Beiträge von zardi77

    ... bin noch bei folgenden Banken: Deutsche Bank, Norisbank, Sparkasse und Comdirect.


    Ich nehm eh die, die auf so eine Idee nie kommen würden...:p


    Das glaubst auch nur du, denn gerade die Sparkassen sind bei den Buchungsentgelt orientierten Kreditinstituten ganz vorne mit dabei. Dass deine Sparkasse das Modell derzeit nicht anwendet, ist keine Garantie, dass das auch in den kommenden Jahren so bleibt. Noris und Comdi, klar, die machen das nicht und Deutsche hat so hohe Pauschalen, dass die vermutlich auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

    Bloß interessant, dass im klassischen Kontomodell, das es seit über 50 Jahren in Deutschland gibt, lange bevor es Direkt-, geschweigedenn Online-Banken gab, Entgelte pro Buchung zu zahlen sind und Modelle mit Pauschalentgelten erst viel später eingeführt wurden; und zwar aus Wettbewerbsgründen und nicht etwa, weil es rechtlich ein Problem wäre. Wenn das jetzt von einem Gericht gekippt werden würde, hätte der deutsche Verbraucher, der seit über 50 Jahren für seine Gehaltseingangsbuchung ein Entgelt zahlt, ja ganz schön lange gepennt,

    Also dass damit auch Gehaltseingänge kostenpflichtig wären -war mir bisher nicht bekannt. Und dass eine Kaff-Filiale irgendwo in der Provinz so eine Nummer abziehen kann wo die Leute ohnehin nicht wissen wohin mit dem ganzen Geld und sie sich dieses Kontomodell nur wegen der 5€-Ersparnis (aus Prinzip) angeschafft haben -tja, wo kein Kläger auch kein Richter. Sollte "sowas" aber flächendeckend und bundesweit Schule machen -so wird sich sicherlich die eine oder andere Verbraucherzentrale finden, die dagegen klagt.


    Ich wusste gar nicht, dass Großstädte über 100.000 Einwohner zur Provinz zählen. Das ist doch längst fächendeckend so, dass ein Gehaltseingang ein Buchungsentgelt kostet, wenn derjenige kein kostenloses Konto oder kein Kontomodell mit entsprechenden Pauschalentgelten hat. Buchung ist Buchung, da wird nicht nach Art des Eingangs unterschieden. Wie man so beharrlich wie du Fakten ignorieren kann, ist wirklich bemerkenswert. Warum googelst du nicht einfach mal nach den Preisverzeichnissen von z.B. 100 Volksbanken und Sparkassen deutscher Großstädte? Du wirst dich wundern, wie viele da ein Buchungsposten-Entgelt verlangen. Oder willst du einfach nichts dazu lernen?

    Wir drehen uns im Kreis. Ich sagte bereits, dass es schon lange gerichtlich geklärt wäre, wenn die Bepreisung von Buchungsposten grundsätzlich nicht statthaft wäre. Das gibt es schließlich nicht erst seit gestern. Ich würde jetzt mal schätzen, dass es seit mindestens 50 Jahren Buchungspostenentgelte gibt. Okay, manchmal kommen Urteile, die AGB betreffen, die zehn oder 15 Jahre alt sind, aber die dazugehörigen Klagen wurden dann auch schon vor längerer Zeit eingereicht. Wenn die Bepreisung von Buchungsposten kritisch zu sehen wäre, hätte das schon längst eine Verbraucherschutzorganisation aufgegriffen. Etwas anderes anzunehmen, ist lebensfremd ... oder starrköpfig.

    Aber wie sieht es mit einer deutschen Bank mit Gerichtsstand in Deutschland aus?


    Habe ich doch längst in #111 genannt:


    "Diese Konten, um die es hier geht, bei denen für eingehende (und ausgehende) Überweisungen ein Entgelt verlangt wird, haben im Gegenzug weder eine kostenlose KK noch sonst irgend ein Bonbon, das entgeltfrei draufgepackt wird. Im Gegenteil: Selbst die GiroCard kostet nochmal ca. 5€/Jahr extra.


    Das ist i.d.R. bei allen Filialbanken aus dem VR- und Spk.-Verbund bei den Kontomodellen ohne oder mit der geringsten Monatspauschale der Fall."


    Es gibt natürlich auch etliche VR-Banken und Sparkassen, die bereits beim Einstiegsmodell einen hohen Grundpreis von 6, 7 oder 8 EUR verlangen und bei dem Modell dann eine gewisse Anzahl kostenfreier Buchungen (z.B. 20 oder 30) inklusive ist. Du darfst also nur nach solchen suchen, die Modelle mit 2 EUR/Monat Grundentgelt oder weniger anbieten.


    Wobei es unter denen, die hohe Pauschalen mit Inklusivbuchungen anbieten, auch wieder etliche gibt, die noch eine nicht unbedeutende Anzahl von Altkunden im Bestand haben, die in alten Modellen stecken, wo es keinen Grundpreis gibt und jede Buchung bepreist wird. Die Modelle mit Pauschalen gibt's ja noch nicht so lange. Vor zehn oder 20 Jahren war das noch vollkommen normal, dass pro Buchung bepreist wurde; die Pauschalmodelle mit Inklusivleistungen kamen erst später auf und viele Kunden haben gar nicht in eins der neuen Modelle gewechselt.


    PS: Mit VR-Banken meine ich die klassischen Filialbanken mit "Volksbank" im Namen; die Spardas und psds also ausgenommen.

    Ich habe auch ein Konto bei einer Sparda-Bank. Die Jahresgebühr verlangen sie für die GiroCard. Da ich diese nicht benötige, habe ich sie damals, als sie angefangen haben, dafür ein Entgelt zu verlangen, gekündigt. Für mich ist das Sparda-Konto also weiterhin kostenlos. Das Urteil fand ich ein Witz; niemand wird gezwungen, eine GiroCard zu beantragen, aber die verbraucherfreundlichen Richter meinten halt, ohne GiroCard habe man kein vollwertiges Konto. Verstehe diese Auffassung zwar nicht, aber ich muss ja nicht alles verstehen.


    Diese Konten, um die es hier geht, bei denen für eingehende (und ausgehende) Überweisungen ein Entgelt verlangt wird, haben im Gegenzug weder eine kostenlose KK noch sonst irgend ein Bonbon, das entgeltfrei draufgepackt wird. Im Gegenteil: Selbst die GiroCard kostet nochmal ca. 5€/Jahr extra. Das ist i.d.R. bei allen Filialbanken aus dem VR- und Spk.-Verbund bei den Kontomodellen ohne oder mit der geringsten Monatspauschale der Fall und bei Geschäftskonten schon drei mal, weil die das Privatkonten-Geschäft mit subventionieren müssen.