Beiträge von kingpin166

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Nun, zu erster Frage könnte ich Dir ohne großes Nachdenken 5-6 Leute aus meinem Freundeskreis nennen, die machen das so und es funktioniert.


    Dann scheinen die aber recht gut zu verdienen. Haben die noch zusätzliche Einnahmen durch Eltern oder evtl. sogar Anrecht auf BaföG?


    Zitat


    Zum zweiten: lustige Argumentation: Du bist sogar noch ein Wohltäter, weil Du Dir ein Auto leistest und damit quasi vom Bafög Kfz-Steuern zahlst? Respekt, das könnte glatt einen Comedy-Preis gewinnen. :D


    Wo steht, dass ich von meinem BaföG meine KFZ Steuern zahle ? Das habe ich nie geschrieben. Bitte auch mal ordentlich lesen. Ich arbeite um mir u.a. mein Auto zu finanzieren. Daher kommen auch die Steuern. Und mit Wohltäter hat das nichts zu tun. Wenn der Staat will, dass die Studenten auf ihre Autos verzichten, entgehen dem Staat auch Geld für Sprit und Steuern. So ist das nunmal.

    Dann müsste der Staat verbieten, dass Studenten dazu verdienen dürfen. Was meinst du warum es diese Regelung gibt ? Momantan liegt die Freigrenze bei 4200 €/Jahr oder 350€/Monat.


    Ein Nebenjob ist mehr oder weniger eine freiwillige Sache. Das ich die wenige Freizeit ,die ich in meinem Studium noch hab, auch noch mit arbeiten verbringen kann, ist keine Grund dafür, dass ich mein Studium auch selber finanzieren kann.
    Nebenjobs sind nichts für die Ewigkeit, ich kann jederzeit gekündigt werden. Als Student ist man meistens nur eine billige Arbeitskraft. Wenn ich nur durch den Nebenjob mein Studium finanzieren sollte, dann wäre mir ganz Angst und Bange. Werde ich gekündigt kann ich aufhöhren. Ich hoffe du verstehst was ich meine.


    Durch das Beziehen von BaföG kann sich der Student ohne "Geldsorgen" auf sein Studium konzentrieren. Ungefähr der gleiche Gedanke steckt auch in den Studienkrediten. Aber meist reicht das BaföG allein gar nicht aus. Man muss einfach nebenbei jobben. Wenn dabei noch soviel übrig bleibt dass ich mir ein Auto leisten kann (im Übrigen ne fast 11 Jahre Schleuder, Kleinwagen, wenig PS...) dann sollte man mir das auch lassen. Ich arbeite schliesslich dafür. Das ist meine Meinung und dabei bleibe ich auch.

    Zitat

    Original geschrieben von Fockx
    War ja nicht böse gemeint ;)
    Waren eben nur manche Sachen nicht so wie in dem Spiegelbericht, und ich denke, jeder der den Bericht liest würde Bafög dieser Studentin nicht gönnen. Ich gönne es jedem, der nicht aus dem Elternhaus unterstützt wird, ob sie nun nicht können oder nicht wollen.
    Aber es ist falsch, wenn man eben in dieser Form bescheißt, in dem man sein Konto leer räumt, und dann bei Vaterstaat anklopft und Geld will..


    Ich nehm das auch nicht persönlich. Es ist schon richtig, dass in dem Bericht über eine Studentin berichtet wird, die offensichtlich Geld wegschaffen wollte.
    Nur traue ich Vater Staat zu, in solchen Fällen, schnell irgendwelche vorschnellen Urteile zu fällen. Daher lohnt es sich auch einfach mal weiter zu "spinnen".
    Ich hoffe dass es nicht dazu kommen muss, dass jeder Student sein Auto angeben muss. Denn selbst ein 10 Jahre alter Wagen ist mitunter noch 1500 € wert. Das reduziert dann erheblich die Freigrenze. Wie gesagt, die Verhältnismäßigkeit ist alles.

    @ blah2k
    Ich glaub ich spinne. Was für ein Anspruchsdenken dichtest du mir da bitte an ?


    Ich kann es echt nicht fassen, wie manche hier denken. Ich beziehe BaföG weil meine Eltern mich nicht unterstützen können. Dieses BaföG dient meiner Studienfinanzierung. Damit ich aber auch noch leben kann gehe ich nebenbei arbeiten. Da ich schon ein Auto habe kann ich es mir zum Glück dadurch noch weiterhin leisten.
    Wie bitte stellst du dir ein Studium vor, dass durch einen Nebenjob finanziert wird ?? Selbst diejenigen die trauriger Weise schon auf einen Studienkredit angewiesen sind müssen arbeiten gehen.


    Gehst du in deiner Freizeit nie weg ? Kein Kino, keine Tageszeitung ? Nix ? Denn schön und gut, aber ich möchte neben Bücher kaufen und bald Studiengebühren zahlen auch noch leben.


    Und nochmal zum mitschreiben: Ich liege dem Staat mit meinem Auto nicht auf der Tasche. Eher andersum.. Ich zahle sogar noch KFZ Steuern.



    PS: Nein ich schreibe nicht für die BILD. Aber es sind so Sätze wie "Nach einem neuen Urteil müssen Bafög-Empfänger sogar auf ein eigenes Auto verzichten." die mich so solchen Threads bewegen. Schliesslich ist dies ja eine Diskussionsplattform gell ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Ray
    Weil wir IMO endlich mal dahin kommen müssen, immer nach dem Staat zu schreien und Leistungen nur in Anspruch nehmen, wenn man wirklich bedürftig ist. Und solange jemand ein Auto fährt, habe ich immer noch meine Zweifel, inwieweit derjenige bedürftig ist (Ausnahmen gibt es sicherlich).


    Dazu würde ich dich bitten ein paar Posts weiter vorne von mir zu lesen.
    Ich habe gesagt, dass ich mir mein Auto nur von meinem Nebenjob leisten kann.
    Wenn ich den nicht hätte, dann hätte ich auch kein Auto. Da macht der Staat aber keinen Unterschied und das kann nicht sein. Das BaföG ist für Bücher,Mensaessen und Miete(Wohngeld, Mietzuschuss). Nur dafür verwende ich mein BaföG. Wenn etwas übrig bleibt wird gespaart.


    Ich bin nicht bedürftig, aber ich könnte ohne BaföG Zuschuss aber auch nicht leben.

    Bei der ganzen Autosache reden wir hier mitlerweile schon von Werten, die in keinem Verhältnis mehr stehen.
    Wenn jemand einen SLK für 100.000 € gewinnt, dann gönne ich ihm auch kein BaföG mehr. Allein schon weil er sich den Unterhalt für die Kiste nie leisten könnte.
    Es kommt sicherlich auf die Verhältnismäßigkeit an.
    Wie sich hier schon rausgestellt hat fahren die meisten Studenten kleinere oder ältere Wagen. Der Teil mit den großen Autos, kriegen entweder was von Mama und Papa oder haben sonst irgendeinen Gönner oder kriegen auch kein BaföG.


    Fakt ist aber eines. Ich fahre mein Auto seit ich mein Abitur gemacht habe. Ich habe mir damals für den Wagen einen Nebenjob gesucht und hart meine 5000 € erarbeitet. Ich lasse es mir jetzt nicht weggnehmen.
    Warum muss man immer den Studenten alles streitig machen, was sie sich einmal erarbeitet haben. Das ist die eigentliche Ungerechtigkeit.

    Es ist ein Unterschied. Wenn du 25.000 € gewinnst, dann hast mehr als 5200 € Barvermögen . Ergo du hast kein Anrecht mehr auf BaföG.


    Aber ein Auto ist ein Sachgegenstand. Wenn du ein Auto gewinnst im Wert von 25.000 € dann ist es bei Verkauf keine 25.000 € wert. Niemand wird dir den Neupreis zahlen. Also wer bitte soll den Wagen jetzt taxieren ? Schwacke oder DAT ? Außerdem braucht man für jeden Wagen auch erstmal einen Käufer.. stellt dir der Staat einen ? Nein.


    Außerdem was macht es für einen Unterschied ob ich ein Auto gewinne oder schon eines besitze. Der eine hat sich ein Auto gekauft, der andere hat Glück gehabt und eines bekommen. Der Wert ist doch da nebensächlich. Er hat es nicht vom BaföG gekauft.

    Die erste Aussage bezog sich bei mir auf Arbeitslose. Arbeitnehmer kriegen in der Regel nix vom Staat. Den soll der Staat auch kein Auto kaufen. Wer als Arbeitnehmer kein Auto will oder braucht.. ok. Wenn er dringend eines brauchen würde, wäre er kein Arbeitnehmer... Führt aber jetzt zu weit.



    Zu dem Autogewinn. Ich habe nicht von einem 1 Mio € Lottogewinn gesprochen, sondern von einem Auto. Darum geht es auch in diesem Thread, bitte nicht durcheinander bringen. Wenn jemand noch kein Auto hat, aber eines gewinnt, kann er meines Erachtens nicht dazu gezwungen werden es zu verkaufen.

    Angenommen jemand gewinnt zufällig ein Auto in irgendeiner Lotterie im Wert von 10.000 €. Darf er den dann behalten oder muss er den tatsächlich verkaufen ?


    Die Frage ist mehr hypotetischer Natur, aber wenn diese Regelung wirklich in Kraft treten sollte, dann wäre das schon ein wirklich dickes Ding.