Beiträge von ChickenHawk
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Original geschrieben von Santa Fu
Klar, kommt es vielleicht mal zu unklarheiten, aber daran ist die GEZ allein nicht schuld.
Dann hast Du bisher aber viel Glück gehabt. Über den Sinn oder Unsinn einer GEZ kann man sich vortrefflich streiten, Fakt ist aber nun mal: Die Damen und Herren haben sich und ihre eigene Verwaltung nun mal desöfteren nicht im Griff.
Wer schon mal das Zuständigkeitsspiel zwischen Hamburg und Köln gespielt hat wird wissen wovon ich rede. Oder Verstorbenen auch nach 5 Briefen jahrelang immer noch Bescheide schicken...
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Original geschrieben von avalox
ein Risiko in dem Sinne habe ich nicht, da der Fond von schlechten Zeiten nicht betroffen ist. Er bleibt maximal stehen, verliert aber nicht an Wert. Das hat man dort als Sicherheit.Na ja oder dann eben doch als Risiko.
Im schlimmsten Fall hast Du also Kapitalerhaltung bei 0 Zinsen bei Union und damit einen "Verlust" von den 85 € die Du bei der Post hättest bekommen können.
Die Kapitalerhaltung hast Du bei der Post auch + den vereinbarten festen Zins.
Und wie bereits geschrieben: Ob es Dir die Sache Wert ist wg. ein paar %-Punkten mehr bei Union zu bleiben musst Du ganz allein wissen.Grob gesagt:
Chance auf 60 € mehr, Risiko 80 € zu "verlieren".Bist Du risikofreudig bleib bei Union, bist Du eher vorsichtig geh zur Post.
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Ein wirkliches "besser" gibt es in Finanzangelegenheiten nicht.
Was hat der Fond die letzten Jahre an Rendite abgeworfen, wie hoch ist das Risiko wenn an den Börsen etwas schiefläuft? Kannst Du Dir es leisten, dass Ding auch bei zwischenzeitlichen Kursverlusten stehen zu lassen?
Bei der Postbank sind die 3,x % halt "sicher" (wobei sich die Zinsen da auch nach oben oder unten bewegen können, gleichwertige Angebote gibt es auch bei anderen Banken).
Und nun musst Du im Prinzip selbst entscheiden, ob die ein paar %-Punkte potentieller Mehr-Rendite das damit verbundene Risiko wert ist. Die Zinsgewinne sind hier ja noch nicht so groß. Läuft der Fonds weiter gut hast Du evtl. 50-60 € mehr raus als bei der Post, wenn nicht dann hast Du bestenfalls gleichviel wie auf dem normalen Sparbuch.
Die alte Frage:
Den Spatz in der Hand (Postbank mit ca. 85 € Zinsen) oder die Taube auf dem Dach (Union)? -
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Original geschrieben von werksstudent
in der heutigen zeit bin ich nicht der einzige, der versucht zu sparen wo es nur möglich ist.Sparen bedeutet im Moment freie Mittel zurückzulegen, damit sie später verwendet werden können.
Sich vor der GEZ-Zahlung zu drücken obwohl man gebührenpflichtige Geräte bereithält ist kein sparen sondern im Prinzip Betrung.
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wenn die GEZ einen mal am hacken hatte, da werden die auch nicht so schnell locker lassen denke ich. ich meine damit, wenn ich mich nun anmelden mit befreiung, dann werde ich nach dieser befreiungszeit wieder mit briefen bombartiert. dies möchte ich einfach vermeiden!
Post gibt es von denen sowieso regelmäßig wenn man nicht als zahlender Teilnehmer registriert ist. Wenn Du mit denen keinen Kontakt willst, dann schaff nach der Befreiungszeit einfach alle gebührenpflichtige Geräte ab oder zahl die Gebühr, dann wird man auch "nicht bombardiert" bzw. man kann die Schreiben dann gleich im Altpapier entsorgen.Ich denke man sollte hier im Beitrag differenzieren:
"Beihilfe" zum Beschiss sollte es nicht geben, aber da die GEZ sich aber desöfteren selbst ein wenig merkwürdig gebärdet finde ich es durchaus akzeptabel, wenn es einen Beitrag gibt in dem das "Was darf/dürfen die..." sowie sonstige rechtlichen Rahmenbedinungen besprochen werden. -
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Original geschrieben von Printus
Nein, Fakt ist dass Otto Normalverbraucher durch fehlendes Wissen, was abzugsfähig gewesen wäre, enorm Geld in die Staatskasse spülen und zuviel an den Fiskus bezahlen!Mal ganz abgesehen davon dass der einfache Arbeitnehmer mit seinem bescheidenen "Vermögen" gar nicht die gleichen Möglichkeiten hat irgendwelche Transaktionen mit schweizerischen, liechtensteiner oder luxembourger Banken durchzuführen oder seinen Wohnsitz in bestimmte Steuerparadiese zu verlegen.
Die Mitgliedschaft beim VLH (Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.) richtet sich nach dem persönlichen Einkommen und geht bei ca. 30 €/Jahr los. Es gibt also durchaus auch für "Geringverdiener" ohne wirkliche Kenntnisse im Steuerrecht die Möglichkeit sich kostengünstig kompetente Beratung zu holen. Wer sich nicht informiert und diese Angebote nicht in Anspruch nimmt, der darf sich hinterher auch nicht beschweren, wenn er "zuviel" Steuern gezahlt hat.
Das die Leute ein unterschiedliches Vermögen haben liegt in der Natur der Sache. Daraus denen die mehr haben einen Vorwurf zu machen, dass sie andere Möglichkeiten haben will mir nicht ganz einleuchten. Es beschwert sich doch auch keiner wenn sich Otto Normalverbraucher einen Polo und der mit mehr Geld einen BMW kauft. Wer hat der kann oder so ähnlich. Und natürlich ist sowas nur akzeptabel solange sich der "Besserverdiener" an geltendes Recht hält und nicht seine Position ausnutzt um illegale Steuersparmodelle zu verwenden.
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Wie definierst du denn die "Notwendigkeit"? Wenn man sich die realen Vermögensverhältnisse der Bevölkerung anschaut dann besagen ein eigenes Haus oder ein neuwertiges Auto noch lange nicht dass derjenige "wohlhabend" ist und "es nicht nötig" hat. Schau dir nur mal an wie verschuldet die Bürger sind - dann wird schnell klar dass allein der Besitz irgendwelcher Dinge gar nichts bedeutet weil das meiste schlicht der Bank gehört, aber keineswegs gleichgesetzt werden kann mit eigenen Vermögen. Es gibt viele Menschen, die nach außen hin gehobene Verhältnisse signalisieren, in der Realität aber ab Monatsmitte aufpassen müssen dass der Dispo nicht ans Limit rutscht.So wie es hier dargestellt wurde definiere ich Notwendigkeit als "Wenn ich das nicht tue muss ich verhungern oder unter der Brücke schlafen...". Wer der Meinung ist einen Lebensstil nach außen tragen zu müssen, der nicht mit seinen finanziellen Möglichkeiten übereinstimmt hat es eben nicht "nötig". Natürlich wäre es schön, wenn sich jeder ein Eigenheim und ein neues Auto leisten könnte. Das ist aber nun mal nicht drin (und war auf früher nicht anders).
Da muss man die sonstige Diskussion um Lohnerhöhungen etc. auch mal außen vor lassen. Ja wenn es einem Unternehmen gut geht und es Rekordgewinne einfährt sollten nicht nur die Manager und Aktionäre davon profitieren, sondern auch die Mitarbeiter etwas vom Kuchen abkommen und nicht zum "Dank" auf die Straße gesetzt werden. Keine Frage.
Aber:
Wenn ich einen materiellen Wunsch habe und mir diesen eigentlich nicht leisten kann, was habe ich davon wenn ich ihn mir trotzdem erfülle und mich dafür verschulde? Und ist dass dann wirklich ein "besserer" Grund für eine Steuerhinterziehung?Zitat
Weil die Moral dahinter absolut unterschiedlich ist! Wer in eher kleinen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt versucht sein sauer verdientes Geld zusammen zu halten und ein auskömmliches Leben zu führen. Dass man dafür nicht das Finanzamt bescheissen darf, steht außer Frage, ich will nicht die moralischen Wertigkeiten verdrehen.Die 10% sind je nach persönlichen Lebensverhältnissen nämlich nicht immer der gleiche Fehlbetrag, sondern die Auswirkungen dieser 10% sind für verschiedene Einkommensgruppen sehr unterschiedlich.
Ich würde die im Beispiel genannten 100K Jahresbrutto nicht als bescheidene wirtschaftliche Verhältnisse bezeichnen. (Nochmal: Der Großteil der Steuerhinterziehungen sind eben solche aus der breiten Masse und nicht der Geringverdiener!) Da bleiben im Monat rund 4.000 € netto über, damit kann man locker eine Familie durchbringen und sich auf längere Sicht auch das Eigenheim etc. mit finanzieren. Wenn solch ein Mensch nun die Steuer bescheißt tut er das nicht aus wirtschaftlicher Not, sondern weil er mit dem Geld etwas "besseres" vorhat, sei es das kleine Segelboot oder weiß der Geier. Moralisch also genauso verwerflich als wenn Herr Zumwinkel nun das Geld für die 3te oder 4te Villa zusammenklaut. Allein die Dimension ist nicht so "gewaltig" als das man hier gleich aufschrein würde.
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Wir unterhalten uns hier über das Gebahren gesellschaftlicher Eliten, die Vieles in diesem Land bestimmen und weit mehr als ein einfacher Arbeiter oder Angestellter Einfluß haben. Zu erwarten dass dieses Klientel entsprechend moralische Kathegorien und Prinzipien kennt finde ich nicht verwerflich. Ganz im Gegenteil!Wirtschaftsethik so erzählte mal ein Prof. zu diesem Thema so schön sei ein "hölzernes Eisen", also quasi nicht existent. Die gesellschaftlichen Eliten haben dem Normalverdiener einzig und allein eins voraus: Sie haben mehr Geld.
Die menschliche Geschichte hat uns in der Vergangenheit doch mehr als deutlich gezeigt, dass diejenigen die an der Spitze stehen nicht deswegen allein alles liebe, nette und soziale Menschen sind.Natürlich sollte man annehmen, dass Personen mit einem dicken Bankkonto auch genügend Zeit für die Pflege ihres sozialen Gewissens haben sollte. Das sind meiner Meinung nach aber sozialromantische Vorstellungen die mit der Realität nicht immer übereinstimmen. Unterm Strich sind es aber auch "nur" Menschen.
Das was die dort z.T. veranstalten ist im Prinzip das gleiche "Geiz ist Geil" Spiel wie von Otto-Normalverbraucher der bei MM oder Satur auf den nächsten Superschnapper aus ist, nur eben auf einem anderen finanziellen Level.Die Negativbeispiele ala Zumwinkel werden dann in der Öffentlichkeit genüsslich breitgetreten und wie auch schon geschrieben: Mitleid hat er deswegen sicherlich keins verdient. Aber wenn man nun die verschiedenen Reaktionen von Politik (die Damen und Herren sollten doch auch lieber mal ganz still sein) etc. hört kann man doch wirklich nur den Kopf schütteln. Wenn ein Verdi-Mensch 80% Besteuerung auf Managergehälter fordert, dann muss man sich doch ernsthaft fragen, ob dieser Herr nicht an spontanem Realitätsverlust leidet. Den Jungs mit den dicken Bankkonten ist dadurch bestimmt nicht beizukommen. Dann arbeiten demnächst alle dt. Manager bei Firmen in der Schweiz und werden nach D entsandt oder notfalls wechselt man eben auch mal die Staatsbürgerschaft. Ist aber eigentlich auch völlig egal, Hauptsache man mischt in der aktuellen Diskussion ums "Managerbashing" fröhlich mit. Dabei sind Ethik und Moral nun mal leider Werte die man niemandem per Gesetz verordnen kann.
Wenn wir bei uns erreichen wollen, dass auch die Besserverdienenden sich moralisch annehmbar verhalten, dann müssen wir unser (Steuer-)System mal grundlegend überarbeiten. Nicht nur produzierende Wirtschaftsunternehmen stehen mittlerweile im globalen Wettbewerb, auch ein Staat muss halt sehen wie es um sich und seine Steuerlandschaft bestellt ist und was die Nachbarn so treiben. Das aber ist kein Prozess den man mit irgendwelchen Schnellschüssen oder populistischen Forderungen von heute auf morgen durchziehen kann.
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Wird doch in ähnlicher Form hier auch schon drüber gesprochen:
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Denkst Du dabei an die "öffentliche Versteigerung" aus § 935 Abs. 2 oder an was hattest Du gedacht?
Ansonsten kann ich diese Argumentation nicht nachvollziehen. Davon ab sind imho Verkäufe via Ebay keine öffentliche Versteigerung.
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Original geschrieben von Martyn
Ich finde eine kleine Linksfraktion schadet keinem Parlament. Hab gerade den Wahl-o-Mat dür die Bürgerschaftswahl in Hamburg durchgespielt, und muss sagen das ich in vielen Punkten doch mit der Linkspartei übereinstimme.Das Du ein vehementer Verfechter der Linken bist hast Du in diversen Beiträgen ja schon zum Besten gegeben. Kannst Du deine Meinung denn auch mal begründen? Oder anders gefragt:
Wieso ist es für ein Parlament vorteilhaft wenn dort eine Partei vertreten ist die außer einem Haufen von (Sozial-)Versprechen kein inhaltliches eigenes Konzept hat und dazu noch Mitglieder in ihren Reihen sitzen hat die z.T. sagen wir mal merkwürdige Vorstellungen eines Rechtsstaats haben und in den Köpfen immer noch mit der ehemaligen SED verbunden sind?
Charismatisch sind einige von denen, kein Zweifel. Reden können sie auch. Nur wenn es dann mal ans inhaltliche geht kommt dort auch nur wieder eine Menge heiße Luft.
Den Leuten den Himmel auf Erden versprechen ist relativ einfach, erst Recht wenn ich eh nur in der Opposition sitze. Bei unbequemen Entscheidungen kann ich hinterher immer behaupten man sei dagegen gewesen und bin fein raus. Ob und wie man es aber anders gemacht hatte, darüber braucht man die potentiellen Wähler ja nicht aufzuklären. Nur ist Deutschland derzeit nicht in der Lage irgendwelche Geschenke zu verteilen und wider besseren Wissens dem Wähler etwas anderes vorzugaukeln zeugt nicht gerade davon, dass diese Partei irgendwo bei uns auch nur was zu sagen haben sollte.
In jedem Landtag in den die Linke einzieht wird eine Regierungsbildung erschwert, von daher sind die Damen und Herren um Herrn Lafontaine und Gysi nur ein Ärgernis, aber bestimmt keine Bereicherung in der politischen Landschaft.
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Sachte sachte, die 1.500 € sind nicht Dein alleiniger Anspruch, als Einzelperson würdest Du rund 750 € bekommen. Der "Rest" ist der Anspruch Deiner zukünftigen Frau und das Kinder- und Erziehungsgeld.
Würdest Du das auf Dein sonstiges netto von 900 € draufrechnen hättest Du effektiv mehr raus als durch die Sozialleistungen.
Und bitte auch berücksichtigen: Das Elterngeld gibt es nur für 12 Monate, danach fallen die 300 € weg und es bleiben euch noch 1.200 €.
Und was Deine letzte Frage angeht: Nicht persönlich gemeint, aber von einem Inforamtiker kann man eigentlich erwarten, dass man sich solche Infos auch selber im Netz suchen kann. http://www.google.de/search?hl…d&btnG=Google-Suche&meta=