Beiträge von rajenske

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Spielt das wirklich eine Rolle? Bei einer anderen Aktion rühmt sich die Antifa mit 70 Aktivisten unterwegs gewesen zu sein...


    Ja. Ob bei einer Aktion 20 (gewaltbereite) Chaote sind oder 200, ist ein deutlicher Unterschied. (Mit den 70: Da finde ich nur eine Behauptung der AfD. Denen glaube ich jedoch genauo wenig wie der sog. Antifa)


    Zitat

    Wo bitte wird hier genau etwas gepusht?


    Mit gewalttätigen Autonomen gibt es seit Jahrzehnten Probleme, das ist nicht neu. Und Göttingen hat tatsächlich nochmal eine spezielle Szene. Wenn da sich grüne Jugend und Autonome aus Antifa vermischen, ist dagegen vorzugehen (und das ist ist allen klar hier im Thread, darum geht es nicht).


    Und auch in der ja seit längerem bekannten Göttinger Szene sind übrigens politisch rechtsmotivierte Straftaten in der allgemein in der Mehrzahl (Polizei Göttingen). Darüber höre ich beim Thema Göttingen in den Medien selten etwas. Das nur nebenbei.


    Soll heißen: Verallgemeinerungen auf Grund dieser Chaoten/Gewalttäter sind das, was ich "gepusht" nenne.


    Eine Systematik von Anschlägen und Sraftaten, die eine Partei (egal ob Grüne oder nicht) bundesweit "Faschisten" gleichkommt, gibt es nicht. Das wird konstruiert - hier im Thread und auch anderswo. Und so rot/grün sind die Medien gar nicht



    Zitat

    Keine Ahnung ob und wie weit die AfD rechts ist, offiziell grenzen sie sich nach rechts deutlich ab. (...)


    Das ist je nach Person durchaus unterschiedlich, auch untereinander scheint´s nicht immer klar. Aber das will ich gar nicht vertiefen - die Partei ist zugelassen, basta. Und ich habe hier auch niemanden von denen als "Nazi" diffamiert ...


    Zitat

    Rechts ist genau wie Links eine politische Einstellung - in einer funktionierenden Demokratie muss man es eben auch aushalten, wenn es Gruppen gibt die eine andere Meinung vertreten, letztendlich ist der Wähler derjenige der entscheidet - und nicht die politische Gegenseite.


    Ich weiß, was du meinst und stimme da zu. Jedoch gibt es seit vielen Jahren die früheren Kategorien "rechts" "links" nicht mehr, so einfach ist Politik nicht. Mal abgesehen davon, dass trotzdem "Mitte" gerne positiv besetzt wird ...



    Zu den Journalisten:
    Auch hier machen es sich einige zu einfach. "Mehrheit steht dem rot-grünen Lager nahe"? Es ist doch klar, dass man je nach Zeitung UND Autor schaue muss - wie hier im Thread werden Ereignisse in die eigene Perpektive der Dinge eingepasst.


    ----------------


    Zum Schluss:
    Hiermit möchte ich mich aus dem Thread verabschieden. Normal lasse ich bei TT politische Threads sowieso eher liegen, hier hab ich mich reizen lassen ;). Die Art der Diskussion von einigen (!) macht mir aber wenig Spaß. Hab außerdem genug geschrieben ...


    Bis woanders dann mal. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Wieso - die jungen Grünen haben (oder hatten) das stolz auf ihrer Homepage stehen, da braucht es keine Medien die künstlich irgendwas herbeireden.


    Dass die gegen die AfD Aktionen unterstützen, ist klar. Inwiefern ist denn belegt, dass die auch die einzelnen genannten Gewaltaktionen (pers. Drohungen, Scheibenwischer u.ä.) durchführen?


    Auf ihrer Seite distanzieren sich die Göttinger Gr. natürlich:
    http://gj-goettingen.de/


    Lachmann nennt als Quelle Notizen der AfD .

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Es bestimmt letztendlich immer die Politik. Es ist in den allermeisten Fällen ziemlich leicht zu unterscheiden wo ich andere schädige und wo nicht. Ein paar Grenzfälle mag es durchaus auch geben. Wenn du am Freitag oder Donnerstag Fleichspeisen verzehrst schädigst du bestimmt niemanden andern damit. Wenn du aber mit Tempo 100 durch eine Wohnstraße mit deinenFahrzeug bretterst stellt das mit Sicherheit eine Gefahr für andere Bürger dar.


    Eben. Politik bestimmt. Jedoch sind es viele Grenzfälle, wie du es nennst.


    Und das sollte eben klar sein. Und: Dass es keine reine "Privatsache" (mehr) ist, DAS wird aber immer noch bestritten hier im Thread. Teilweise werden wirtschaftliche, gesellschaftliche und ja, auch ökologische Folgen des eigenen Konsums im Thread ignoriert.


    Es hat schon viele Verbote oder staatliches Eingreifen gegeben, z.B. mal Normen für Abgas usw. Von vielen Parteien. Das ist nichts neues.


    Wenn das alles klar ist, DANN kann man tatsächlich mal darüber diskutieren, ob ein verpflichtender "Veggie-Tag" in einer Kantine etwas positives bewirken kann oder nicht. Über diesen Punkt selbst (über den echt wenig diskutiert wird hier) bin ich mir nicht sicher, was es bringt. Aber das sehe ich völlig undramatisch, kein wesentlicher Punkt.