Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von Vengo
    Mann, die heutige Generation kann nichts mehr ab und traut sich einfach nichts mehr... - Kumpel und ich sind vor rund 20 Jahren während der Abi-Zeit im September spontan von Hannover nach Südfrankreich per Anhalter gefahren.


    Dafür kann die ältere Generation wohl scheinbar nicht mehr richtig lesen... ;)
    Der TE hatte doch im Eingangsposting klar zum Ausdruck gebracht, dass er aus beruflichen Gründen wieder am Mo. pünktlich auf der Matte stehen muss.


    Und einen spontan Trip zu Schüler/Abizeiten kann man da eben nicht mit der Wochenend- und Urlaubsplanung eines Arbeitnehmers vergleichen, der bekommt eben mal nicht spontan 5 Tage frei...

    Schau mal hier rein:
    http://www.telefon-treff.de/sh…?postid=919779#post919779


    Ansonsten sieht es da aber eher schlecht aus:
    a) kurzfristig
    b) Wochenende


    Alternativ mal versuchen über DUS zu gehen, unter 300 € pro Kopf werdet ihr da aber wohl kaum wegkommen.


    EDIT:
    Dortmund ist in der Tat schwierig, über Düsseldorf geht es, allerdings dann auch erst am Sa. morgen da Fr. Abends kein Flug mehr geht.


    Würde dann am Sa. morgen hingehen und So. nachmittag wieder zurück. Kostenpunkt: ca. 250 €/Kopf

    Dann sollen sie diese Spaßtour ohne dich veranstalten und fertig.


    Ich würde da gar keinen großen Zinnober drum machen, sondern denen mitteilen, dass Du da schlicht und ergreifend nicht mitziehst (weil es nun mal offensichtlicher Schwachsinn ist), wozu da irgendjemanden überzeugen?


    Wenn die sich das in den Kopf gesetzt haben und tatsächlich glauben ein 1.200 km Trip auf einen Fr. Nachmittag sein "lustig" den wirst Du nicht mit logischen oder sachlichen Argumenten umstimmen können. Bist doch alt genug für Dich selbst zu entscheiden, also tue es auch. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von archie83
    Kritisch hinterfragen ist etwas anderes als grundsätzlich dagegen zu sein.


    Wer ist denn grds. dagegen oder hat gefodert sowas komplett zu unterlassen? Nur weil man nicht begeistert Hurra schreit heißt es ja nicht dass man es komplett ablehnt. Wir haben auf den letzten Seiten viel mehr über die Art und Weise der Datenerhebung diskutiert und nicht ob man SV komplett verbieten sollte oder? (Davon ab habe ich weiter vorne im Beitrag ja auch schon geschrieben: Ich habe keinen Gebrauch vom Widerspruchsformular gemacht, weil es mich persönlich nicht kratzt, deswegen muss ich mit der Vorgehensweise von Google trotzdem nicht zwingend einverstanden sein].


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    Hier heißt es: Schwerbehinderte, in der Gehfähigkeit beeinträchtigte, ältere oder gebrechliche Personen, werdende Mütter und Fahrgäste mit kleinen Kindern benötigen Sitzplätze: Bei Bedarf müssen andere Fahrgäste aufstehen.


    Wo ist hier? Und was ist mit den anderen genannten Beispielen? Wobei es wie ebenfalls schon erwähnt ja auch gar nicht um die aufgezählten Einzelfälle geht sondern ausschließlich um das Grundprinzip, dass eben nicht alles was man so tut und lässt nur auf Vorschriften und Gesetzen beruht.


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    Man kann aus Videos auch ein Standbild erzeugen und auf diesem mittels eines Bildbearbeitungsprogramms genau kennzeichnen, wer gemeint ist.


    Was nicht ohne die Zustimmung des Einzelnen nach heutiger Gesetzeslage zulässig ist, da hier das Recht am eigenen Bild greifen würde, anders als beim genannten Schwenk über die Masse. Passt als Vergleich also nicht.



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    Vor allem: Bis man erst einmal von jedem einzelnen Bewohner eines Hauses hat, ist bestimmt irgendjemand umgezogen und es geht von vorne los.


    Das ist primär das Problem von Google. Nur weil es technisch schwierig ist etwas umzusetzen kann ich als Unternehmen das etwas möchte dies aber deswegen nicht einfach mal umdrehen und meine "Probleme" zu die der anderen machen.


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    Wo war eigentlich dein Protest gegen sightwalk? Hier wurden ebenfalls ohne ausdrückliche Erlaubnis Fotos auch von Privathäusern gemacht.


    Wer protestier denn hier? Nur weil jemand nicht Deiner Meinung ist heißt das im Umkehrschluss noch lange nicht, dass man deswegen gegen irgendwas "protestiert". Und wie ebenfalls schon mehrfach geschrieben: Es ist egal ob der Dienst SV, Sightwalk oder wie auch immer heißt, die Grundsatzfrage, was darf wer wann mit welchen Daten gilt für alle.


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    Es ist eben doch mehr Protest gegen Google im Allgemeinen als gegen Street View an sich.


    Nö, aber wenn man argumentativ nicht gegenhalten kann, kommt die "Pauschalisierungskeule" immer gut. ;)

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    Original geschrieben von archie83
    Welche moralischen Schwierigkeiten siehst du denn?


    Das die Ausgangssituation "Darf ich ungefragt zu einem von mir selbst bestimmten Zeitpunkt ohne Wissen und Zustimmung der Eigentümer und Bewohner von Häusern Bilder machen um diese dann (kommerziell) im Internet zu verwerten?" durchaus auch gewissen moralische Fragestellungen beinhaltet hatte ich jetzt einfach mal als bekannt vorausgesetzt. Wem sich hier nicht erschließt warum man ein solches Handeln durchaus mal kritisch hinterfragen darf dem sein mal eine Grundlagenvorlesungen in Philosophie und Ethik an der lokalen Hochschule zu empfehlen.


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    Kein Gesetz, aber die Beförderungsbestimmungen des Verkehrsbetriebes sicherlich.


    Nö jedenfalls nicht flächendeckend, z.B. bei der BSAG (Bremer Straßenbahn AG) heißt es nur lapidar:


    "§ 5 Zuweisen von Wagen und Plätzen
    Bitte nehmen Sie Rücksicht und ermöglichen älteren, beeinträchtigten, behinderten Menschen, werdenden Müttern sowie Eltern mit kleinen Kindern einen Sitzplatz. "


    Gemäß dem von Dir aufgeworfenen Leitspruch: "Es ist nicht explizit verboten also darf ich es" würde man hier sagen können: Da steht lediglich man soll Rücksicht nehmen, aber es steht nicht explizit dass man den Sitzplatz freigeben muss also tue ich es auch nicht...


    Wobei das hier dann schon an Haarspalterei grenzt. Man kann dieses Beispiel beliebig ausdehnen, ich muss auch nicht in der Einkaufspassage meinen Sitz räumen (und nein das steht auch mit Sicherheit nicht in der Hausordnung) oder der schwangeren Dame helfen ihren Kinderwagen aus der Straßenbahn zu wuchten, oder der alten Dame die Tür aufzuhalten oder oder oder... Und man macht es trotzdem obwohl es weder ein Gesetz oder sonstige Vorschriften gibt die das von einem fordern, einfach weil man weiß "was sich gehört" (obwohl wenn man die Jugend von heute so sieht...)



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    TV-Bilder landen auch im Netz, sei es auf YouTube oder auch auf bild.de. Und schon könnten die Medien einschließlich der Blogger ihre Kommentare dazu abgeben. Denk mal an den Spott, den die 4 Google-Street-View-Protestanten über sich ergehen lassen müssen.


    Wer ist jetzt hier paranoid? Sofern man in der Masse eines Rundumschwenks überhaupt einzelne Personen erkennen kann, was soll der gemeine Blogger denn da schon zu schreiben: "Ey bei Minute 1:23, in der 37 Reihne von oben und auf Platz 52 von links, der Typ mit der Gelfrisur und dem beschissen sitzenden rosa Polo-Shirt ist mein Nachbar Marvin :LOL:"


    Jetzt weiß deswegen trotzdem noch lange niemand wer Marvin ist, wo er wohnt und wie sein Vorgarten aussieht, weil mit diesem Kommentar keine weitere Information verknüpft ist. Das sieht bei SV aber nun mal ganz anders aus.


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    Definiere bitte "derartige Datenanbieter". Gehört für dich Picasa auch dazu? Google verdient an den Fotos schließlich auch Geld (via Werbung). Heutige Smartphones können Fotos dank GPS mit Geokoordinaten versehen. Damit wäre auch eine direkte Verknüpfung mit der Adresse möglich.


    Das zu definineren ist nicht mein Job, da müssen sich andere drum kümmern. Picasa und andere Konsorten tangieren mich nur peripher, da ich nicht das Bedürfnis habe meine Urlaubsfotos mit dem Rest der Welt zu teilen.
    Und das Handys Bilder mit Geodaten verknüpfen können ist ja auch erstmal unproblematisch, die Frage ist dann ja vielmehr was passiert mit solchen Bildern im Nachgang? Und genau das wird ja nun versucht von der Politik zu regeln, also warten wir mal ab was für große Würfe da bei raus kommen...


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    Meines Wissens soll das Vorgehen von Google mit dem Widerspruch gesetzlich verankert werden. Also hat die freiwillige Selbstkontrolle nicht versagt.


    Doch vor dem bereits mehrfach aufgezeigten Hintergrund des "Nur weil es nicht verboten ist heißt es deswegen noch lange nicht, dass ich alles andere bedenkenlos machen kann..." (zumindest nicht wenn man nicht die moralischen Werte und das Gewissen eines Stück Treibholzes besitzt).


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    Das wäre nicht schwieriger, das wäre praktisch unmöglich. Wie stellst du dir das eigentlich vor?


    Google hätte genauso wie das Widerspruchsformular ein "Einwilligungsformular" auf die HP stellen können. Und dann eben nur Bilder von denen machen sollen die zugestimmt haben.


    Unmöglich ist hierbei nichts, es ist wie bereits schon geschrieben nur eben wesentlich aufwendiger und würde sich voraussichtlich im Endeffekt auf lange Sicht für Google und SV nicht wirklich rechnen. Aber auf die wirtschaftliche Interessen eines Unternehmen muss man imho bei einer solchen Aktion nur bedingt bis gar nicht Rücksicht nehmen.

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    Original geschrieben von archie83
    Um als Autofahrer von A nach B zu kommen, brauchst du übrigens nicht einmal ein Navigationssystem. Es gibt Straßenkarten, Straßenschilder und du kannst Passanten fragen. Da kann man gleich Unternehmen wie TeleAtlas und NAVTEQ verbieten.


    Ist das jetzt wirklich ernst gemeint? "An den Haaren herbeigezogen" wäre für diesen Vergleich noch milde ausgedrückt...


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    Alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt.


    Juristisch mag die Aussage zwar zutreffen, moralisch ist das aber eine ganz andere Kiste. Wer ernsthaft mit so einer Einstellung durchs Leben geht, der sollte sich mal selbst hinterfragen was das bedeuten würde wenn sich alle so Verhalten würden. Natürlich muss ich der Oma oder der schwangeren Frau nicht meinen Sitzplatz überlassen, schließlich gibt es ja kein Gesetz was mich dazu zwingt. Warum macht man es trotzdem? Eben weil das soziale Zusammenleben nicht ausschließlich über §§ und Vorschriften geregelt wird und auch gar nicht geregelt werden kann.


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    Warum muss ich es dulden, dass ich bei einer Fußballübertragung im Fernsehen auftauche? Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass DFL/FIFA und Fernsehen keine kommerziellen Interessen haben.


    Auch hier hinkt der Vergleich gewaltig. Ob Dein Schädel mal für eine Milisekunde im TV zu sehen ist oder ob ein Bild für jedermann verknüpft mit bestimmten Informationen (Adresse etc.) für immer und ewig im Netz abrufbar ist, sind ja wohl zwei verschiedene paar Schuhe. Davon ab ist in der aktuellen Diskussion ja explizit darauf hingewiesen worden, dass es kein "Lex Google" werden soll, sondern grundlegend für alle derartigen Datenanbieter eine Regelung geschaffen werden soll (da die freiwillige Selbstkontrolle der Anbieter offensichtlich versagt hat).


    Hätte Google den anderen Weg gewählt, also nur die veröffentlicht die zustimmen, anstatt die zu pixeln die widersprechen - also erst fragen dann handeln - wäre die gesamte Diskussion die hier geführt wird vollkommen überflüssig, weil sich dann keiner darüber beschwert hätte.


    In der Praxis wäre dieser Ansatz zweifellos wesentlich schwieriger umzusetzen gewesen, keine Frage, aber das kann dann nicht automatisch dazu führen, dass man sich als Unternehmen erstmal den für sich selbst leichtesten Weg sucht.

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    Original geschrieben von dham
    Andererseits reichen solche Ausnahmen durchaus dazu auf, Routenpläne zu machen. Die ganze Navigationsbranche basiert auf diesem Ansatz.


    Das "Pro" Argument war, dass Leute mit Gehbinderung sich über SV ihre Routen zusammenstellen können, was aufgrund "veralteten" Daten per se ad absurdum geführt wird. Navigationssysteme arbeiten imho nur mit Koordinaten und nicht zwangsläufig mit Bildern, um als Autofahrer von A nach B zu kommen muss ich nicht wissen wie die Route die ich fahre aussieht. Also ist das auch kein wirklich passender Vergleich.


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    Ja, wunderbar. Dich interessiert es nicht und schon ist es überflüssig. Die ganze überflüssig Diskussion kann man genauso über jedes Bild führen. Verbieten wir doch gleich sämtliche Kameras, was da ständig Leute gegen ihren Willen drauf landen. Und seien wir mal ehrlich, ausser der persönlichen Belustigung hat es eh keinen nutzen.


    Und spätestens jetzt wird es in der Argumentation endgültig albern, natürlich dienen z.B. Urlaubsfotos der persönlichen Belustigung, aber vor allem weil ich mich an meinen Urlaub und die dort gemachten Erlebnisse auch noch später erinnern will. Dagegen hat niemand in der gesamten Diskussion irgendwas gesagt.


    Nur zwischen Bildern aus dem eigenen Lebensumfeld für das Album zu Hause zu einer ungefragten massenhaften Erhebung von Bildern und Daten für die Allgemeinheit ohne persönlichen Bezug liegen aber nun mal Welten - sorry aber wer hier den Unterschied nicht sieht (oder sehen will) dem ist dann auch nicht mehr zu helfen.


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    Die Oma hat doch sogar schon die Möglichkeit ihr Haus da nicht erscheinen zu lassen. Trotzdem kann es nicht sein, dass das Recht auf Aufnahmen von öffentlich zugänglichen Orten derart beschnitten wird, dass es quasi wertlos wird wenn jede Mietspartei, Besitzer, etc. vorher befragt werden muss.


    Auch hier ist es immer noch ein Unterschied ob man die Oma vorher fragen muss, oder ob man erstmal ungefragt alles machen darf solange sich die Oma nicht dagegen "wehren" kann oder will.


    Und das "Recht" auf Aufnahmen öffentlicher Orte soll ja auch Mitnichten beschnitten werden, lediglich die kommerzielle ungefragte Nutzung derartiger Aufnahmen.


    Von daher noch mal zusammengefasst:
    Bisher hat niemand, weder Google noch die SV Befürworter auch nur ein belastbares Argument dafür ausgraben können weshalb die Nation SV braucht oder worin jetzt der Mehrwert (außer die bereits angesprochene und eigentlich überflüssige persönliche Belustigung) für die Gesellschaft liegt. Und hier liegt nun mal der Hund begraben: Google ist ein Unternehmen das mit allem was es tut früher oder später auch Geld verdienen will.


    Ob es nun z.B. personalisierte Werbung für gewisse "Klubs" ist (wenn sich der User auffallend häufig die lokalen Bilder der einschlägigen Einrichtungen angesehen hat) oder wie auch immer sonst Google mit den erhobenen Daten glaubt Kapital draus schlagen zu können spielt dabei erstmal eine untergeordnete Rolle.


    Und vor diesem Hintergrund darf durchaus die Frage gestellt werden ob denn hier die Verhältnisse nicht umgekehrt sein müssten. Also erst fragen und dann knipsen anstatt erstmal zu knipsen und dann zweifelhafte Einspruchmöglichkeiten zu geben.

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    Original geschrieben von dham
    Hier im Thread wurde schon ein ziemlich klares Beispiel genannt. Es gibt Menschen, die sind zum Beispiel auf Gehhilfen/Ersatz angewiesen und für die ist das bei der Streckenplanung durchaus von Interesse die Wege einzusehen. Oder man stelle sich einmal vor, es gibt vielleicht Menschen die nicht in der Lage sind an andere Orte zu reisen, aber sich trotzdem mal von 'vor Ort' ein Bild machen würden.


    Ja ne ist klar... Weil ja auch der durchschnittliche Gehhilfennutzer viel Zeit im Internet verbringt? Und hier beißt sich die Katze selbst in den Schwanz:


    Es wird angeführt man solle sich nicht so aufregen, schließlich sei das eine einmalige Angelegenheit und kein "Echtzeit". Wo besteht jetzt der Nutzen für die Damen und Herren mit dem Rollator wenn sie sich den Weg von vor 2 Jahren anschauen wollen und da aktuell gerade ne Baustelle ist?


    Sorry das ist so an den Haaren herbeigezogen, dass man das nun wirklich nicht als ein sinvolles "Pro" Argument gelten lassen kann. Vielmehr zeigt ein solches krampfhaftes suchen nach Pro Argumenten eigentlich nur, dass es derzeit scheinbar keine wirklich nachvollziehbaren Gründe gibt - die außer zur persönlichen Belustigung - ein detailliertes SV von gesamt DE jetzt notwendig oder sinvoll machen würden.


    Und wer nicht reisen kann und sich ein Bild von "vor Ort" machen will:
    Will man wirklich nach Hintertupfing reisen? Und selbst wenn: Ist der Wunsch des einzelnen das Haus von Oma O in Bitterfeld sehen zu wollen, weil er nicht selbst vorbeifahren kann höher zu bewerten als der Wunsch von Oma O die ihr Haus nicht im Netz haben möchte?