Beiträge von der.kleine.nick

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    Original geschrieben von Merlin
    Das ist aber nur *fast* richtig. Richtig wäre es die *derzeitigen* Kosten dafür anzugeben, denn die werden ja bestimmt nicht fallen, sondern allerhöchstens noch steigen. Tatsächlich kann man diese Kosten auch jetzt bereits erfahren, wenn man da etwas nachdrücklich ist. Vergleicht man dann die Gesamtkosten, ist es wieder völlig egal, ob Bank oder Versicherung. Wobei, wie gesagt, die Versicherung von vornherein ehrlich ist ...


    Zu erwarten wäre doch eigentlich, dass man als Fondsparer oder mit einem Banksparplan während der Auszahlungsphase im Schnitt nicht mehr zahlt, als jemand mit einer Riester-Rentenversicherung. In meinem Fondssparplan steht jedenfalls, dass die Rente nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet wird, und basta. Die einzige Möglichkeit, sich da schlechter zu stellen, wäre ein noch stärkeres / schnelleres Ansteigen der Lebenserwartungen anzunehmen, als heute ohnehin schon von den von den Versicherungen hierfür herangezogenen Sterbetafeln prognostiziert wird. Das ist in meinen Augen mehr als unwahrscheinlich. Eher wird das Gegenteil eintreten, weil die Dinger ja heute schon so gestaltet sind, dass die Versicherungen einen Risikopuffer haben und am Ende auf keinen Fall draufzahlen.


    Aber wenn Du da gegenteilige und gesicherte Erkenntnisse hast rück' doch bitte einfach mit den Fakten raus (konkret: Kosten plus Bennennung des Anbieter, von dem die Angaben stammen), statt hier wilde Behauptungen aufzustellen.

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    Original geschrieben von Merlin
    Sparplan? Bist du des Wahnsinns? Hatte ich vorhin nicht erwähnt, dass bei praktisch allen Sparplänen die tatsächlichen Kosten nicht ausgewiesen werden, da die Kosten der Zwangs-Rentenversicherung zum Auszahlungszeitpunkt nicht einfliessen?


    Das ist meines Wissens so definitiv nicht richtig.


    Zunächst einmal kommt es in erster Linie darauf an, wie die Beitragszahlungen während der Einzahlungsphase verzinst werden und welche Kosten dabei anfallen. Hier schlägt ein Banksparplan die herkömmliche Riester-Rentenversicherung i.d.R. um Längen. Gleiches gilt für den Vergleich Fondssparplan vs. fondsgebundene Rentenversicherung. Das ist Fakt, bei den Versicherungen wird halt einfach zuviel Provision abgezockt.


    Die Kosten der Rentenversicherung stehen für Bank- und Fondssparpläne noch gar nicht fest, sondern werden erst gegen Beginn der Auszahlungsphase festgelegt. Es ist aber nicht klar, ob das ein Nachteil sein wird bzw. ob diese ungünstigere Konditionen aufweisen als die der heute abgeschlossenen Rentenversicherungen. Die rechnen nämlich schon mit (aus Sicht der Riester-Sparers) extrem ungünstigen Sterbetafeln und sehen oft hohe Gebühren auch in der Auszahlungsphase vor- schlimmer kann es kaum noch kommen. Zudem bestünde auch die Möglichkeit, vor Beginn der Verrentung noch den Anbieter zu wechseln, falls einen der eigene an dieser Stelle tatsächlich über den Tisch ziehen will.

    Meines Wissens wird doch von Finanztest etc. grundsätzlich von der Gattung "Riester-Rentenversicherung" abgeraten, weil diese immer hohe bis extrem hohe Abschluss- und Verwaltungskosten nach sich zieht. Wenn Du wechseln willst solltest Du dich daher, je nach Risikoneigung, besser für einen Riester Bank- oder Fondsparplan entscheiden.

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    Original geschrieben von Tagesgeld News
    Wenn da 1€ (wenn überhaupt) übrig bleiben muss man sich schon sehr sehr glücklich fühlen.


    Wieso gibt es trotz dieser widrigen Rahmenbedingungen dann ca. ein Dutzend anderer Anbieter, die - im Gegensatz zu "Tagesgeld News" - tatsächlich einen weitestgehend objektiven Vergleich anbieten?


    Ich finde es ehrlich gesagt eine Sauerei, einen Pseudo-"Vergleich" von Tagegeld- und Festgeldkonten anzubieten, bei dem alle Anbieter mit attraktiven Angeboten, die nicht verprovisioniert werden, unberücksichtigt bleiben, und sich dann auch noch als Wohltäter aufzuspielen, um den Umsatz zu pushen. Pfui!


    Das mag etwas hart formuliert sein, ich würde das aus eigener Erfahrung aber so unterschreiben. Ich kann mir jedenfalls auch kaum ein ungeeigneteres Ziel für einen Familienurlaub mit Kleinkind vorstellen, zumal wenn obendrein noch Geld eine Rolle spielt.


    Havanna ist vom Stadtbild her absolut sehenswert, aber die Belästigung durch Prostituierte, Zigarrenhändler und Konsorten ist zumindest nach Einbruch der Dunkelheit nahezu unerträglich. Das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall unterdurchschnittlich, was mehr noch an der Leistung denn am Preis liegt- bei Hotels sollte man realistischerweise grundsätzlich mal 1-2 Sterne abziehen. Natürlich kann man, wenn man sich in den Touri-Resorts Varadero und Cayo Largo, die kein gewöhnlicher Kubaner (so dort nicht beschäftigt) je zu Gesicht bekommt, einbunkert, einen netten Strandurlaub verbringen. Dafür muss man aber nicht 2*10 Stunden durch die Gegend fliegen, die Umwelt verschmutzen und viel Geld hinlegen. Mein Tipp: Ägypten oder die Türkei. Schöner Strand, viele Sehenswürdigkeiten, kinderfreundlich und sehr preiswert.

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    Original geschrieben von saintsimon
    Hier fallen aber die Großen, wie Postbank, Commerzbank und Santander unangenehm auf.


    Ich vermute, dass es da halt auch Preisunterschiede gibt. Die Deutsche Bank wird günstiger sein, als die Commerzbank oder die Santander- sonst macht das alles keinen Sinn. Darüber hinaus einen separaten Gebührensatz für jede Kleinstbank festzusetzen wäre der Kundschaft wohl kaum zuzumuten.


    Meine Volksbanbk berechnet übrigens (noch) 4,-- pauschal für die Nutzung fremder Geldautomaten, insofern ist das obige Gebührenmodell tatsächlich durchweg recht teuer. Ob das Geldschneiderei ist, wie oben vermutet, oder die anfallenden Kosten tatsächlich so hoch sind kann ich nicht beurteilen.

    Anders als bei der Abhebung mit einer Visa-Card kann jede Bank die Gebühren, die Kunden von Drittbanken bei Abhebungen mit der Bankcard in Rechnung gestellt werden, selbst bestimmen. Insbesondere die Automaten in Bahnhöfen, Kaufhäusern, Fremdenverkehrsgebieten etc. sind dabei oft extrem teuer.


    Offenbar versucht die Volksbank des OPs diese Preisunterschiede jetzt (ansatzweise) an den Kunden weiterzugeben, statt wie bisher eine Pauschale zu verrechnen. Nicht unbedingt kundenfreundlich, aber nachvollziehbar.