Beiträge von fantomas

    Gibt es eine Möglichkeit, Westernstecker direkt mit einem Kabel, das steife Drähte (also keine Litzen) hat, zu verbinden? Crimpen wird bei den steifen Drähten wohl nicht funktionieren. Theoretisch könnte ich natürlich Patchkabel zerschneiden und die Kabelenden mit Lüsterklemmen oder Anlöten mit meinen Kabeln verbinden, das erscheint mir allerdings ein wenig unprofessionell.


    (Ein im Keller montierter Router soll mit bereits vorhandenen Kabeln verbunden werden.)

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    Aber die kannst Du dann erst wieder löschen, wenn Du wieder zurück im Heimatnetz bist.


    Warum? Die RUL kann man doch auch aus dem Ausland ein- und ausschalten.



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    Original geschrieben von s-elch
    Du meinst ohne die Anrufsperre, oder? Dann probiere es mal - aber stell Dich auf eine saftige Rechnung ein


    Ist IMHO eine der gefährlichsten Sachen überhaupt, weil viele einfach das Handy so mitnehmen und denken, es produziere keine Kosten, wenn es aus ist.


    Das ist nämlich nicht der Fall. Der Anruf aus Deutschland wird erst (für Dich kostenpflichtig) ins Ausland geschickt. Von dort(kostenpflichtig) wieder nach Deutschland auf die Mailbox. So ein dämlicher Anruf auf die Mailbox kostet also - zweimal!


    Das kann man so pauschal auch wieder nicht sagen. Wenn das Handy ordnungsgemäß ausgeschaltet wird (also nicht wegen Funkloch oder leerem Akku ausbucht) und das benutzte Netz die Funktion IMSI-Detach unterstützt (d.h. das Handy wird im Netz richtig abgemeldet), werden Anrufe wieder direkt im Heimatnetz umgeleitet. Aber leider lässt sich das im Einzelfall nur schlecht überprüfen und es kann teuer werden, sich darauf zu verlassen.

    Ich suche ein Gerät, mit dem man per Telefonanruf (oder SMS) elektrische Geräte fernsteuern kann.
    Bei Conrad gibt es das GSM-Fernwirkmodul Ecotel C6 (leider nur mit 12/24 Volt-Schaltkontakten) oder bei dem österreichischen Hersteller Pausch das Gerät TELCONeasy (funktioniert in Verbindung mit einem alten Siemens-Handy). Beide Geräte kosten aber 300 € und mehr. Gibt es auch billigere Lösungen (1 Fernsteuerkanal würde mir genügen, eine Alarmfunktion benötige ich nicht)?

    Frag beim Einwohnermeldeamt des letzten bekannten Wohnorts nach. Gegen Gebühr von 5 Euro bekommst du zu Name, Vorname und Alter (zumindest ungefähr) die aktuelle Meldeadresse oder, falls sie weggezogen ist, die bei Abmeldung angegebene neue Anschrift.
    Entweder persönlich hingehen oder schriftlich beantragen (vorher anrufen, ob die Gebühr per Verrechnungsscheck oder Überweisung bezahlt werden soll).


    Kleiner Tip: Wenn du anrufst und sagst, dass du die Adresse für ein Klassentreffen brauchst, bekommt man die Antwort manchmal auch telefonisch und kostenlos (hängt aber natürlich vom Mitarbeiter ab).

    Ich weiß nicht, welche Führerscheinklassen du hattest, du bekommst


    für die Klasse 1 die neuen Klassen A1, A, M, L
    für die Klasse 3 die neuen Klassen B, BE, C1, C1E, M, L sowie bei Nachweis des Bedarfs (=Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb) die Klasse T.
    Zu C1 bekommst du die Schlüsselzahl 171 (=Busse bis 7,5 t, ohne Fahrgäste)
    zu L bekommst du 174 (=Wegfall der Beschränkung auf landwirtschaftliche Zwecke) und 175 (=alle Fahrzeuge bis 25 km/h).
    (alles unbefristet, also auch über das 50. Lebensjahr hinaus ohne ärztliche Untersuchung).


    Die Klasse C1E berechtigt zum Führen von Fahrzeugen bis 7,5 t, auch mit Anhänger, jedoch darf das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers das Leergewicht des Zugfahrzeugs nicht überschreiten und das zulässige Gesamtgewicht des Zugs nicht mehr als 12 t sein.
    Diese Beschränkung gab es nach der alten Klasse 3 nicht, dafür bekommst du die Klasse CE mit Schlüsselzahl 79, diese aber nur auf Antrag und befristet bis zum 50. Lebensjahr, danach ärztliches Attest erforderlich. Theoretisch möglich sind Züge bis 18,75 t (!) Gesamtgewicht.


    Die Klasse CE79 berechtigt also zum Fahren von dreiachsigen Zügen (=Zugfahrzeug + Anhänger mit Einzel- oder Tandemachse) auch mit mehr als 12 t Gesamtgewicht und wenn das zGG des Anhängers größer als das Leergewicht des Zugfahrzeugs ist.


    Ansonsten für die Umstellung erforderlich: alter Führerschein (kannst du entwertet später wieder mitnehmen), Foto, Ausweis, Gebühr 24 €. Die Ausstellung dauert ca. 4 Wochen.

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    Hm, also von TÜV haben die Amis noch nicht wirklich was gehört... Wichtig ist glaube ich nur, daß die Schlußlichter funktionieren!


    Es gibt zwar -je nach Bundesstaat unterschiedlich streng- so etwas ähnliches wie einen TÜV, teilweise kann die Untersuchung auch in dafür zugelassenen Werkstätten stattfinden. Die Überprüfung ist allerdings im Vergleich zu Deutschland sehr viel lockerer, meist wird nur die Bremswirkung, Beleuchtung, Zustand der Bereifung und die Abgaswerte überprüft. Änderungen am Fahrzeug (Fahrwerk, Bereifung usw.) unterliegen bei weitem nicht so vielen Vorschriften wie bei uns und sind deshalb auch kaum Gegenstand der Prüfung.


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    Zumindest sieht man in Filmen immer, daß die Autos genau deswegen angehalten werden!


    Das liegt daran, dass die Polizei in USA einen Verkehrsteilnehmer (anders als bei uns) nicht ohne Grund anhalten darf. Für das Anhalten muss also erst ein Grund (Verkehrsverstoß oder Fahrzeugmangel) gefunden werden.