Beiträge von dw4817

    Ich dachte dabei an neue BTS in Einkaufszentren oder in der U-Bahn, dass diese vielleicht gar nicht mehr mit GMS versorgt werden? Wenn es keine "only LTE" Funkzellen gibt, dann wäre für meinen Vater auch kein LTE fähiges Handy erforderlich.

    In dem Münchner S-Bahn-Stammstreckentunnel gibt es mittlerweile einige Abschnitte, die von O2 nur noch mit LTE 1800 und LTE 2100 versorgt werden. Ob dort das GSM 1800 der benachbarten Station als Ersatzversorgung "hinüber" reicht kann ich mangels GSM-only-Gerät nicht beurteilen.

    Der Paketverlust bei den einzelnen Hops vor dem Ziel zeigen trotzdem einen Paketverlust an.

    Nochmal: Die ausbleibende ICMP-Replies an Hops "auf der Strecke" sind keine Paketverluste sondern ein ICMP-Rate-Limit des jeweiligen Routers. Diese haben keine Auswirkungen auf die Qualität der Ende-zu-Ende-Verbindung (sonst würden die Netzbetreiber keine ICMP-Rate-Limits an den Routern konfigurieren).

    Gäbe es an/ab der jeweiligen Stelle Paketverluste, dann würden diese konsequent bis zur Gegenstelle des Traces bestehen bleiben.


    Und nochmal: Das ist OT, willst Du das weiter diskutieren, mach bitte einen separaten Thread auf, ich und andere interessierte kommen dann gerne mit rüber.

    Siehe hier. Rumgespacke bei den O2 Servern:


    o2rfjs3.jpg

    Wo siehst Du "rumgespacke"?

    • Die Paketverluste an einzelnen Hops auf der Strecke sind irrelevant, das sind einfach Router (nicht Server) die ein ICMP-Rate-Limit konfiguriert haben (schließlich ist die Beantwortung von Pings nicht ihre Aufgabe).
      => Relevant für die Qualität des Datenstroms wären Ende-zu-Ende-Paketverluste die im Screenshot aber nicht vorkommen.
      => Gäbe es einen Peering-Engpass, dann wären ab der Stelle bis zum Ende durchgehend Paketverluste.
    • Es gibt - abseits des LTE-Teilstücks - keinen schlagartigen Anstieg der Latenzen sondern nur einen gleichmäßigen Anstieg.
      => Gäbe es einen Peering-Engpass, dann wären die Latenzen ab der Stelle durchgehend deutlich höher.

    Nix für ungut, aber die fehlerhafte Interpretation der Pingplotter-Ausgabe spricht dafür, dass Dir das Wissen und die Erfahrung fehlen, Peerings irgendeines Netzes korrekt zu bewerten. Es mag sein, dass das O2-Mobilfunknetz bei Dir aus anderen Gründen nicht geeignet für Onlinespiele ist, aber mit den Peerings haben Deine Probleme nichts zu tun.


    Da das hier langsam OT ist: Falls Du weiter darüber diskutieren willst, schlage ich einen separaten Thread vor.

    Natürlich ist Telekoms Peering auch nicht perfekt. Aber weitaus besser als O2.

    Nein, ist es nicht. Ich habe mich jahrelang intensiv als darunter leidender Telekom-Kunde mit dem Thema Peering-Politik beschäftigt.


    Es gehört zum Geschäftsprinzip der Telekom die Peering-Kapazitäten bewusst "auf Anschlag" zu halten um Transit zu verkaufen. Das merkt man, wenn man als Kunde die T1-Interkonnektionen monitored, das erfährt man aus der "Szene" der Peering-Koordinatoren, das sieht man wenn man sich die vorhandenen Peerings (https://radar.qrator.net/as3320/peerings) anschaut und mit anderen Netzen (https://radar.qrator.net/as6805/peerings für O2) vergleicht.


    O2 und Vodafone hingegen können dieses Geschäftsprinzip garnicht verfolgen, weil sie kein Tier-1-Netze sind. Dementsprechend müssen diese Netze mehr Wert auf Peering legen, weil sie dadurch Transitkosten sparen können.

    Warum kann O2 nicht zumindestens die Peering und Pingperformance von Telekom und Vodafone liefern?

    Gerade in Sachen Peering ist O2 (AS6805, offene Peering-Policy) deutlich vor der Telekom (AS3320; restriktive Peering-Policy, T1-Interkonnektionen absichtlich congested um CDNs und Hoster zum Kauf von Transit zu bewegen) und etwas vor Vodafone (AS3209; selektive Peering-Policy).


    Wenn ein Produkt, das nicht als "Festnetzersatz" beworben wurde auch keine Festnetzeigenschaften hinsichtlich RTTs ("Pingzeiten") und Datenraten erfüllt, dann wundert mich das ehrlich gesagt nicht.

    Sector ID der 1,8 GHz LTE Zelle ist 25, hexadezimal 19. Was auch immer mir das nun sagt. Mit euren Zahlen hat es keine Übereinstimmung.

    Das entspricht dem alten Sektor-ID-Schema (für Nicht-SRAN-Standorte) für LTE 1800 (25, 26, 27, ...). Sobald das von 25 auf 41 geändert wird, wird es interessant.


    Sieht für mich nicht nach 256 QAM aus.

    Was ja jetzt erstmal nichts mit 4G oder 5G zu tun hat, da beide mit 64 oder 256 QAM laufen können.

    Ich hab letztens ja in Teublitz die eNb 81944 geloggt mit 1,3,20,28
    Allerdings mit ganz anderem Sektorschema, auch wenn ich schwören hätte können, dass da ein SRAN Swap mitgekommen wäre. Ein Vollausbau macht doch heute ohne keinen Sinn mehr.
    1,2,3 -> 800
    25,26,27 -> 1800
    30er -> 2100
    49, 50, 51 -> 700

    Oder ist in Bayern das Schema anders?

    Das ist das alte Prä-SRAN-Schema (Bayern oder nicht spielt da keine Rolle). Siehst Du an diesem Sender auch daran, dass er noch mit den alten GSM-Cell-IDs läuft. Mit der SRAN-Umstellung werden die dann in aller Regel auch neu nummeriert.


    Ich erwarte, dass die 81944 bald auf SRAN umkonfiguriert wird, dabei dann das SRAN-Sektor-Schema bekommt und auch dann L07 verschwindet (und zu NR07 wird).


    Die Cell ID ist bei mir immer noch im alten Format. Als 8 stellige Ziffernkombination.

    Mach eine Division mit Rest durch 256: Der Rest ist die Sektor-ID, das Divisionsergebnis ohne Rest ist die eNode-ID.

    (Oder für IT-ler: Die unteren 8 Bit sind die Sektor-ID, die oberen 24 Bit sind die eNode-ID.)


    Mit eNode-ID und Sektor-ID kommst Du hier und bei Cellmapper leichter an Informationen als mit der rohen eCell-ID.