nicht das da so viel von meinen Steuergeldern für gezahlt wird. Zertifizierte FFP2 Masken bekommt man, einschließlich Versand und Steuer, für weniger als einen Euro das Stück. Hier bekommt der Apotheker (warum über die und nicht z.B. über Drogeriemärkte?) 6 € pro Stück, hinzu kommen noch die Kosten für Herstellung und Versand der Gutscheine von den Krankenkassen. Wer hat da wen bestochen?
https://www.pharmazeutische-ze…er-maske-erhalten-122418/
Im Dezember kann man sich drei Stück ohne Gutschein abholen. Mal sehen wie viele da auf Tour in alle Apotheken im Umkreis gehen werden...