Beiträge von Taylormade

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    Meine persönliche Meinung wäre, ihn auf eine etwas üblere Masche rauszukriegen. Zum Beispiel ihm öfters ein Besuch abstatten, AFAIK hat der Vermieter ja die Möglichkeit die Wohnung öfters zu besichtigen (nach Absprache) und dies kann er ja dann fast alle 2 Tage machen, oder sowas in die Richtung.


    Zulässig ist eine Begehung nur im Abstand von ca. 6 Monaten.


    Ansonsten:
    Zum Anwalt des Vertrauens marschieren und Rat einholen. Der wird genaum beurteilen können, ob der Mietrückstand bereits zur Kündigung ausreicht und ob der Wirksamkeit einer Kündigung andere Gründe entgegenstehen. Für den Fall, dass der Mieter die Kündigung nicht akzeptiert und die Wohnung nicht verläßt bleibt dann ggf. nur noch die Räumungsklage. Die Zahlungsklage für die ausstehenden Mietraten ist eine eigene Angelegenheit.


    Gruß, Taylormade

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    Ein Beispiel dafür ist der Geländewagenfahrer, der einerseits der Gurtpflicht unterliegt, um sich selbst zu schützen, dem es aber andererseits erlaubt ist, durch einen Killervorbau an seinem Geländewagen das Leben anderer vorsätzlich zu gefährden.


    Ich will das jetzt im Hinblick auf die Widersprüchlichkeit nicht vertiefen, erinnere aber daran, dass dieser sog. Killervorbau noch nicht so lange in der Diskussion ist. Und bei der Gurtpflicht hat es Jahrzehnte gedauert, bis sie tatsächlich eingeführt wurde. Dabei handelt es sich oftmals um Prozesse, die eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und deshalb manchmal zu dem Eindruck führen, dass gleiche Sachverhalte unterschiedlich behandelt werden.


    Gruß, Taylormade

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    Imho herrscht eine Anschnallpflicht nicht nur weil man sich selbst schützen soll, sondern auch alle anderen Personen die in einer Versicherung sind.


    Sehe ich auch so und ist eines der Argumente, mit dem die Rechtsprechung den Eingriff der Gurtpflicht in Art. 2 I GG (allg. Persönlichkeitsrecht) rechtfertigt und als zulässig anerkennt. Schützt außerdem die nicht nur die anderen KFZ-Haftpflichtversicherten, sondern auch die anderen Mitglieder einer Krankenkasse bei Eigenverchulden des unangeschnallten Fahrers. Da KFZ-Haftpflicht und Krankenversicherung zwingend sind (ausgenommen die freiwillig bei einer privaten KK Versicherten), ist der Schutz der anderen Versicherten auch sinnvoll.


    Wobei sich schon die Frage stellt, was bei jemandem der unbedingt unangeschnallt fahren will noch kaputt gehen soll. Das Hirn...?


    Gruß, Taylormade

    Martyn


    Gegen Kommerz ist ja grundsätzlich nix zu sagen - leben wollen wir ja alle. Ich halte halt mehr von Bands oder Solointerpreten, die sich über Jahre hinweg entwickeln und dann Erfolg mit dem haben, was sie auch schon gerne und mit Hingabe an den Beruf getan haben, als sich damit noch nicht die große Kohle verdienen ließ.


    Dass diese Castingstars singen können mag ja sein. Letztlich bleibt das aber immer eine furchtbar künstliche Nummer. Das ist ja auch so gewollt, weil man nicht lange in einen Künstler Geld investieren muss ohne abschätzen zu können, ob der jemals den Durchbruch schafft. Stattdessen vermarktet Bertelsmann das Produkt über den hauseigenen Fernsehsender RTL (und verdient sich erst einmal an den Werbeeinnahmen und Zuschauervotings dumm und dusselig) und nimmt dann während und nach der Staffel mit dem eigenen Plattenlabel BMG (=Bertelsmann Music Group) irgenwelche lieblos zusammengestrickten CD´s auf, um nochmal Geld anzusahnen.


    Und weil von vornherein klar ist, dass der Kunde sich von den Sternchen nur kurz blenden lässt, sorgt man halt nach einer gewissen Zeit mit ner neuen Staffel für Nachschub. Das ist dann in der Regel der Moment in dem sich die abgemeldeten Superstars darauf besinnen, ab jetzt nur noch was eigenes machen zu wollen. Aber nicht, weil ihnen tatsächlich ein Licht aufgegangen wäre, sondern weil ihnen zum einen nichts anderes übrig bleibt und weil sie partout nicht einsehen wollen, dass das mit dem Stargetue nun auch vorbei sein soll.


    Gruß, Taylormade

    Ich fand die Repetitioriumsskripten ebenfalls ganz gut. Habe die auch im Referendariat gelegentlich noch benutzt und die Prüfungsschemata konnte man sogar in der Praxis immer mal wieder gebrauchen.


    Als ich die Repetitoriumsskripten für mich entdeckt habe, habe ich mir auch gedacht, dass es besser gewesen wäre, ich hätte damit schon ein paar Semster eher angefangen damit zu arbeiten.


    Wessels/Beulke und Brox sind aber zum Einstieg in die Materie kein Fehlkauf und trotzdem zu empfehlen. Im Ö-Recht fand ich die Alpmann-Skripten besser., die Lehrbücher viel zu ausufernd. Wessels/Beulke und Brox beschränken sich auf die Materie, die auch von einem Anfänger erwartet werden kann und gehen darüber nicht hinaus (gilt zumindest in Bayern). Insofern muss man nicht so sehr aufpassen, dass man sich mit Wissen belastet, das man nie wieder benötigt.


    Bezüglich der Frage "kaufen oder BIB" : Ich habe die Bücher in der Regel gerne mit Textmarker und Kugelschreiber bearbeitet (Anmerkungen reinschreiben, Wichtiges vom Unwichtigen unterscheiden etc.). Das hat mir sehr geholfen und beim erneuten Wiederholen vor dem Examen einige Mühe erspart. Da insbes. die Skripten nicht die Welt kosten empfehle ich daher den Kauf. Ob Alpmann oder Hemmer besser ist, hängt vom Lerntyp ab. Ich habe je nach Fachgebiet zum einen oder anderen Anbieter gegriffen.


    Hoffe, das hilft.


    Taylormade


    PS: Wenn Du mal in Passau bist und an der Uni vorbeikommst, dann guck Dir mal eine Vorlesung vom Beulke an. Der Mann ist weltklasse was die Stoffvermittlung betrifft und trotzdem dermaßen amüsant, dass bei uns oft Studenten anderer Fakultäten an den Vorlesungen teilgenommen haben.

    Schwer zu sagen, was die besten Bücher sind, die ich gelesen habe. Aus dem letzten Jahr kann ich guten Gewissens empfehlen:


    Heinrich Mann: Der Untertan
    Fjodor Dostojewski: Böse Geister
    Yann Martell: Schiffbruch mit Tiger


    Dostojewski liest sich etwas sperrig, mir hat er jedoch gefallen. Wer skandinavische Krimis zur Entspannung mag, hat mit Arne Dahl oder Hakan Nesser nach meiner Auffassung nicht die schlechtesten Schriftsteller gewählt.


    Gruß, Taylormade