Beiträge von ChickenHawk

    Zwischen den Preisvorstellung von Verkäufern und denen von Käufern liegen gerade im Gebrauchtbereich eben gern mal große Lücken.


    Für den Verkäufer ist es aus seiner Sicht nicht einzusehen warum er für eine sehr neue Küche bis zu 50% des Neupreises bekommen soll, schließlich hat er vor nicht mal 4 Monaten ja 2000 € bezahlt.


    Für den Käufer ist das aber "nur" ein gebrauchtes Möbel mit entsprechendem Wertverlust.


    Schau Dir mal an was manche privaten Gebrauchtwagenverkäufer noch für Preisvorstellungen haben, da kann man auch nur den Kopf schütteln da dort der Preis ausschließlich nach subjektivem Empfinden festgelegt wird und sich nicht am Marktpreis orientiert.


    Objektiv gesehen verlieren hier ggf. beide, dass dürfte aber weniger ausschlaggebend sein. Wenn der VK eben nicht gewillt ist bis zu 50% Wertverlust in 4 Monaten hinzunehmen lebt er ggf. besser oder leichter damit wenn er die Küche mitnimmt auch wenn er dadurch Mehraufwand beim Ab- und Wiederaufbau hat. Bei solchen Entscheidungen spielt das subjektive Wohlempfinden (man trifft die Entscheidung bei der man sich selbst am besten fühlt) eben die größere Rolle.

    Er ist aber kein Gebrauchtwagenhändler und lebt auch nicht davon also was solls? Es kam ja auch zum Ausdruck, dass der VK nicht unbedingt zwingend verkaufen muss sondern durchaus die Möglichkeit besteht die Küche selber weiter zu verwenden (wenn auch nicht komplett).


    Also hat der VK doch keinen Druck sich da irgendwie stressen zu lassen oder preislich massiv von seinen Vorstellungen runter zu gehen. Wenn er also der Meinung ist er will 1:1 den Neupreis haben kann er das ja gern tun, dass in diesem Fall der Nachmieter das "Angebot" dann wohl eher nicht annehmen wird steht ja auch einem anderen Blatt. Je besser meine Postion desto eher kann ich mir einen Wunschpreis setzen und wenn zu dem nicht verkauft wird, ok dann eben nicht geht die Welt ja auch nicht von unter.

    Ist das nicht total über das Ziel hinausgeschossen? Es ist zwar sehr löblich, wenn Du Dir Gedanken über eine ordentliche Arbeitsweise machst, aber 40 Korrekturleser für einen Praxissemesterbericht?


    Es ist bei Diplom- oder Doktorarbeiten schon schwierig genug die Kommentare, Anmerkungen und Verbesserungen von 2 oder 3 Personen noch wieder einzuarbeiten, wenn ich mir vorstelle, dass ich da 40 Personen die jeweils eine eigene Meinung zum Thema Stil, Ausdruck Satzbau etc. pp. habe bis wann willst Du dass denn alles auf- und einarbeiten? Oder willst Du 3 Monate nur an dem Bericht arbeiten?


    Die Word-Schreibprüfung ist ja immer schon ein guter erster Schritt, wenn das soweit passt such Dir 2 oder max. 3 Leute die da nochmal drüber schauen, dass sollte völlig reichen. Ganz davon ab, dass ich es für utopisch halte für lau "anonym" 40 Leute zu finden die dann auch tatsächlich was von der Materie verstehen und bereit sind sich da durchzuackern.

    Hat es einen tieferen Grund, dass der Beitragstitel so "reißerisch" gestaltet wurde? Es ist sicher kein Problem sich hier über bestimmte Dinge auzutauschen und ggf. auch zu kritisieren (btw. dafür gibt es auch das A/K als Unterforum). Aber einen solchen Beitrag mit diesem Titel ins Geplauder zu stellen, da besteht doch gleich wieder die Gefahr, dass das sowohl vom Diskussionsniveau als auch vom Inhalt her abgleitet.


    Jochen hatte in dem geschlossenen Beitrag einen für jeden User sehr deutlichen Hinweis gegeben wie er sich das mit dem weiteren Verlauf vorstellt. Ein bestimmter User (Namen wollen wir hier absichtlich mal weglassen) kommt keine 5 Minuten später vorbei, ignoriert die Vorgaben des Mods und schreibt wieder wild drauf los. Selbst hierauf hat Jochen noch reagiert und eine entsprechende Begründung für die Schließung hinterlassen. Von daher verstehe ich die "Aufregung" deswegen nicht.


    Wir User sind hier Gäste und haben die Wünsche der Mods entsprechend zu respektieren. Hätten wir das da getan wäre der Beitrag noch offen. Wer hier eine Brücke zu "Zensurmaßnahmen" ala China etc. pp. zieht, der schießt imho deutlich übers Ziel hinaus. Gegenüber dem Theam und Mods ist ein solcher Vergleich ebenfalls unangebracht wenn nicht sogar beleidigend.

    Du schmeißt da schon wieder Garantie und Gewährleistung durcheinander.


    Wenn Du nach 10 Jahren den Motor tauschen lässt hast Du gegenüber der Werkstatt die diesen eingebaut hat einen Gewährleistungsanspruch.


    Die Gewährleistung gegenüber dem Erstverkäufer ist nach 10 Jahren sowieso abgelaufen, ob Du ggf. einen so langen Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller (nicht dem Verkäufer) des Fahrzeug hast steht in den Garantiebedingungen des Herstellers. Sollte tatsächlich noch ein Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller bestehen, so dürftest Du aber nicht einfach einen neuen Motor einbauen lassen, sondern müsstest beim Hersteller nach dem Ablauf der Garantieleistung fragen.


    Aufs Handy übertragen: Wenn Du bei einen 08/15 Shop ein Bauteil wechseln lässt, so muss die die Werkstatt eine Gewährleistung auf die getätigte Reparatur (und nur darauf) bzw. auf das Bauteil geben. Einen etwaigen Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Erstverkäufer hättest Du dadurch zwar nicht zwingend (für die anderen Bereiche des Geräts) verwirkt, es wird aber wohl eher schwer bis unmöglich danach noch mal an den Erstverkäufer mit einer Gewährleistungsgeschichte ranzugehen. Auf die von Dir veranlasste Reparatur bei einem Dritten muss der Erstverkäufer aber nie Gewährleistung geben.

    Sinnbildlich gesprochen eigentlich ein "Azubi" auf Hochschulniveau, oder eine "Nachwuchskraft" die ähnlich wie der Azubi in der Berufsausbildung nach dem Hochschulabschluss in der Firma in verschiedenen Bereichen angelernt wird um einen Gesamtüberblick über das Unternehmen zubekommen.


    In jüngster Zeit ist der Begriff aber von allen möglichen Branchen aufgegriffen worden (klingt halt schmissig) und ist dadurch auch stark verwässert worden. Wie bereits geschrieben kann sich hinter einer Traineeanzeige heutzutage auch Kaltaquise am Telefon verbergen.

    Wenn die Firmen einen guten Eindruck macht und die Tätigkeiten bzw. das gesamte Programm ebenfalls stimmig sind bist Du mit 38K im ersten Jahr sicherlich nicht grundlegend schlecht bedient.


    Die ganzen "Erfahrungswerte" und Zahlen aus dem Netz solltest Du nicht überbewerten. Sicherlich gibt es Firmen bei denen mal etwas mehr rausschlagen kann, in dem konkreten Fall klingt es aber in der Tat so als würden noch höhere Forderungen das Aus im Bewerberverfahren bedeuten.


    Letztendlich musst Du Dir halt selbst die Frage stellen ob Du lieber bei einem Unternehmen arbeiten willst, wo es vom Gefühl her passt, oder ob Du gleich am Anfang nur auf die nackten Zahlen schaust, wobei nicht gesagt ist, dass ein höheres Gehalt auch ein besseres Traineeprogramm oder bessere Chancen für die Zukunft bedeutet.


    Und ansonsten bekommen Uni-Absolventen im Direkteinstieg auch so zwischen 36K und 40K (ja ja ich weiß gleich kommt wieder einer ums Ecke der behauptet min. 50K zu bekommen...). Also liegst Du auch hier nicht so ganz weit daneben.