Beiträge von StebuEx

    In dem Ausmaß sicher nicht, in DM wären diese Erhöhungen nicht zu realisieren gewesen. Es hat schon seinen Grund, warum "Geiz ist geil" kam. Zuerst konnte die Mehrzahl der Leute nicht mit der Sache umgehen, dann kamen die "Wer-in-DM umrechnet-ist-nicht-up-to-date-Moralapostel" und dann kam die große Kundenservice-/Qualitätsnummer weil irgendwie begründet werden mußte, warum das Geld heute nicht mehr reicht. Jetzt wird erkannt, daß die Versprechen nicht eingelöst werden können und der Kater ist groß, aber keine Lösung in Sicht. Der € ist das schlechteste, was uns passieren konnte und eine Konsumbremse ersten Grades mit den bekannten Auswirkungen auf Arbeitsmarkt usw.


    Außerdem kenne ich nicht wenige Geschäftsleute, die nach dem Motto verfahren:
    30% teurer, 20% weniger Kunden-(Umsatz), 10% Arbeitsplätze weniger. Was meinste, woher die Arbeitslosigkeit kommt?!

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    So ein Quatsch. Zig Studien haben gezeigt, dass der Euro unterm Strich zu keiner Preissteigerung geführt hat.


    Das liegt u.a. daran, daß der zugrundeliegende Warenkorb nicht repräsentativ ist und außerdem alle 5 Jahre die Produkte neu gewichtet werden.


    Viele Preisänderungen gleichen sich anteilig aus, bspw. Fernseher werden günstiger, aber gleichzeitig Kino teurer.


    Geringverdiener/Arbeitslose profitieren aber nicht davon, weil sie kein Geld haben um hochpreisige Produkte mit Preisverfall im Betrachtungszeitraum zu kaufen. Sie kaufen tendenziell nur Dinge, die teurer werden (Lebensmittel, Miete usw).


    Hier mal die Hauptwarengruppen, die Grundlage der Verbraucherpreisuntersuchungen sind. Welche Produkte davon in weiten Bevölkerungskreisen vollkommen irrelevant sind, kann jeder an drei Fingern abzählen.


    01 Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke
    02 Tabakwaren, alkoholische Getränke
    03 Bekleidung, Schuhe
    04 Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe
    05 Einrichtungsgegenstände
    06 Gesundheit, Pflege
    07 Verkehr
    08 Nachrichtenübermittlung
    09 Freizeit, Kultur, Unterhaltung
    10 Bildungswesen
    11 Hotel, Restaurant
    12 Andere Waren und Dienstleistungen

    Warum Staatsverschuldung nicht mit nem überzogenen Dispo zu vergleichen ist:


    Sparmaßnahmen und Rationalitätenfalle


    Die Beurteilung der Bekämpfung der Staatsverschuldung durch Sparmaßnahmen unterliegt häufig einer sogenannten Rationalitätenfalle.
    Was auf den ersten Blick plausibel klingt und jedem Privathaushalt einleuchtet („Ich habe zu hohe Schulden, also muss ich sparen.“), kann für die Volkswirtschaft unerwartete Folgen haben: Wenn der Staat seine Ausgaben kürzt, indem er beispielsweise Transferzahlungen an die Industrie und Haushalte in Form von Förderungen und Subventionen kürzt, hat dies zwar zwangsläufig Auswirkungen auf die Ausgabenseite des Staatshaushaltes: Auf die tatsächliche und/oder wahrgenommene Einkommensminderung der Haushalte können diese mit einer Verminderung des Konsums und einer Erhöhung der Sparneigung reagieren. Dies hat zur Folge, dass die aggregierte oder gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt und zu einem sinkenden oder negativen Wirtschaftswachstum führt, wodurch sich gleichzeitig die Steuereinnahmen des Staates vermindern, was effektiv zu einem negativen Spareffekt führen kann. Die Individualrationalität (Sparen vermindert Schulden) steht somit im Konflikt zur Kollektivrationalität (Wenn alle sparen kann dies keine oder negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt haben).


    Außerdem: Krise in Griechenland - Ein Staatsbankrott ist halb so schlimm
    http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Und zu guter Letzt: Schuld sind wir selbst.
    Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,687760,00.html

    ..(Unternehmensteuerreformgesetz 2008) Für Wirtschaftsgüter von 150 Euro bis maximal 1.000 Euro ist eine sogenannte Poollösung eingeführt worden: Sämtliche Wirtschaftsgüter, die innerhalb eines Jahres angeschafft werden und die oben genannte Wertgrenze nicht überschreiten, werden zwingend in einem Pool zusammengefasst. Jeder Pool wird wie ein einzelnes Wirtschaftsgut behandelt und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben unabhängig von Veräußerungen, Entnahmen oder Wertminderungen. Beispiele hierfür können die Anschaffungen von Computern, Fahrzeugen, betrieblichen Maschinen und ähnlichen Gegenständen sein.

    Re: Werttgarantie auch für Italien iPhones?


    Zitat

    Original geschrieben von Ckberlin
    Wenn ich mir den Versicherungsumfang anschaue, ist ja eigentlich alles abgedeckt.


    Da wäre ich mir nicht so sicher:


    Was passiert bei einem Totalschaden?
    Auch bei einem Totalschaden sind Sie mit der Neukaufbeteiligung für Ihr geschütztes Gerät auf der sicheren Seite. In diesem Fall erhalten Sie bereits ab dem ersten Vertragsjahr bis zu 150 Euro und für jedes weitere schadenfreie Jahr gibt es jährlich bis zu 25 Euro oben drauf.