Beiträge von Applied

    Noch was:


    Ich las, dass Number Transaktionen (inkl. Kartentransaktionen) in Echtzeit anzeigt.


    Welche andere deutsche Bank bietet das?


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Woanders gibt es Apps, durch welche alle Daten nur mit bewährter Verschlüsselung (HBCI) transportiert werden.


    Fragt sich nur, ob das besser ist. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von phone-company
    alleinstellungsmerkmale gibt es nicht


    Bei welchen anderen Bankkonten kann man abends um 21:30 mal schnell an der Kasse im Penny-Markt was einzahlen? :confused:



    Ich verstehe auch nicht ganz, wofür eine Bank ein "Alleinstellungsmerkmal" braucht. Viel wichtiger wäre mir, dass sie möglichst viele der für mich relevanten Dinge gut und zuverlässig macht.


    Die Kombination aus...


    - "Schufafreiheit" (schrieb phone-company)
    - Kostenfreiheit (auch ohne Lohneingang)
    - hipper App (ich kenn' die nicht, aber nehme an, die ist benutzerfreundlich?)
    - weitverbreiteter Bareinzahlmöglichkeit (ich persönlich mag Bargeld nicht, brauche es aber immer wieder)
    - kostenloser Abhebemöglichkeit (jaaa.. nicht ausnahmslos überall)
    - MasterCard-Wechselkursen ohne Fremdwährungszuschlag


    ...jedenfalls haben nicht viele Banken.


    Welche Bank bietet das denn so in Kombination an?

    Re: Preisvergleich für Hosting mit exotischen TLDs


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Wie ist es eigentlich mit der Preisstabilität solcher TLDs bestellt? Muss man damit rechnen, dass das 'Schnäppchen für 20 Euro' nächstes Jahr plötzlich das 10fache kostet? Der Konkurrenzdruck ist hier ja nicht so groß, wie bei .de o.ä.


    PS: Bitte keine Hinweise auf getrennte Order von domain und hosting


    Einige (viele?) Registries haben zumindest eine Liste akkreditierter Registrare, die man oft als recht brauchbaren Ausgangspunkt für eine Recherche nehmen kann. Mit Tochterfirmen und Resellern wird es freilich kompliziert, aber das kann man finden.


    Bzgl. dem letzten Satz: Ich weiss, von welcher Warte du das betrachtest. Getrennte Anbieter "überfordern" viele Nicht-Fachleute. Und das mit den DNS-Servern kann Laien leicht überfordern. Erlaube mir trotzdem den Hinweis, dass für mich die Hinweise nach Preisstabilität von "Schnäppchen" und "keine getrennte Order" nicht ganz zusammenpassen mögen.


    Meine Erfahrung ist, dass spezialisierte Domainanbieter für "exotischere" Domains oft wesentlich (!) günstiger sind. Bzw. umgekehrt, dass "gute" Hoster exotischere Domains gar nicht führen, oder nur zu wahren "Apothekenpreisen" anbieten. Preisunterschiede von 50, 100% und mehr kommen da nicht selten vor.

    Re: Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    aber es wird niemals soweit kommen, dass der persönliche Wohlstand des Einzelnen (einheimischen) wirklich dadurch eingeschränkt wird


    Mit Verlaub, aber ich finde diese Aussage irgendwie etwas naiv.
    Dafür eine einfache Überschlagsrechnung: Bis zur nächsten Bundestagswahl kommen (ohne gravierende rechtliche und auch faktische Änderung des status quo) 3-4 Mio. Flüchtlinge, die bleiben dürfen. Je eine Million pro Jahr. Das erscheint hoch, aber durchaus nicht unrealistisch. Im September wurden beispielsweise 164.000 Asylsuchende registriert, das sind aufs Jahr gerechnet 2 Mio. Wenn davon die Hälfte bleiben darf. Dann scheint es auch möglich, dass dank des Familiennachzugs noch einmal 3 nachzugsberechtigte Personen kommen. Da schafft Deutschland allein bis zur nächsten Bundestagswahl das Potential für 10 Mio. aufgenommene Migranten auf kurzfristige Sicht.


    Mal abgesehen von der Unterbringungsproblematik könnten das in nicht allzu langer 5 Mio. Arbeitslose sein. Dazu noch der bisherige Arbeitslosenbestand... damit hätte Deutschland schon weit mehr (!) Arbeitslose als jemals zuvor in seiner Geschichte. Das muss jemand finanzieren. Meinst du, das schränke den Wohlstand des einzelnen nicht (potentiell) ein?


    Ich will nicht mal behaupten oder beschwören, dass es "wahrscheinlich" so kommt. Aber ausschliessen im Sinne von "es wird niemals soweit kommen" würde ich das jetzt sicher auch nicht. Wer hätte 1984 in der DDR den Fall der Mauer vorausgesehen? Ich bin mir sicher, dass da viele der festen Überzeugung waren, die habe noch lang Bestand.


    PS: Deutschland hat sich in den letzten Jahren auch ökonomisch relativ stark entwickelt - aber auch das ist nicht in Stein gemeisselt. Eine Wirtschaftskrise kann plötzlich kommen - und aufgrund der Lage der Staatsfinanzen und des Zinsniveaus sind den Zentralbanken dann zumindest klassisch bekannte Stimuli verunmöglicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    Beispielsweise wollte ich eigentlich demnächst ein Auslandssemester antreten, bis ich schnell gemerkt habe, wie teuer das ganze eigentlich ist. Deshalb muss ich nun schauen, ob ich nicht irgendeine Förderung für Normalos in Anspruch nehmen kann. Leider ist es oft ein langwieriges Bewerbungsverfahren für interessante Auslandspraktikas.


    Die veröffentlichten bzw. berechneten Lebenshaltungskosten für klassische Auslandssemester verhalten sich allerdings teilweise analog dem klassischen Expat-Phänomen: Stark überdurchschnittlich. Mit einem lokalen Lebensstandard kann man auch in vielen Gegenden teils sehr deutlich sparen. Ebenso muss man sich ggf. auch nicht auf die vorgegebenen Austausch-/Partnerhochschulen der eigenen Hochschule halten, sondern kann mit etwas Glück und Eigeninitiative - bspw. als studentischer "Freemover" - über diesen "Tellerrand" hinweg "auf das Wunschland sehen".


    Ich interessiere mich so bspw. momentan für einen Auslandsaufenthalt u.a. in Jordanien oder dem Libanon.

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Verdrängt? Eigentlich werbe ich dafür, endlich wieder zum Grundthema zurückzukehren und hier nicht wieder die x-te Flüchtlingsdiskussion aufzumachen.


    Das Flüchtlingsthema ist allerdings nunmal ein sehr wesentlicher Bestandteil der Diskussion "Wie seht ihr die Zukunft in Deutschland?"


    Schliesslich hat auch die Kanzlerin "die Flüchtlingskrise als größte Aufgabe seit der Deutschen Einheit und "historische Bewährungsprobe"" bezeichnet. Und das meines Erachtens zurecht.

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Ich dachte ja immer, dass es bei Argumenten um...
    Aber das sei jedem selbst überlassen.


    Das war ja auch kein Argument. Die Feststellung, dass du hier mit Killerphrasen und Totschlagargumenten ankamst, ist nicht mehr als... eine Feststellung eben.


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    ...die Qualität und nicht um die Schnelligkeit geht.


    Vielleicht solltest du - im Sinne der "Qualität" dann nicht anderen (mir) wiederholt unspezifische persönliche Vorwürfe machen (dass sie hier anderen die Worte im Mund verdrehten), sondern auf die Inhalte eingehen.


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Grundsätzlich bin ich ja offen für gegenläufige Positionen, wenn sie mich denn überzeugen.


    Aha. Und wenn sie dich "nicht überzeugen", bist du nicht mehr "offen"?


    (...sondern greifst andere persönlich an?)

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Schön Wikipedia zitiert, was?


    Ja, weil es schneller ging, als es selbst zu formulieren.
    Ist ja nicht so, als hätte ich das verheimlicht.
    Ich hatte es ja von Anfang an im Beitrag direkt verlinkt.


    Schön, nun sind wir schon mehrere Beiträge lang auf der Metaebene.
    Gewissermassen "erfolgreich" hast du damit die eigentliche inhaltliche Diskussion abgewürgt und verdrängt.

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Du glaubst docj nicht ernsthaft, dass ich auf den Unfug eingehen werde.


    Das war die andere Möglichkeit, die ich erwartet habe (ich hätte sie ehrlich gesagt zuerst erwartet):
    "Ich werde mich doch nicht herablassen, auf diesen Mist einzugehen".


    "Totschlagargumente sind inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile.


    Solche Phrasen sollen entweder Widerspruch verhindern („totschlagen“), der Ablehnung oder Ablenkung dienen, der Herabsetzung der Gesprächspartner dienen oder mehrere dieser Ziele gleichzeitig erreichen


    Im Gegensatz zum Totschlagargument fehlt der Killerphrase aber der argumentative Schein, der damit unmittelbar die Absicht ausdrückt, ein Gespräch, eine Diskussion oder einen kreativen Prozess beenden zu wollen.


    Beispiel: Killerphrase: „Das hat doch keinen Sinn!“, „Das ist Unsinn!“"

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Applied, es ist leicht zu durchschauen, wie Du argumentativ tickst:


    Jemand sagt A
    Du machst daraus dann ein B, welches Du aus A herausphantasiert
    Und dann kommst Du mit C, was dann B entkräften soll.


    Du kommst jetzt etwa zum dritten oder vierten Mal mit diesem "persönlichen" Argument. :rolleyes:
    Ich kann es durchaus ab, wenn du deine persönlichen Spitzen (wie "von Geschichte keine Ahnung") hier einfliessen lassen musst.


    Deine ständigen nebulösen Vorwürfe, dass ich hier "anderen das Wort quasi im Mund umdrehen" würde, sind aber - sorry - unter aller Sau! :flop:
    Bitte lass diese billigen Argumente ad hominem einfach bleiben - oder schreib ENDLICH MAL KONKRET, was du mir vorwirfst!


    Was ist "A", "B" oder "C"?
    Was "phantasiere" ich irgendwo?
    Wo genau soll ich "A zu B zu machen"?
    Wo, was habe ich falsch verstanden, falsch aufgegriffen?





    Ich buchstabier dir das Geschehen hier aber jetzt gerne nochmal, wie ich es interpretier(t)e:


    1. skater schrieb "Mutti Merkel hat entschieden, daß wir demnächst (...) und unseren gesellschaftlichen Wohlstand an ungebildete Habenichtse abgeben müssen. Wir müssen auch eine hohe Arbeitslosigkeit haben"


    Es ist offensichtlich, dass sich dies auf die aktuelle Situation mit den Flüchtlingen bezieht, für die die Bundesarbeitsministerin eine hohe Arbeitslosigkeit vorhersagt. Und die Hauptherkunftsländer 2015 (welche auch medial am meisten beachtet werden) sind nunmal Syrien, Irak und Afghanistan. Zumindest die muslimischen, die man ja gemeinhin mit Selbstmordattentätern assoziiert, auf die er anspielt. Und für diese Länder konstatieren Arbeits- und Innenminister auch die geringere Bildung.


    Kurz gesagt: Ich interpretiere das so, dass sich skatet hier (nicht ausschliesslich) aber vor allem auf syrische und eben auch irakische und afghanische Flüchtlinge, die er als "ungebildete Habenichtse" bezeichnet.


    2. tetovar greift genau diese Bezeichnung auf und schreib "Diese "ungebildeten Habenichtse" haben Dir erst den Wohlstand ermöglicht, weil die ausgebeutet und ausgenutzt werden" Da er diese "diese "ungebildeten Habenichtse" ja wortwörtlich aufgreift, unterstelle ich durchaus, dass tetovar damit auch (nicht ausschliesslich, aber vor allem) das auch so meint und wie skatet. Und eben auch auf jene Herkunftsländer bezieht.


    3. Und auf meine explizite Nachfrage, wie Flüchtlinge aus genau diesen drei Ländern ausgebeutet wurden, bestreitet er das ja auch gar nicht, sondern bejaht, dass er diese als "indirekt ausgebeutet" subsumiert. Auch du siehst


    4. Und ja, den Satz "haben dir erst den Wohlstand ermöglicht", interpretiere ich so, dass "wir" eine besondere "Schuld" diesen Menschen ggü. hätten.


    5. Ich hingegen bestreite diese "historische Schuld", bzw. meine, dass diese Argumentation irgendwo "beliebig" ist, da sie für quasi alle (ärmeren) Menschen auf der Welt irgendwie gilt.