Aber das wird alles noch reifen. Mehr Ladesäulen, mehr Zuverlässigkeit, mehr Kompatibiltät etc.
Das wird nur wenig helfen.
Weil, na ja, den Tank bis fast auf den letzten Tropfen leer zu fahren war eben
noch nie eine gute Idee. Weiss man auch - eigentlich. Dennoch schaffen
es einige immer wieder, bzw. sind kurz davor. Und richtig Freude kommt
gerne mal an der geschlossenen Tanke Sonntag nachts auf, von der man
dachte, sie hätte 24/7 geöffnet. Oder es werden wegen der "zu hohen Preise" die Autobahntankstellen auf der Strecke ignoriert, und findet dann keine geöffnete Tanke im unbekannten "Niemandsland" abseits der Autobahn. Nur interessiert das alles keinen, mit
Ausnahme halt der Beteiligten (Fahrer/Mitfahrer).
Und selbst die Notlösung, dann einen herbeizitierten Freund mit seinem Reservekanister vorbeikommen zu lassen, funktioniert mit elektrischer Energie nicht mehr so einfach.
Da hat man doch zu recht Ängste, solange man seine Verhaltensweise nicht endlich mal ändert. Und das würde ja auch mal unabhängig vom, bzw. ohne Umstieg auf el. Antrieb schon eine Menge Stress ersparen. Das passiert aber nicht.
Aber das Ganze ist kein Fehler der Elektromobilität, und deshalb wird es dort auch nicht wirklich lösbar sein! Da nützt es auch nichts in jedem Kuhkaff die zuverlässigsten Ladesäulen hinzustellen, wenn die zu zwei Dritteln mit der eigenen Karte "zu teuer" sind, und wie die ganzen Ladeparks deswegen auch allesamt ignoriert werden. Und ob man die letzte erreichbare Säule dann noch findet und erreicht, die warum auch immer nicht funktioniert, es ist egal.
TDLR: Vorsichtig in Kürze ausgedrückt, manche sind beim Betankungsmanagement des Verbrenners an oder über die Grenze zur Überforderung und werden beim BEV auch nicht besser klarkommen, fast egal was man da ändert. (Von eher utopischer kontaktloser Zwangaufladung während der Fahrt mal abgesehen, aber da hätten wohl auch immer noch welche ihre Probleme mit.)