Beiträge von StebuEx

    Re: Neuer Markenauftritt der E-PLUS GRUPPE / e-plus


    Zitat

    Original geschrieben von farilari


    es bestand ernsthaft die Erwägung die E-Plus Kernmarke zu canceln.



    wäre wahrscheinlich die beste Lösung....


    mir ist immer noch nicht klar, für was die marke E+ eigentlich steht :eek: da war O2 echt besser...jetzt mal rein markentechnisch betrachtet.


    insgesamt ist E+ ja nicht schlecht, nur verkaufen können sie nicht..außer über den Preis



    was meint ihr denn? was verbindet man denn so mit denen?


    mal als beispiel aus der autobranche:


    bmw kann man ja mit fahrspaß verbinden, mercedes mit sicherheit und komfort, volvo nur mit sicherheit, usw.... zu opel fällt mir da zum beispiel nix ein (und jetzt bitte nicht: der zuverlässige :eek: ) und das wird das eigentliche problem von den jungs sein. die haben nicht umsonst so nen marketing freak von VF abgeworben..

    mmh, dann mal ein kleines Beispiel auf der Grundlage von E+ 2006 (Geschäftsjahr = Kalenderjahr)


    rechnerischer Gewinn


    Total Umsatz = 2894 Mio
    abzgl. Opex(Betriebskosten etc. nicht aktivierbar, also Aufwand iSd GuV) = 2667 Mio


    = Operating Profit = Betriebsergebnis = 227 Mio


    Wegen: (Operating Profit) / (Total Umsatz) * 100 = (227 / 2894) *100 =
    = 7,8 % "Umsatzrendite" vs. 31,3% EBITDA-margin !!!!


    werden jetzt noch die Investitionen etc. (CAPEX = 486 Mio ) abgezogen ergibt sich für 2006


    Umsatz - TOTEX( "Gesamtausgaben"= Capex + Opex) = 2894 - ( 2667+ 486 = 3153 ) = 2894 -3153


    = - 259 Mio € für 2006



    zum Vgl. EBIT(DA)


    EBITDA = 905 Mio
    wegen Earnings before interest (Zinsen), taxes (Steuern), depreciation (Abschreibung auf AV) und amortization (Abschreibung auf immaterielle VG, bspw Firmenwert aka good-will)


    EBIT, also ohne depreciation (Abschreibung auf AV) und amortization (Abschreibung auf immaterielle VG, bspw. Firmenwert aka good-will)


    = 905 Mio - 396 (Depreciation) - 282 (Amortization) = 227 Mio


    Ergebnisse


      unter Berücksichtigung aller Kosten und Auszahlungen ergibt sich für 2006 ein Verlust iHv 259 Mio €


      selbstverständlich (oder hoffentlich) führen die Investitionen (Capex) in folgenden Perioden zu höheren Umsätzen, ohne Investitionen wäre ein Plus von 227 Mio angefallen




    nimmt man nun das EBITDA als Erfolgsindikator macht man nichts anderes, als einige "fette" Aufwands-/Kostenpositionen einfach nicht zu berücksichtigen. Im privaten Bereich könnte man auch sagen: wir beide vergleichen unsere Finanzsituation, weil wir aber unterschiedliche Miete zahlen rechnen wir die einfach raus, tun so, als würden wir sie gar nicht zahlen...

    ich hoffe, daß das jetzt einigermaßen verständlich war



    PS: mit Geldanlagen hab ich nix am Hut ;) und zu EVA klick doch mal den Metro-Link oben an....


    hier noch paar Wikilinks
    Capex Opex aktivierbar EBITDA
    Kosten
    Nutzung von Kennzahlen inkl. EVA

    Zitat

    Original geschrieben von faceman78


    Wirkt es sich neg. auf den Score aus, wenn man seine Schufe online einsehen will?



    lt. Schufa nein. Hier wäre ich mir aber nicht ganz sicher, genauso wenig wie bei schriftlichen Eigenauskünften.


    Die Theorie dahinter: Du besorgst Dir eine Eigenauskunft um entweder a) selber Bescheid zu wissen oder b) um jemandem Bescheid zu geben, der Dir Kredit/Wohnung etc. gibt - aber halt selber kein Zugang zur Schufa aus welchen Gründen auch immer hat. Da er keinen Zugang hat, kann er der Schufa auch nicht mitteilen, ob alles ok war oder überhaupt ein Geschäft zustande kam. Damit erhöhst Du potentiell mit jeder Eigenauskunft das Kreditrisiko - und ob das nun bei den jeweiligen Scores etc eine Rolle spielt wissen nur die Statistiker....und solange die ihr Modell der Risikoberechnung nicht bekanntmachen....naja....

    Zitat

    Original geschrieben von TheRealSchlangi


    Das EBIT habe ich diesmal sogar ganz vermisst....



    Darf ich mal ganz vorsichtig in die Runde fragen, was EBIT, EBITDA etc. für Euch aussagen? Habt ihr Euch schon mal gefragt, warum bei fast jedem DAX 30 Unternehmen EBIT unter ferner läuft ausgewiesen wird? Gerade bei E+, O2 und VF, die ja Töchter größerer Unternehmen und damit mehr oder weniger eine bessere Kapitalanlage sind, wäre doch mal ein Ausweis von EVA interessant möchte ich meinen.
    Bekannterweise ist ja der aus der GuV abgeleitete Jahresüberschuß Grundlage der EBIT-Berechnung, genauso bekannt sollte aber auch der Unterschied zwischen Bilanzgewinn und Jahresüberschuß sein. Denn es gilt: "Bei der Ermittlung des Jahresüberschusses werden Gewinnvorträge oder Verlustvorträge aus Vorperioden, Einstellungen in offene Rücklagen oder Entnahmen aus ihnen nicht berücksichtigt."


    Ich denke, EBIT ist eine recht sinnlose Kennziffer ohne große Aussagekraft, denn die Grundlage für Gewinnausschüttungen/Aktie ist der Totalgewinn aka Bilanzgewinn nach HGB (den man im HGB auch wunderbar vezerren kann) und die Vorteilhaftigkeit von Investitionen (bspw. UMTS) berechnet man halt mit EVA. http://www.metrogroup.de/servl…/1008777_l1/index.html#a3


    und nicht-niemals ist die EBIT-Marge eine Umsatzrendite!
    Wer hier die Finanzierungseffekte per EBIT rausrechnet und ein Unternehmen als "profitabel" hinstellt...dem kann ich auch nicht mehr helfen.


    mit anderen Worten: ex definitione kann man bspw. ein positives EBIT berechnen, ohne je einen € Zins für Erwerb und Ausbau von UMTS bezahlt zu haben obwohl es ja nun bekannterweise nicht ganz billig zu finanzieren war. Das Geld muß also komplett cash vorhanden gewesen sein und das war es mit Sicherheit bei keinem, genausowenig wie die Konditionen der Finanzierung bei allen gleich sind oder/und waren.


    Wenn überhaupt EBIT, dann nur zu Vergleichszwecken der unternehmerischen Leistung, aber niemals als Indikator für ein gesundes Unternehmen....

    Hallo Leute,


    mich würde mal interessieren, wie die churn-rate berechnet wird?! Hat jemand Ahnung davon?


    hier mal ein excelsheet von E-Plus aus dem aktuellen Zwischenbericht:
    Q3 Figures


    > Register: "Mobile Int KPIs" > zweite Tabelle > letzte 3 Zeilen


    ich hab zwar ne Definition gefunden:


    "Change and Return - Kündigungs-/ Wechselrate. Gibt die monatliche prozentuale Kündigungsquote im Verhältnis zum Gesamt-Kundenbestand eines Netzbetreibers oder Service-Providers an. Indirektes Maß für die Kundenzufriedenheit."


    frage mich aber, was die Zahl aussagen soll?


    zählt Eingang der Kündigung oder Deaktivierung der Karte?
    Was hat man davon, Neukunden von vor zwei Jahren mit dem aktuellen "Bestand" zu vergleichen - in dem auch wiederum Neukunden sind, die dann wiederum irgendwann "churnen" :confused:


    ich sag schon mal danke!

    Re: Re: Anzeige wegen gefährlichen eingreifens in den Strassenverkehr?! Fragen


    Klugscheißmodus on:



    Zitat

    Original geschrieben von Blacky12


    Wenn Du eine Anzeige machst, egal ob OWIG und/oder Straftat, steht die Frage der Beweislast. Hast Du Zeugen? Wenn nicht, kannst Du Dich auf eine Einstellung des Verfahrens freuen, es sei denn, der Beschuldigte/Betroffene ist ein Vollidiot und gibt ohne Beweise zu, dass er die ihm zur Last gelegte Tat begangen hat. Und außerdem wird so etwas in der Regel im für den Tatort zuständigen Amtsgericht verhandelt, falls es bis zur Verhandlung kommt. Falls Du nicht gerade dort wohnst, viel Spass bei der Anreise. Allein aus letzterem Grund habe ich wegen solchen Sachen noch nie Anzeige erstattet, mir ist zum Glück dabei auch noch nichts kaputt gegangen.



    Wie oben schon angesprochen gehört die " Anzeige" zum Strafrecht, der Schadenersatz jedoch zum Zivilrecht.


    Demzufolge kann es Dir vollkommen Latte sein, wer wie was beweist, denn das ist ein Verfahren im Sinne von: Bundesrepublik Deutschland vs. denjenigen, der "die Tat" begangen und gegen irgendeine Rechtsnorm verstoßen hat. Sinn der Anzeige ist es eben, die Justiz/Polizei auf einen Verstoß hinzuweisen (ANZUZEIGEN) und nicht eigene Ansprüche durchzusetzen. Die (Geld-)Strafe erhält dann auch die Staatskasse oder irgendeine hilfsbedürftige Organisation. Du hast erstmal gar nix davon!
    Im Regelfall wirst Du auch nicht vorgeladen und normalerweise sagt Dir nicht mal jemand Bescheid, wie das Verfahren ausgegangen ist. Wenn Du ein berechtigtes Interesse am Verfahrensausgang nachweist, wird Dir evtl. gegen Erstattung von Porto- und Kopierkosten etwas mitgeteilt. Da Du also als Zeuge vorgeladen wirst, erhältst Du auch eine Aufwandserstattung.


    Für den Fall des Zivilrechtlichen Verfahrens kannst Du entweder BEANTRAGEN, Straf- und Zivilverfahren zusammenzulegen oder Du führst ein selbständiges Zivilverfahren. Werden die Sachen zusammen verhandelt hast du evtl. Glück, weil die Beweisaufnahme des Strafverfahrens (durch den Staatsanwalt) Grundlage Deines SEA ist und Du recht günstig an Dein Geld kommst - schlecht ist es aber, weil meistens in separaten Zivilverfahren mehr Schadenersatz bei rauskommt, da gibt es auch einige Statistiken zu....


    Letztendlich ist durchaus vorstellbar, daß jemand strafrechtlich verurteilt wird, zivilrechtlich aber nicht..oder umgekehrt. Siehe O.J. Simson: strafrechtlich des Mordes freigesprochen, zivilrechtlich zum Schadenersatz an den Hinterbliebenen verurteilt (unterschiedliche Beweise nötig)


    Klugscheißmodus off:

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Feuer? Diebstahl? Leitungswasser? Ich glaube nicht, dass ein unvorhergesehenes Bremsmanöver in einer Hausratversicherung enthalten ist. Und alles was in die Richtung geht "könnte man nicht doch irgendwie"... sicher KANN man, man muss sich nur im klaren sein, dass man dann Versicherungsbetrug begeht... ;)


    dem kann ich mich nur anschließen. und außerdem: versicherungen unterliegen dem solidarprinzip - wir zahlen das alles schön mit unseren "beiträgen" mit... ;)


    Uniwagnis

    ich denke auch, daß ein SEA nicht durchsetzbar ist: selbst wenn Du einen Zeugen hast, kann und wird der "Flüchtige" behaupten, daß Dein Notebook vorher schon kaputt war - das ist m.E. der Knackpunkt an der Sache. Das läuft dann in Richtung Gutachten und übersteigt Deinen Schaden wahrscheinlich, zudem es auch zu einem Vergleich kommen kann mit den bekannten Nachteilen.


    Das mit dem Spur-freimachen an Ausfahrten ist sowieso eine Unsitte, meine Eltern haben erzählt, das hat früher mal "der 7. Sinn" im TV proklamiert..vor 30 Jahren oder so :flop: