Beiträge von ChickenHawk

    Letztendlich müsst ihr ja wissen was ihr wollt, der Zafira tut ja scheinbar soweit noch (auch wenn der Spritverbrauch etwas höher ist) insofern habt ihr ja keinen Zeitdurck bei der Entscheidung.


    In diesem Fahrzeugsegment wird es immer entsprechende Angebote geben bei denen man relativ günstig bei wegkommt. Allerdings bitte auch immer dran denken:


    Beim Leasing zahlst Du nur dafür, dass Du das Auto bewegen darfst, dazu zahlst Du jede Delle und jeden Kratzer, Mehrkilometer etc. bei der Rückgabe dann extra. Insoweit ist auch die Frage, ob man bereit ist um die 6.000,- € dafür zu zahlen, dass man 3 Jahre lang einen Smart fahren kann, oder ob es nicht ggf. sinvoller ist etwas draufzupacken und sich einen jungen Gebrauchten zu kaufen der einem hinterher dann wenigstens gehört.


    Bei privatem Leasing sollte man daher imho immer lieber 3x rechnen und auch gegenüber sich selbst so fair sein wirklich alle Kosten (also auch die bei der Rückgabe) mit einzubeziehen und nicht nur auf die auf den ersten Blick günstige Rate zu schielen. Und wie schon geschrieben: 3 Personen und Smart = NO GO ;)

    Re: Auto leasen oder kaufen, bitte um tipps


    Zitat

    Original geschrieben von SteMa


    Da meine Frau und ich eigentlich ziemlich oft mit unseren sohn alleine unterwegs sind überlege ich ernsthaft den Zafira zu verkaufen, Restwert höher als Restzahlung und dann eventuell auf den Smart umzusteigen, von der Firma wird mir bereits ein Smart gestellt.


    Und was ist wenn mal nicht? Seid euch im klaren darüber, dass es dann zukünftig heißt entweder ein Elterteil + Kind oder ihr fahrt mit 2 Autos in der Gegend rum.


    Mir persönlich würde das überhaupt nicht zusagen, wenn schon ein Smart im Haus ist, sollte das andere Fahrzeug min. ein 4 Sitzer sein - muss ja nicht gleich Zafira Ausmaße haben.


    Da würde ich eher mal schielen ob es nicht andere Kleinwagen mit Rückbank zu ähnlichen Konditionen gibt.

    Zitat

    Original geschrieben von Amerikaner
    Hier ging es bislang recht gesittet um verabredete Klopperein unter Gleichgesinnten (wie im Verweis von sk8tergirl von einem Richter "Massenkickboxen" genannt) bzw. um eine Möglichkeit, ggf. Pyrotechnik möglichst sicher anzuwenden (oder auch nicht).


    Und was hat gerade das erste noch mit Fußball zu tun? Wer sich unter sportlichen Gesichtspunkten einen auf die Mütze hauen lassen will, der hat dazu ja wohl genügend Möglichkeiten dies in einem Sportverein o.ä. zu machen. Wieso muss dann der Fußball dafür herhalten das sich "Fans" so solchen Treffen verabreden?


    Auch ganz lesenswert:
    http://www.faz.net/s/Rub6CA007…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Eine Szene die sich ganz bewusst gegenüber der Öffentlichkeit, den Medien und der Polizei abschottet darf sich nun mal auch nicht wundern oder beschweren wenn Außenstehende dann eben nicht in der Lage sind zwischen dem "Ultra" und dem bloßen Randalierer zu unterscheiden zumal auch hier die Grenzen in der Praxis ja fließend sind.


    Insofern ist es nur logisch wenn eine Vielzahl von negativ und gewältig behafteten Faktoren in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit bestimmten Fangruppen zugeschrieben werden, dass diese entsprechend mißtrauisch beäugt und - um den Bogen auf die Pyro-Kiste zu schlagen - bestimmte "Forderungen" dieser Gruppierungen allenfalls müde belächelt werden.


    Bisher gibt es von Seiten der Pyro-Befürworter ein nicht mal halbseidenes "Konzept" sowie eine Argumentation die in ihrere derzeitigen Form an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist.
    Man kann ja gern über bestimmte Dinge rund um ein Spiel oder im Stadion reden, dann aber bitte auch sachlich und fundiert und nicht wie im Kindergarten: "Ich will aber..." und "Ich finde das aber so, deswegen muss das auch so sein..." und der Klassiker "Wer das nicht so sieht wie wir ist sowieso kein richtiger Fan..."

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Früher hat sich doch auch niemand darüber beschwert, also warum denn jetzt auf einmal ?!


    Man stelle sich vor: Früher durfte man auch auf Flügen nach Mallorca sogar im Flieger rauchen, während die "Nichtraucher"-Abteilung eine Sitzreihe weiter hinten war, früher durfte man auch bis 0,8 Promille im Blut haben und trotzdem noch fahren, früher standen Arbeiter ohne entsprechende Schutzausrüstung in giftigen Dämpfen... Das könnte man beliebig fortsetzen.


    Früher war alles anders (besser sowieso), aber auch wenn es einige scheinbar nicht kapieren wollen: Dankenswerter weise ist zumindest ein Teil der Menschheit noch bedingt lernfähig und erkennt daher, dass nicht alles was "früher" so gewesen ist deshalb auch das Maß aller Dinge ist weshalb es in bestimmten Bereichen nun mal (sinvolle) Änderungen gibt.


    Zitat


    Wie gesagt, die Pyrotechnik ist gefährlich, aber eben weil es versteckt passieren muß. Unten durch den Zaun wäre das vollkommen ungefährlich, würde ein tolles Bild abgeben und alle wären glücklich.


    Sagt wer? Pyrotechnik ist immer gefährlich, nicht zuletzt gibt es hier deswegen ja eine eigene Berufssparte. Ein Hobbypyromane kann in einem Stadion nie die komplette Sichherheit gewährleisten. Davon ab gab es schon Unfälle als Pyros noch nicht flächendeckend verboten waren, insofern zieht das Argument es sei nur gefährlich weil es verboten ist nicht.


    Hier schwingt sich eine relative kleine Gruppe von Fußballfans auf und meint ihre Vorstellungen von Stimmung und Spannung allen anderen Stadienbesuchern aufdrücken zu wollen. Bevor man jetzt mit unausgegorenen "Konzepten" an den DFB rantritt, wäre es nicht viel sinvoller gewesen vorher mal eine Befragung des gesamten Stadions zu machen wie denn alle anderen Fans die Sache mit den Pyros sehen?


    Zitat

    Original geschrieben von Amerikaner
    Die Schlägerei unter Gleichgesinnten würde ich z.B. nicht verteufeln. Wenn Leute meinen, sich mit entsprechend orientierten Personen messen zu müssen und keine Außenstehenden mit hineinzuziehen, wie am WE in OF,spricht da meiner Meinung nach nichts gegen.


    Das wird ja immer besser... Es ist also vollkommen ok, wenn Leute gegen geltendes Recht verstoßen nur weil die Deppen sonst nich wissen wohin mit Ihrer Aggression? Und nein bei solchen Schlägereien wie im Film "Hooligan" mit dem kleinen Hobbit greift im Hinblick auf die Körperverletzung nicht die Ausnahme mit der Einwilligung des Opfers...

    Zitat

    Original geschrieben von sk8ergirl


    Solange Pyrotechnik an Silvester trotz der fatalen Folgen weiterhin [nahezu] uneingeschränkt erlaubt ist, kann ich eine Diskussion über Pyro im Stadion nicht ernsthaft führen.


    Wer es nötig hat seine Argumentation mit "Äpfel vs. Brinen"-Vergleichen zu untermauern, der sollte sich ganz grundlegend mal Gedanken machen ob das was er/sie so von sich gibt denn auch fundiert ist.


    Ja auch an Silvester gibt es leider Verletzte und Tote durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern, insbesondere ist die Kombination von Pyrotechnik und übermäßigem Alkoholkonsum schon immer problematisch gewesen, nicht zuletzt gibt und gab es immer mal wieder Vorstöße deshalb auch hier Beschränkungen einzuführen. (Davon mal ganz ab: Auch zu Silvester ist das zünden von Feuerwerkskörpern innerhalb bestimmter Bereiche sowie in Menschenansammlungen wie z.B. vor dem Brandenburger Tor ebenfalls - zu Recht - verboten!)


    Würden sich die Leute alle brav an die Gebrauchsanweisungen halten, nur geprüfte Knaller verwenden und sich nicht schon den ganzen Abend mit Alkohol zuschütten, dann würde die Bilanz am Neujahrstag sicherlich weniger erschreckend ausfallen. Solange aber selbstgebaute Knaller verwendet werden (was auch verboten ist) oder die Gebrauchsanweisung missachtet werden (Theorie: "Feuerwerkskörper auf den Boden legen, am äußerstens Rand anzünden und sich rasch entfernen..." Praxis: Mit 2 Atü auf dem Kessel schön die dicken China-Böller mit der Kippe anstecken und dann aus der Hand in den nächsten Hauseingang/Kanalschacht oder zwischen die Füße der nächsten Gruppe schmeißen...) braucht man sich nicht wundern wenn es regelmäßig schief geht.


    Und wenn da jetzt einer argumentiert:


    "Nur weil die Idioten sich und andere wegsprengen dürfen (Achtung: Wie bereits geschrieben - vieles von dem was an Silvester läuft ist explizit verboten!) wollen wir dasselbe Recht für uns auch..."


    kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln. Vielmehr zeigt es doch genau das Problem auf:
    Auch eine vermeintliche "Legalisierung" verbessert die Sicherheit kein Stück oder lässt die Verletzenzahlen sinken. Da ist es doch nun wirklich ausreichend, wenn man einmal im Jahr solche Zustände hinnehmen muss - dass brauchen wir dann bestimmt nicht auch noch jedes Wochenende in den Stadien.

    Zitat

    Original geschrieben von Amerikaner
    passiert schon mal was. Wobei sich die mir bekannten Personenschäden an einer Hand abzählen lassen.


    Dann solltest Du einfach mal etwas googlen, die Anzahl der Personenschäden ist weitaus höher als von den Befürwortern gern eingestanden wird.


    Ein durchaus lesenswerter Artikel hierzu:


    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,680746,00.html


    Darüber hinaus geht es dabei ja auch nicht immer um die unmittelbaren Folgen oder Verletzungen:


    "Zudem entwickelt sich giftiger Rauch, der gerade bei Besuchern mit Atemwegserkrankungen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann."


    Jeder der schon mal in so einer Wolke gestanden hat kann das sicherlich nachvollziehen, selbst wer nicht an aktuen Vorerkrankungen leidet hat da ordentlich mit zu kämpfen, dazu muss ich nicht mal unmittelbar in dem Block stehen in dem gezündelt wird, durch die heutige Architektur der meisten Stadien bekommen bei entsprechenden Windverhältnissen alle Besucher was davon ab (von der Vernebelung des Spielfeldes mal ganz ab...).


    Unterstützung für den eigenen Verein? Ja bitte, Choreo und Gesang? Je mehr desto besser.


    Pyro, Bengalos und Co.? Sehen zwar ganz nett aus, in Abwägung mit dem Gefahrpotential das von dem Quatsch ausgeht muss man unterm Strich aber einfach sagen, dass nach Abwägung der einzelnen Standpunkte es hier keinen Spielraum für "legalen" Einsatz von Pyrotechnik im laufenden Spielbetrieb gibt.


    Die Argumentation die derzeit von den Befürwortergruppen auch an den DFB vorgetragen wird lässt einen dabei nur müde lächeln, Legalisierung von Pyro da die "Szene" sich selbst regulieren würde und alle Besucher sich nach den internen Vorgaben der lokalen Ultra Gruppe richtet? Da muss man sich ernsthaft fragen wer hier scheinbar den Bezug zur Realität im Stadion etwas verloren hat. Die Ultras repräsentieren einen kleinen Teil der gesamten Fangemeinde eines Vereins. Es gibt genügend "Spalter" und andere Gruppierungen die sich bewusst von den Ultras abgrenzen und denen es gelinde gesagt auch vollkommen egal ist, ob sie von der "Szene" geächtet werden oder nicht. Darüber hinaus entspricht die momentane nach außen getragene Geschlossenheit der Ultra-Fangruppen auch nicht den Realitäten. Wie bei jedem anderen Kleingärtner- oder Kaninchenzüchterverein gibt es auch in dieser Szene genügend persönliche Differenzen und interne "Vormachtsstellungskämpfe" welche zu Abspaltungen und Neugründungen von Untergruppen führt.


    Es wird daher immer irgendwelche Deppen geben, die aus der Reihe tanzen und dann eben doch wieder mit Böllern schmeißen oder selbstgemischte Rauchbomben abfackeln und sei es eben nur um sich bewusst von der eigenen Ultra Gruppe abzugrenzen, getreu dem Motto: "Wenn die sagen wir dürfen das nicht mehr, dann machen wir es erst recht..."
    Das ist nun mal - ob es einem passt oder nicht - für die Zündler selbst und für unbeteiligte Besucher einfach saugefährlich und nur weil nicht jedes Wochenende jemand sich selbst oder andere abfackelt darf man die entsprechenden Risiken sich dann auch nicht schön oder kleinreden.


    Es ist somit schlichtweg praktisch unmöglich einen sicheren aber unkontrollierten Einsatz von Pyros zu gewährleisten, außer man schafft im Stadion eine abgegrenzte "Zündelecke" in der vorab angemeldete und genehmigte Pyros dann zum Einsatz kommen könnten - was ja von den Pyro-Befürwortern auch wieder abgelehnt wird, es fehle dann ja an der Spontanität...