Beiträge von tobmobile

    Wenn man will findet man immer eine Ausrede. Mein Getränkemarkt um die Ecke nimmt immer alles zurück, insofern es Mehrweg ist. Unabhängig davon ob es überhaupt in Sortiment ist.

    Für regionale Marken vom anderen Ende Deutschlands kann ich mir es ja noch vorstellen, darüber hinaus aber eher weniger. Und wenn doch, vermute ich eher Kulanz/Kundenservice. So oder so, du hast auf jeden Falle einen guten Getränkemarkt.


    Aber vielleicht gibt es ja schon eine internationale Kooperation unter den Mehrwegsystemen, zumindest innerhalb Europas? (Habe aber noch nicht davon gehört.)

    Aber was passiert bei nur national (und nicht in Deutschland) aktiven Herstellern mit indiviuellem Flaschendesign? Wie wird die teilweise nötige Währungsumrechnung gehandhabt?


    Hab ja schon bei unverdächtigen Kandidaten wie Granini etliche Versuche gebraucht um mal eine Rücknahme hinzubekommen. (Es lagen nur 1-2 Monate zw. Kauf in der Nachbarstadt und Rückgabeversuchen im Heimatort.)

    Und was ist mit dem Mikroplastik den du mit jedem Schuck aus solch einer PET-Flasche mit konsumierst?

    Bei Wasser schmecke ich das sogar deutlich raus. Trinkbar ist es zwar, aber nicht genießbar (im wortwörtlichen Sinne).

    Freiwillig tue ich mir das nicht an; ausser ich stehe kurz vor der Dehydrierung und es ist keine Alternative verfügbar.

    Ganz so einfach ist es aber nicht.


    Zitat

    1. Umweltvorteile von Mehrweg

    Sind Mehrwegflaschen immer umweltfreundlicher als Einwegflaschen?

    Die Kaufempfehlung heißt: Getränke in Mehrwegflaschen aus der Region. Mehrwegsysteme sind grundsätzlich umweltfreundlicher als Einwegsysteme, wenn die Flaschen vielfach gespült und wiederverwendet werden und die Transportwege gering sind. Damit werden unsere begrenzten Naturressourcen geschont. Großen Einfluss auf die Umweltwirkungen haben der Flaschenpool und die Logistik. Ein kritischer Punkt hierbei sind lange Transportwege, weil beispielsweise die Wege vom Abfüllort zur Verkaufsstelle zu weit sind. Leider werden auch immer öfter Getränke überregional verkauft, die in individualisierten Mehrweg-Flaschen abgefüllt sind. Diese Flaschen müssen dann wieder zum ursprünglichen Abfüllort zurücktransportiert werden.

    Wo genau die Grenze der Transportentfernung liegt, wo der ökologische Vorteil von Mehrwegflaschen aus PET oder Glas gegenüber PET-Einwegflaschen schwindet, ist schwer zu bestimmen. In einer Studie für die Deutsche Umwelthilfe wird davon ausgegangen, dass bis 600 km (einfache) Transportdistanz Mehrwegsysteme vorteilhaft sind.

    Die Faustregel ist daher: Regional abgefüllte Getränke in Mehrweg-Standardflaschen kaufen – oder auch direkt statt Flaschen-Mineralwasser lieber Leitungswasser trinken.

    https://www.nabu.de/umwelt-und…weg/nabumehrwegguide.html


    Für Edelwasser aus Italien, konsumiert in Norddeutschland hast du bedingt recht. Für das Eifelwasser am Niederrhein getrunken eher nicht, und für Wasser und Bier aus der selben Stadt schon gar nicht.

    Der Vorteil eines Pfandsystems ist zum einen die Geldverteilung von arrogant auf fleißig ...

    Von arrogant zu fleißig also? Dann gehör ich bei dir wohl in die Schublade der Arroganten.


    Also ich ab mit meiner Zeit besseres zu tun als von Laden zu Laden zu tingeln um jedes Mehrweg-Pfandglas (bzw. Flasche) wieder los zu werden. Oder (Internet-)Recherche zu betreiben wer das Produkt in der Nähe anbietet, dann dort hinzufahren... um dann festzustellen, das Produkt gibt es dort zwar (noch), aber (mittlerweile) in einer anderen Verpackung (Glas/Flaschen-Typ/Größe). Ergo: Keine Rücknahme.


    Oder auch (teils etliche Jahre bis Jahrzehnte) zu warten bis ich am Kaufort bin (der teils auch in weiter entfernten Ländern liegt, die ich in ansehbarer Zeit nicht bereisen werde), und die Gläser/Flasche(n) so lange zu lagern, um dann festzustellen: Laden existiert nicht mehr, das Produkt wurde zwischenzeitlich aus dem Sortiment genommen, die Verpackung geändert, oder der Käufer hat sich falsch erinnert oder gar absichtlich Quatsch erzählt: Und erwartbar wieder keine Rücknahme.


    Oder Quer- bzw. vom Ende her gedacht: Alles, insbesondere was nicht am Heimatort gekauft wurde, und für mich auf absehbar 12 Monate keine sichere Rücknahmeoption (an bekanntem Kaufort) hat, verlässt nur einmal mein Haus. Was ich dann lokal nicht zurückgeben kann, landet noch taggleich im Altglascontainer.


    Verwertet wird es damit zwar irgendwie auch noch, aber es gibt nicht immer Pfand zurück! - Klar ginge es besser. Genormte Flaschen und Gläser. Gabs ja schon mal einigermaßen flächendeckend für Wasser und Bier, lange bevor der unsägliche Einweg- und Plastiktrend began.


    In der Landschaft lasse ich mein Zeug eh nicht liegen, ganz egal ob da Pfand drauf ist. - Anderer (fremder) Leute Zeug aber schon! Schon aus Hygienegründen. (Macht mich das vielleicht leicht Arrogant? ^^)


    Der Vorteil eines Pfandsystems ... dass der Müll zumindest nicht in der Umwelt liegen bleibt...

    ... die aber dabei unnötigerweise plattgetreten wird!


    Ein gelegentlicher städtischer Reinigungstrupp wäre wesentlich schonender als die täglichen 20 Pfandsammler, die durchs Grüne trampeln, nur um vom Wind verwehte PET-Flaschen in den entlegendsten Büschen zu suchen, die von den vorherigen Sammlern entweder übersehen oder erst in den letzten Minuten dort hingeweht wurden.

    Mit den eigen Bildern meinte ich jene, die man eben nicht nur gespeichert hat, sonder die eigenen, privat erstellten - jene die sich also nicht in der Datenbank befinden dürfen.

    Es sind ja eben keine Bilder in der Datenbank, sondern nur deren Hashs. Und bei einer zufälligen Hashkollision ist der Hash deines privates Bild dennoch in der Datenbank. Und der Hash ist auch zurecht da, da er ja aufgrund eines ganz anderen Bildes dort ist.


    Aber sobald Hashwerte und Funktionsweise im Detail bekannt sind, ist das System eh "verbrannt". Security by obsurity war eben noch nie eine gute Idee.