Beiträge von herbert1960


    300k€ Beiträge? So eine Rentenversicherung hätte ich auch gerne. :D
    Schon klar, dass es sich bei solchen Verträgen, die Jahre bzw. Jahrzehnte laufen, rechnet.
    Wenn man nur ca. 20k - 30k € Geld einmalig anlegen kann, sieht es anders aus. :rolleyes:


    300 € Honorar sind sicherlich gut investiertes Geld, aber Du hast vorher von 1000 € Honorar geschrieben und ich bin von Geldanlagen ausgegangen. Selbst wenn jemand nur ca. 20k - 30k € Geld anlegen kann, rechnet sich das kaum. Wenn Du in die PKV wechselst und einen guten Honorarberater dafür hast, sieht das natürlich anders aus. ;)


    Sind denn monatlich z.B. 10€ zu viel für perfekte Zahlungsprodukte mit perfektem Service?


    Wo der Deutsche tatsächlich Geld ohne Ende raus wirft, sind Geldanlagen/Lebensversicherungen usw. Weil er dem Bank"berater" vertraut, welcher keine Beratung anbietet (sondern nur provisionsgetriebene Verkaufsgespräche).
    Wer seine Rentenversicherung beim Verkäufer abschließt, verliert von den z.B. 300k€ eingezahlten Beträgen leicht 12k€ nur an Provision an die Verkaufsorganisation. Aber einfach mal die kostenpflichtigen Dienste eines Beraters an Anspruch zu nehmen und das beste Produkt und oft im provisionsfreien Nettotarif zu bekommen, ist nichts für die meisten Deutschen. 1k€ Honorar zahlt fast niemand, weil das wäre ja ein "Raushauen, als gäbe es kein morgen mehr" ;).


    Honorarberatungen sind in D nur schwer vermittelbar und lohnen sich nur, wenn man wenig Ahnung und größere Beträge zum Anlegen hat. Auch hier kann man auf die Nase fallen, wenn der Berater schlecht ist. Ich kann mich noch dunkel an Driver & Bengsch erinnern, die hatten gute Tagesgeldzinsen angeboten und dann versucht, dem Kunden Honorarberatung schmackhaft zu machen. Das lief nicht so gut und so weit ich weiß, sind die dann in die Insolvenz gegangen. :eek:


    ...
    Oder, dass dann immer Geldanlagen abgeschlossen wurden mit der Garantie, dass mindestens der Einzahlungsbetrag wieder ausgezahlt wird... Wenn man das absichert, ist doch klar, dass da nichts bei rauskommt.


    Diese Märchen werden gerne von Spaßkassen und Genossenschaftsbanken erzählt. Der Einzahlungsbetrag wird nur theoretisch garantiert, denn der überteuerte Ausgabeaufschlag (5%!!) und die Depotgebühren sind natürlich verloren. :eek:


    Ja, viele Händler begreifen nicht, das die Bargeldhandhabung auch Geld kostet. Außerdem bietet man mit Kartenzahlung dem Kunden mehr Service und er konsumiert mehr! :cool:
    Die Erbsenzähler bzw. Centzähler an der Supermarktkasse nerven mich auch.:mad:


    Richtig, die Banken zahlen bei reinem Umsatz drauf. Und verdienen nur an anderen Dingen (GG, Teilzahlung, Währungsumrechnung, Geld abheben usw.).


    Hmm, wenn das Geldabheben für den Kunden gratis ist, zahlt Barclays auch hier kräftig drauf (ca. 1,74€ o. ä.):rolleyes:
    An der Währungsumrechnung wird auch kräftig verdient (Barclays 2% bei den meisten Karten).
    Die comdirekt und Commerzbank sind noch kreativer und verwenden einfach einen Kurs, der ca. 1,5% schlechter als der offizielle ist und schlagen dann noch mal 1,75% drauf.:mad: