Aber ich denke die Netze werden es sicher verkraften denn:
1) Wer in Einfamilienhäusern, Reihenhäusern oder kleineren Wohnanlagen wohnt ist eh nicht betroffen weil es da schon immer als Einzelanschluss läuft
2) Manche werden auch nach Entfall des Nebenkostenprivilegs auf Einzelanschluss umstellen und bei DVB-C bleiben
3) Manche werden auch auf Satellitenempfang umsteigen
4) Auch wenn das Nebenkostenprivileg entfällt werden die meisten Netzbetreiber nicht gleich die Anschlüsse kappen sondern etwas wenn Hausanschlussverstärker erneuert werden etc.
Auch wenn bei den betroffenen Haushalten der Traffic um etwa 50% steigt, wenn es nur ca. 20% der Haushalte betrifft sind es nur ca. 10% mehr Netzlast. Und das auch nicht auf einen Schlag sondern über zwei, drei Jahre. Und das ist dann so wenig, das es nicht auffällt.
Du hast noch 2 Fälle vergessen:
5) Manche werden auf DVB-T2 umsteigen.
6) bei Vielen fällt Kabel TV zwar weg, wurde aber kaum bis gar nicht genutzt. (SAT-Nutzer; Streamer; DVB-T2-ler.)
Auf 5) und 6) dürften die meisten entfallen. (Wie auch ich (6).)
Ja, ich denke auch, dass sich das ganz gut verteilen wird und kein Problem für die Netze entsteht.
Aber deine 20% finde ich schon viel. Vielleicht sind es 20% der aktiveren Nutzer von Kabel-TV, aber diese werden eher so 35% aller betroffenen Haushalte mit Kabelanschluss ausmachen, denn es war ja ein "Zwangsanschluss"! 20% von 35% sind nur noch 7%, die dann 50% mehr Traffic erzeugen.
Und Gruppe 6) schätze ich im Mittel so auf 1-2 % mehr Traffic - die sind komplett vernachlässigbar.