mmh, dann mal ein kleines Beispiel auf der Grundlage von E+ 2006 (Geschäftsjahr = Kalenderjahr)
rechnerischer Gewinn
Total Umsatz = 2894 Mio
abzgl. Opex(Betriebskosten etc. nicht aktivierbar, also Aufwand iSd GuV) = 2667 Mio
= Operating Profit = Betriebsergebnis = 227 Mio
Wegen: (Operating Profit) / (Total Umsatz) * 100 = (227 / 2894) *100 =
= 7,8 % "Umsatzrendite" vs. 31,3% EBITDA-margin !!!!
werden jetzt noch die Investitionen etc. (CAPEX = 486 Mio ) abgezogen ergibt sich für 2006
Umsatz - TOTEX( "Gesamtausgaben"= Capex + Opex) = 2894 - ( 2667+ 486 = 3153 ) = 2894 -3153
= - 259 Mio € für 2006
zum Vgl. EBIT(DA)
EBITDA = 905 Mio
wegen Earnings before interest (Zinsen), taxes (Steuern), depreciation (Abschreibung auf AV) und amortization (Abschreibung auf immaterielle VG, bspw Firmenwert aka good-will)
EBIT, also ohne depreciation (Abschreibung auf AV) und amortization (Abschreibung auf immaterielle VG, bspw. Firmenwert aka good-will)
= 905 Mio - 396 (Depreciation) - 282 (Amortization) = 227 Mio
Ergebnisse
selbstverständlich (oder hoffentlich) führen die Investitionen (Capex) in folgenden Perioden zu höheren Umsätzen, ohne Investitionen wäre ein Plus von 227 Mio angefallen
nimmt man nun das EBITDA als Erfolgsindikator macht man nichts anderes, als einige "fette" Aufwands-/Kostenpositionen einfach nicht zu berücksichtigen. Im privaten Bereich könnte man auch sagen: wir beide vergleichen unsere Finanzsituation, weil wir aber unterschiedliche Miete zahlen rechnen wir die einfach raus, tun so, als würden wir sie gar nicht zahlen...
ich hoffe, daß das jetzt einigermaßen verständlich war
PS: mit Geldanlagen hab ich nix am Hut
und zu EVA klick doch mal den Metro-Link oben an....
hier noch paar Wikilinks
Capex Opex aktivierbar EBITDA
Kosten
Nutzung von Kennzahlen inkl. EVA