Beiträge von Erdenbewohner

    Hier nochmal der Hinweis, warum es zu widersprüchlichen Angaben bezüglich der Liefertermine kommt:


    T-Mobile macht gegenüber den Hotline-Mitarbeitern keinerlei Angaben, wann die Geräte ausgeliefert werden. Alle Angaben, die ein Hotline-Mitarbeiter bezüglich des Liefertermins macht, sind reine Spekulation. Die Mitarbeiter haben keinerlei Möglichkeit, die Auslieferung zu beschleunigen - auch bei "Druckmitteln" wie der Androhung der Kündigung oder dem Verlangen eines Gesprächs mit dem Teamleiter lässt sich der Liefertermin nicht verändern.


    Die Situation ist zweifellos unschön für die Kunden. Genauso unschön ist die Situation für die Mitarbeiter von T-Mobile, wenn dem Kunden keine bessere Auskunft erteilt werden kann - Ihr könnt sicher sein, dass sich die Hotline-Mitarbeiter untereinander schon ihre eigene Meinung zu diesem Thema bilden.


    Die Mitarbeiter können lediglich den grundsätzlichen Lieferstatus eines bereits bestellten Gerätes nachschauen. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:
    - Gerät wurde bereits beim Kunden ausgeliefert
    - Gerät hat das T-Mobile-Lager verlassen und befindet sich in den Händen des Lieferanten
    - dem Kunden wurde ein im Lager befindliches Gerät zugeordnet, das Gerät wird gerade versandfertig gemacht
    - dem Kunden wurde noch kein im Lager befindliches Gerät zugeordnet



    Fakt ist, dass Apple am 31.7. ca. 15.000 Geräte bei T-Mobile angeliefert hat und damit der Anteil der wartenden Kunden deutlich reduziert wurde. Auffällig ist, dass überwiegend solche Kunden warten, die die Variante 8 GB schwarz oder 16 GB weiß bestellt haben.

    Wie lautet die erste Ziffer der Postleitzahl Eures Wohnortes?
    Wie groß ist der Anteil der Gespräche, die abends oder am Wochenende geführt werden?
    Soll ein Handy zum subventionierten Preis gekauft werden?



    Einige Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, den privat genutzten Mobilfunkvertrag in einen Rahmenvertrag des Unternehmens einbinden zu lassen. Dann ist es kein Privatkundenvertrag, sondern ein Geschäftskundenvertrag. Das Unternehmen hat nichts weiter mit dem Vertrag zu tun, Vertragspartner und Rechnungsempfänger ist der Mitarbeiter.


    Hintergrund: Bei Geschäftskundenverträgen gibt es Rabattierungen auf bestimmte Tarife (welche das im Einzelfall sind, ist in jedem Rahmenvertrag unterschiedlich!) und auf die Handy-Preise - der Mitarbeiter profitiert somit auch von den günstigeren Preisen.


    Deshalb mein Tipp: Deine Frau (und auch Du, falls der Vertrag alternativ auf Deinem Namen laufen darf) sollten sich ggfs. beim Handybeauftragten des Arbeitgebers informieren, ob sie als Privatperson Zugang zu einem Rahmenvertrag (wenn ja: welche Rahmenvertragsnummer und welcher Provider?) des Unternehmens hat.

    Als Mitarbeiter für T-Mobile bekomme ich täglich mit, welche Handys wie häufig von den Kunden reklamiert werden.


    Dabei kann ich Eure Erfahrungen teilen: Die Nokia N-Serie ist extrem anfällig, außerdem das E65. Bei mehr als 50% der Gewährleistungsfälle (alle Hersteller!) handelt es sich um das alte N95 (ohne 8GB), das N70 oder das E65. Wobei die Kunden in den seltensten Fällen danach zufrieden werden: Die Austauschgeräte sind meist ebenfalls innerhalb kürzester Zeit defekt und es ist keine Seltenheit, dass innerhalb eines Monats gleich drei Mal getauscht werden muss. Als das alte N95 und das N70 noch angeboten wurden und Kunden diese Geräte bei mir kaufen wollten, habe ich sie schon „vorgewarnt“ und davon abgeraten.


    Beim N82 haben sich in den letzten Tagen die Reklamationen ebenfalls gehäuft – das Modell führt T-Mobile noch nicht so lange und es ist auf einem guten Weg, die o.g. 3 Modelle zu beerben.
    Das N73 und das N95 8GB scheinen hingegen solider zu sein – bislang musste ich für diese Modelle noch keinen einzigen Garantiefall bearbeiten.



    Auffällig: Bei Nokia scheinen die teureren Geräte schlechter verarbeitet zu sein als die mittleren und einfachen Geräte. Erstaunlich ist, dass die deutlich häufiger verkauften Modelle des mittleren Preissegments (3109, 6300, 6500 (classic und Slide) und 6650) so gut wie nie reklamiert werden. Hier scheint die Verarbeitungsqualität besser zu sein und daher kann ich den Kunden diese Nokia-Modelle durchaus empfehlen.
    Bei SE, Samsung, HTC, Motorola und LG sind hingegen überwiegend die Geräte im mittleren Preissegment häufiger auszutauschen, obwohl Nokia höhere Marktanteile hat – da scheint Nokia sogar zuverlässiger als die Konkurrenz zu sein.


    Wenn der Kunde jedoch ein hochwertiges Gerät wünscht, rate ich von Nokia ab. Bei den teuren Geräten der anderen Herstellern wird wohl mehr Wert auf die Verarbeitung gelegt.


    Die günstigen Geräte – egal ob Nokia oder anderer Hersteller - haben weniger Technik. Wo nix ist, kann auch nix kaputt gehen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Tottie
    Also bei mir war es so, dass der Paketman mir das neue Handy vorbeigebracht hat und das alte ohne Klappe und Akku mitgenommen hat . Hat vllt 3 Tage gedauert. Weiß aber nicht ob es sowas bei Privatkunden auch gibt! Einfach mal fragen ...


    Das ist ein Handycheck - das übliche Vorgehen bei einem Gewährleistungsfall im GK-Bereich. Dann bekommt der Kunde ein Ersatzgerät - dieses Ersatzgerät muss keine Neuware sein, sondern es kann auch ein gebrauchtes Gerät sein.
    Die ganzen defekten Geräte, die T-Mobile im Rahmen von Gewährleistungstauschen zurück bekommt, werden nämlich nicht entsorgt, sondern repariert bzw. "ausgeschlachtet" und sie dienen dann als Austauschgerät beim Gewährleistungstausch des nächsten Kunden.


    Wenn allerdings ein gerade erst gekauftes Gerät schon in den ersten 14 Tagen nach dem Kauf kaputt ist, dann ist es sinnvoller, das Gerät mit dem Warenrücknahmeschein zurück zu senden. Falls das Gerät im Fall einer VVL gekauft wurde, dann wird die VVL rückgängig gemacht und die Bindefrist wieder zurück gesetzt. So hat man als Kunde die Möglichkeit, ein neues (und kein gebrauchtes) Gerät zu bekommen - entweder dasselbe oder ein anderes Handy-Modell.

    Zitat

    Original geschrieben von mausi25_ef
    Nur das auch viele einfach auflegen, bevor man überhaupt ein wprt sagen können, oder wenn sie das Wort iphone hören.


    Man will gerade sein Problem schildern, ( auch wenn man das iPhone längst hat) dann hört man ein leises fluchen und dann klick tut tut tut... Das nenne ich Kundenservice.


    Ich bezweifle, dass das so oft vorkommt.
    Gesprächsabbrüche werden nur durchgeführt, wenn der Kunde zu keinem vernünftigen, sachlichen Gespräch bereit ist. Es gibt Leute, die uns beschimpfen, mit Kraftausdrücken und Fäkalsprache um sich werfen und das müssen wir uns nicht bieten lassen.
    Ansonsten sind natürlich Gesprächsabbrüche aus technischen Gründen möglich, zum Beispiel weil der Kunde während des Gesprächs mit dem Auto in ein Gebiet ohne Funkversorgung fährt.


    Tipp: Notiere Dir zu Gesprächsbeginn den Namen des Beraters und erläutere erst danach Dein Anliegen. Falls das Gespräch unterbrochen wird, empfehle ich Dir, Dich mit Nennung des Namens des Mitarbeiters schriftlich bei T-Mobile zu beschweren.

    Bei T-Mobile besteht bei Neuverträgen (auch bei Portierung von einem anderen Anbieter) die Möglichkeit, das subventionierte Handy zu einem späteren Zeitpunkt (maximal 6 Monate nach Vertragsbeginn) zu bestellen.


    Ob das bei O2 genauso ist, weiß ich nicht. Nachfragen kann jedoch nicht schaden. ;)

    Normalerweise schickt T-Mobile das Ersatz-Gerät erst heraus, sobald sich das alte Gerät wieder bei T-Mobile befindet und dies von einem T-Mobile-Mitarbeiter in die entsprechende Software eingetragen wurde.
    Im Geschäftskundenbereich besteht jedoch die Möglichkeit, die Hotline anzurufen und um Vorablieferung zu bitten. Dann wird das Ersatz-Handy schon vor dem Eintreffen des alten Geräts heraus geschickt - damit verkürzt sich die Wartezeit.


    Ob dieses Vorgehen im Privatkundenbereich ebenfalls möglich ist, weiß ich nicht.