Mach 3 mit Allrad oder: Scharf ey...
Als Kind der modernen Konsumgesellschaft konnte ich natürlich nicht umhin, den Wilkinson Quattro gleich auch mal zu testen.
Ergebnis:
Bei der Rasur mit dem Strich subjektiv einen Tick gründlicher als der Mach 3 Turbo.
Die Rasur gegen den Strich hingegen ist deutlich unangenehmer, kratziger und lange nicht so sanft, wie die des Mach 3 (Turbo).
Das liegt aber wohl auch daran, dass der beschichtete Gleitstreifen des Quattro andere Substanzen enthält, als der des Gilette-Modells. Während der Gilette die Haut relativ taub und unempfindlich macht, ist der des Quattro wohl eher mit pflegenden Substanzen versetzt.
Größtes Problem des Quattro: Die Reinigung der Klingen.
Solange man nur sehr kurze Häärchen abrasiert, reicht Durchspülen problemlos.
Werden die Haare aber etwas länger, setzt sich der Bereich hinter den Schneiden extrem schnell zu und lässt sich aber nur sehr aufwändig reinigen.
Simples Durchspülen reicht da nicht mehr, insbesondere, da der dünne Draht, der eigentlich ein Schneiden verhindern soll, dafür sorgt, dass sich die Haare richtig schön verfangen und nur schwer zu entfernen sind.
Fazit: Optisch und haptisch ein sehr feiner Rasierer, gebrauchstechnisch aber zT einfach Murks.
Und da das Rasurergebnis sich kaum von dem eines Mach 3 Turbo unterscheidet, würde ich dem Gilette auch nach wie vor den Vorzug geben.
Zumal beide Geräte hier exakt den gleichen Preis haben (€9,99 für den Rasierer + 2 Klingen, €9,99 für einen 4er-Pack Ersatzklingen).
Weitere Infos unter http://www.wilkinson-quattro.de