Kaan:
Braucht man da, ab Verbeamtung, überhaupt sowas, bzw. wäre da nicht eine Dienstunfähigkeitsversicherung besser, sofern diese nicht in der Berufsunfähigkeitsversicherung eingeschlossen ist?
Beiträge von Merlin
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Original geschrieben von eplus-fan
Grundsätzliche Stimme ich dir zu. Nur Eplus fehlt einfach die Interne-Flat zu allen Eplus-Anschlüssen für die 10 EUR, dann wäre der Vertrag soweit ok, wobei ich das
Konzept dahinter immer noch nicht verstehe. Wenn man jetzt das ganze Netz
inklusive der Altverträge in Base umbenannt hätte wäre ja alles verständlich, aber so?!?! Jetzt wies keiner mehr so recht woran er ist, dazu noch die Aussagen von Eplus dazu, die nochmal zusätzlich verwirren. Wer berät die bloß?
Man sollte das Angebot auf jeden Fall noch ergänzen.
O2 bietet ja zusätzlich zum o2o auch die Mobile-Flat an.Ja, diese Verwirrung um EPlus-Netz, BASE-Netz, Provider, Simyo, Aldi, etc. müsste nicht sein, bzw. schadet dem ganzen sehr. Bis da 100%ig feststeht, was was ist, ist der Tarif in den Köpfen der Leute bereits tot.
Die MobileFlat von O2 kostet aber auch 20€ und bietet erst Mal auch nicht mehr als MeinBase mit Base- und Festnetzflat zum gleichen Preis, wobei bei MeinBase auch noch alle SMS zu BASE kostenfrei dabei sind. Den Online-Preis lasse ich mal unberücksichtigt. Beim MeinBase könnte man dann eben noch weiter dazubauen, was man bei der MobileFlat eben nicht kann.
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Original geschrieben von nanocosmos
Insofern sind imo Vergleiche zwischen Mein Base und O2o 40 schon gerechtfertig.Ich sehe da trotzdem zwei völlig unterschiedliche Zielgruppen. Beim MeinBase kann ich recht flexibel alle möglichen Flat-Optionen zubuchen, ohne dass ich unbedingt an die 40 oder 60€ Grenze stoße (bzw. 50 oder 70€ mit mobilem Internet).
Von daher halte ich das MeinBase-Konzept nicht so verkehrt. Beim O2o hat man ja primär nur die Kostendeckelung im Auge, wenn ich viel in andere Mobilnetze telefoniere. Beim MeinBase kann ich das noch ein wenig differenzierter gestalten.
Für beide Tarife gilt - es muss zum eigenen Telefonierverhalten passen ;).
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Jetzt sehe ich endlich wie du rechnest ;).
Du berechnest zwar schön die Belastung im Alter, rechnest allerdings die Entlastung während des Arbeitslebens nicht dagegen, d.h. du vergleichst nicht den jeweiligen Aufwand.Ich schau mal, dass ich ein Beispiel durchrechne, welches den tatsächlichen Aufwand und den Nutzen inkl. Steuern darstellt. Das geht allerdings nicht hopplahop ;).
Edith hat gerechnet:
Nehmen wir mal einen Single, Baujahr 1980, also 30 Jahre alt, Bruttojahreseinkommen 33600€ (sind 2800,00€/mon).
Er spart volle 4% (162,17€/mon) und hat somit auch noch eine Steuerersparnis von 576,00€/Jahr.
Mit 65 wird er in Rente gehen und wird dadurch ein Rentenkapital von (schlecht gerechnet) 140.000,00€ haben, was sich dann in einer monatlichen Rentenzahlung von rd. 500€ niederschlagen wird (nach heutigen Maßstäben).
Selbst eingezahlt hat er 68111,40€, Steuer hat er 20160,00€ eingespart. Sein effektiver Aufwand lag also bei 47951,40€
Mit gleichem Aufwand erreicht er über eine konventionelle Rentenversicherung gerade mal 250,00€ an garantierter späterer Rentenzahlung.
Sprung in die Zukunft.
Die Rente im Beispielfall wird nach etlichen Rechnern im Web so um die 1200€/mon betragen.
Von der konventionellen Zusatzrente werden nach Steuern nur noch 238,50€ übrig bleiben.
Nach heutigen Maßstäben wird dem Rentner von den 1200€ noch 1090€ übrigbleiben.
Mit gleichem Aufwand wird der zukünftige Renter mit einer konventionellen Rentenversicherung auf rd. 1330€/mon kommen, mit Riester aber auf 1461,00€
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Du hast trotzdem meine Frage nicht beantwortet.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.Nein, eigentlich nicht. Da ich Aufwand mit Aufwand vergleiche.
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Da zum Zeitpunkt, wenn wir in Rente gehen, auch die gesetzliche Rente schon voll der ESt unterfällt, wird der Steuersatz der Einkommensteuer zumindest bei einem nennenswerten Teil der Rentner in der Spitze weit über 25% liegen. Man darf nicht verkennen, dass Riesterrente & Co. auf die andere(n) Rente(n) obendrauf kommen.Von welcher Summe, die du im Alter dann als Einnahmen pro Monat haben wirst, gehst du denn aus? Wenn ich deine Zahlen so sehe, dann wohl von Summen deutlich höher als 2000€. Das wird aber für über 90% der Rentner nicht zutreffen, die werden nämlich mit Renten so um die 1000-1500€ auskommen müssen und somit einen Steuersatz von um die 10% haben, wenn sie überhaupt Steuern werden zahlen müssen.
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Original geschrieben von der.kleine.nick
Das ist meines Wissens so definitiv nicht richtig.Dann ist dein Wissen nicht korrekt ;).
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Zunächst einmal kommt es in erster Linie darauf an, wie die Beitragszahlungen während der Einzahlungsphase verzinst werden und welche Kosten dabei anfallen. Hier schlägt ein Banksparplan die herkömmliche Riester-Rentenversicherung i.d.R. um Längen.Um "Längen" nicht, aber günstiger ist es natürlich.
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Das ist Fakt, bei den Versicherungen wird halt einfach zuviel Provision abgezockt.Ach, bei den Banken ist man ja so um das Wohl der Kunden bemüht, hat man ja bei der Finanzkrise gesehen. Wieviele Versicherungen haben da staatliche Hilfen benötigt und wieviele Banken? Normalerweise müssten die Banken noch Schmerzensgeld zahlen, für den Mist, den die den Leuten aufschwatzen.
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Die Kosten der Rentenversicherung stehen für Bank- und Fondssparpläne noch gar nicht fest, sondern werden erst gegen Beginn der Auszahlungsphase festgelegt.Das ist aber nur *fast* richtig. Richtig wäre es die *derzeitigen* Kosten dafür anzugeben, denn die werden ja bestimmt nicht fallen, sondern allerhöchstens noch steigen. Tatsächlich kann man diese Kosten auch jetzt bereits erfahren, wenn man da etwas nachdrücklich ist. Vergleicht man dann die Gesamtkosten, ist es wieder völlig egal, ob Bank oder Versicherung. Wobei, wie gesagt, die Versicherung von vornherein ehrlich ist ...
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Zudem bestünde auch die Möglichkeit, vor Beginn der Verrentung noch den Anbieter zu wechseln, falls einen der eigene an dieser Stelle tatsächlich über den Tisch ziehen will.Wer wird das denn zu dem Zeitpunkt tatsächlich nachprüfen? Niemand.
ZitatOriginal geschrieben von stanglwirt
bezüglich steuersatz im alter: ich bin mir ziemlich sicher, dass ich später einen höheren steuersatz zahle (dazu auch von 100% der einkünfte, da ich leider zu jung bin um von der derzeitigen regelung zu profitieren) und allgemein mehr zu versteuern habe, als jetzt aktuell
Ähm, du wirst also später mal mehr Rente bekommen, als was du jetzt verdienst? Beneidenswert ;). Ich tippe mal, dass mindestens 95% der Arbeitnehmer nicht so viel Glück haben werden und *deutlich* geringere Einnahmen im Alter haben werden. Daraus resultierend natürlich auch einen deutlich geringeren Steuersatz.
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Original geschrieben von stanglwirt
ja das ist richtig, dass man die beiträge bereits versteuert hat.... und dann muss man sogar noch Steuern auf die Erträge zahlen. Also wenn das keine Zweifachbesteuerung ist, aber egal. Du hast recht und ich meine Ruhe ;).
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das ist aber bei riester, rürup & co. nicht anders - nur wird da hald später versteuert.Mit einem erheblich niedrigeren Steuersatz, als im Berufsleben. Wer das nicht kapiert, dem ist halt nicht zu helfen.
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bezüglich der nachteile von rürup, zitiere ich einfach mal wikipedia.
...Wenn man etwas unbedingt schlechtreden will, dann schafft man das auch.
Das meiste, was da steht gilt nicht generell und deshalb generell davon zu sprechen, dass Rürup "schlecht" ist, ist vermessen, zumal einiges davon ja auch für die gesetzliche Rentenversicherung gilt. Dagegen müsste man also dann erst Recht Sturm laufen.
Im Gegensatz zu Privatverträgen sind aber Rürup-Verträge nicht von den Arbeitsagenturen versilberbar, im Falle von Hartz IV. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Wer die Vorteile von Riester und Rürup nicht erkennen will, dem ist nicht zu helfen. Der soll sich halt weiter selbst in die Tasche lügen und deutlich mehr Steuern zahlen, als er müsste.
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Original geschrieben von stanglwirt
da haste doch selbst ein beispiel geliefert. und bei monatlicher auszahlung wird nur der zinsanteil besteuert, also keine doppelbesteuerung der eingezahlten beiträge.Es wird der Ertragsanteil besteuert, der liegt derzeit bei 18% (bei Rentenzahlung mit 65). Das ändert aber *nichts* daran, dass man die Beiträge dazu bereits voll versteuert hat.
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bei dem zweiteren habe ich ja bereits geschrieben, dass man mich gerne korrigieren kann. ändert aber nix daran, dass die meisten mit rürup draufzahlen würden
Wie kann man dabei "draufzahlen"?
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Original geschrieben von stanglwirt
bei diversen altprodukten ist sogar der ertragsanteil komplett steuerfrei.Sorry, aber das ist falsch. Eine monatliche Rentenzahlung ist *nie* komplett Steuerfrei. Nur Einmal-Kapitalzahlungen aus Rentenversicherungen.
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imho kann ein normaler arbeitnehmer nix mehr aus der rürup-rente absetzen, weil die grenze bereits durch die gesetzliche versicherung ausgeschöpft ist.
die rürup-rente ist daher nur für selbständige interessant.
korrigiert mich bitte, falls das falsch ist.Woher hast du denn diese weitere Falschinformation?
Es ist korrekt, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und Beiträge zur Rüruprente gleich behandelt werden. Die Grenze liegt bei 20.000€/Jahr, wobei davon 2010 70% zur Anrechung kommen (der Betrag steigt bis 2025 jährlich um 2%). Maximal können durch die gesetzliche Rentenversicherung rd. 13000€ davon bereits "belegt" sein (Stichwort Beitragsbemessungsgrenze). Man kann also als Angestellter *immer* noch (mindestens) rd. 584€ Monatsbeitrag zur Rüruprente leisten, ohne den Sonderausgabenbetrag zu überschreiten ;).