Beiträge von BenediktW

    Das ist echt traurig. Ich habe schon ziemlich bald nach der Spaltung aufgehört, IndyCar zu gucken, ich war früher total begeistert.


    Die Autos sind klasse, und die Strecken viel interessanter als in der F1. Wenn ich mal an Toronto, Laguna Seca, Long Beach, Elkhart Lake usw. denke, das war schon immer klasse.

    Das Shuttle ist überhaupt nicht laut ;), nur der eingebaute Sunon-Lüfter ist laut. Aber den habe ich gegen einen Noiseblodker S2 ersetzt. Das lohnt sich, für unter 15 Euro inkl. Versand bekommt man die Teile bei eBay.


    Übrigens ist mein Shuttle innen und von der CPU-Temp her kühler als so manches vergleichbare Midi Tower-Gehäuse...


    Die Zalman passt im übrigen gut rein, wenn man auf den PCI-Slot verzichten kann.

    Ich finde, Dell ist im Detail noch teurer als man vermutet.


    Die Behauptung, Radeons wären für Spiele nicht so gut geeignet wie nVidia´s GeForce-Reihe halte ich auch für ein Märchen.


    Derzeit sensationell günstig ist die Radeon 9800 Pro. Für unter 200 Euro eine Wahnsinns-Karte, die würde ich auf jeden Fall einplanen. nVidia hat da momentan nichts entgegenzusetzen.


    Zum Thema DVD-Brenner würde ich den LG GSA-4081 vorschlagen. Für ca. 100 Euro ein Top Gerät.


    Grundsätzlich würde ich auch selber zusammenbauen, einfach mal von einem Freund, der sich auskennt, dabei helfen lassen, und beim nächsten Mal kann man´s schon selbst.




    Gruß
    Benedikt

    Naja, also der 240er ist schon angenehmer als ein 4-Zyl, aber der Teufel liegt im Detail. Der 240er ist ja nur als kleine Maschine eingeschoben worden, und war bei der Entwicklung der Motorengeneration überhaupt nicht eingeplant.


    Etwas Geschichte: Wir haben 1985, der W123 wurde gerade abgelöst durch den W124. Der 280E-Motor mit 185PS und 2 Nockenwellen (Reihen-6-Zyl. des W123´, R107 und W126) weicht dem moderen 260E und 300E (160 und 180 PS), die nur noch über eine Nockenwelle verfügen und weniger kapriziös und verbrauchsintensiv, aber auch weniger drehfreudig sind. Diese Motoren sind von Anfang an auf G-KAT ausgelegt und daher ist der Leistungsvergleich auch ein bißschen unfair.
    Auf der Basis dieser Motoren bringt Mercedes 1989 den ersten 4-ventiligen 6-Zylinder heraus, den 300-24 (je nach Modell ca. 228PS), der im neuen SL (R129) und im W124 zum Einsatz kommt. Diese Maschine setzt sich jedoch nicht wirklich durch, ist zu rauh und drehzahlhungrig und etwas unharmonisch bei unbestritten hoher Leistung.
    1992 kommt die konsequente Weiterentwicklung der Motoren, aus 260 und 300 werden 280 und 320 (193 und 220 PS), und die 4-Ventil-Technik wird verwendet. Diese Motoren sind deutlich harmonischer und laufruhiger als der wilde 300-24. Sie kommen am Markt sehr gut an, und werden bis 1998 gebaut, und zwar nach Ende der Bauzeit des W124 erstmal im W210 (4-Augen-E-Klasse), W202 (C-Klasse) und W140 (S-Klasse). Dann kommt 1997/98 der große Bruch, mit der S-Klasse wird eine neue Motorengeneration eingeführt. V6 statt 6 Zylindern in Reihe (die deutlich laufruhiger sind, dank des perfekten Massenausgleichs). Und das schlimmste dabei ist (es gibt ja durchaus gute V6, siehe Audi oder Alfa), daß man nicht den optimalen Zylinderwinkel von 60° gewählt hat, sondern aus fehlgeleitetem Spardenken einen Winkel von 90°, um die gleiche Montagestraße wie bei den V8-Motoren nutzen zu können. Das führt dazu, daß der V6 an Vibrationen krankt, daher muß eine gegenläufig im Motorblock rotierende Ausgleichswelle her. Für meinen Geschmack absoluter ineffizienter Pfusch. Denn diese rotierende Masse verhindert zwar die Vibrationen, aber will ja auch mitangetrieben und mitbeschleunigt werden. Ergo: Bescheidener Durchzug, hoher Verbrauch.
    Übrigens wurde bei der Einführung der neuen V6/V8-Generation auf 3-Ventil-Technik umgestellt, was weniger Verlust durch bewegte Masse und Bauteilreibung zur Folge hat. Bei den V8 geglückt, beim V6 vertane Liebesmüh.
    zusätzlich zur Misere des neuen E280 (197 PS) und E320 (232 PS) kam man dann auch noch auf die Idee, das Portfolio nach unten hin abzurunden, und man führte den E240 (170 PS) ein, der durch mangelndes Drehmoment bei kleinen Drehzahlen noch viel mehr unter der Ausgleichswelle zu leiden hatte als beim E280 oder E320. Das schlägt sich darin nieder, daß der 240er mehr verbraucht als der 320er, bei absolut nicht vergleichbarer Leistung. Er ist einfach durch sich selbst überfordert, IMHO eine krasse Fehlkonstruktion. Wenn man sich zum Vergleich den 2,4er V6 von Audi (60° Zylinderwinkel, keine Ausgleichswelle) anguckt, der geht ganz anders zu Werke.


    Unter Strich finde ich, daß so ein Konstruktionskompromiss aus Sparzwang prinzipiell zwar traurig aber vorstellbar ist, andererseits jedoch Mercedes-Benz (als der ehemals beste Autobauer der Welt) sich seinen Ruf nur damit kaputtmachen könnte. Die Umstellung auf V6 und das Lancieren des (IMHO scheußlichen) und nicht zu Ende konstruierten W210, das ist für mich (und die meisten Mercedes-Fans) der Anfang vom Ende, und der bis dato schlimmste konstruktive Sündenfall der Marke. Tja, auf diese Geschichte setzt sich dann noch die Rost-Misere, und man kann den Herren Schrempp und Hubbert mal wieder für die Besetzung eines jeden nicht existierenden Marktsegmentes danken, bei gleichzeitiger sträflicher Vernachlässigung der Kernmodelle.


    Einiges bessert sich ja wieder, aber vieles liegt noch weit im Argen. Und statt die Probleme beim W211 in den Griff zu kriegen, spielt man alberne Plattformspielchen mit Chrysler... :rolleyes::(


    Soviel zum Thema. Ich bin eben ein konservativer Reaktionär und fahre einen schwarzen W124 260E mit Reihen-6-Zylinder von 1988 ;)

    Ich weiß nicht, ich finde der 2111 ist gar kein richtiger LADA. Das ist doch nur gewollt und nicht gekonnt. Da hilft die 16V-Version auch nicht weiter. Und dieser überzüchtete Niva, wer will denn soviel Power und Luxus im Gelände überhaupt nutzen?

    Die Rostprobleme bei Mercedes sind kurioserweise nicht nur modellabhängig, sondern in erster Linie vom Baujahr.


    Beim Faceliffting des W124 im Jahre 1993 hat nämlich das Unheil begonnen. Aus dem allgemeinen Sparzwang heraus hat man an der Rostvorsorge gespart (Details bitte im W124-Forum http://www.mb124.de in Erfahrung bringen), und somit gibt es die kuriose Situation, daß die späten Modelle älter aussehen als die frühen, und das wohlgemerkt in der gleichen Baureihe.


    Die Katastrophe ist allerdings die erste Serie des W210. Der ist allgemein schon schlampig verarbeitet, und was man sich da in puncto Rostvorsorge geleistet hat, ist ein hartes Stück. Besonders die Türfalze sind massiv betroffen. Aber auch der Bereich um die Rückleuchten etc.


    Der W202 ist von den Sparmaßnahmen wohl nicht so hart getroffen worden, oder es hat sich technisch nicht so ungünstig ausgewirkt, jedenfalls ist mir noch an keiner C-Klasse dieser Baureihe etwas aufgefallen, und in der Rost-Diskussion ist der 202er bisher noch nie aufgetaucht.


    Ich würde falls es um eine Kaufentscheidung geht eher zu einem schönen W202-Kombi oder so etwas raten (sehr wertstabil), und nicht zu einem 210er. Der 210er ist die E-Klasse mit dem bisher höchsten Wertverlust, und das läßt auch auf die technischen Eigenschaften schließen.
    Im übrigen zu vermeiden ist die 240er V6-Maschine, *sehr* schlapp für 170PS und durstiger als die 280er.

    Ich muß schon zugeben, daß ich als Student neidisch auf so manches Budget bin, aber halt wirklich nicht auf die Autos.


    Konservativ stimmt schon, aber auch nur zum Teil. Viele exotische Fahrzeuge finde ich ganz traumhaft, zum Beispiel klassische Alfa, Maserati, skurrile oder auch klassische englische Wagen, Citroen DS und SM, ...


    Mein Unbehagen gegenüber dem Boxster kommt in erster Linie daher, daß für viel Geld eine IMHO ziemlich lasche und geschmacklose Innenraumverarbeitung geboten wird. Das würde mich tagtäglich nerven an dem Wagen.


    Mein eben geäußerter Umut zielte auch eher auf die Fragestellung als auf die Autos an sich ab (wobei ich den Golf R32 schon etwas seltsam finde). Hätte die Frage gelautet "SLK, Boxster oder Z4", hätte sich wie ich glaube jeder anders geäußert. Aber die Auswahl dieser beiden kaum vergleichbaren Autos legt ja den Schluß nah, daß irgendwelche Posterträume von Discogängern ausgelebt werden sollen.
    Anders gesagt: Wer eine solche Frage stellt, hat nicht allzuviel Ahnung von den Details der Materie.

    Der Golf ist die Ab-Werk-Variante der aufgemotzten Vorstadt-Disco-Tuning-Schleudern, während der Boxster (vorzugsweise in gelb) der Pseudo-Ferrari der Vorstadt-Sonnenstudio-Besitzer ist.


    Ich würde mit einem solchen Budget eher mal nach einem schönen Audi A4 oder BMW 3er Cabrio mit 6-Zylinder gucken, oder auch mal einen Z4 in Erwägung ziehen, wenn das Geld schon so massiv quillt, so daß Geschmack und Verstand kaum noch nachkommen. Wäre sicherlich eine bessere und schönere Wahl.

    Breakfast of Champions ist brillant, absolut. Du scheinst ihn nicht ganz verstanden zu haben. Es ist eine Art Anti-Film, eine Parodie, die gewollt auf den Witz verzichtet. Bis zum Anschlag neurotisch und irgendwie einfach nur wunderbar.
    Übrigens eine Verfilmung eines Romans von Kurt Vonnegut.