Nö, ist es nicht.
Der Anlass für die Identifikation ist durch die zu identifizierende Person zu bestätigen, auch damit für diese klar ersichtlich ist, wofür sie sich identifiziert. Die Mitarbeiter sind dahingehend zu schulen, dass sie zweifelsfrei feststellen, dass die zu identifizierende Person nach eigenem Willen das jeweilige Produkt beim entsprechenden Anbieter erwirbt (Gefährdung durch Phishing, Social Engineering, Verhalten unter Druck durch zweite Person etc.).
Kann man Gedanken lesen? Wohl kaum.
Also kann man auch die Gründe, aus denen eine Person handelt, eben nicht zweifelsfrei erkennen.
Man kann lediglich abfragen, ob die Person zu verstehen scheint, was sie da gerade macht. Aber auch da kann auch nicht in den Kopf gucken, ob derjenige eine "Kontoeröffnung" oder "Freischaltung" wirklich versteht. Sowohl spachlich, als auch von den Konsequenzen.
Und wer als "Produkttester" die Identifizierung testen soll, sich dabei aber nicht als Tester zu erkennen geben soll, der bekommt das wahrscheinlich auch hin. - Also ich bekäme das auf jeden Fall hin!
Das solche Jobs Fake sind und Leute so zum Strohmann wieder Willen und Wissen werden sollen... ich weiß das. Aber wie bekäme der Identdienstleister jetzt heraus, dass dies im konkreten Identifizierungsfall zweifelsfrei nicht so vorliegt?
Ich wüsste nicht wie. Am wenigesten wohl durch Wortratespielchen, die im Wesentlichen Ungebildetere und nicht-Muttersprachler benachteiligt.
Abgesehen davon, Videoident hat eh ziemliche Probleme, aber andere. Und so langsam sollte es jeder mitbekommen (haben) ...