Beiträge von Chevygnon

    Zitat

    Original geschrieben von raix
    Ansonsten fand ich den Film gegen Ende hin noch etwas langatmig, aber die 3.5 von 5 hat er schon verdient.


    Geht mir ähnlich, das Ende wirkte dann doch eher wie "rangeklatscht".
    Ich muss nicht zwangsläufig erfahren, was aus jedem Einzelnen im Film so geworden ist, meines Erachtens bringt das den Film nicht wirklich weiter (ebenso wenig wie ein Erzähler...).
    Aber wie gesagt: insbesondere der Erzählstil des Films ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

    Blood Diamond


    Ein hervorragender Film.
    Zum Teil mit ziemlich heftigen Szenen, die aber vermutlich dennoch weit hinter der Realität zurückbleiben.


    Die Story verstrickt die Geschichten des afrikanischen Farmers Solomon Vandy (Djimon Hounsou) mit der des Diamantenschmugglers Danny Archer (Leonardo DiCaprio) und der US-Reporterin Maddy Bowen (Jennifer Connelly), zudem werden dabei auch die internationalen Hintergründe zum Thema Blut-Diamanten etwas beleuchtet.
    Der Film ist eine Mischung aus Thriller, Drama und Action und diese Mischung ist hervorragend gelungen.
    Vor allem Djimon Hounsou spielt seine Rolle extrem überzeugend, aber auch das übrige Ensemble, allen voran DiCaprio, leistet hervorragende Arbeit.


    Der Film ist eher nichts für Zuschauer mit schwache Nerven, er geht doch ziemlich unter die Haut.
    Zudem ist die Grundstimmung des Filmes ziemlich düster: im gesamten Film wird kaum Gutes oder Schönes gezeigt, falls doch mal, wird es schnell wieder von Greueltaten und fehlender Moral überschattet, was aber eben gut zum Thema des Filmes passt.
    Die Themen Blutdiamanten und Kindersoldaten (bzw. Krisen auf dem afrikanischen Kontinent) sind leider nach wie vor extrem aktuell, aber diese politische Seite des Films kommt zum Glück ohne übergroße Moralkeule aus.


    Einzig das Ende empfand ich persönlich als etwas zu sehr Hollywood, deswegen: 4.5/5 Punkten.
    [small](Buchempfehlung zum Thema Afrika und seine Kriege: Jenseits von Amerika von Keith B. Richburg)[/small]


    Flags of our Fathers


    Erster Teil von Clint Eastwoods Iwo Jima Filmen [small]("Letters from Iwo Jima", gerade erst Golden Globe Gewinner als bester nicht-englischsprachiger Film geworden, startet am 22.02.)[/small].
    Der Film dreht sich um die Schlacht um die Insel Iwo Jima, einer der größten Schlachten des 2. Weltkrieges im Pazifik.
    Wobei das Hauptaugenmerk weniger auf der Schlacht selber liegt, vielmehr auf der Geschichte um eines der berühmtesten Fotos des Krieges, der amerikanischen Flaggenhissung auf Iwo Jima:

    [small](Wobei dieses Foto erst bei einer 2ten Hissung gemacht wurde, die echte am 5ten Tag der Invasion wurde nicht in Bildern festgehalten.)[/small]


    Anfangs wird überwiegend der Kampf um die Insel gezeigt, die fast monochromen Bilder sind dabei aber wesentlich distanzierter als die von "Der Soldat James Ryan", man ist eher Zuschauer, als dass man sich in das Geschehen hineinversetzt fühlen würde.
    Die gesamte Schlacht wird mehr beobachtet, weniger detailliert dargestellt.
    Es werden nur die Hintergründe gezeigt, denn die eigentliche Geschichte findet an der Heimatfront statt.


    3 der 6 Soldaten, die auf dem besagten Bild die Flagge hissen, werden zurück in den USA für eine Promotiontour benutzt, um Geld zur Kriegsfinanzierung aufzutreiben.
    Und auf diesem Teil der Geschichte liegt auch das Hauptaugenmerk.
    Wobei die gesamte Story nicht linear dargstellt wird, vielmehr gibt es häufig zeitliche Sprünge innerhalb der beiden Schauplätze.
    Das mag manchen etwas irritieren, ich empfand es als durchaus gelungen.


    Der Film ist längst nicht so übertrieben patriotisch und moralinsauer wie "James Ryan", gleichzeitig aber auch nicht so philosophisch-künstlerisch wie "Der schmale Grat". Zuweilen könnte einem das als etwas unentschlossen vorkommen.
    Die Schauspieler sind insgesamt eher Statisten, sie erfüllen die Story mit Leben, tragen sie aber kaum, zumal auf allzu bekannte Gesichter komplett verzichtet wurde.
    Letztlich ist der Film zu distanziert und unentschlossen für einen "Kriegsblockbuster", zu wenig distanziert aber wiederum für eine Dokumentation.
    Zumal eben die japanische Seite der Geschichte komplett ausgespart wird, diese wird separat in "Letters from Iwo Jima" gezeigt.


    Alles in Allem dennoch sehenswert, Abzüge gebe ich in erster Linie für den etwas unausgegorenen Erzählstil und den Fakt, dass mich der Film zuwenig bewegt bzw. berührt hat.


    3.5/5 Punkte

    Ich kenn mich zwar nicht näher damit aus, aber kann man sowas evtl. auch über den Marketplace von Amazon verkaufen?
    FSK18 Artikel werden da ja auf jeden Fall gehandelt, gebrauchte Ware ebenso.


    Die genauen Modalitäten für Verkäufer, FSK18 Ware und die Preise dort müsste man dann gegebenfalls mal in Erfahrung bringen.


    Aber wie gesagt: ist nur so eine Idee, an speziellen FSK18 Seiten ist mir ansonsten auch nur http://www.x-juggler.de bekannt.

    Zitat

    Original geschrieben von Avalanche
    Laut meiner letzten Info war jedenfalls damals definitiv noch Ephedrin drin, denn das hat mich damals schon sehr gewundert ;)


    Wirkstoffe in 30ml Wick MediNait:

    • Doxylaminsuccinat 7,5mg
    • Ephedrinhemisulfat 8mg (entspricht 6,2mg Ephidrin)
    • Dextromethorphanhydrobromid 15mg
    • Paracetamol 600mg


    Wirkstoffe in 1 Kapsel Wick DayMed:

    • 325,0mg Paracetamol
    • 10,0mg Dextromethorphanhydrobromid
    • 12,5mg Phenylpropanolaminhydrochlorid (wird auch dl-Norephedrinhydrochlorid genannt)


    Das sog. Pseudoephidrin(-Hydrochlorid) ist u.a. auch in Aspirin Complex Granulat und Reactine® duo (Antiallergikum) enthalten.


    Wobei die aufputschende Wirkung solcher Medikamente ohnehin eher gering ausfallen dürfte, Wick MediNait zB wirkt grundsätzlich beruhigend, ist immerhin für die Nacht gedacht.


    Und wegen 'ner langen Saw-Filmnacht Aufputschmittel?

    Re: @ HappyDay989:


    Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Das ist der neue Ford Focus. Der Wagen hat mir auch super gefallen im neuen Bond Film.


    Der neue Focus is längst auf dem Markt, im neuen Bond war der neue Ford Mondeo [small](Markstart wohl 2tes Quartal 2007)[/small] zu sehen.



    offizielle Bilder


    Was die C-Klasse angeht: äußerlich durchaus gefällig, wenig aufregend (Mercedes eben), aber die Nähe zu Opel in Sachen Frontgestaltung fiel mir von Anfang an negativ auf.
    Der Innenraum ist auch eher unaufgeregt (zT wirkt das Design etwas ungeordnet bzw. ohne klare Linie), der ausfahrbare Monitor ist in meinen Augen aber gewöhnungsbedürftig. Immerhin ist das Display aber nun endlich im Blickfeld des Fahrers.
    Die zu tief liegende Klimaregelung ist ausgesprochen unschön, aber im Alltag ist es letztlich dann doch relevanter, Radio, Navi und dergleichen sicher bedienen zu können.

    Zitat

    Original geschrieben von HappyDay989
    OSD? - On Screen Displays wurden für die Luftfahrt entwickelt, und wiederum nicht von Mercedes.


    Sofern damit Head-up Displays gemeint sind [small](Einblendung wichtiger Daten in die Frontscheibe)[/small], war General Motors dabei aber deutlich schneller als die europäischen Hersteller.
    Bereits in den 1980ern und '90ern gab es zuerst Schwarz-Weiß-HUDs (vornehmlich bei Cadillac, soweit ich mich erinnere), ab 2001 in der Chevrolet Corvette dann auch farbige.

    Zitat

    Nachtsichtassistent? - Da ist Mercedes einer der Mitentwickler, aber nicht der alleinige Erfinder. Federführend war auch hier wieder der Zulieferer Bosch.


    Auch hier war GM (speziell Cadillac) wieder einmal schneller, denn dort wurde lange vor BMW und Mercedes ein Nachtsichtassistent angeboten (aufbauend übrigens auch auf einem HUD, was wesentlich sinnvoller ist als die Lösungen von BMW und Mercedes).
    Wegen mangelnder Nachfrage wurde er aber wieder aus dem Programm genommen (wie so oft bei technischen Innovationen muss auch die Zeit reif sein).


    Worüber man bitte nicht streiten sollte ist die Tatsache, dass solche Systeme fast immer in enger Zusammenarbeit mit entsprechenden Zulieferern entwickelt werden.
    Die größte Aufmerksamkeit wird letztlich trotzdem zumeist dem Autohersteller zuteil, der ein solches System dann als erster für seine Autos anbietet.

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Frage:
    Was ist Dein Tipp - macht es überhaupt Sinn in den Film zu gehen, ohne die anderen beiden der Trilogie schon gesehen zu haben? Oder versteht man dann nur die Hälfte?


    Die Filme haben inhaltlich nichts miteinander zu tun, gemeinsam haben sie nur das Thema Rache.
    Insofern kann man sich "Lady Vengeance" auch problemlos anschauen, ohne die 2 übrigen Teile der Trilogie zu kennen.

    Zitat

    Bei dem Film handelt es sich um den zweiten Teil von Parks loser „Rache-Trilogie“. Der erste ist Sympathy for Mr. Vengeance, der dritte und letzte Teil ist Sympathy for Lady Vengeance. Inhaltliche Zusammenhänge zwischen den Teilen bestehen nicht.


    [small](aus dem wikipedia-Eintrag zu "Oldboy")[/small]

    Du kannst auch nachträglich problemlos einzelne Features oder Programme installieren oder wieder entfernen. Einfach erneut Setup ausführen (dann benutzerdefinierte Installation) und die entsprechenden Features zusätzlich mit auswählen (oder umgekehrt nicht mehr gewünschte Features abwählen, die werden dann entsprechend deinstalliert).


    Und auch wenn du eine bestehende Office Installation updatest, bei der bestimmte Programmteile nich installiert waren, kannst du sie jetzt neu installieren lassen.

    Zitat

    Original geschrieben von speakers
    Es bleibt Harry natürlich unbenommen in den Irak zu fliegen und dort sich töten zu lassen oder aber selbst zu töten. Er sollte dies aber diskret tun und damit jedem Engländer die eigenständige Entscheidung oblassen.


    Er ist aber nunmal mitglied der Royals und somit kann er sowas garnicht diskret tun, da er unter ständiger Beobachtung durch Presse und Öffentlichkeit steht.
    Natürlich ist das Zeichen, dass er mit seinem Wunsch, in den Irak zu gehen, setzt, zweifelhaft.
    Wobei ich seine genauen Beweggründe bzw. seine Motivation, dies zu tun, nicht kenne. Ich hege allerdings Zweifel daran, dass es ihm darum geht, dort zu töten oder heldenhaft im Kampf zu fallen.
    Denn auch wenn er als Soldat dort hingeht, kann seine Motivation dennoch der Wunsch sein, dort zu helfen (auch wenn das manch einer womöglich schizophren finden mag).

    Zitat

    Was würdest Du sagen, wenn Horst Köhler auf die Idee käme in den Irak als Soldat der Bundeswehr zu fliegen?


    Ich hätte nichts dagegen. Angenommen, die Bundeswehr wäre offiziell dort im Einsatz, dann fände ich es durchaus lobenswert, wenn auch ein Mitglied der Regierung bereit wäre, an diesem Einsatz teilzunehmen.
    [small](Immerhin wird oft genug gesagt, dass Politiker nur selten wissen, von was sie da reden bzw. worüber sie entscheiden. Da wäre das durchaus ein positives Zeichen, selbst wenn der eigentliche Einsatz der Bundeswehr im Irak mehr als fragwürdig wäre. Allerdings ist das eine rein hypothetische Betrachtung. ;))[/small]