Beiträge von herbert1960
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Wir versuchen es nochmal mit den Grundrechenarten:Rentenversicherung, 300k€ Beiträge.
Provision für die Vertriebsstruktur ca. 12k€. Diese 12k€ werden übrigens verstärkt von den ersten Beiträgen abgezweigt.
Preis Honorarberatung (z.B. Finanzplanung, mit Zugang zu Netto-Policen): z.B. 1000€
Von Deinen 300k€ Beiträgen zur Rentenversicherung werden dann statt 12k€ 0k€ abgezweigt. Die Rendite ist dann eine andere.
Und: Der Berater kann des beste Produkt empfehlen, weil er vertraglich vereinbart keine Provision behalten darf/ bei Nettopolicen keine Provision bekommt.1k€ Kosten <12k€ Kosten
300k€ Beiträge? So eine Rentenversicherung hätte ich auch gerne.

Schon klar, dass es sich bei solchen Verträgen, die Jahre bzw. Jahrzehnte laufen, rechnet.
Wenn man nur ca. 20k - 30k € Geld einmalig anlegen kann, sieht es anders aus.
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Dann lies bitte nochmal, was ich vorher geschrieben hatte:
Mit Honorarberatung kommt man oft an Netto-Tarife ohne eingerechnete Provision. Schon deshalb lohnt sich Honorarberatung. Und der Berater kann Dich ehrlich beraten und das geeignetste Produkt empfehlen, weil er in keinem Fall Provision bekommt.
Wer zum Verkäufer geht, bekommt das falsche Produkt, UND zahlt satte Provisionen. Eine Double-Loose-Situation für den Kunde ;).Gerade Leute mit Ahnung gehen zum Berater statt Verkäufer.
Beispiel: Ich habe mich gegen 300€ Honorar beim Wechsel GKV zu PKV von einem Versicherungsberater (Rechtsberatung, §34e GewO) beraten lassen. Im Ergebnis hat die PKV auf 30% Heuschnupfen-Zuschlag verzichtet, und ich habe zum Beginn 15% weniger Tarif bezahlt, als ich laut PKV-Internetseite bezahlt hätte.
Honorarberatung wäre ein Thema für einen separaten Thread.
300 € Honorar sind sicherlich gut investiertes Geld, aber Du hast vorher von 1000 € Honorar geschrieben und ich bin von Geldanlagen ausgegangen. Selbst wenn jemand nur ca. 20k - 30k € Geld anlegen kann, rechnet sich das kaum. Wenn Du in die PKV wechselst und einen guten Honorarberater dafür hast, sieht das natürlich anders aus.

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Sind denn monatlich z.B. 10€ zu viel für perfekte Zahlungsprodukte mit perfektem Service?Wo der Deutsche tatsächlich Geld ohne Ende raus wirft, sind Geldanlagen/Lebensversicherungen usw. Weil er dem Bank"berater" vertraut, welcher keine Beratung anbietet (sondern nur provisionsgetriebene Verkaufsgespräche).
Wer seine Rentenversicherung beim Verkäufer abschließt, verliert von den z.B. 300k€ eingezahlten Beträgen leicht 12k€ nur an Provision an die Verkaufsorganisation. Aber einfach mal die kostenpflichtigen Dienste eines Beraters an Anspruch zu nehmen und das beste Produkt und oft im provisionsfreien Nettotarif zu bekommen, ist nichts für die meisten Deutschen. 1k€ Honorar zahlt fast niemand, weil das wäre ja ein "Raushauen, als gäbe es kein morgen mehr" ;).
Honorarberatungen sind in D nur schwer vermittelbar und lohnen sich nur, wenn man wenig Ahnung und größere Beträge zum Anlegen hat. Auch hier kann man auf die Nase fallen, wenn der Berater schlecht ist. Ich kann mich noch dunkel an Driver & Bengsch erinnern, die hatten gute Tagesgeldzinsen angeboten und dann versucht, dem Kunden Honorarberatung schmackhaft zu machen. Das lief nicht so gut und so weit ich weiß, sind die dann in die Insolvenz gegangen. :eek: -
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Oder, dass dann immer Geldanlagen abgeschlossen wurden mit der Garantie, dass mindestens der Einzahlungsbetrag wieder ausgezahlt wird... Wenn man das absichert, ist doch klar, dass da nichts bei rauskommt.
Diese Märchen werden gerne von Spaßkassen und Genossenschaftsbanken erzählt. Der Einzahlungsbetrag wird nur theoretisch garantiert, denn der überteuerte Ausgabeaufschlag (5%!!) und die Depotgebühren sind natürlich verloren. :eek: -
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Geht das mit dem Tankrabatt auf Gutscheinkarten eigentich nur bei Aral? Oder auch bei der günstigeren Konkurrenz wie Jet, Star etc.
Die 5% bekommst Du auf alle Tankstellenumsätze bei allen Tankstellen, auch beim Kauf von Tankgutscheinen oder Handyguthaben. :cool:
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Weil viele Händler nicht rechnen können, bieten Dir das einige Händler sicherlich an.Richtig ist aber, dass das Bargeldhandling ähnlich teuer wie eine Kartenzahlung ist. Alleine Versicherung und Transport zur Bank kosten richtig Geld. Aber klar, wenn man nichts versichert, und abends „sowieso“ täglich zur Bank geht, rechnet mancher Krämer anders. Das sind die Leute, welche auch die Steuererklärung/Buchhaltung selber erledigen, weil es ja so „nichts kostet“.
Und ich kann am NFC-fägigen Terminal auf die „warten Sie, ich habe es bestimmt passend“- Barzahler verzichten.
Noch dümmer sind nur die Händler, die „Kartenzahlung erst ab 10€“ akzeptieren. Als ob die Bargeldzahlung speziell kleiner Beträge billiger als NFC-Kartenzahlung wäre.
Ja, viele Händler begreifen nicht, das die Bargeldhandhabung auch Geld kostet. Außerdem bietet man mit Kartenzahlung dem Kunden mehr Service und er konsumiert mehr! :cool:
Die Erbsenzähler bzw. Centzähler an der Supermarktkasse nerven mich auch.:mad: -
Richtig, die Banken zahlen bei reinem Umsatz drauf. Und verdienen nur an anderen Dingen (GG, Teilzahlung, Währungsumrechnung, Geld abheben usw.).Hmm, wenn das Geldabheben für den Kunden gratis ist, zahlt Barclays auch hier kräftig drauf (ca. 1,74€ o. ä.)

An der Währungsumrechnung wird auch kräftig verdient (Barclays 2% bei den meisten Karten).
Die comdirekt und Commerzbank sind noch kreativer und verwenden einfach einen Kurs, der ca. 1,5% schlechter als der offizielle ist und schlagen dann noch mal 1,75% drauf.:mad: