Der Vorteil eines Pfandsystems ist zum einen die Geldverteilung von arrogant auf fleißig ...
Von arrogant zu fleißig also? Dann gehör ich bei dir wohl in die Schublade der Arroganten.
Also ich ab mit meiner Zeit besseres zu tun als von Laden zu Laden zu tingeln um jedes Mehrweg-Pfandglas (bzw. Flasche) wieder los zu werden. Oder (Internet-)Recherche zu betreiben wer das Produkt in der Nähe anbietet, dann dort hinzufahren... um dann festzustellen, das Produkt gibt es dort zwar (noch), aber (mittlerweile) in einer anderen Verpackung (Glas/Flaschen-Typ/Größe). Ergo: Keine Rücknahme.
Oder auch (teils etliche Jahre bis Jahrzehnte) zu warten bis ich am Kaufort bin (der teils auch in weiter entfernten Ländern liegt, die ich in ansehbarer Zeit nicht bereisen werde), und die Gläser/Flasche(n) so lange zu lagern, um dann festzustellen: Laden existiert nicht mehr, das Produkt wurde zwischenzeitlich aus dem Sortiment genommen, die Verpackung geändert, oder der Käufer hat sich falsch erinnert oder gar absichtlich Quatsch erzählt: Und erwartbar wieder keine Rücknahme.
Oder Quer- bzw. vom Ende her gedacht: Alles, insbesondere was nicht am Heimatort gekauft wurde, und für mich auf absehbar 12 Monate keine sichere Rücknahmeoption (an bekanntem Kaufort) hat, verlässt nur einmal mein Haus. Was ich dann lokal nicht zurückgeben kann, landet noch taggleich im Altglascontainer.
Verwertet wird es damit zwar irgendwie auch noch, aber es gibt nicht immer Pfand zurück! - Klar ginge es besser. Genormte Flaschen und Gläser. Gabs ja schon mal einigermaßen flächendeckend für Wasser und Bier, lange bevor der unsägliche Einweg- und Plastiktrend began.
In der Landschaft lasse ich mein Zeug eh nicht liegen, ganz egal ob da Pfand drauf ist. - Anderer (fremder) Leute Zeug aber schon! Schon aus Hygienegründen. (Macht mich das vielleicht leicht Arrogant?
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Der Vorteil eines Pfandsystems ... dass der Müll zumindest nicht in der Umwelt liegen bleibt...
... die aber dabei unnötigerweise plattgetreten wird!
Ein gelegentlicher städtischer Reinigungstrupp wäre wesentlich schonender als die täglichen 20 Pfandsammler, die durchs Grüne trampeln, nur um vom Wind verwehte PET-Flaschen in den entlegendsten Büschen zu suchen, die von den vorherigen Sammlern entweder übersehen oder erst in den letzten Minuten dort hingeweht wurden.