Beiträge von StebuEx

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    Original geschrieben von argi_2000
    Profilieren tun sie sich aber alle über Zusatzdienste, die 10% als geil, 20% als "nice to have" und der rest als "mir doch egal" abtun.


    Wie sollen sie sich auch profilieren, wenn alle das gleiche anbieten? Und daß das Produkt wie zugesichert funktioniert braucht man ja nun nicht extra bewerben.
    Und grad da seh ich das Problem: bei Deinem Schuster siehste den Erfolg (oder auch nicht) - bei nem Handyvertrag legst Du Dich auf Zeit x fest und kannst nur hoffen, daß es auch solange funktioniert. Gesucht ist also ne Marke, der man vertraut und nicht jedesmal neu überlegt beim nächsten Kauf


    Ansonsten stellt sich noch die Frage, welcher Produktnutzen für den Abnehmer anfällt. Ist ne oberflächlich leicht zu beantwortende Frage - telefonieren, klar. Aber um des Telefonierens willen will auch keiner Telefonieren ;)


    Wenn ich nen Hammer im Baumarkt kaufe, will ich ja eigentlich keinen Hammer kaufen sondern bspw. damit was in die Wand schlagen. Zum Beispiel einen Nagel. Den brauch ich eigentlich auch nur, weil ich nen Bild an die Wand hängen will. Und eigentlich will man auch kein Bild an die Wand hängen sondern die Butze verschönern. Kommt nun irgendeine komplett andere Lösung zur Verschönerung der Wohnung, braucht man: keinen Hammer mehr, kein Bild mehr, keine Nägel mehr...Hat man diese Teile vorher bis zur Perfektion weiterentwickelt interessiert es keinen Menschen mehr.
    Wenn man das nun weiterdenkt sieht man, daß auch die Konkurrenten unter Umständen ganz andere sind als man denkt. Daß man vielleicht gar nicht billiger als sie sein muß.....aber man sollte ein klares Bild von sich selbst als Unternehmen abgeben - und das scheint der Sinn dieser Markenaktion zu sein: klare Abgrenzung simyo > Webkunden, base > vieltelefonierer und e-plus....naja....da gibts ja auch webtarife :)

    Nebenbei gesagt habe ich auch noch nie vier Schuster nebeneinander gesehen. Dann würde wahrscheinlich auch einer der vier früher oder später....naja...ne Marke aufbauen wollen - irgendwie müssen sie sich ja unterscheiden, wenn sie ansonsten das gleiche anbieten


    Jetzt mal zu dem Beitrag: Viel geredet und nichts gesagt - die Journalisten schienen mir auch ziemlich gelangweilt...


    Interessant waren aber einige Kleinigkeiten: anfangs betont er, daß der Aufbau der "Kernmarke"günstiger als von außen angenommen ist/war....und paar Minuten später..."Oh Wunder, wir sind Sieger beim superobjektiven Netztest" - nur will es keiner von außen sehen. Ja wie denn nun? War der Markenaufbau erfolgreich oder nicht? Er hat ja nun hinter der Hand zugegeben, daß Netzqualität nicht mit E+ verbunden wird. Das Netz kann ja perfekt sein - wenn die Kunden es nicht wahrnehmen hat E+ auch nix davon, Wie er es ändern will? Keine Aussage...


    Dann ist mir noch aufgefallen, daß er "gute" Ergebnisse anführt und gleich danach: wir brauchen neue Technologien, die "Nokias ....wollen ja auch alle was an E+ verkaufen". Ist das jetzt ne Gewinnwarnung? Nett fand ich auch:..."niedrige Aquisitionskosten.." und später.."Austausch der Endgeräte wegen neuer Technologien.." Was er damit wohl meint....Das Ende der Handysubvention wohl eher nicht. Haben sie wieder nen Exklusivkracher uf Tasche wie das i-mode-NEC...

    Würde ich nur machen, wenn es komplett als Semester anerkannt wird bzw. alle Scheine und sich demzufolge nicht die Studienzeit verlängert.
    Vorteil ist natürlich, das es da schicke Jobs gibt und Du evtl nette Kontakte knüpfen kannst.


    Da fehlen einfach die angewandten Englischkenntnisse - es sein denn, du belegst englischsprachige Veranstaltungen ..am besten in St.Gallen :)
    Aber da ist nix mit erasmus glaube ich.


    Und in Australien war nix mehr frei? Bei uns sind da fast alle hin und die hatten immer noch Platz

    Papiere können alle gefälscht sein, das Auto kann geraubt sein, vielleicht hat die Bank es wegen Zahlungsverzug schon wieder eingezogen und der "Besitzer" hat es...naja....in ner Nacht- und Nebel-Aktion wieder vom Händler abgeholt..
    In der Branche wird dermaßen beschissen, das kannst Du Dir wahrscheinlich gar nicht vorstellen


    Aber das wirst Du dann spätestens bei der Zulassung feststellen...


    Weißt Du eigentlich, wo bei dem Auto die Fahrgestellnummer(n) eingeschlagen ist/sind? Ich kenn da ne Geschichte, da hat jemand irgendwo im Kofferraum ne passende Nummer auf nem Schild eingeklebt.....beim TÜV haben die sich tot gelacht:D


    Wenn Du handeln willst mußt Du einen Grund angeben. Einfach so wird keiner Geld verschenken. Laß Dir bspw. den Brief zeigen - dann siehst Du, wie lange das Auto schon abgemeldet ist und kannst abschätzen, ob das Auto ne Standuhr ist und der Verkäufer froh ist, das Teil loszuwerden, zur Not mit Rabatt.


    Und mal ganz allgemein: in der Preislage legt sich kein vernünftiger Händler so ein Auto hin, allein schon wegen der Gewährleistungsgeschichten....

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    Original geschrieben von Crossbuster
    Auf ein recht gutes Privat Angebot bin ich auch gestoßen. Das ist ein Wagen, der momentan noch in Finanzierung ist. Mit dem Verkaufserlös soll das Fahrzeug dann auf einen Schlag abbezahlt werden. Fahrzeugbrief ist noch bei der Finanzierungsbank.
    Wie läuft das normal? Verkäufer hat was von einem Vertrag gemeint, in dem er zusichert mit dem Verkaufserlös sofort das Auto abzubezahlen und mir den Brief dann zukommen zu lassen.
    Aber ich kauf doch kein Auto ohne Brief :confused: Geht das auch anders? Der VK war imo eigentlich sehr vetrauenswürdig.


    Vergiß es.


    Zuerst stellt sich die Frage, ob die Bank überhaupt der Ablösung zustimmt. Wenn ja, werden mit Sicherheit Vorfälligkeitszinsen fällig - der Ablösebetrag erhöht sich dann um diese.


    Nächstes Risiko: angenommen, der Typ ist vertrauenswürdig, aber trotzdem verschuldet. Du zahlst das Geld auf sein Konto sein - ist das Konto überzogen, freut sich die Bank, kündigt den evtl vorhandenen Dispo und es ist weniger/kein Geld mehr für die Ablöse da. Du hast bezahlt, er kann die Bank aber immer noch nicht auszahlen. Also wenn überhaupt, dann nur an die finanzierende Bank zahlen, am besten mit Scheck und der fetten Aufschrift "nur zur Verrechnung", dann kann sich keiner Bargeld auf das Teil auszahlen lassen. Der Schriftverkehr muß ansonsten unbedingt direkt zwischen Dir und der Bank stattfinden, jeder kann sowas zu Hause selber ausdrucken.


    Nächstes Problem: ist der Finanzierende irgendeine Leasingbude oder was es sonst noch so gibt und selbst insolvent, kannst Du zahlen und bist nachrangiger Gläubiger, reicht die Insolvenzmasse nicht, erhältst Du idR wenig bis nichts von Deinem Geld zurück.


    Sonst noch der Klassiker: die Karre ist geklaut mit Fzg.-Schein und Schlüssel, bspw. aus der Werkstatt, optional bei ner Probefahrt. Der Verkäufer ist nicht der, der im Schein steht..., Du kommst mit der Kohle an und auf Dich warten sieben monströse Osteuropäer :p

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    Original geschrieben von petersandi
    Gab es an der örtlichen Volkshochschule einen Kurs "Jura für Einsteiger"? Das hört sich irgendwie stark so an. :eek::D


    Da kündigt ein Anbieter fristgerecht und wirksam einen Vertrag und dann kommen manche auf die Idee, dagegen zu klagen. Ich glaube es ja nicht, wo sind wir denn? Siehe Pankoweit: Was würdet ihr eigentlich sagen, wenn ihr fristgerecht die Flat kündigen wollt (wegen besserer Angebote der Wettbewerber) und Congstar zöge vor Gericht und will den Vertrag aufrecht erhalten wissen?


    Stellt sich nur die klitzekleine Frage, welcher der Vertragspartner eine marktbeherrschende Stellung inne hat. So einfach ist das auch nicht ;)

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    Original geschrieben von Nokia-Chris
    Aber jetzt wieder zurück zu den "einfacheren" Alternativen: Welche Berufe gibt es denn im IT- oder Handy-Bereich, bei denen man gut verdient und nicht studieren muss?


    Also wenn Du gut verdienen willst ohne Studium sehe ich nur den Vertrieb in einem größerem Unternehmen. Da kannst Du klein anfangen, zeigen was Du auf Tasche hast und Dich hocharbeiten bis zu nem bestimmten Punkt, bspw Vertriebsleiter oder so ähnlich. Dann wechselst Du die Firma und nimmst eine Stelle höher. Dabei solltest Du allerdings Gas geben, denn wenn Du nach 5 Jahren immer noch im T-Punkt DSL-Verträge ausfüllst sieht es mau aus ;)
    Ansonsten gibt es einfach für fast jede Stelle zu viele Bewerber mit Studium, und dadurch sind die Personaler halt zu verwöhnt.


    Und zum Thema: Karriere = Stationsleiter bei ner Autovermietung.....das würde ich ehrlich gesagt nicht als Karriere bezeichnen. Außerdem besteht bei den Filialgeschichten das Problem, das sich zu viele Leute aus den Filialen um wenige gute/bessere Jobs in der "Zentrale" kloppen, ist das Pyramidenproblem...Das wird imho meistens nix ohne Jobwechsel.

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    Original geschrieben von TMausHB
    Was verdient man denn beim Mitbewerber Europcar? Und woher hast Du die Info, wieviel man dort verdient?
    Reden wir mal nicht von Aushilfen, sondern von Festangestellten...


    Ich kenn eine, die hat 1.200 netto inkl. Wochenende arbeiten ;)
    Hat BWL mit Marketing & Personal studiert....sehr rentable Angelegenheit :)


    Und zu der Rechnungswesenangelegenheit: Das ist auch nicht unbedingt only boring Buchhaltung, auslagern erscheint mir teilweise unmöglich.
    Eine nette Tätigkeit ist bspw.WP:http://www.idw.de/idw/portal/d281278/index.jsp

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    Original geschrieben von Mephisto
    In Anlehnung an harlekyn:
    logisch, denn vertickt werden muss der ganze Krempel ja auch immer - marketing wird niemals out ;) :)


    Naja, BWL ist ja nicht unbedingt Marketing.
    Ich hatte bspw. Rechnungswesen und das hat den einfachen Vorteil, daß jede Firma dieser Welt, vollkommen branchenunabhängig, dafür Leute braucht. Besonderer Vorteil ist außerdem: Du weißt schon nen halbes Jahr vor der Geschäftsführung, ob die Bude pleite geht. Denn dann wird es schon schwerer mit ner neuen Stelle ;)


    Wenn man sich nicht zu dumm anstellt und mit Statistik nicht auf Kriegsfuß steht stehen einem alle Türen offen und der Verdienst ist ok. Vor allem als Wirtschaftsprüfer/Steuerberater etc.


    Informatik etc. halte ich nicht für besonders zukunftssicher: es gibt Millionen Asiaten & Inder, die besser, schneller und billiger als wir sind, da reicht ein Blick in eine Uni. Gesucht ist also etwas, was schwer "auszulagern" ist .


    Jura ist imho der direkte Weg in die Arbeitslosigkeit, in Berlin soll jeder 4. RA noch einem Nebenjob nachgehen. Außerdem ist es sauschwer.


    Früher wollte ich mal (Kinder-)arzt werden, aber für den Ernstfall bin ich auch nicht abgebrüht genug, als Zahnarzt biste ewig verschuldet und in der Klinik machen die Arbeitszeiten die Familie kaputt.