Ersetzt wird sie nicht wirklich, sondern es wird eine zweite SIM mit der hinein portierten Nummer von LC geliefert.
LC hat halt nur ein Simulation einer Portierung in den laufenden Vertrag. Und unter techn. Gesichtspunkten eine schlechte dazu. Tariflaufzeit, Verbrauch wird nicht übernommen, sondern der entsprechende Tarif/Option auf der neuen SIM einfach neu gestartet (was aus Kundensicht nicht mal schlecht ist, im Gegenteil), und Guthaben wird nur zögerlich und stückweise umgebucht. Technisch halt 2 unabhängige Anschlüsse.
Darin liegt mMn auch der Grund, warum die Portierung "zum/nach Vertragsende" (techn. ja zutreffend, aber rechtlich wohl nicht) bei LC schon immer möglich war.
Die Frage, wem die alte überschriebene Rufnummer nun gehört, ist schon berechtigt.
Jein. Wem die Nr. "gehört" ist doch klar, den bisherigen Nutzer/Kunden. Die Frage ist vielmehr, ob dieser nach dem Überschreiben noch ein Rechtsanspruch auf eine Weiternutzung hätte, ober gerade eben darauf verzichtet hat.
Das TKG sagt über diesen Fall nichts, also gibt es wohl auch keinen gesetzlichen Rechtsanspruch. Ansonsten wären die meisten Anbieter auch rechtsbrüchig gewesen, weil es außer LC bisher keiner anbot. (Über die AGB könnte ein dann vertraglicher Anspruch eingeräumt werden.)
Ist dann jetzt wohl so, wie mit der Portierung bis zu 90 Tagen nach Vertragsende. Anbieten/Ermöglichen kann der Provider das zwar, aber gesetzlich steht einem nur die Portierung bis 30 Tage nach Vertragsende zu.