Beiträge von van Dusen

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    Original geschrieben von bambi05
    Die Frage, die sich mir stellt, ist, wieso Du eigentlich nie bestritten hast, dass diese Forderung besteht? Eine außerordentliche Kündigung (im 1&1-Jargon "Sonderkündigung" :D) wirkt ohne Einhaltung einer Frist. Wieso nimmst Du deren Widerspruch so locker hin? Ja ich weiß, Du hattest es oben schon "erklärt", aber das war ja wohl ein wenig kontraproduktiv.


    Du hast vollkommen recht: Der Versuch, dadurch Ärger und Aufwand zu verhindern, dass ich nicht gegen die rechtswidrige Verschiebung der Kündigung um 1,5 Monate nach hinten vorgehe, ist gründlich nach hinten los gegangen.


    Damit hatte ich nicht gerechnet, sonst wär ich von Anfang an gegen diese falsche Rechtsauslegung vorgegangen. Natürlich war meine Nachgiebigkeit in diesem Punkt kontraproduktiv, und 1&1 verfährt offensichtlich nach dem Motto: Reichst du den kenen Finger, nehm' ich die ganze Hand - wenn sich jemand gegen falsche Kündigungstermine nicht wehrt, dann kommen wir gleich mit den ganz dicken Geschützen Inkasso-Büro und Schulder-Datei. Diese Einsicht ändert aber nichts an meiner jetzigen Situation.


    No.Time: Ich bin mir einfach bisher nicht sicher, wer da der richtige Ansprechpartner ist. Bei 1&1 im Callcenter anrufen kann man vergessen, wenn es um solche Auskünfte geht, das hab ich schon versucht. Beim Inkasso-Unternehmen hab' ich noch nicht angerufen, sondern nur Briefkontakt gehabt. Werde ich mal tun, auch wenn ich mir da keine Hoffnungen mache, irgendwelche Infos zu erhalten.


    Viele Grüße,


    PvD

    Zitat

    Original geschrieben von No.Time
    auch wenns doof gelaufen ist, ist 1&1 meiner Meinung nach im Recht! Das nichtvorlegen einer Vertretungsvollmacht seitens der Inkassoagentur ist höchstens deren Fehler. Da er die Forderung ja trotzdem beglichen hat ist das doch inzwischen "geheilt"... oder?


    Ich habe nie bestritten, dass die Forderung über 15 Euro bestanden hat. Unklar ist mir, ob ich mich mit mehr als 2,15 Euro in Verzug befunden habe, da auf der ersten Rechnung stand, das Geld würde abgebucht, und ich keine andere Zahlungsaufforderung bekommen habe. Fraglich ist auch, ob die 23 Euro Inkasso-gebühren gerechtfertigt waren - aber auch das würde ich nicht weiter verfolgen.


    Ich habe explizit ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gezahlt, damit der Fehler nicht als "geheilt" angesehen werden kann - habe ich denen per Einschreiben mitgeteilt. Und im übertragenen Sinne: "Geheilt" ist die Sache für mich so lange nicht, wie ich Angst haben muss, dass ich nichts mehr im Versandhaus bestellen kann oder mir Handy-Verträge deswegen verweigert werden könnten.


    Ich habe immer zahlen wollen - habe ich auch sofort getan, als ich erfahren habe, dass das Geld nicht abgebucht worden ist. Dass ich dafür in eine Inkasso-Datei gerate, die mir das Abschließen anderer Verträge unmöglich macht, das halte ich schon für ziemlich krass und DAGEGEN möchte ich mich wehren.


    Viele Grüße,


    PvD

    Zitat

    Original geschrieben von No.Time
    Wann hat sich Inkasso bei dir gemeldet?


    Das erste Schreiben hat das Inkasso-Büro mit Datum vom 08.06. an mich geschickt, kam ein paar Tage später an. Zahlungsfrist war der 15.06., also hatte real ganze drei Tage Zeit um zu reagieren. Die Rechnungen sind vom 05.04. ( 14 Euro, mit dem Vermerk, dass abgebucht wird), 05.05 und 08.05. (Jeweils Mini-Beträge, zusammen 2,33 Euro, mit dem Vermerk: zahlbar innerhalb von 10 Tagen.)


    Von der ersten Rechnung sind locker 40 Tage vergangen, allerdings bin ich der Meinung, dass ich nicht in Verzug war, weil auf der Rechnung stand, es würde abgebucht - und bei mir keine Mahnung etc. angekommen ist. Auch war kein Vermerk von wegen "Zahlbar innerhalb 10 Tagen" oder so vorhanden. Von der dritten Rechnung sind - auf den Tag genau - 40 Tage vergangen. Hätte ich jedoch eine Mahnung oder Zahlungserinnerung bekommen, hätte ich sofort gezahlt - wie ich es auch nach dem Inkasso-Brief sofort getan habe.


    Mir geht es auch nicht primär darum, die meiner Meinung nach ungerechtfertigten 23 Euro von dem Inkasso-Büro zurückzubekommen. Was mir wie oben beschrieben Sorgen macht, ist dass eine Versandhaus-Bestellung nach dieser ganzen 1&1-Geschichte wegen angeblich fehlender Bonität an mich nicht geliefert werden konnte. Mir ist es wichtig, dass der ungerechtfertigte Eintrag in irgendeiner Inkasso-Datei gelöscht wird. Wie gehe ich am besten vor? Kann mir ein Anwalt dabei helfen, herauszufinden, wer wann wo welchen Eintrag gemacht hat?


    Liegen Erfahrungswerte vor, wo 1&1 bzw BFS Inkasso sowas eintragen? Wie gehe ich gegen wen vor?


    Edit:

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    Original geschrieben von manuelr
    Einfach besser zum Anwalt gehen. Der kennt sich damit am Betsen aus.. Hier ist ja alles nur juristisches Halbwissen :D Allerdings sagt mir mein Rechtsgefühl das da einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und da was zu holen ist... Vorallem würd ich vom Anwalt dafür sorgen lassen das du aus der Inkasso-Datenbank rauskommst


    Ok, nur die Frage ist eben, wie der Anwalt herausfinden kann, in was für einer Inkasso-Datei ich mich befinde - und ob ich damit zu jedem x-beliebigen Anwalt rennen kann, oder was für ein Anwalt am besten geeignet ist.


    Viele Grüße und Danke für die Tipps,


    PvD

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    BTW: Satz1, Teilabschnitt 2 des dritten Absatzes sagt das du nur in Verzug gerätst, wenn auf diese Folge in der Rechnung hingewiesen wurde. Stand das in den Rechnungen drinnen?


    Nein, das Wort "Verzug" oder ähnliches kommt in der Rechnung nicht vor. Ich werde dort auf garnichts hingewiesen, bis auf, dass die Rechnung innerhalb 10 Tagen netto zahlbar ist.


    Da ich eine Rechtschutzversicherung habe (die noch nie benötigt wurde) wäre der Weg zum Anwalt denkbar. Was für ein Anwalt mit welchem Fachgebiet wäre dafür prädestiniert?


    Viele Grüße,


    PvD

    Auf den beiden Rechnungen mit den Mini-Beträgen steht in der Tat: "Zahlungsbedingungen: 10 Tage netto ab Rechnungsdatum." Auf der "großen" Rechnung mit den 14 Euro stand noch nichtmal das, sondern, dass das Geld von meinem Konto abgebucht wird. Das ist nicht geschehen.


    1&1 hat mir auf eine Anfrage per Mail zurück geschrieben:


    "Bitte beachten Sie, dass nach dem § 284 Abs. 3 BGB eine Mahnung nicht mehr erforderlich ist. Der Schuldner kommt jetzt 30 Tage nach dem Erhalt der Rechnung AUTOMATISCH in Verzug. Somit können wir Ihrem Wunsch, die Inkassoforderung einzustellen, nicht nachkommen. Zahlungen leisten Sie bitte ebenfalls nur noch auf das Konto des Inkassounternehmens."


    Das verstehe ich garnicht, da in §284 BGB irgendwas von Ersatz vergeblicher Leistungen anstelle von Schadensersatz steht, und es auch keinen Abs. 3 gibt. Haben die das erfunden, sich nur eine falsche Belegstelle ausgedacht, oder was geht ab?


    An wen richte ich mich mit der Fordung nach Korrektur der Inkasso-Dateien? Wie finde ich raus, in was für eine Kartei ich reingeraten bin? Ist da 1&1 oder das Inkasso-Büro der Ansprechpartner? Wie formuliere ich eine solche Forderung am besten? Auf welcher (rechtlichen) Grundlage begründe ich die Forderung?


    Viele Grüße,


    PvD

    Ist inzwischen raus, was mit DSL 1000 Flatrate-KundInnen passiert? Bleibt uns auch nur ein Upgrade auf DSL 2000 Flat, wobei der Preis gleichbleibt, sich aber die Mindestlaufzeit wieder auf 12 Monate erhöht, oder ist an den Gerüchten was dran, dass man irgendwann automatisch hochgestuft wird, weil es das Produkt 1000+Flat garnicht mehr gibt?


    Viele Grüße,


    PvD

    Hallo,


    nach der Erhöhung des VoIP-Tarifs (Wegfall 100 Freiminuten) habe ich meinen 1&1 DSL-Vertrag mit sofortiger Wirkung außerordentlich gekündigt und die Einzugsermächtigung widerrufen. 1&1 hat die Kündigung nicht mit sofortiger Wirkung anerkannt, sondern nur zu einem Termin 1,5 Monate später. Obwohl ich ein Recht zur sofortigen Kündigung hatte, habe ich mich - leider - nicht gewehrt, die 1,5 Monate Grundgebühr war mir der Stress nicht wert. Ich dachte, alles sei erledigt.


    Ich habe also daraufhin noch drei Rechnungen erhalten - die erste über knapp 14 Euro, einmal 0,45 cent und einmal 1,88 Euro. Auf der Rechnung mit den 14 Euro war vermerkt, dass das Geld von meinem Konto abgebucht wird, auf den anderen beiden (wie ich im Nachhinein festgestellt habe) nicht mehr. Obwohl zumindest auf der Rechnung mit den 14 Euro noch vermerkt war, dass sie von meinem Konto abgebucht wird, ist dies nicht geschehen. Ich hatte nicht daran gedacht, das auf dem Kontoauszug zu kontrollieren. Eine Zahlungserinnerung oder meinetwegen auch kostenpflichtige Mahnung habe ich von 1&1 niemals erhalten - bei irgendeiner Mitteilung von 1&1, dass es noch offene Beträge gibt, die nicht abgebucht werden, hätte ich die Summe natürlich sofort überwiesen.


    Eine Zeit später kam ein Brief von BFS finance Inkasso: 1&1 hätte ihre Forderung über insgesamt 15 Euro und 17 cent an sie abgetreten. Zusammen mit zusätzlichen Inkassogebühren in höhe von knapp 24 Euro sollte ich das Geld innerhalb einer sehr kurzen Frist an das Inkassobüro überweisen.


    Erst durch diesen Brief ist mir aufgefallen, dass es noch offene Rechnungen gibt, die 1&1 nicht von meinem Konto abgebucht hat. Da ich keine Zahlungserinnerung oder Mahnung erhalten habe, war ich der Ansicht, mich nicht in Verzug befunden zu haben. Umgehend habe ich die Hauptforderung von 15,17 Euro an das Inkasso-Büro überwiesen und einen Brief per Einschreiben mit folgenden Punkten hinterhergeschickt:


    - "Ich stelle fest, dass dem schreiben keine Vollmacht oder Abtretungserklärung beilag und rüge dies. Unabhängig davon lege ich Ihnen gerne ohne Anerkennung einer Rechtspflicht den Sachverhalt dar."


    - Ich habe den Sachverhalt wie oben geschildert, insbesondere, dass ich niemals eine Zahlungserinnerung oder Mahnung erhalten habe und dass auf der Rechnung noch vermerkt war, dass das Geld von meinem Konto abgebucht wird.


    - Kopien der Rechnungen habe ich angehängt


    - "Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht habe ich die 15,17 Euro umgehend nach Erhalt Ihres Schreibens angewiesen. Da ich niemals eine Zahlungserinnerung oder Mahnung erhalten habe und mir die 1&1 Internet AG auf der Rechnung vom 05.04.2005 mitgeteilt hat, dass sie die Summe von meinem Konto einzieht, weise ich die Inkasso- und Mahnkosten zurück. Hätte mich die 1&1 Internet AG darauf hingewiesen, dass sie nicht wie auf der Rechnung angekündigt die Summe von meinem Konto eingezogen hat, hätte ich das Geld sofort überwiesen."


    Dann habe ich auf Antwort gewartet, die am 16.06. hier ankam: Keine inhaltliche Äußerung zu den von mir angeführten Punkten, sondern nur die erneute Aufforderung, die Inkasso-Gebühren in Höhe von 23,78 Euro bis zu 26.06. zu überwiesen, sonst werde die Sache an einen Rechtsanwalt weitergegeben. Ich fühlte mich nach wie vor im Recht, weil ich allerdings zur Zeit viel zu tun und keine Zeit weitere Auseinandersetzungen un 20 Euro hatte, habe ich die 23,78 auch noch einfach hinterher überwiesen. Ich dachte, damit sei die Sache endgültig erledigt.


    Denkste: Als ich wenig später bei Quelle bestellen wollte, bekam ich von Quelle die Auskunft, eine Bestellung sei nicht möglich - wegen fehlender Bonität. Vorher waren Lieferungen von Quelle an mich kein Problem. Wegen dieser Sache bin ich offensichtlich in irgendeine Inkasso-Datei geraten. Obwohl alles bezahlt ist - und meiner Meinung nach sogar mehr, als an Forderungen berechtigt gewesen wäre, tauche ich jetzt offensichtlich in irgendwelchen Schulderdateien auf, die mich daran hindern, woanders Verträge abzuschließen oder etwas zu bestellen.


    Jetzt meine konkreten Fragen:


    1.) War ich mit der Zahlung überhaupt in Verzug, wenn ich von 1&1 niemals eine Zahlungserinnerung oder Mahnung erhalten habe und auf der Hauptrechnung noch vermerkt war, dass das Geld von meinem Konto abgebucht wird?


    2.) Kann 1&1 unter diesen Bedingungen die Sache einfach an ein Inkasso-Büro abgeben? Waren die - von mir ja bezahlten - Inkasso-Gebühren berechtigt?


    3.) Wie kann ich am besten herausfinden, in was für eine Inkasso-Datei oder sonsitiges ich geraten bin? Wer ist da der Ansprechpartner, 1&1 oder das Inkassobüro? Wie gehe ich am besten vor, um das herauszufinden?


    4.) Kann ich irgendwie dagegen vorgehen, dass ich offensichtlich durch den wie oben geschilderten Vorgang in eine solche Datei geraten bin? Wenn ja, wie sorge ich dafür, dass das wieder gelöscht wird?


    Ich weiss, dass das hier kein Forum zur Rechtsberatung ist, aber vielleicht kann mir dennoch jemand helfen.


    Viele Grüße & vielen Dank im Vorraus,


    PvD

    Wie sieht das aus mit einer Vertragsverlängerung von einem Professional S in den Time&More 100 Student? Ihr habt geschrieben, dass das Angebot da nicht gilt, bezieht sich das nur auf die Auszahlungshöhe, oder gibt es das Sparguthaben grundsätzlich nur bei Neuverträgen?


    Und unabhängig davon: Wann müssen die Unterlagen da sein, damit das Angebot mit dem Sparguthaben noch geschaltet werden kann?


    Viele Grüße,


    PvD

    Hallo,


    da ich endlich aus meinem 1&1-Vertrag raus bin, suche ich jetzt nach einer möglichst günstigen Möglichkeit, die .de-Domain weiter auf mich registriert zu halten. Vorerst soll sie höchstens als Weiterleitung auf eine andere Seite benutzt werden - wann ich die Domain wieder wirklich brauche ist noch unklar.


    Deswegen suche ich jetzt nach der günstigsten Möglichkeit, mit der Domain zu einem Hoster umzuziehen, der eine einfache Weiterleitung, eine sog. "Visitenkarte" oder ähnliches anbietet. Wo ist sowas am billigsten?


    Mir bisher bekannt: Bei Freecity.de bezahle ich einmalig 9,99 Euro, dann nichts mehr, also keine monatlichen Kosten. Kennt ihr Alternativen? Bei Strato sind die sog. "Visitenkarten" ja mit über zwei Euro pro Monat ziemlich teuer geworden.


    Die Denic hat mit bis zum 6. Juli Zeit gegeben hat, den Umzug zu vollenden, würde ich mich über zeitnahe Tipps und Antworten sehr freuen.


    Viele Grüße,


    PvD

    Wie war das bisher, wenn Arcor-Bestandskunden die Möglichkeit gegeben wurde, in einen neueren Tarif zu wechseln bzw. von DSL 1000 auf 2000 zu anderen Bedingungen/Preisen upzugraden?


    Hat sich dann die Mindestlaufzeit geändert bzw. fing die wieder bei 12 Monten an? Hat die Umstellung eine Einrichtungspauschale oder so gekostet?


    Viele Grüße,


    PvD