Beiträge von SchnittenGott

    So.... nun sind die 23GB verbraucht und es ist nichts passiert. Keine Benachrichtigung und keine "Kappung" der Leitung bzw. Weiterleitung zu pass.telekom.de.
    Also ist des doch ein Stück weit eine Kostenfalle :mad:
    [...]


    Also eine Kostenfalle ist es nur dann, wenn auch wirklich Kosten berechnet werden,
    und das ist hier definitiv nicht der Fall!
    Bevor wirklich Zusatzkosten entstehen, muß nämlich erst ein "Pass" (Tages- Wochen- oder
    Monatsangebot) gebucht werden.
    Ich denke mal, der "Mad"-Smilie ist hier absolut fehl am Platz...


    (Off-Topic: Ich versteh auch die ganze Mentalität nicht, die dahinter steckt.
    Wenn es früher mal Lücken im System gab zu Gunsten des Kunden, ich nenne mal als Beispiel
    die Volumen-Flats bei Turkcell und jamobil/pennymobil, die in Wahrheit echte Flats waren, dann
    hat man das nicht an die große Glocke gehängt sondern still genossen :)
    Da gab es definitiv niemanden, der sich über den "Abrechnungsfehler" beschwert hat!
    Erst später, als groß auf der Krokofarm und anderswo öffentlich rumgeschwallt wurde, kam die
    Aufmerksamkeit der Telekom und dann logischerweise das Ende...)

    Ich halte diese Statistik für vollkommenen Quatsch. Wie du bereits angemerkt hast, gibt es viele Endgeräte, die kein LTE können oder kein Band 20 oder einfach keinen passenden LTE Tarif von Kundenseite aus gesehen. Das ist in anderen Ländern anders. In den USA zB. gibt es meines Wissens nach keine Tarife die LTE nicht enthalten und beispielsweise auf Seiten von T-Mobile wird auch die mobile Telefonie fast ausschließlich via VoLTE abgehandelt und daher GSM immer weiter zurückgebaut. Es gibt Gegenden, da ist nur LTE verfügbar, kein UMTS und kein GSM.


    Sehe ich, wie zu erwarten war, komplett anders :D
    Bei den Netztests gibt es 2 ganz verschiedene Philosophien, und meiner Meinung nach
    haben beide Ihre Berechtigung!
    Connect, Stiftung Warentest, Chip, Focus u.a. testen das, was theoretisch technisch
    möglich ist, wenn man über einen unbegrenzten LTE Max Tarif, die neuesten Endgeräte
    und auch up-to-date technisches Know-How (z.B. welcher Anbieter an welchem Ort welche
    Channel-Aggregation nutzt) hat, wie man diese Geräte am optimalsten einsetzt.
    Computer Bild, OpenSignal (evtl. auch noch Connect Netzwetter?) bewerten dagegen die
    User-Experience, sprich das, was bei der Masse der Nutzer von dem theoretisch
    machbaren de Facto ankommt...
    Und da spielt selbstverständlich auch eine gewisse "Geiz ist Geil" Mentalität der deutschen
    Nutzer mit rein, sowohl bei den Endgeräten als auch bei den Tarifen.
    Aussagen wie:
    "Warum soll ich mir ein LTE Handy kaufen? Mein iPhone 4s funktioniert doch absolut
    hervorragend und ich hab mich über die Jahre dran gewöhnt!" oder
    "Wozu soll ich mir einen neuen Tarif holen? Ich will doch nur erreichbar sein, und das geht
    mit meinem 10 Jahre alten UMTS/GSM Tarif genau so gut"
    sind da nur 2 Beispiele.


    Zur OpenSignal Auswertung selber:
    Ich sehe meine Auffassung, daß das gute Abschneiden von Vodafone in den "Theorie-Tests"
    (z.B. bei Connect) in der Realität mittlerweile komplett anders aussieht, bestätigt!
    Bei Connect ist VF fast auf Augenhöhe mit der TD, TF ist dagegen weit abgeschlagen.
    Wenn man mal die in der o.g. Tabelle fett markierte Zeile "Verfügbarkeit 4G/LTE" als Basis
    nimmt (gerundet Telekom 80%, Vodafone 70% und Telefonica 60%), deckt sich das sehr stark
    mit meinen eigenen Erfahrungen.
    Nicht VF on par mit TD, sondern eher auf halber Strecke zwischen TD und TF!
    Und noch eine weitere Beobachtung: Für Business-User, die auch Uploads im größeren Maße
    nutzen (früher eher im Medien-Presse Bereich interessant, hab ich auch genutzt ;)), ist weiterhin
    die Telekom der "Place-to-be", der durchschnittliche Uploadspeed ist fast doppelt so hoch wie
    bei den beiden Mitbewerbern!!!
    Und durch die vermehrte Einbindung von Cloud-Umgebungen in bestehende Geschäfte wird hier
    die Relevanz in der Zukunft sogar noch steigen.
    Vieles, wovon Visionäre heute schon rumschwallen (Software-Nutzung statt Download/Installation
    nur noch als Webapp, auslagern von Rechenkapazität in die Cloud, globale VPN-Server, wo die
    Projekt-Mitarbeiter täglich ihre Arbeitergenisse uploaden; Co-Working-Spaces ganz allgemein)
    funktioniert nur mit dem entsprechenden potenten Upstream...


    Die web 'n walk Handy Flat hab ich selber jahrelang genutzt.
    Die war auch für Internet-Radio-Streaming (256-320 kbit) nahezu perfekt und es war sogar LTE mit drin ohne Aufpreis!
    Hab in guten Monaten so 17-18 GB gestreamt :-)
    Mit den Jahren allerdings haben dann immer mehr Internetradio-Anbieter auf Streaming-Technologien
    umgestellt, die über die Handy flat nicht mehr erreichbar waren (vermutlich Portsperren?)
    Und Youtube in etwas höherer Qualität war eine absolute Qual...


    Bei den Flatrates kommt es eben auf das Nutzerprofil an.
    Unter der Woche bin ich oft in irgendwelche SAP/IT Projekte involviert und hab da weder Zeit noch Lust für
    ausgiebige Download-Sessions...
    Das muß dann natürlich alles am WE bzw. Feiertagen nachgeholt werden :D
    Wie schon gesagt, da kommen dann manchmal mehrere TB im Monat zusammen!
    Und da hier nach wie vor kein DSL verfügbar ist, alles über LTE.
    Eine Drosselung auf 5GB am Tag wäre da leicht kontraproduktiv...

    Nö, einen Tarif nutzen, wo dann einmal in der Woche für 24 Stunden (meist Samstag auf Sonntag) die
    Schleusen geöffnet werden (Dayflat unlimited für 4,95 Euro).
    Mit meinem Huawei Cube bis zu 140Mbit Speed!
    Oder alternativ für ca. 48h Gigagarantie (solange noch möglich)
    Mit dem Huawei B618 sind hier ca. 90Mbit drin.
    Und genau so eine Möglichkeit, kurzfristige "Spitzen" abzufangen, fehlt leider komplett bei o2.
    Wo man an einem WE so um die 350-400 GB ziehen kann ohne horrende Zusatzkosten!

    Das war durchaus absehbar, die Margen im Bereich CS (Customer Services) sind in Bodennähe angekommen...
    Nachdem die Verhandlungen mit o2 bekanntermaßen komplett gescheitert sind, sind auch die Verhandlungen
    mit der Telekom nicht erfolgreich gewesen.
    CS ist extrem personalintensiv, und die Vorstellungen, sich im Osten ein Netzwerk an "Billig-Standorten"
    aufzubauen, haben sich als utopisch herausgestellt! (u.a. auch wegen Mindestlohn und
    Ost-West-Lohnangleichung)
    Übrigens ganz im Gegensatz zum Bereich SCM (Supply-Chain-Management, u.a. Logistik)
    Hier läuft die Zusammenarbeit mit der Telekom hervorragend :)

    Was mich an dem Tarif etewas stört:
    Multisim kostet zwar mit 20 euro 10 Euro weniger als bei der Telekom, jedoch sind die auf 10GB/Monat Datenvolumen begrenzt.


    Naja, das sind aber keine Multicards im eigentlichen Sinne, sondern Zusatzkarten mit eigener Rufnummer.
    Sprich, das übliche Szenario, eine Karte im Smartphone, eine Karte im LTE-Router und eine Karte im Auto,
    alle mit unbegreztem Datenvolumen, ist damit gar nicht abbildbar!
    "Echte" Multisims wie bei der Telekom werden bei Vodafone für Privatkunden überhaupt nicht mehr
    angeboten!

    Auch wenn ich ein Telekom-Fanboy bin, erkenne ich an, dass VF laut diverser Tests technisch nur etwas weniger leistet als DT. Ob man VF oder DT nutzt, ist laut dieser Tests aus technischer Sicht oft egal.
    Ich kenne hier einige Leute mit VF Prepaid, und alle sind zufrieden.


    VF kann seine Fullflat eventuell über Kombirabatte oder hohe Subventionierung verkaufen.


    Das sehe ich komplett anders (und ich bin durchaus deutschlandweit unterwegs).
    Das einzige Netzsegment, wo VF und TD tatsächlich Head-to-Head liegen, ist UMTS/HSPA (an einigen
    Orten gibts sogar Vorteile für Vodafone!)
    Im LTE-Bereich würde ich VF (entgegen der Mehrzahl der Netztests) in etwa auf halber Strecke zwischen
    der Telekom und Telefonica sehen.
    An einigen Orten ist sogar TF schon ziemlich nah an VF heran gerückt, da ist nämlich aufgrund von
    permanenten Überlastungserscheinungen kaum noch eine HighSpeed-Datennutzung im
    eigentlichen Wortsinne möglich...