Beiträge von tobmobile

    Lange geplant und fast genau so lange hinausgezögert, nun habe ich es endlich getan: Vor einigen Wochen habe ich meine öff. bekannte "Hauptnummer" von Telekom wegportiert, zu Lidl.

    Hat auch alles soweit geklappt. Vom Versand der neuen SIM, bis zur Übertragung des Guthabens der schon länger benutzen Lidl Karte (durch eine Verwandte), deren Rufnummer auf diesem Wege vernichtet werden sollte.


    Bei den ersten eingehenden Anrufen ist mir etwas aufgefallen. Es wird zum Beginn des Klingelns "Anruf umgeleitet" (SE K800i) bzw. auf Android (Honor 6X) "SIM1: Weitergeleiteter eingehender Anruf" angezeigt.

    Dem A-Teilnehmer wird auch eine entsprechende Anzeige dargeboten.


    Ich hielt es erst für einen Effekt, der durch die Portierung bedingt wäre. (Aber das würde nicht mehr die weiteren Beobachtungen erklären.)


    Eine weitere Lidl- SIM mit im Sommer 2021 aufportierter Nr. (von o2) zeigt dieses Verhalten momentan nicht.

    (Dort kommen aber eher weniger Anrufe rein. Aufgefallen war mir bei Inbetriebnahme der SIM jedenfalls nichts, der Nutzerin später auch ebensowenig. Habe aber nicht so genau drauf geachtet. Ich denke, dass es mir wahrscheinlich aufgefallen wäre.)


    Und jetzt wird es interessant:

    Eine gestern neu aktivierte Lidl SIM (mit orignaler Nr. vom Starter Paket) hat diesen Effekt auch. Diesmal ganz ohne Portierung.


    Womit klar ist, es kann nicht alleine an der frischen Portierung liegen. Und es sind nur einige Lidl SIMs betroffen, andere wiederum nicht.


    Vielleicht ist das jetzt bei frisch aktivierten SIMs so? Und war im Sommer 2012 aber wohl noch nicht so.


    Dass die Anrufe im klassische Sinne umgeleitet wurden, kann ich sicher ausschließen. Also in dem Sinne, dass vom A-Teilnehmer eine andere Nummer gewählt wurde. Ob Vodafone da technisch im Hintergrund etwas 'unkonventionelles' treibt, das bei einigen SIMs dann alle Anrufe als umgeleitet flaggt, ich vermute ja sowas. Aber was und warum?


    @ all

    Habt ihr auch solche Beobachtungen gemacht?

    Oder Ideen was da genau passiert?


    PS: Alles im 2G Netz von Vodafone.de, weil VoLTe kann mein Android Gerät nicht.

    Die Hospitalisierungsinzidenz ungeimpfter liegt in allen Altersgruppen klar über denen geimpfter. Bei geboosterten liegt sie noch mal tiefer.

    Die wegen Covid-19 im KKH sind.


    Bei Aufnahme ins KKH werden alle getestet, und ist jmd. postitv -> Isolierstation. Das sind Zufallsbefundungen, teils asymtomatisch. Diese zählen aber auch als "Covid-Patient", und müssen auch zum Schutz der anderen Patenten isoliert werden. (Diese Zahlen sind wohl von @Truthahn gemeint.)


    Ein Äpfel Birnen Obst Vergleich.


    @Truthahn Sind die Ungeimpften lokal diejenigen, die eher jung und gesund sind, und damit eh schon ein geringeres Risiko für einen Krankenhausaufenthalt haben?

    So würde ich mir die (lokal) starke Unterrepräsentierung der Ungeimpften erklären.


    Covid-19 ist auch nicht über alle Altersgruppen einheitliche Inzidenz. Ist bei euch, im Vergleich zu früher, die lokale Inzidenz der älteren (eher geimpften Risikopatienten) im Verhältnis zur lokalen Gesamtinzidenz (über alles Altergrupppen hinweg) gestiegen?


    Und wenn man nur sehr wenige KKHs betrachtet, dann werden statistische Ausreißer auch häufiger und größer. Also nicht zu viel rein interpretieren.

    Wer ist eigentlich die Quelle der Zahlen?


    Ich habe so einen Verdacht, dass jede mRNA-Impfung das Immunsystem des Wirtes für eine Weile schädigt. Wenn dann in dem Zeitfenster (paar Wochen bis paar Monate?) eine Infektion kommt (egal womit), ist Ende Gelände.
    Jede Folge-Impfung schädigt wieder für eine Weile, und möglicherweise mehr als die Impfung davor.

    Dieser Gedanke ist ja nicht neu...

    https://www.dw.com/de/faktench…unabwehr-nicht/a-59028649

    ... aber wohl doch nur ein Mythos.

    Transport-Verschlüsselung ist schon ein Schritt. Eine ganze Menge. Auch weil die Kabel in der freien Luft schweben, manchmal sogar das Haus des Nachbarn durchlaufen, außen am Haus entlang, dann diese freistehenden Kasten auf der Straße, über Internet-Verbindungen kreuz und quer durch das Internet. Eine Transport-Verschlüsselung reduziert die Angriff-Möglichkeiten auf die Telekom Deutschland und mich.

    Ich habe ja nix gegen Transportverschlüsselung an sich. Ist ja eine sinnvolle Sache.


    Nur viele verwechseln das leider mit End-to-End-Verschlüsselung, und wähnen sich dann in falscher Sicherheit.

    Und Telekom Deutschland musst Du erstmal dazu bringen, Dich abzuhören. Vorteil: Die Daten und Kontrolle verbleiben in Deinem Rechtsrahmen, also Deutschland.

    Na ja, nur wenn der Anruf nicht in ein externes Netz geht. Und da tut es ja öfters mal. Auch ins nicht-EU Ausland.


    Nicht mehr. Dadurch dass sich alles in Richtung IMS bewegt, kannst Du sogar innerhalb der Wallet-Gardens der Netzbetreiber inzwischen Netzbetreiber-übergreifend EE2E fahren.

    Wäre schon interessant. Welche Netze können das schon? Die Vodafone Mobilnetze (DE, UK, UA), dus.net wären da von bes. Interesse. Wo kann man sich da informieren?


    Das wäre nicht nur eine Gesetzes-Änderung, sondern auch noch ein Eingriff in die (deutschen) Grundrechte. Jeder darf in Deutschland EE2E machen. Ich, Du, ein Priester, ein Arzt und ein Verbrecher. Und das schon seit Jahrzehnten. Ist sogar vergleichsweise Easy.

    Das man es darf, ist eine Sache. Dass die Netzbetreiber einen dabei unterstützen, oder zum. auch zukünfig keine Steine in den Weg legen müssen eine andere.


    Zum Thema E2EE allgemein:

    Zitat

    Nutzt RCS eine end-to-end encryption? Oder ist das für die Zukunft geplant?

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und in der EU haben sich nicht geändert – eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung ist für Telekommunikationsunternehmen nicht zulässig.

    https://telekomhilft.telekom.d…n-euch-diese/td-p/4258264


    Sieht für mich danach aus, das E2EE zu ermöglichen ein TK-Unternehmen mind. in eine rechtliche Grauzone bringt, oder ganz in die Illegalität.

    Du darfst parallel zu SDES-sRTP auch DTLS-sRTP bzw. ZRTP-sRTP anbieten, was auch bei Verwendung der Telekom Deutschland dann End-to-End-Encryption (E2EE) bietet; siehe oben meinen Link. Hat Dein Gegenüber kein E2EE, fällt die Verbindung auf SDES-sRTP zurück.

    Mit spezieller Hard- oder Software, dann aber auf beiden Seiten. Das ist aber bei weitem nicht der Normalfall. Und von Mobilfunkgegenstellen sehe ich da absolut nix. Oder was hab ich übersehen?


    In Deutschland haben wir keinen Zwang, dass Du nicht verschlüsseln darfst.

    Noch würde ich sagen, noch! Privat wird es sicher weiter möglich sein, dann aber ohne Involvierung der Telekom bzw. des öffentlichen Telefonnetzes.

    Ich spiele hier klein-Telekom über VoIP/SIP, mich kann jeder aus der Welt anrufen. Wer will, Ende-zu-Ende verschlüsselt. Mit Video. Mit HD-Voice+. Kostenlos. Man braucht nur Strom und Internet (auch IPv4 oder IPv6 ist egal). Unter meiner E-Mail-Adresse. Unter meiner Festnetz-Nummer.

    Ok, E2EE vom Vodafone Mobilfunk zu dir, wie würde das gehen? Und wie sieht man, dass es E2EE ist?


    Jetzt sag nicht, ich bräuchte eine extra App. Dass das ginge, das ist mir ja sonnenklar. Nur wäre das halt keine klassische Telefonie mehr!

    WhatsApp als Beispiel bildet die Telefonie sogar recht weitgehend nach, ist aber dennoch keine. Da ruft man zwar scheinbar die Telefonnummer an, aber der Telefondienst ist trotzdem nicht mehr beteiligt. Da kann die SIM zu der Nr. sogar in der Schublade liegen. Tut sie bei mir ja seit Jahren schon.


    Ich glaub es ist eh nur ein Missverständnis. Ich rede dem Threadthema entsprechend von Telefonie per VoIP am öff. Telefonnetz. Da ist es mit E2EE recht aufwändig bis unmöglich (bei Mobilfunkgegenstellen). Sobald ich sage E2EE ist verpflichtend, dann kann man das komplett vergessen.


    Die Sinnhaftigkeit und Möglichkeit E2EE bei VoIP zu nutzen ist aber ein ganz anderes Thema. Da gibt es ja beinahe schon zu viele Möglichkeiten, die aber untereinander alle nicht interoperabel sind.


    SIP ist völliger Rotz, hält sich nicht an das ISO/OSI-Schichten-Modell und so weiter. Ich wäre der Erste, der sich freuen würde, wenn wir unsere Telefonie-Anbieter und damit auch SIP endlich los würden. Leider werden wir SIP nicht mehr los werden, denn es in Mobilfunk inzwischen Standard ist. Ironischerweise dort nicht über SIP-over-TLS mit SDES-sRTP sondern über ein VPN abgesichert (genauer IKEv2). Übrigens: Auch hier könnten die Mobiltelefon-Hersteller einfach so DTLS-sRTP optional parallel anbieten. Aber keiner macht es.

    Technisch, ja. Aber der Staat will seine Lauschmöglichkeit nicht verlieren. Sobald das mehr als eine Nischenanwendung würde, wird er wach. Dann wars das, zumindest mit E2EE.