Beiträge von Intruder

    Servus!


    Ich hab da mal ne Frage: mein netter Nachbar :) und ich teilen uns einen Inetzugang über einen WLAN AP, der aber nicht im Hiddenmodus läuft oder einen WEP-Schlüssel nutzt.
    Da ich mittlerweile einiges über diesen Unsinn Wardriven gelesen habe, wollte ich mal nachfragen, ob es eine Software gibt, mit der man festellen kann, wer sich alles im WLAN eingeloggt hat.
    Gibts da was?


    Ich selbst habe nur netStumbler für die Uni, um die Singalstärke zu testen (Merke: 20 cm nach Links und die Verbindung wird doppelt schnell ;) ). Damit kann ich aber nur die gewählten APs anzeigen und nicht die Teilnehmer.

    Zitat

    Original geschrieben von Doc-b
    Für alle die er interessiert: Die FH FfM befindet sich wohl seit heute Mittag im Streik!
    Die JWG-Uni seit Dienstag!


    Quelle?
    Gibts da nen Artikel drüber? So was aufsehenerregendes müsste doch auch SPIEGEL Online einen kleinen Artikel wert sein, oder? Finde aber nix.


    Was bedeutet denn Streik jetzt genau?

    Zitat

    Original geschrieben von Joe2
    Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber wenn man die von Dir genannten Zahlen mal überschlägt: bei 400 EUR im Monat wirst du rund 40 Std. (?) arbeiten, d.h. es sind 10 Stunden pro Woche, macht zusammen mit den 24 SWS (die ja in Wirklichkeit "nur" 18 volle Stunden sind (45 Min bei SWS-Zähnlung statt 60 Min)) 34 Stunden die Woche. Wenn man nun davon ausgeht, dass ein Student zwischen 40 und 50 Stunden ins Studium investieren kann (inkl. der dazu notwendigen Nebenjobs), ohne leistungsmäßig an die Grenze zu stoßen, ist doch da noch jede Menge Zeit. Zumal bei einem guten Zeitmanagement die Vorbereitung für die 4 wichtigen Prüfungen, die in 5 Monaten anstehen, gut unterzubringen sein sollten.
    Sorry, aber ich versteh' das Problem nicht...


    Du hast echt null Ahnung...!


    Pro Vorlesung (ein Block à 1,5 Stunden) kannst du mal mindestens noch eine Stunde zum Vor- und Nachbereiten rechnen, zumindest so lange wie man die Sache ernsthaft angeht. Da ist noch keine Zeit für Klausurarbeit und Hausarbeiten eingerechnet. Geschweige denn freiwillige Veranstaltungen wie Sprachkurse etc.


    Abgesehen davon möchte ich dich sehen, wenn du nach 5 ooder 6 Stunden Arbeit nach Hause kommst. Du hockst dich bei deinem Zeitmanagement bestimmt gleich nochmal 2 Stunden an den Schreibtisch und lernst konzentriert und erfolgreich. :rolleyes:


    Und wenn ich hier höre dass bei einigen Mami arbeiten geht kann ich nur sagen: :flop: bzw. :rolleyes: war ja klar, dass dann so ne Meinung bei rumkommt.

    Das Problem ist einfach, dass bei deiner genannten regelstudienzeit + 50 die Gebühren ja schon einsetzen sollen.


    Man kann auch nicht alles auf einmal haben. Will man innerhalb der regelstudienzeit abschliessen, muss man weitreichende Abstriche machen.


    Entweder fehlt die zeit dann zu Geldverdienen, oder um eine Sprache zu lernen/zu vertiefen, oder die fachliche Tiefe eines Studiums wird vernachlässigt etc.


    Das Problem ist nicht die Regelstudienzeit, die kann ruhig so bleiben. Das Problem ist die mangelnde finanzielle Unterstützung oder eben zusätzliche Belastung. Du kannst pro Semester alleine an meiner Uni Mannheim mit Fixkosten von min. 400 Euro für Einschreibungs- und "verwaltungsgebühren" (nichts anderes als versteckte Studiengebühren), das Semesterticket und den absolut minimalen Grundstock an Büchern rechnen. Da ist noch keine Wohnung, kein Essen, keine Mensa, kein Telefon, kein Internet, kein Strom, keine Heimfahrten, keine zusätzlichen Kurse (z.B. Sprachkurse) geschweige denn mal ein Kinobesuch für 3 Euro oder eine Pizza eingerechnet. Das ist das Problem.


    Außerdem bergen Studiengebühren ein weiteres, psychologisches Problem. Wer aus etwas weniger begüteten Schichten kommt, überlegt sich dann dreimal, ob er ein Studium aufnimmt, vor allem, wenn er für seinen Wunschstudiengang in eine extrem teure Stadt wie FFM oder MUC ziehen muss und weiß, dass er auf Grund des nötigen Jobbens schnell über die regelstudienzeit hinausschiesst.

    @JP: Die Nullahnung war nicht auf dich, sondern eher auf den User über dir und Joe bezogen. Du wirst auch eher Nachvollziehen können was es heisst, sein Studium in der Regelstudienzeit durchziehen zu wollen und das Geld dazu aber selbst verdient werden muss.


    @andi&/%$:


    Klar, gibt es solche Studenten, die 19 Semester Philosophie studieren und nichts leisten. Aber du argumentierst nur mit Extremfällen. Und die sind so selten, dass sie eben nicht mehr als Refernez dienen können.
    Das Problem ist doch, dass die regelstudienzeit zu kurz angesetzt bzw. nur schaffbar ist, wenn man sich um Gelderwerb keine Gedanken machen muss. Aber alle, die eben jobben gehen müssen, überziehen schnelll 3 Semester. Wenn man dann noch ins Ausland geht, was heute immer gefordert ist und die dortigen Leistungen auf Grund bürokratischen Schwachsinns nicht anerkannt werden, ist man schnell bei 12, 13 oder 14 Semestern, und dannn soll man zahlen. Überleg dir allein mal, wie lange ein Medizinstudium dauert. Und willst du später mal von jemand operiert werden, der wegen Geldverdienes wenig Zeit zum lernen hatte und es irgendwie durchs Staatsexamen geschafft hat?

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Also genau diese Diskussionskultur meine ich! ;) Das ist wirklich Holzhammer-Rhetorik. Wenn andere die Meinung nicht teilen, immer feste druff! Aber es gibt eben auch handfeste Gründe für die Einführung von Studiengebühren für Langzeitstudenten oder für ein Zweitstudium, nämlich daß das alles sehr viel Geld kostet, was am Ende auch irgendjemand zahlen muß!


    Ohne dich jetzt angreifen zu wollen, aber warum beantragst oder bekommst du denn kein Bafög/Kindergeld/Wohngeld/Bildungskredit usw. usf.?


    Im Prinzip bist du aber das beste Beispiel, um meine Argumente für die Einführung von generellen und sozial gerechten Studiengebühren zu untermauern ;)


    Hast du jemals studiert? Vorzugsweise in einer Stadt mit erhöhten Lebenskosten? Und kommst vielleicht aus einer Familie, wo die Eltern so viel verdienen, dass Bafög nicht mehr möglich ist, aber das verfügbare Nettoeinkommen durch 5 geteilt werden muss? Ich denke nein.


    mach dir mal Gedanken und bezieh mal alle Optionen ein, bevor du das hier schreibst. Es ist wirklich hart, sein Studium selbst zu finanzieren, möglichst schnell durchzukommen und nicht zuletzt noch akzeptable Noten zu erreichen.

    Man, was hier für ein Bullshit teilweide verzapft wird.....:(


    Klar gibt es den Klischeestudenten , aber der ist und bleibt eine verschwindend kleine Minderheit. Das Problem ist nur, dass so jemand auf Grund seiner "Eigenheiten" eben extrem aus der Masse hervorsticht und dadurch natürlich gerne als "Vorbild" bzw eben Klischee herhalten muss.


    Ein Studium hat auch was mit Selbstcverwirklichung, genauso wie eine Ausbildung. Nur dass ich im Studium von meinem "Arbeitgeber" nicht jeden Monat eine Ausbildungsvergütung reingeblasen bekomme (ja, ich weiß, die Piloten, aber die siind eben nun auch mal eine Ausnahme).
    Und eins möchte ich Joe2 und Konsorten mal sagen:


    Es ist erwiesen, statistisch, durch Untersuchungen, wie auch immer, dass ein Studium langfristig dem Student selbst und der Gesellschaft mehr nützt als eine reine Ausbildung. Erstens verdient man in der Regel mehr, zahlt also auch höhere Abgaben. Zweitens ist Deutschland längst kein Land mehr, dass den Grossteil seines BNE durch Produktion oder Landwirtschaft (stichwort erster und zweiter Sekor) erwirtschaftet.
    Wir sind nun mal ein Bildungsland, Wertschöpfung findet bei uns vor allem durch Know-how statt. Und davon hängt ein Grossteil unserer Arbeiitsplätze ab. Jetzt mögt ihr sagen: "ja, aber die Autobranche? Die produziert doch soo viel." Ja klar, aber wer entwickelt denn die gefragten Autos? Richtig, Ingenieure, also Leute, die studiert haben. Und da heute ein reines Ingenieurstudium nicht mehr ausreicht, setzen viele von denen noch ein betriebswirtschaftlich fundiertes Zweitstudium drauf. Den das sind Zusatzqualis, die heutzutage gebraucht werden.


    Aber manche von euch kapieren nicht, dass Bildung eben Investitionen sind, mit einer überragenden "Rendite"!
    Und dann auf Grund der allgemeinen Finanznot das Sparen zu befürworten ist der letzte Schwachsinn und zeigt, dass derjenige, der das sagt, null Ahnung hat. Wie soll den die Wirtschaft wachsen, wenn der Nachwuchs fehlt? Wer soll für den technologischen Fortschritt sorgen, der neue Arbeitsplätze schafft und die Steuereinnahmen wieder erhöht? Nur dadurch werden wir doch unsere Schulden los!


    Einige von euch lassen bei ihrer "Argumentation" (eher ein Witz bzw. Klischees und "Wissen" aus der BILD) durchblicken, dass sie im Grunde 0 (in Worten: null) Ahnung von der Materie haben.