Die Politiker müssten sich langsam auch mal von Psychologen und Soziologen beraten lassen wie sie das vernünftig vermitteln und eine Perspektive aufzeigen, das Drohen mit dem Lockdown ist Kleinkinderpsychologie und führt eher zum Gegenteil, nämlich schnell noch Feiern so lange es geht, er wird damit praktisch zur selbsterfüllenden Prophezeihung.
Zur Perspektive: Was soll man auch aufzeigen, es gibt keine kurz- oder mittelfristige, die auch herzeigbar wäre.
Impfstoff? Ob und wann der kommt ist unklar. Und wenn er käme, wie ginge es weiter?
Was sagt der Vorsitzende des Weltärztebunds Montgomery dazu:
Zitat
In einer Modellrechnung seien seine Kollegen und er von 60 Millionen Menschen ausgegangen, die geimpft werden müssten, hieß es in dem Bericht. Wenn pro Arbeitstag 60.000 Impfdosen verabreicht würden, würde die Impfung aller 1.000 Arbeitstage dauern. "Also etwa vier Jahre", erklärt der Mediziner. Diese Rechnung sei aber wahrscheinlich noch zu optimistisch. Impfprogramme in der Vergangenheit - wie gegen Pocken oder Polio - hätten Jahrzehnte gedauert.
(Link zur Quelle)
Vier Jahre, ab 2021 wären wir bei 2025. Aber das sei zu optimistisch, er spricht lieber von Jahrzehnten. Heiße 2031 bei einem Jahrzehnt, oder irgendwas gegen 2040, 2050, bei knapp 2 oder 3 Jahrzehnten. - Und bis dahin das Spiel mit Lockdowns?
Bei dieser Prognose will ich auch nochmal Feiern, solange es geht. Wäre der letzte Tanz meines Lebens. - Ach ja, das geht ja hier in NRW seit Frühjahr 2020 schon nicht mehr.
Aber man darf sich noch mit 5 Leuten aus 2 Haushalten (vorher irgendwie abgeklärt) gemeinsam am Tisch besaufen, bis 23 Uhr. - Wie schön. Und so gesund!
Kunst und Kultur bleibt aufs TV beschränkt. - Vielleicht entwickelt sich ja über die Jahre hier und da eine illegale Untergrundkulturszene.
Und man darf (eigentlich) nicht mal mit einen Unbekannten sprechen, weil man ja dem Gesundheitsamt die Kontaktdaten von jedem, mit dem man zusammengetroffen ist, auf Anfrage benennen können soll. Die Regel empfinde ich in ihrer Wirkung einfach lebensfeindlich.
Und das Ganze für optimistisch nur 4,5 Jahre, oder Jahrzehnte. Na, wenn das keine Perspektive ist! 
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Apropos Perspektive, gesundheitlich, aus persönlicher Sicht.
Mehrere Jahre ohne Sport, ohne Bewegung, werden mich nach ärztlicher Aussage irreversibel krank machen.
Wie ich aber die strengen Auflagen für Sport (Sicherstellung Abstand im Freien, Durchlüftung Innenräume) sinnvoll erfüllen könnte, ich hab keine Ahnung! Also geht es legal nicht mehr. Mit Glück könnte ich schnell streben, das wäre billig und mit weniger Leiden verbunden, aber sicher ist das überhaupt nicht.
Im Fitnessstudio wäre ich aus der Verantwortung raus, aber das Corona Infektionsrisiko ist viel höher: Weil gemeinsam genutzter Innenraum.
Egal wie gut die Durchlüftung sein mag (die ist real leider ein Witz), aber wie gesagt: Nicht mehr meine Verantwortung dort. Aber das Infektionsrisiko will ich nicht eingehen.
Hab also 3 Optionen:
- Ich gehe beim Versuch meine Gesundheit zu pflegen ein erhöhtes Coronainfektionsrisiko ein: Momentan wieder Legal. (Ich reche aber damit als Risikogruppenangehöriger dort bald ausgeschlossen zu werden.)
- Ich bin mir selbst egal und werde recht sicher krank, was teuer wird: Legal. Und wohl erwünscht?
- Ich vermeide unnötiges Coronainfektionsrisiko und pflege meine Gesundheit: Nur leider Illegal!
Oh, eigentlich doch nur 2: Krankheit oder Illegalität.
In die Illegalität, sich aber nicht erwischen zu lassen ist da die rationalste Entscheidung. - Unter (militärischer) Überwachung, mit Wärmebildkameras, Drohnen usw. (siehe Spanien), würde das aber sehr sehr schwer. - Aber noch ist Deutschland ja nicht so krass. - Noch!
... wenn da nur die Blockwarte nicht wären.
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Psycho-soziale Gesundheit, allgemein.
Beobachtung im Umfeld: Viele Coronaängstliche, bzw. Verängstigte ziehen sich von Allen zurück. Was heißt, zu Freunden und Angehörigen haben einige seit ca. 7 Monaten keinerlei physischen Kontakt mehr. Die weniger krassen sehen immerhin alle Paar Wochen doch noch mal jemanden.
Und jetzt kommt Merkel mit "Reduzieren der Kontakte". Die Einen verstehen nicht wie sie das denn überhaupt könnten; die Andern würden dann auch noch komplett vereinsamen, sollten sie dem Appell denn folgen.
Abgesehen von der eigentlichen Notwendigkeit sozialer Kontakte, oder gar einem stabilen sozialen Umfeld (Wie geht das langfristig ohne physische Kontakte?), fällt allen einfach nur die Decke auf den Kopf. Jeder Tag sieht so aus: Schlafen, Pizza bestellen, Essen, Trinken, TV - und ein neuer Tag von vorn. Bei einigen ist noch 'Duschen' und 'Arbeiten' dazwischen, was aber aufgrund der momentanen mentalen Verfassung zur Überforderung geworden ist.
So, und dass soll jetzt über mehrere, im optimistischen Falle nur 3 Jahre, bis die Maßnahmen etwas gelockert werden und in 5 Jahren wieder irgendein neues Normal ohne Coronaregeln existiert, so weitergehen? Aber wie oben erwähnt, der Zeitplan wird wohl eher über Jahrzehnte sein. Und das soll dann alles schadlos überstanden werden?