Zum Wirkungsweise der besagten Munition:
ZitatStattdessen bestehen sie aus einem leichten Aluminiumkörper, der einen kleinen Eindringkörper (Penetrator) mit einem kleineren Kaliber als die Granate, umschließt. Die Granate selbst hat eine dünne Aluminiumhaut, welche als aerodynamische "Windschutzscheibe" fungiert. Der Eindringkörper besteht aus abgereichertem Uran, einem Nebenprodukt des Anreicherungsprozesses mit welchem Brennelemente für Kernkraftwerke hergestellt werden. Das Material hat eine extrem hohe Dichte, es macht etwa zwei Drittel des Gewichts eines Geschosses aus.
Das Resultat ist, dass zwei Drittel der Aufprallenergie auf den kleinen Eindringkörper konzentriert werden. Dies ist genug Energie um ein 30 Tonnen schweres Gewicht schlagartig einen Fuß (etwa 33 cm) weit zu bewegen. Die ganze Energie konzentriert sich aber auf eine Fläche eines 10-Pfennig Stücks. Diese Munition ist nicht nur in der Lage die Seiten und Dachpanzerung eines modernen MBT zu durchbrechen, zusätzlich entzündet sich das abgereicherte Uran beim Aufschlag und sendet eine Stichflamme in das Innere des Zieles.
[url=http://www.waffenhq.de/flugzeuge/gau8avenger.htm]Quelle
Verwendet wird diese Munition in erster Linie von der Fairchild A-10 Thunderbolt, einem Erdkampfflugzeug, speziell zur Panzerbekämpfung.
Was die sog. Bunker-Buster angeht: Meines Wissens nach wird dort kein Uran verwendet, sie funktioniert auf der Basis von hohem Gewicht, hoher Fallgeschwindigkeit, einem schlanken Bombenkörper mit einer harten Spitze, so dass eine besonders hohe Penetrationswirkung möglich ist.
Man muss natürlich dazu sagen, dass die vorhandenen Info's beileibe nicht komplett sein müssen.
Ich meine aber mal gehört zu haben, dass es auch für Panzer Munition mit einem Kern aus abgereichertem Uran gibt, dafür fehlen mir aber momentan noch Quellen.
Alles in allem dürfte die Gefahr für die Soldaten ganz ähnlich der des Krieges 1991 sein. Nur wird man es logischerweise versuchen zu vermeiden, dieses Thema jetzt bereits wieder aufzuwärmen.
So long...