Beiträge von kingpin166

    Zitat

    Original geschrieben von bambi05
    Damit ist die Hilfe des Staats doch erfüllt. Du kannst am Studienort studieren und musst Dir nicht die Füße wund laufen.


    Du meinst mit ein wenig Mietzuschuss ist es getan ja ? Bücher, Essen und ab und zu ausgehen will ich auch mal.


    Wenn ich mir meine ein Auto leisten zu können dann finanziere ich das selber. Das hat mir meinem BaföG nichts zu tun wie ich finde. Das eine ist fürs Studium , das andere für den Rest.
    Mir ist klar, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, aber wenn ich mit meiner Arbeitskraft selbst für meinen "Luxus" aufkomme, dann hat das den Staat nicht zu interessieren.

    Und warum meinst du kriege ich vom Staat mehr als Nötigste ? Das ist doch der Grund warum eine BaföG-Berechnung durchgeführt wird und nicht jeder Student pauschal mit 500 €/Monat in der Tasche rumrennt.


    Deine Meinung interpretiere ich mal so : Jemand der bisher 300 € BaföG bezogen hat und 200 € dazuverdient hat. Soll jetzt nur noch 100 € BaföG bekommen. Sehe ich das richtig ?
    Bei dem Ansatz deckt das BaföG aber nicht mehr den Grundbedarf für Wohnen, Bücher etc..


    Finde ich auch nett, dass du mir teure Hobbies nicht verbietest, aber wie bitte soll das funktionieren, wenn man den kompletten Nebenverdienst für die Grundbedürfnisse aufwenden muss ?


    Meine ganze Grundhaltung beziehe ich auf das Auto, weil es eigentlich Grundlage für diesen Thread war. Mitlerweile sind wir aber von ab, wie mir scheint.
    Man kann das aber auch auf andere Sachen beziehen. Wie gesagt teure Hobbies etc... Hier scheint aber manchmal die Haltung durchzukommen, sobald man als Student mehr als den Grundbedarf hat muss man mit Einschränkungen rechnen. Zudem sollte man nicht vergessen dass man als Student nicht die Möglichkeit hat alleine mehr 400 € im Monat zu verdienen. Der klassische Studentenjob gibt eben nicht mehr her.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer

    Arbeiten verbietet Dir keiner, aber wenn Du mit Arbeit und Bafög soviel Geld hast, dass Du Dir den Unterhalt eines Autos leisten kannst, dann ist Bafög m.E. nunmal schlichtweg nicht mehr erforderlich.


    Mit dem Satz verbietest du also jedem Studenten ein Auto. Ich könnte mir außerdem von meinem Nebenjob auch etwas anderes leisten. Zum Beispiel ein aufwendiges Hobby. Modellbau etc... würdest du dann auch noch sagen, dass ich darauf kein "Anrecht" habe ? Muss ich nur weil ich Student bin nur das Nötigste bekommen ?
    Der Staat berechnet doch schon das BaföG anhand der Einkunft meiner Eltern und den Grundbedürfnissen eines Studenten in dem jeweiligen Bundesland. Damit ist die Sache für mich eigentlich klar.



    raix
    Danke. Das wollte ich auch sagen.

    Zu sagen, dass ich mir ohne das BaföG kein Auto leisten könnte, ist so als würdet ihr mir das Wort im Mund umdrehen. Soll ich etwa nicht mehr arbeiten gehen dürfen nur weil ich BaföG beziehe ?


    Wenn der Staat so denken würde wie ihr, dann würde es gar keine Möglichkeit geben neben dem Studium zu arbeiten. Zum Glück ist dem nicht so. Bei dem geringen BaföG ist ein Nebenjob schon fast Pflicht.


    Im Übrigen rechne ich meinen Nebenjob in keinster Weise aus meinen Einkünften. Der Staat sieht schliesslich eine Obergrenze beim Dazuverdienst vor und diese halte ich auch ein. Warum sollte man mir dann noch die Verwendung dieser Mittel vorschreiben ?


    PS: Richtig, der Beitrag oben beschreibt schon gar nicht mehr um was es mitlerweile geht. Daher finde ich auch könnte man hier mal zu machen. Das führt alles zu nichts.
    Ich habe meinen Standpunkt und werde den weiterhin so vertreten.

    Ich habs langsam echt satt, dass hier alle auf mir rumhacken..


    Wollt ihr mich nicht verstehen oder könnt ihr es nicht ?
    Zum tausendsten Mal: Ich lasse mein Auto nicht vom Staat unterhalten, sondern finanziere es durch selbsständige Arbeit. Das BaföG, das ich beziehe wird für die Sachen genommen, für die es vorgesehen ist. So und nicht anders habe ich es bisher immer gesagt.
    Der Staat räumt mir zur weiteren Finanzierung meines Unterhaltes ein, einen Nebenjob in bestimmter Höhe zu haben. Das tue ich auch. Nebenbei sei erwähnt, dass ich weder mit dem BaföG oder meinem Nebenjob allein meine Wohnung, Studium und Essen bezahlen könnte. Kann nicht sein, dass Studenten nur das "Nötigste" zustehen soll.
    Eurer Meinung nach dürfte ich gar kein BaföG beziehen, nur weil ich einen Nebenjob habe. Scheinbar habe ich es hier wirklich mit BaföG Gegnern zu tun. :rolleyes:


    Für mich ist die Diskussion hier beendet , weil es keinen weiteren Diskussionsbedarf gibt. Jeder hat hier seinen Standpunkt klar gemacht und hier weiterhin als Zielscheibe zu dienen, habe ich keine Lust drauf.